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L.Klute
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
21 Beiträge

Erstellt am: 19.01.2021 :  01:37:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo liebe Astrotreff-Nutzer,
Wie ich im letzten Post geschrieben habe, habe ich ja vor mir eine Sternwarte zu bauen. Habe auch schon einen Bauplan gezeichnet, den man im Bild sieht. https://www.bing.com/images/blob?bcid=RKhLrloYL0oC1g Diese Balken an der Außenwand mit der Querstrebe sind dafür da das man eine Dachhälfte auf die eine Seite ziehen kann und bei der anderen genau dasselbe. Die Dachhälften werden dann übereinander geschoben. Ja 1,60 Wandhöhe ist nicht so schlimm. Ist besser für den Geldbeutel und ich öffne das Dach eh immer zuerst bevor ich reingehe. In der Mitte kann man aber locker stehen da die Hütte bis zur Spitze 185 cm hoch ist. Die Montierung drehe ich zur Seite damit dass Dach nicht so hoch sein muss. Die Striche über der Säule ist einmal der Weg bis zum Adapter. Der zweite ist das obere Ende der Montierung wenn ich sie zur Seite drehe. Und der letzte das Ende des Teleskopes von der Höhe her wenn die Montierung gerade steht Das habe ich extra so gemacht dass die Montierung so weit rausragt weil manche Objekte relativ in der Nähe des Horizonts liegen und auch kaum höher kommen und ich möglichst wenig Himmel verlieren will. Würde das wohl auch unters Dach noch passen wenn es eine EQ-6 wäre da ich im Internet keine Höhe der Montierung gefunden habe? So jetzt habe ich aber eine Frage was die Betonsäue angeht. Um diese mit meiner NEQ-3 zu verbinden brauche ich ja einen Betonsäulenapater. Den würde ich wegen des Preises am liebsten selber fertigen. Muss der aus Metall sein oder könnte der auch aus sehr hartem Kunststoff bestehen um zukünftig auch eine Skywatcher EQ-6 zu tragen. Desweiteren wüsste ich nicht welche Maße ich bräuchte um diesen zu fertigen. Er sollte auch am besten individuell auch für andere Montierungen geeignet sein. Außerdem weiß ich nicht wie tief die Gewindestangen im Beton stecken müssen damit das ganze auch schwereres Zeug hält wie die EQ-6 mit einem 200/1000 Newton zum Beispiel. Und reicht die Breite und Tiefe der Sternenwarte um einen 1000er Newton wie oben geschrieben in der Sternenwarte zu benutzen? Platz wäre eigentlich ja genug da und die Montierung ist ja eh höher als die Wand. Zur Not würde ich die Breite und Tiefe auf 150cm oder 155cm erhöhen.Nur zur Info: In die Sternwarte soll sonst nur ein kleiner Klapptisch für mein Laptop. Und passt der sonstige Bauplan sonst?
Ich bedanke mich schonmal im Vorraus für eine Antwort.
TS-Optics 70/420
Skywatcher NEQ-3 GoTo
Canon EOS 2000D

Bearbeitet von: L.Klute am: 19.01.2021 01:51:27 Uhr

stefan-h
Altmeister im Astrotreff


18286 Beiträge

Erstellt  am: 19.01.2021 :  12:51:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Servus,

140cm freier Raum bzw. 60cm Abstand Säule-Wand halte ich für zu wenig. Ein Betonsäulenapater sollte schon aus Metall gemacht werden, mit einer angedachten EQ 6 + einem 200/1000 samt Kram hast du reichlich Gewicht drauf und die verbindende Platte aus Kunststoff- eher nein. 10-15mm Stahl, alternativ Alu.

Gewindestäbe so lang wie möglich in die Säule einbinden, länger stört nicht, zu kurz bringt unnötig hohe Kräfte in den Beton.





In dem Beispiel sind es 4 Verbindungen, mit nur 3 kann man das aber einfacher in die Waage ausrichten. Ich würde nicht wie oft zu sehen die Gewindestäbe lang aus der Säule stehen lassen, um die Adapterplatte auf diese aufzusetzen. Die im Bild sichtbaren Abstandsbolzen sind besser geeignet. Der Querschnitt ist größer, damit ergibt sich weniger Verwindung. Eine M12 Gewindestange hat nur ca. 10mm Kerndurchmesser, ein M8 Abstandsbolzen dagegen 13mm

Gewindestande als nur soweit ausdemBeton ragen lassen, dass der Abstandsbolzen sich bündig aufschrauben lässt, große Beilagscheibe zwischenlegen.

Das zweite Bild zeigt eine Adapterplatte aus Alu gedreht, die auf der Abschlussplatte (erstes Bild) aufgelegt und mit der zentralen Schraube von unten her durchgehend zum Fuß der Montierung gehend verbindet. Kann durchaus dünner ausfallen als im Bild zu sehen.

Höhe der EQ 6 kann ich dich nicht sagen, aber meine Vixen Atlux dürfte vergleichbar sein. Höhe ca. 45cm, dazu kommt die Montageschiene und der Tubusdurchhmesser, für einen 200er Newton geschätzt also nochmals ca. 15cm dazurechnen.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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L.Klute
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
21 Beiträge

Erstellt  am: 19.01.2021 :  17:22:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo stefan-h,
Erstmal bedanke ich mich für die schnelle Antwort. Nun habe ich ein paar Fragen. Wie breit und tief sollte die Hütte ihrer Meinung nach sein? Die Hütte bauen wir selber. Weil die Kosten sehr gering gehalten werden sollen. Daher will ich auch an Holz sparen. Reichen denn 150-155cm oder müssten es mehr sein? Außerdem wollte ich fragen; eine Adapterplatte kostet ja schon eine Menge. Sollte ich es nicht schaffen die Platte von einem Kollegen zu fertigen würde ich ungern 120€ ausgeben. Wüssten sie Alternativen oder gibt es da nichts? Außerdem müsste das Dach höher sein damit ich in Zukunft auch eine EQ-6 drunterbekomme oder? Bedeutet 10-15cm höher werde ich das Dach bauen müssen. Das Teleskop werde ich egal welches ich mal besitzen sollte eh immer abschrauben wenn die Nacht rum ist.

