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Seite: von 3

Spetermidt
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt am: 27.12.2020 :  17:19:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo allerseits,
der Wunsch nach einer größeren Öffnung und ein solides, einfach einsetzbares Teleskop hat mich
schon länger beschäftigt.
Anfang 2019 habe ich einen 10“ Rohling bestellt und mit Hilfe der „Spiegelschleifen DVD von
Stathis Kafalis“ mein Projekt „Spiegel f/6“ angefangen.
Diese DVD kann ich übrigens jedem Anfänger sehr empfehlen!
Nachdem ich beim Polieren angekommen bin, scheint mein Projekt doch sehr anspruchsvoll zu werden, weil immer mehr Fragen auftauchen, wie es weitergehen soll?
Nach 5 Stunden polieren habe ich erst mal die Arbeit eingestellt, da ich den Eindruck habe mich mit meiner Arbeit immer mehr Kratzer einzufangen.
Den anfänglichen Zentralberg habe ich weg bekommen, dafür eine kleine Mulde erhalten und ich meine langsam in die Nähe der Sphäre zu kommen?
Wann fängt man mit dem Parabolisieren an?
Für jede Hilfe und jeden Rat bin ich dankbar!

Noch schöne Feiertage und ein besseres 2021!
Gruß Peter

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AlexK
Senior im Astrotreff

Deutschland
130 Beiträge

Erstellt  am: 27.12.2020 :  20:10:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Peter,

Schön dass zur Zeit anscheinend wieder mehr Leute Spiegel schleifen! Bei dir scheint ja nichtmal die Pandemie verantwortlich zu sein.

Den "Cave Man's Job" (-John Dobson) hast du ja jetzt hinter dir, jetzt kommt der spannende Teil wie du schon bemerkt hast.

Ein Bild sagt wie immer mehr als tausend Worte. Bilder von der Pechhaut, vom Spiegel durch den Foucault Tester und vielleicht sogar vom Tester selbst sind immer ein guter Ausgangspunkt.

Woher rührt dein Verdacht auf Kratzer? Siehst du welche wenn du den Spiegel gegen streifendes Licht hältst oder sogar im Foucault?

Ich hatte bei dem 14", den ich gerade mach auch Kratzer. Die Pechhaut war kontaminiert, vermutlich durch ein Teil des Granit Tools. In dem Fall hab ich die Kratzer auch gehört. Bin dann wieder zu 25my zurück, man hätte die aber wohl auch stehen lassen können. Für die Performance ist das absolut irrelevant.

Viele Grüße und weiterhin gutes Gelingen
Alex

http://alexknierer.tumblr.com/

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Spetermidt
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt  am: 28.12.2020 :  19:27:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat

Hallo Alex,
im Schattenbild kann ich leichte Kratzer erkennen, sonst sieht die polierte Fläche ganz gut aus.
Am Spiegelrand sind unter der Lupe zwar noch ein paar kleine Löcher zu erkennen, bin mir aber nicht sicher ob ich schon mit den Parabolstrichen anfangen kann.
Ich muß mich noch mit dem Erstellen und Einstellen von Bildern befassen, damit ich auch was zeigen kann.

Gruß Peter


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AlexK
Senior im Astrotreff

Deutschland
130 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2020 :  12:05:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Peter

Bilder kannst du oben in der Astro Galerie bei "Upload" hochladen und den Link in deinen Text kopieren nachdem sie freigeschaltet wurden.

Es müssen ja nichtmal unbedingt Kratzer sein, könnten auch Spuren von der Reinigung sein. Ansonsten siehst du sie eigentlich auch von unten beleuchtet mit der Lupe, mit der du die Pits betrachtest.

Es wär jetzt auf jeden Fall nötig, die Ursache der Kratzer zu finden und zu eliminieren. Die entstehen ja nicht einfach so. Neben Kontamination kann auch eine alte, zu harte und mit Ceri gesättigte Pechhaut der Grund sein.

