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 Mars 26.11.2020 12" Newton Gaisberg - gutes Seeing
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Seite: von 3

Jan_Fremerey
Meister im Astrotreff


332 Beiträge

Erstellt  am: 30.11.2020 :  14:36:26 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Jan_Fremerey's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: RobertR
FireCapture-Daten werden bei mir nach PIPP Durchgang gelöscht, da zu groß (ROI aktuell 304x300, 1 Film hat 3.200.000KB)
Hallo Robert,

Dank Dir für die ausführliche Beschreibung Deines Datenmanagements! Damit hat sich aber mein Ansinnen im wesentlichen erledigt; denn ich hätte gerne mal einen live-Eindruck von den Sichtbedingungen bei Dir vor Ort zum Zeitpunkt der Aufnahme gehabt, um ihn mit den hiesigen Bedingungen zu vergleichen. Ich archiviere hier sämtliche AVI-Files in Originalform auf Festplatten, so dass ich sie auch noch nach Jahren mit ggf. weiterentwickelten Tools nachbearbeiten kann. Der von mir weiter oben verlinkte AVI-Ausschnitt stammt z.B. aus einem am 09.11.2020 mit 200x200 px aufgenommenen Rotvideo mit 1,3 GB Datenumfang. Bei den von Dir aufgenommenen Datenmengen ist so etwas verständlicherweise kaum möglich.

Dank Dir jedenfalls für Deine Mühe!

Gruß Jan

Bearbeitet von: am:
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RobertR
Altmeister im Astrotreff

Österreich
1573 Beiträge

Erstellt  am: 30.11.2020 :  15:33:36 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Jan,
ich verwende f 15, größere Teleskope und Highspeed. Das hattest Du vermutlich nicht bedacht.

Was hast Du für Bedenken mit PIPP? Der Verkleinerungs- und Zentrieralgorithmus ist so einfach, dass ich den selber schreiben könnte. Es wird der Schwerpunkt der Helligkeit im Bild berechnet und dann außen weggeschnitten, was man eingegeben hat - very simpel. Ich sehe keinen Sinn darin, schwarzes Rauschen aufzubewahren. Der Algorithmus, dass man Scheibendurchmesser eingeben kann und alles weggeworfen wird, was kleiner ist, finde ich auch toll - da killt man alle abgeschnittenen Bilder. Hat uns auf La Palma das Hemd gerettet mit der im Starkwind wild wackelnden Montierung. Man hatte da die Wahl zwischen Teufel (riesig großer ROI, < 400 fps, zu kurze Brennweite ) oder Belzebub (kleiner ROI, bis 700fps, längere Brennweite, PIPP und 20% Verlust der Bilder). Die letztere Lösung hat (wenigstens bei unserer Bearbeitungstechnik) besser funktioniert

Hab 200 Bilder aus dem Filmanfang des R Fims Nr. 94 (siehe Tabelle) in ein Gif gesteckt und es wurde tatsächlich hochgeladen und freigegeben - ist ungeschönt und sieht so aus:



Hab Dir eine Mail mit 200 Bilder und eins mit 800 Bildern als .avi gesendet. Ist 1x5 und 1x20 MB. Bei mir ging das problemlos raus. Ist Anfangssequenz des für letztes Bild verwendeten R-Films. Da wabbelt der scharfe Rand und wirkt unscharf, ist nicht geschönt. Könnte auch mehrere Happen senden, ganz gute und schlechtere - hab ja alles. Die frühen Filme des selben Tages wabeln deutlich mehr wegen niedrigen Planetenstand.

LG
Robert

PS: Wenn jemand einen Film von mir haben will, bekommt er den immer. Ich hab da keine Geheimnisse und mach auch immer wieder Workshops für Interessierte im kleinen Kreis.

PS2: ich bemühe mich, meine Sachen auch zu speichern - nach 40 Jahren Planetenbeobachtung hab ich durch diverse Umzüge und Unglücke bedingt, keinerlei Zeichnungen und Photobilder aus der alten Zeit. Hatte alles brav an die Whilhelm Forster Sternwarte in Berlin zwecks Archivierung gesendet und nicht kopiert.

PS3: meine gute Sachen veröffentliche ich breitbandig. Mein Privatarchiv werden meine Erben wohl sang- und klanglos versenken. Hab ich mit dem Archiv meines Vaters genauso gemacht und hab keinen Optimismus, dass das meinem mal anders ergeht....