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lukastro
Meister im Astrotreff

Deutschland
526 Beiträge

Erstellt  am: 19.01.2021 :  18:36:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
unter 2m Innenmaß würde ich nicht gehen.
Meine Hütte hat 2,25 x 2,6m und ist mit einem 90cm langen Teleskop bestückt.
An der Schmalseite ist das für mich schon knapp, wenn ich visuell beobachten will.
Da ich jedoch mit dem Astrografen meistens fotografiere, kann ich damit leben.
Auch bei der Höhe der Seitenwände würde ich nicht sparen, da sonst der Wind so manche Aufnahme verwackelt.
Meine Seitenwände sind so hoch, das ich im Osten und Westen ab ca. 20 Grad Höhe der Objekte fotografieren kann.
Nach Süden kann ich den oberen Teil der Wand abklappen kann, so das ich bis auf 10 Grad herunter komme.
Für den Adapter kommt nur Metall in Frage.

Gruß Peter


Meade 80/480mm ED, 10" GSO-RC auf EQ8, EQ6 Reisemonti
http://sternwarte-peterberg.de/

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L.Klute
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
21 Beiträge

Erstellt  am: 19.01.2021 :  20:09:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Peter,
2,25 x 2,6 ist mir viel zu groß. Dafür soll ja auch die Montierung höher als die Wände sein, damit die Wände die Bewegung des Teleskopes nicht beeinflussen. Starken Wind habe ich im Garten sowieso nie. Das einzige was ja auch nur in die Hütte soll ist eine Säule worauf das Equipment kommt und ein quadratisches Brettchen von 30cm Länge und Breite was man von der Wand klappen kann für den Laptop. In der Sternenwarte selber drinnen sein will ich eh nicht. Mir geht es einfach nur darum dass ich die Montierung nicht immer reintragen muss. Da müssten 150cm Tiefe und Breite locker reichen meiner Meinung nach. Wenn in die Hütte ein Schreibtisch kommen soll. Dann kann ich diese Maße nachvollziehen aber so nicht oder liege ich wirklich so falsch?

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lukastro
Meister im Astrotreff

Deutschland
526 Beiträge

Erstellt  am: 19.01.2021 :  20:20:47 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Einfach ausprobieren,
bau dein Teleskop auf und ziehe ein Quadrat mit deinen Maßen um das Teleskop.
Das kann man gut mit einer Schnur machen.
Wenn dir der Platz reicht, ok.

Gruß Peter

Meade 80/480mm ED, 10" GSO-RC auf EQ8, EQ6 Reisemonti
http://sternwarte-peterberg.de/

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


18286 Beiträge

Erstellt  am: 19.01.2021 :  20:29:42 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,
Zitat:
Das Teleskop werde ich egal welches ich mal besitzen sollte eh immer abschrauben wenn die Nacht rum ist.

Mal von dem später angedachten 200/1000 ausgehend- halt dir irgend einen Karton in vergleicherbarer Abmessung vor den Körper, dazu einen Dummy für die Montierung und den in 60cm Abstand zur Wand. Dann geht zwischen Wand und Dummy und versuche, den "Tubus" oben draufzusezten.

Du kannst dann schrittweise den Abstand erhöhen, bis es funktionert, dann weißt du, wie groß deine Hütte mind. ausfallen sollte


Bearbeitet von: stefan-h am: 19.01.2021 20:30:41 Uhr
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L.Klute
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
21 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2021 :  01:35:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Stefan-h und lukastro,
Ja so werde ich es machen. Denke ich werde sie einfach 160 x 160 machen. Dann habe ich in beiden Seiten 10cm mehr. Dann wird das schon reichen zumal Dank der Montierungshöhe die Wände eh kaum im Weg stehen selbst bei einem 1000er Newton müsste das von den Abständen her reichen. Danke schonmal für alle Antworten. Kennen sie denn Alternativen zu Betonsäulenadaptern die man kaufen kann? Kosten ja schon eine ganze Stange Geld. Oder Wege diesen irgendwie selbst zu fertigen?

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kingpin
Meister im Astrotreff

Deutschland
278 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2021 :  12:56:25 Uhr  Profil anzeigen  Besuche kingpin's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

ich hatte nicht viel Platz bzw. wollte keine zweit Wohnung bauen ;) deshalb habe ich mich für eine Rollhütte entschieden.
Kann man kleiner halten und hat dann aber trotzdem ordentlich Platz drum rum wenn die weggerollt ist.
Die Säule habe ich mir aus einem mit Quarzsand gefüllten Stahlrohr und einer Bodenplatte gemacht, die dann mit dem Fundament verschraubt wurde.

Gruß
Carsten



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L.Klute
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
21 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2021 :  13:19:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo kingpin,
Hört sich echt interessant an. Ja ich will mir auch keine Zweitwohnung bauen ;-). Denke wenn alles so bleibt und klappt werde ich meine Hütte so bauen wie ich sie geplant habe. die Maße müssten auch reichen. Nur wegen der Betonsäule und dem Betonsäulenadapter muss ich noch überlegen wie ich das mache. Danke aber für alle Antworten. Sie haben mir echt bei der Planung geholfen. Ich denke so werde ich es beibehalten.
Viele Grüße
Lennart

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