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 Erfahrungsbericht: Skywatcher Heritage 150p
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Starlightfriend
Meister im Astrotreff


606 Beiträge

Erstellt am: 21.02.2021 :  12:07:49 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Starlightfriend's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

auf der Suche nach einem "grap and go" Teleskop für das "schnell mal raus gehen" habe ich mir ein Skywatcher Heritage 150p zugelegt, von dem ich ganz angetan bin und über den ich hier berichten möchte. Mein Bericht hier zielt aber nicht auf die visuellen Aspekte, mir ging es um die Frage, eignet sich das visuell ausgelegte Gerät für die Deep-sky Astrofotografie ? Im Netz gibt es hierzu meines Wissens wenig Informationen, so dass diese kleine Rezension für den einen oder anderen von Interesse sein könnte.



Teleskop

Auf den Anbieterwebseiten wird der Skywatcher Heritage 150p als Einsteiger-Teleskop beschrieben, einfach in der Handhabung und fertig aufgebaut. Das Teleskop selbst ist vom Konzept her ein Newton-Teleskop in offener Gitterrohr-Tubus Ausführung. Das Gerät wind zusammengebaut geliefert.



Der optische Tubus besitzt einen 150 mm Parabol Hauptspiegel mit einer Brennweite von 750 mm. Der zusammenschiebbare FlexTube™ Tubus macht das Gerät besonders leicht und transportabel, benötigt tatsächlich wenig Platz und ist schön leicht. Links und rechts befinden sich zwei Führungsstangen, an denen der vordere Tubusteil mit Okularauszug und Fangspiegel bis zum Anschlag auseinander gezogen werden kann.

Der Tubus selbst wiegt ca. 3,5 Kg, kommt zusammengeschoben auf eine Länge von ca. 43 cm, auseinandergezogen sind es ca. 72 cm. Der untere Teil besteht komplett aus Metall, der obere Teil, der sog. Hut, aus Kunststoff. Der 1 1/4" Okularauszug ist als Helical Drehfokussieren ausgelegt, die Drehmechanik ist ebenfalls aus Kunststoff, die 1 1/4" Okularaufnahme und die Fangspiegelhalterung bestehen aus Metall, der Fangspiegel aus optischem Glas mit Verspiegelung ;-).

Justage/ Kollimation

Skywatcher hat sich hier eine einfache und hinreichend gute Justierhilfe überlegt, bestehend aus einer 1 1/4 " Steckhülse, die in den Okularauszug gesteckt wird, mit einem kleinen Loch zum hineinblicken und einer rückseitiger Verspiegelung. Für den visuellen Gebrauch sicherlich ausreichend, für die astrofotografischen Anforderungen definitiv nicht genau genug.

Der Blick in den Tubus zeigte Mithilfe der Justagehilfe die Mittelmarkierung des Hauptspiegels und innerhalb der Mittelmarkierung das gespiegelte schwarze Loch der Justagehilfe. Die Optik war nach Transport und Auspacken leicht dejustiert und mit ein bisschen Übung gelang die Fangspiegel- und Hauptspiegeljustage in wenigen Minuten. Für die Fangspiegeljustage wird ein 2 mm Imbusschlüssel benötigt, die Haupsiegeljustage ist über Rändelschrauben gelöst und mit ausgestrecktem Arm gut erreichbar. Der ausgezogene Tubus ist ja schön kurz. Mithilfe der vorhandenen und bebilderten Anleitung sollte es für den Einsteiger keine Hürde darstellen sollte.

Daylight

Die erste Beobachtung fand wegen des schlechten Wetters zunächst einmal am Tage statt. So konnte ich mich auch gut mit der Mechanik und dem Handling auseinander setzten. Die einarmigen Dobson Montierung (Rockerbox) und Tubus wiegt zusammen knapp 8 Kg, dies war schnell auf dem Terrassentisch aufgebaut.

Die Dobson Montierung macht einen stabilen Eindruck und der Tubus lässt sich leicht darin bewegen. Kurz ausgerichtet auf die gegenüberliegende Baumgruppe in 200 m Entfernung zeigen die mitgelieferten 25- und 10 mm-Okulare je eine scharfe Abbildung. Die Fokussierung ging leidlich von statten, denn der Helical Okularauszug (OAZ) offenbarte Schwächen. Der OAZ hat Spiel, reproduzierbare Ergebnisse sind schwerlich zu erwarten. Trick: Zur Fokussierung habe ich dann das Okular in der 1 1/4" Okularaufnahme rein und herausgezogen, bis das Bild im Okular scharf wurde.