Bearbeitet von: RobertR am: 01.12.2020 00:20:01 Uhr
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RobertR
Altmeister im Astrotreff

Österreich
1573 Beiträge

Erstellt  am: 30.11.2020 :  23:39:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Jetzt habe ich die erste Massenverarbeitung am Einstandsbild hinter mir.



Mars 2020-11-26 UT17:38 RGB



Mars 2020-11-26 UT17:34 L(R610)-RGB

Wenn man gröbere Filter härter setzt, kommt auch mehr Farbe. Das LRGB ist mir schon fast zu bunt. Auf jeden Fall hat im Einstandsbild der reale Grünkanal gefehlt. Der R610 sieht zudem besser durch den Dunst - und schon ist der Dunst weg.... Der im Einstandsbild verwendete R610 Kanal war zudem ein dominant guter Kanal - hab ich zufällig gleich den richtigen angezogen.

Mit "echtem" G und R wird Staub eher sichtbar. Wegen dem zu diesem Zeitpunkt niedrigen Planetenstand (41°über Horizont) und dem damit verbundenem mehr an Gewabbel mußte ich grober Stacken (56er Kästchen)und hab anschließend auf 7er Mexhat Filter gesetzt und etwas gegengeglättet - schon wird alles klobig(er). Die Farben des reinen RGB gefallen mir, sind sehr dezent. Um den Südpol war wieder braun zu sehen - das hab ich weitgehend eliminiert. Mit Farbe kann man länger basteln. Mit mehr Filmen kommt auch mehr Farbe...

LG
Robert

Bearbeitet von: RobertR am: 01.12.2020 00:30:11 Uhr
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5926 Beiträge

Erstellt  am: 01.12.2020 :  07:42:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Robert,
die neue RGB Variante mit Grünkanal vom Einstandsbild gefällt mir sehr gut. Es wirkt natürlicher.
Zu:
"Um den Südpol war wieder braun zu sehen - das hab ich weitgehend eliminiert."
Was heißt eliminiert? War Dein Bild generell zu braunlastig oder hast Du nur die Gegend um den Südpol "umfärben" oder "entfärben" wollen?
Auf anderen Bildern von anderen Astrokollegen ist um den Südpol eine rötlichbraune Region zu sehen z.B. vom Ralf:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=255847&whichpage=2
Wenn es um das geht, so scheint diese Farbe für mich real vorhanden zu sein.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: am:
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RobertR
Altmeister im Astrotreff

Österreich
1573 Beiträge

Erstellt  am: 01.12.2020 :  19:23:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Roland,
mit den Funktionen von Fitswork "Glätten/Farbrauschen filtern" oder Giotto "Farbe rauschfiltern" kann man komische Tönungen eliminieren. Die Funktion ist eigentlich für was anderes gedacht, tut aber auch hier Ihren Job. Einfach mal probieren.....

Brauntöne kommen aus dem Grünkanal. Hatte schon richtig schön braunen Olympus Mons von La Palma aus. Das kann man nun glauben oder nicht. Farbendrauscht war er nicht mehr braun .

Wenn R, G und B nicht identische Qualität haben, traue ich lokalen Farben nicht. Wenn ich ein liebevolles RGB mache, dann werden sowieso die Kanäle von mir speziell hergerichtet. Mache dann häufig ein L(RGB)-RGB. D.h. ein weich geschärfter Kanal für schöne und milde Farbe, ein härter geschärfter Kanal für Schärfe. Häufig wird da dann ein L(RG)-RGB oder gar L(R)-RGB daraus. Von unseren Großteleskopfreunden kenne ich auch L(IR)-RGB. Übersteigerung davon ist ein L(IR)-IRGsynthB, also Farbbild aus IR und Blau. Das geht manchmal gut, manchmal nicht.

Dass mein Einstiegsbild ein mit wenig Aufwand eingefärbelter R610 (Tiefrotkanal mit Blau, L(R610)-R610GsynthB) war, habe ich von Anfang reingeschrieben. Für sowas reicht ein mittelprächtiger Blaukanal und razfaz hat man ein Pseudo-Farbbild. Dabei hab ich den Staub eliminiert....

Dass nun Wolken und auch Staub in jedem Farbkanal etwas anders aussehen, ist nichts neues. Weiße Wolken sieht man noch in jedem Kanal. Der aktuelle Staub scheint eher gelb oder gar grün zu reflektieren. Ohne Grünkanal war er unauffälliger. In den Bildern vom Höchststand schaut er eher weislich aus (auch bei Torsten, wo ich ja immer kräftig spicke ).