Wenn der Spiegel vor allem am Rand noch nicht auspoliert ist wird man das beim Parabolisieren nicht nachholen können, da der Rand dabei garnicht mehr wirklich bearbeitet wird. Dazu kommt dass Parabel bei f/6 ja auch schon recht schnell da sein kann.

Dass 10" in 5 Stunden schon auspoliert sind ist auch ziemlich unwarscheinlich, wenn auch nicht unmöglich. Das kann gerne noch ein paar Stunden mehr dauern.

Die Frage ist nur ob die Pits, die jetzt noch übrig sind größer als der Rest waren und damit eine Körnung beim Feinschliff zu kurz geschliffen wurde (je nach Anzahl könnte man da einfach drüber hinwegsehen oder nochmal zurück zum Feinschliff gehen) oder der Rand einfach nur weniger poliert wird als der Rest. Dazu wären wieder Bilder bzw. Daten bezüglich der Toolgröße und Strichführung hilfreich.

Viele Grüße
Alex

http://alexknierer.tumblr.com/

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Rudi FK
Senior im Astrotreff

Deutschland
158 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2020 :  15:19:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Peter,

Alex hat ja schon das Meiste gesagt.
Wenn dich die Kratzer sehr stören oder wenn es sehr viele sind, dann würde ich nochmal den Feinschliff durchmachen. Geht ja relativ schnell.
Das Putzen der Arbeitsumgebung nach jeder Körnung und vor allem vor dem Polieren wären bei mir noch die größte Hemmschwelle (bei bisher 5h Polierzeit wenn das noch aktuell ist).

Wie und Wo hast Du die Pechhaut gegossen? Im Freien hätte ich immer ein ungutes Gefühl bezüglich Kontamination. In diesem Falle würde ich eine neue drinnen in machen. Hier im Forum hab ich mal folgende Aussage aufgeschnappt: "Alles was mit der Politur zu tun hat findet im persönlichen OP-Saal statt".

Meine Pechhaut lagere ich unter Wasser, damit die Oberfläche nicht austrocknet. Nach dem polieren immer gründlich mit einer sauberen Bürste abbürsten (unter Wasser oder Wasserhahn). Jeden 2. Polierdurchgang (bei mir sind das dann ca. 1,5- 2h Polierzeit) bürste ich die Oberfläche mit einer Edelstahldrahtbürste (nach dem Neukauf vor der Benutzung gereinigt) runter. Somit vermeide ich eine Übersättigung der Pechhaut. Danach ist warmanpassen nötig.

Gruß Rudi



Bearbeitet von: am:
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Spetermidt
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2020 :  16:16:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Gruß Peter

Hallo Alex,
das Tool zum Polieren ist genau so groß wie der Spiegel. Der erste Pechhaut habe ich nach kurzer Zeit wieder eingeschmolzen. Die zweite Pechhaut habe ich ca. 3 Stunden in Gebrauch gehabt, auch zweimal mit Papiermaske zurecht gepresst, damit der Zentralberg verschwindet.
Der Berg war dann weg, das Schattenbild sah dann so aus:


Das war der Grund, weshalb ich erst mal aufgehört habe zu Polieren.
Die Pechhaut wieder eingeschmolzen und mich wieder der Theorie zugewandt und versucht mehr über den Foucault-Test heraus zu finden. Mit der Theorie ist das aber so eine Sache, weil ich da nur wenige deutschsprachige Bücher gefunden habe.
Auch weiß ich nicht, ob ich ein kleineres Tool zum Polieren nehmen soll?

Gruß Peter




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Spetermidt
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2020 :  16:53:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat

Hallo Rudi,
die Pechhaut stelle ich in der Waschküche her, wo ich auch poliere. Ich versuche natürlich zum Polieren den Raum so sauber wie möglich zu halten. Jetzt ist es mir da aber zu kalt!
Vielleicht habe ich zu lange Pausen zwischen dem Polieren gemacht?
Ich glaube ich gehe da zu zögerlich an die Sache ran!
Übersättigung der Pechhaut, wenn das Pech hell wird? Habe ich das richtig verstanden?
Mit deiner Methode kann ich so die Pechhaut aufbrauchen und dann eine neue machen?