Dann kam meine ungekühlte ASI290MC zum Einsatz. Die ASI290MC ist eine 2,1 Megapixel Kamera und besitzt einen Farbsensor, wiegt 120 g, eine 1 1/4" Steckhülse und ist von kompakter Bauform, wie eine Web-Cam. Der CMOS Sensor ist 5,6 x 3,2 mm klein.

Für mich überraschend, mit der ASI290MC kam ich zunächst nicht in den Fokus. Der Backfokus, also der Abstand von der Sensor-Ebene der Kamera bis zum Adapteranschlag beträgt genau 12,5 mm. Trick: Dank des FlexTube™ Prinzips habe ich den gesamten vorderen Teil wieder etwas in Richtung des Tubus um ca. 10 mm zurückgeschoben, wieder die Schrauben jeweils an den Führungen fixiert, und zack, ein scharfes Bild war auf meinem Notebookmonitor erkennbar. Man darf an dieser Stelle den Entwicklern des Skywatcher Heritages 150p keinen Vorwurf machen, dass Gerät ist nicht für den astrofotografischen Zweck konzipiert.



First Light

Tage später wurde es zeitweise klar, das Gerät kurz auskühlen lassen, den Tubus auf meine EQ6 Montierung gesetzt, M 42 im Orion angepeilt, SharpCap 3.2 Software gestartet und die Belichtungssession konnte beginnen.

Ich habe mir das Kurzbelichtungsverfahren zu eigen gemacht, in dem ich aufwändige Techniken wie Autoguider, Nachführsoftware, Leitrohr, Guider-Sucher oder Off-Axis-Guider verzichte und die guten Eigenschaften der CMOS-Astro-Kameras zu Nutzen machen. Nach der Zentrierung des Objektes lasse ich einfach die Monti mit eingeschalteten RA-Motor laufen. Hierzu habe ich in Sterne und Weltraum in der Ausgabe 2020/02 einen kleinen Artikel verfasst, wo Details zur Technik nachgelesen werden kann. Dieses Verfahren ist meines Erachtens für Einsteiger und Fortgeschrittenen gleichermaßen interessant. Meine Belichtungszeit(en) variieren zwischen 1 - 10 Sekunden, die Einzelbelichtungen werden im SharpCap Livestacking Modus automatisch addiert. Der Beobachter sieht, wie das Bild live (und in Farbe) entsteht. SharpCap und livestacking ist schon eine coole Sache!

M 42 ist in den Wintermonaten natürlich das Paradeobjekt. Schon in den ersten Sekunden zeigte sich ein überbelichtetes Zentrum, mit Hilfe der Histogrammfunktion ließ sich die Helligkeitsverteilung im SharpCap Livestacking Modus schnell korrigieren. Die Sternabbildung war aber irgendwie nicht ideal***. Dass sich die Sterne mit 6fach Spikes zeigen liegt an den drei Fangspiegelhalterungen, die entsprechend reflektiert werden.

Der Okularauszug ist hier ganz klar der Schwachpunkt. Hat man zunächst das System etwas in sich zusammengeschoben erreicht man den Fokus gut, allerdings funktioniert der Drehfokussiere nicht wirklich, harkt, hat Spiel. Abhilfe schafft man dadurch, in dem durchs hin- und herschieben der Kamera in der Hülse des Okularauszuges und dann der anschließenden Fixierung der beiden Okularhalteschrauben im Okularauszug den Fokus erreicht wurde. That's it.


Heritage 150p, 160 x 1 s., ASI290MC, gestackt mit SharpCap


Summa summarum

Das Skywatcher Heritage 150p ist kompaktes, leichtes, vergleichsweise günstiges und für die Astrofotografie meines Erachtens ein durchaus taugliches Instrument.
Astrofotografie muss nicht teuer sein, bedenkt man, dass eine Montierung der EQ5 - Klasse schon fast überdimensioniert erscheint. Für live stacking und EAA (Electronically Assisted Astronomie) ist eine EQ3-Montierung in Verbindung mit leichten und ungekühlten CMOS-Astro-Kameras vermutlich schon ausreichend.