Gruß Peter

Bearbeitet von: am:
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woddy
Meister im Astrotreff

Deutschland
591 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2020 :  18:16:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Peter
Hm..deine Oberfläche sieht noch ziemlich...sagen wir Mal unruhig aus.
Nach 5h Polierzeit dürfte das normalerweise schon besser aussehen.
Ob die Oberfläche auspoliert ist erkennst du am besten mit einem Laserpointer.
Wenn auf der gesäuberten Oberfläche keine Reflexe mit dem Pointer entstehen ist alles ok.
Mit dem Parabolisieren solltest du erst anfangen wenn du eine sphärische Fläche hergestellt hast. Das macht es dann leichter mit der Parabel. Auch kannst du auf dem Weg zur Sphäre deine Poliertechnik verfeinern, damit man weiß was man tut wenn man was tut, bzw was dabei herauskommt wenn man bestimmte Polierstriche anwendet.
Die Pechhaut solltest du, sofern sie nicht beschädigt ist oder eindeutig Kratzer verursacht behalten und nicht õfter neu machen. Die Pflege der Pechhaut ist, wie schon beschrieben, das a und o.
Schade ist natürlich das du jetzt nicht mit dem Polieren kontinuierlich weiter machst.
Das das Tool die gleiche Größe hat wie der Spiegel ist erst Mal nicht ganz so nachteilig, wichtiger ist das du weißt welche Strichführung zu welchem Ergebnis führt.
Auf dem Foucault Bild sind es für mich erst Mal nicht nach Kratzer aus. Kratzer hinterlassen eine schöne scharfe feine Linie.
Ich würde fast sagen das sind noch Reste vom Feinschliff.
Aber keine Sorge, am Ende wird aus dem Rohling ein Spiegel....der Weg ist das Ziel.
...und mit den Foucault Bildern..denk immer an einen Mondkrater, der wirft die gleichen Schatten bei seitlichem Sonnenlicht wie deine Spiegeloberfläche im Tester...
MfG
Andreas



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Stathis
Forenautor im Astrotreff

Greece
5050 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2020 :  19:03:30 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stathis's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Peter,

kannst du noch ein Bild von der Pechhaut zeigen?

Einige Tipps hast du ja schon bekommen.

Zitat:
da ich den Eindruck habe mich mit meiner Arbeit immer mehr Kratzer einzufangen.

Richtige Kratzer erkennt man sofort beim anschauen der Spiegeloberfläche unter einer hellen Lampe. Beim schwenken in verschiedene Winkel blitzen sie als feine Linien hervor. Nur die fettesten davon erkennt man im Foucaulttest. Die feinen "Sleeks" oder "Wischer" sind viel zu fein, um aus der Foucaulttester Entfernung aufgelöst werden zu können.

Gratuliere zu dem aussagekräftigen Foucault Bild. Das betone ich jedes mal, weil gute Foucault Bilder ein großer Schritt zum guten Spiegel sind. Ich sehe einen leichten "Vulkan". Berg in 50% der Mitte, der seinerseits einen kleines zentrales Loch hat.

Ist diese unruhige Oberflächenstruktur ortsfest, oder sind es nur Luftturbulenzen? Ich vermute ersteres und damit tatsächlich im Glas, da in der Mitte stärker als am Rand. Wenn es die wahre Oberfläche ist, passt die Pechhaut nicht, oder du polierst zu trocken, oder du verwendest viel zu viel Poliermittel. Die Spiegeloberfläche muss immer nass bleiben, bei Bedarf einfach Wasser nachspritzen. Beim 10 Zoll Set gebe ich knapp 100 g Poliermittel dazu. Bis zum auspolieren braucht man 10 g oder aller höchstens 20 g. An Resten von Feinschliff glaube ich nicht nach 5 Stunden polieren.