Mit 750 mm Brennweite lassen sich schon viele Deep-sky Objekte detailliert abbilden, mit kleinen Sensoren wird kein Komakorrektor benötigt, ohne Autoguider-Geraffel, SharpCap im Livestacking Modus erfreut den Beobachter selbst und möglicherweise auch Besucher. Der Besuch von Planeten oder Mond sollte mit kleinen Kameraformaten wie der ASI120MC-S oder der von mir verwendeten ASI290MC locker möglich sein, für Deep-sky Beobachtungen eignet sich das live stacking hervorragend.

Das Thema Streulicht konnte ich noch nicht bewerten, auch nicht Langzeitbeobachtungen, bei meinem Frist Light störte aber die Nachbarbeleuchtung, ein heller 60 cm Weihnachtsstern in 8 m Luftlinie entfernt, nicht. Von den beleuchteten Gärten der Nachbarschaft ganz zu schweigen. Mein Beobachtungsstandort ist das nördliche Hamburg, in der Borlte Skala im Zenit eine 5, nach Süden hin eine 6 . Logischerweise ist da noch Luft nach oben. Dennoch bin ich angetan von der vermeintlich guten optischen Leistung und den Möglichkeiten, die ein solches Gerät, out of the box, bietet.

***Nachtrag: später verwendete ich einen 1 1/4" Laser für die Kollimation und da zeigte sich, dass die Optik trotz des Anscheins der guten visuellen Kollimation beim First light nicht wirklich gut kollimiert war.



https://youtu.be/ekBdMT6ZM9A

Dazu habe ich auch ein kleines Video gemacht, in dem ich beim livestacking durch die Parameter von SharpCap gegangen bin...

CS
Peter


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mintaka
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14950 Beiträge

Erstellt  am: 21.02.2021 :  13:22:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Peter,

das Ergebnis ist doch recht ordentlich für ein Einsteigerteleskop, welches sicher nicht zum Fotografieren konzipiert ist.
Zitat:
Skywatcher hat sich hier eine einfache und hinreichend gute Justierhilfe überlegt, bestehend aus einer 1 1/4 " Steckhülse, die in den Okularauszug gesteckt wird, mit einem kleinen Loch zum hineinblicken und einer rückseitiger Verspiegelung. Für den visuellen Gebrauch sicherlich ausreichend, für die astrofotografischen Anforderungen definitiv nicht genau genug.
Das verstehe ich nicht. Das Teleskop hst sicher mechanische Schwächen, aber womit willst du das Teil genauer justieren? Prinziell funktioniert die Justage mit so einer billigen Justierkappe genau so wie bei einem kurzen Cheshire, nur dass die Ausleuchtung der OAZ-Mitte schlechter sein dürfte.

Gruss Heinz

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Starlightfriend
Meister im Astrotreff


606 Beiträge

Erstellt  am: 21.02.2021 :  15:18:14 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Starlightfriend's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Nachtrag: später verwendete ich einen 1 1/4" Laser für die Kollimation und da zeigte sich, dass die Optik trotz des Anscheins der guten visuellen Kollimation beim First light nicht wirklich gut kollimiert war.



Moin Heinz,

ja, die Justage mit der Justierkappe funktionierte gut, mit dem Laser war, wie ich schrieb, die Kollimation genauer und vor allem schneller. Bei Dunkelheit war es auf jeden Fall von Vorteil, mit einem Laser zu justieren...

CS
Peter


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mintaka
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Erstellt  am: 22.02.2021 :  09:39:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Peter,

der Laser ist sicher bequemer, vor allem dann, wenn der Tubus so lang ist, dass man nicht gleichzeitig in den Cheshire sehen und an den Justierschrauben drehen kann.
Aber genauer ist der Laser m.E. nicht. Nach meiner Erfahrung liefert ein Justierokular die reproduzierbareren Ergebnisse, weil die ganze Verkippungsproblematik des Lasers entfällt. Ausserdem kann der Laser selber dejustiert sein.