Du musst nicht jedes Mal die Pechhaut komplett neu gießen. Bei gesättigter Oberfläche reicht es aus, die oberste Schicht mit der Rasierklinge abzuschaben und neu anzupassen. Oder, wie Rudi schreibt, mit der Drahtbürste.

Wie passt du die Pechhaut an? Wie poliert sie sich? Der Widerstand beim bewegen muss gleichmäßig sein. Wenn sie mal klebt, mal rutscht, oder sonst wie bockt, kann man mit dem Messer unter Wasser feine schnitte rein ritzen und kurz neu warm anpassen. Dann geht sie meist besser und poliert "glatt wie Kinderpopo".

Wie Alex schreibt, sind 5 Stunden höchst wahrscheinlich noch deutlich zu wenig zum auspolieren.

Stathis
http://www.stathis-firstlight.de

Bearbeitet von: Stathis am: 29.12.2020 19:13:38 Uhr
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Spetermidt
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt  am: 29.12.2020 :  20:43:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Stathis,
von der Pechhaut habe ich kein Bild.
Da habe ich wohl mit gesättigter Pechhaut den Spiegel versaut. Anfangs sah das Schattenbild, mit Zentralberg, deutlich besser aus.
Jedenfalls werde ich mir den Rat von Rudi zu Herzen nehmen, um die Übersättigung der Pechhaut zu verhindern.
Möglich, daß ich auch zu trocken poliert habe!
Die nächste Pechhaut werde ich auch fotografieren!

Danke für die vielen Tipps an alle!
Ich melde mich wieder!

Gruß Peter

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Rudi FK
Senior im Astrotreff

Deutschland
158 Beiträge

Erstellt  am: 30.12.2020 :  14:23:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Peter,

oben hast Du geschrieben das Dir gerade zu kalt ist zum weitermachen! Bei welcher Raumtemperatur hast Du vorher poliert? Ich polier bei einer Raumtemperatur von ca. 18-23°C (Ich hab ein kleines Kellerbad mit 6m² das kann ich dann im Winter auf Temperatur halten). Die Pechhaut passt sich um so schlechter an den Spiegel an je kälter die Raumtemperatur (eventuell eine Erklärung für die unruhige Oberfläche) außerdem soll sich bei zu kalten Temperaturen die Polierzeit erheblich erhöhen (dazu hab ich aber keinen Vergleich).

Frohes Weiterschaffen
Gruß Rudi

Bearbeitet von: am:
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Spetermidt
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt  am: 30.12.2020 :  18:14:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Rudi,
das mit der Temperatur habe ich mir auch schon überlegt, bei 12 Grad ist das wohl nicht mehr sehr sinnvoll?
Die Diskussion habe ich mit meiner Frau schon angestoßen um eine geeignete Alternative zu finden!
Ich wünsch Dir einen guten Rutsch!

Gruß Peter

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AlexK
Senior im Astrotreff

Deutschland
130 Beiträge

Erstellt  am: 30.12.2020 :  19:45:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Peter,

Bei 12° ist die Pechhaut definitiv zu hart. Da hätten wir ja schonmal das Hauptproblem gefunden. Bevor es weitergeht kannst du vielleicht noch deine bisherige Strichführung beschreiben, also wie lange, wie oft gedreht und mit wieviel Überhang poliert wird. Daraus kann man manchmal auch schon einiges schließen.

Ein Zehnzöller passt ja noch gut auf ein Reststück Küchenplatte oder ähnliches, auf dem sich Teppich und Halterung (nicht einklemmen!) befinden. Das kann man nach Gebrauch alles wegräumen und sollte den Hausfrieden nicht allzusehr gefährden. Polieren macht ja eigentlich weder Lärm noch großartig Schmutz.