Gruss Heinz

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Gerd-2
Altmeister im Astrotreff

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1167 Beiträge

Erstellt  am: 22.02.2021 :  13:29:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Peter,

Zitat:
ja, die Justage mit der Justierkappe funktionierte gut, mit dem Laser war, wie ich schrieb, die Kollimation genauer und vor allem schneller. Bei Dunkelheit war es auf jeden Fall von Vorteil, mit einem Laser zu justieren...



woher weißt du denn das sie mit dem Laser genauer war?
Hast du es am Stern überprüft?
Du hast offensichtlich nur festgestellt das die Justage mit dem Laser anders war als mit der Justierkappe und gehst jetzt einfach davon das der Laser genauer ist ohne das zu wissen weil du glaubst Laser, das muss supergenau sein, da ist schließlich Technik drin und so eine kleine billige Justierkappe, da ist ja nix dazu, die kann nicht so genau sein.
Da irrst du dich aber gewaltig.
Manches mal sind eben auch die simplen Sachen besser, also nicht immer vom blinden Technikglauben leiten lassen und mit einer Selbstverständlichkeit davon ausgehen das der Laser genauer wäre.

Die Justage mit der Justierkappe bzw. einem Cheshire ist genauer als mit dem Laser weil der Laser im OAZ verkippen kann und er kann natürlich auch selbst dejustiert sein.

Speziell bei dem Heritage macht die Konstruktion jetzt keinen sonderlich stabilen Eindruck.
Die 2 Stangen und die Halterung für den Okularstutzen, einen richtigen OAZ gibt es hier ja leider nicht scheinen recht anfällig auf Durchbiegung und Verwindung zu sein.
Das unterschiedliche Ergebnis mit Justierkappe und Laser könnte daher auch schon allein am höheren Gewicht des Lasers liegen.
Die kleine Justierkappe wiegt ja so gut wie nichts, der Laser ist zwar kein Schwergewicht aber ein bisschen wiegt er schon und das könnte bei der doch etwas instabilen Konstruktion des Heritagen schon ausreichen das es hier zu ein klein wenig Verwindung und Durchbiegung kommt so das sich die Justage dadurch verändert.

Zitat:
Bei Dunkelheit war es auf jeden Fall von Vorteil, mit einem Laser zu justieren...


Nöö im Dunkeln muss man nur mit einer Taschenlampe indirekt für etwas Licht sorgen, dann funktioniert die Justage mit Justierkappe genauso gut wie am Tag.

Grüße Gerd

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Starlightfriend
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606 Beiträge

Erstellt  am: 22.02.2021 :  17:16:15 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Starlightfriend's Homepage  Antwort mit Zitat
[Hallo Heiz,

Zitat:
Nach meiner Erfahrung liefert ein Justierokular die reproduzierbareren Ergebnisse, weil die ganze Verkippungsproblematik des Lasers entfällt. Ausserdem kann der Laser selber dejustiert sein.



ja, dass habe ich auch festgestellt, aber war mir auch bekannt. Eine Laserjustage brauchte ich nicht anwenden, die Rotationszentrierung hatte ich überprüft und war korrekt.

CS
Peter

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Starlightfriend
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606 Beiträge

Erstellt  am: 22.02.2021 :  17:40:44 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Starlightfriend's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Gerd,

Zitat:

Speziell bei dem Heritage macht die Konstruktion jetzt keinen sonderlich stabilen Eindruck.
Die 2 Stangen und die Halterung für den Okularstutzen, einen richtigen OAZ gibt es hier ja leider nicht scheinen recht anfällig auf Durchbiegung und Verwindung zu sein.
Das unterschiedliche Ergebnis mit Justierkappe und Laser könnte daher auch schon allein am höheren Gewicht des Lasers liegen.
Die kleine Justierkappe wiegt ja so gut wie nichts, der Laser ist zwar kein Schwergewicht aber ein bisschen wiegt er schon und das könnte bei der doch etwas instabilen Konstruktion des Heritagen schon ausreichen das es hier zu ein klein wenig Verwindung und Durchbiegung kommt so das sich die Justage dadurch verändert.



Ein klassischer Metall-Tubus ist natürlich stabiler, allerdings auch deutlich schwerer und länger, aber sind klassische Newtonkonstruktionen immer justagestabil?. Der Heritage besitzt eine zusammengeschobene länge von 43 cm, dass ist fast Handtaschenformat

Die Konstruktion ist m.E. hinreichend stabil und funktioniert, wenn eine kleine Kamera zum Einsatz kommt, oder halt 1 1/4 Okulare, dafür ist der Gerät ja ausgelegt. Gestern Abend war es wieder klar und da musste ich etwas Nachjustieren, nachdem ich den Tubus auf der Montierung hatte. D.h. die Justage sollte vor dem Einsatz überprüft werden...

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