Guten Rutsch!

http://alexknierer.tumblr.com/

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Spetermidt
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt  am: 30.12.2020 :  21:14:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat

Hallo Alex,
poliert habe ich MOT halbe Striche, TOT ein drittel Striche. Nur gerade Striche über die Mitte.
Anteile MOT etwas mehr als TOT.
Um den Zentralberg abzutragen, habe ich bei MOT längere Striche angewandt.
Alles ohne Überhang.
Die Striche führe ich mit einer ständigen Drehung nach rechts durch, wobei ich nach 8 bis 10
Strichen das Unterteil ca 30 Grad nach links drehe.
Wenn das Unterteil einmal herum ist, dann mach ich auch mal ne Runde mit 6 Strichen pro 30Grad.
Das Tool oder was eben unten auf der Arbeitsplatte liegt habe ich mit drei flachen Holzrollen fixiert, aber nicht eingeklemmt.
Der Familienrat hat sich auch schon positiv geäußert!

Guten Rutsch!
Peter

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Spetermidt
Neues Mitglied im Astrotreff


19 Beiträge

Erstellt  am: 03.01.2021 :  14:47:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen!
Nach 1,5 Stunden polieren, so wie ich bereits geschrieben habe ist folgendes Foto entstanden:


das dazugehörige Schattenbild hat sich so verändert.
Die entstandene Mulde hat mir sehr viel Mühe gekostet überhaupt sichtbar zu machen!

Die Pechhaut habe ich jetzt mit einer Drahtbürste behandelt, bis sie wieder schwarz war.

Beim Polieren habe ich eine halbe Stunde TOD mit leichtem Überhang (ca.1 bis 2 cm) das Tool bewegt. Die Randzone ist jetzt deutlich besser geworden und die Pits tauchen nur noch vereinzelt auf.
Ich würde jetzt noch mal 1 Stunde mit geraden Strichen polieren, was meint ihr?

Gruß Peter


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AlexK
Senior im Astrotreff

Deutschland
130 Beiträge

Erstellt  am: 05.01.2021 :  11:14:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Peter, frohes neues Jahr!

Die Oberfläche sieht ja jetzt schonmal viel besser aus!

Dass die kleineren Abweichungen von der Sphäre nicht so leicht darzustellen sind ist auch ein bisschen Gewöhnungssache, man lernt mit das der Zeit schneller zu erkennen und bekommt ein Gefühl dafür, wie man die Klinge bewegen muss. Beim Parabolisieren später werden die Abweichungen wieder größer, da gibts dann eigentlich auch nur noch eine Richtung.

Ob der Rand wirklich besser geworden ist kann ich anhand deines ersten Bildes nicht wirklich beurteilen. Er hängt jetz aber auf jeden Fall noch deutlich zurück, er leuchtet noch stärker als der Rest.

Wie du vielleicht schon bei anderen Threads hier gelesen hast ist das ein häufiges Problem.

Anhand deiner Beschreibung würde ich sagen dass du mit etwas zu wenig Überhang poliert hast. Dadurch arbeitet die Pechhaut, die am Rand sowieso schwächer agiert (ein paar Quadradate fehlen bei dir noch am Rand , was den Effekt noch verstärkt) dort nicht genug und lässt den Rand mit längerem KR zurück.

Wenn du jetzt komplett ohne Überhang weitermachst müsste sich dieser Effekt verstärken.

Ich würde Überhang und Strichlänge erhöhen, vielleicht mal so auf 3-4cm, evtl weiter wenn sich nach längerer Zeit garnichts verändert, um einen neutralen Strich zu finden.

Ich hab die Erfahrung gemacht dass man spürt wenn der Überhang zu groß ist, es ist dann nicht mehr möglich, eine homogene Bewegung zu machen, man bleibt regelrecht an der Kante hängen.

Weiterhin viel Erfolg

Alex

http://alexknierer.tumblr.com/

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