Solange ich da keine Hubble Bilder bearbeite und die Filter genau kenne, glaube ich da mal gar nichts.... Farbe ist ein ganz spezielles Geschäft. Aber eins ist auch klar - realistische Farben gibt es einfacher und eher mit kleineren Teleskopen aus der Reflektionsecke (ja,ja, die Linsen Fans werden wieder heulen).

Visuell sieht das wieder anders aus, da braucht man Licht und gutes seeing und guten Kontrast und gute Optik. Aber selbst dann ist man verblüfft, wie sich die Farben mit dem Einsetzen verschiedener Okulare ändern - auch das ist nichts neues. Dabei sind alte Optiken eher Braun lastig, neuere betonen eher Blau....

Dass der Filtersatz bei der Farbe kräftig mitspielt, ist auch nichts neues. Ich verwende inzwischen primär Baader, während es früher primär Astronomik waren. Die Baader lassen mehr Licht durch und haben steilere Flanken. Ich setze auch Kombi ein, z.B. R610 (Baader, früher Schott) und UVIR cut (Astronomik).

Ich hör jetzt besser mit dem Farbthema auf --

LG
Robert

Bearbeitet von: RobertR am: 02.12.2020 20:06:44 Uhr
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RobertR
Altmeister im Astrotreff

Österreich
1573 Beiträge

Erstellt  am: 02.12.2020 :  10:25:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Im Hintergrund läuft der Rechner mit weiteren Optimierungsversuchen, d.h. Varianten von Stackung und Schärfung - derzeit setze ich 48 Kästchen von Hand in kontrastreiche Regionen und mixe gröbere Kästchen in kontrastärmere Zonen. Optimum liegt so zwischen 8...15 Kästchen. Wenn man das mit den kleinen Kästchen übertreibt, gibt es Artefacte im Bild. Wenn die Kästchen zu stark überlappen, verschmiert wieder alles. Bei f15 bringt resample noch Vorteile, wenn Bildmaterial sehr gut ist (oder ich bilde mir das nur ein, schaden tut es jedenfalls nicht)- Rechner braucht damit erheblich länger. Ein guter Stack braucht weniger Schärfung und ergibt in Folge zartere Details. Darum ist ein idealer Stack entscheidender Teil des Spiel - auch hier wieder: die Unterschiede sind nicht riesig...

Meine Favoriten Filme:



G, R, R610 Rotfilter & UVIRcut
61% Verwendungsrate mit resample 2x
Schärfung Mexican-Hat Kritische Dämpfung
im Kästchen lokale Schärfung (weil Jan danach gefragt hat)
unten im kleinen Kästchen angezogenes Histogramm

Auf großem Rechnerschirm sieht da ganz gut aus und erlaubt wirkliche Vergleiche

Die Grün- und Rotkanäle haben es mir angetan.



Zum Vergleich links oben Valles Marineris/ Mars mit dem 1m C2PU (David Vernet, JP-Prost und Philippe Cambre / Südfrankreich vom 24.10.2020) in einer von mir ausgearbeiteten Version (Detailausschnitt des Gesamtbildes). Das wäre mit großem Teleskop bei sehr gutem Seeing zu sehen gewesen. Reihe rechts zwei gute Grünkanäle, links unten der beste Rotkanal.

N7
Wenn man die guten Grünfilme in das bisherige RGB einsetzt, kommt eine noch etwas zartere Bearbeitung des letzten Bildes heraus:



links Mars 2020-11-26 UT19:44 RGB neu --------------- rechts Mars 2020-11-26 UT19:43 RGB alt
CM 73°
Ich finde die Detailauflösung verbessert durch Verwendung 3 sehr guter G- Filme. Durch mehr Bilder und mildere Schärfung ergibt sich zudem weniger Randartefact - das läßt sich weitertreiben mit mehr R- und B-Kanälen. Ein sehr großer Sprung nach vorne ist nicht mehr zu erwarten.

LG
Robert


Bearbeitet von: RobertR am: 04.12.2020 13:10:53 Uhr
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Jan_Fremerey
Meister im Astrotreff


332 Beiträge

Erstellt  am: 02.12.2020 :  21:57:43 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Jan_Fremerey's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: RobertR
ich verwende f 15, größere Teleskope und Highspeed. Das hattest Du vermutlich nicht bedacht.
Hallo Robert,

doch, das ist mir schon klar und es erklärt die riesigen Datenmengen, die da anfallen.

Zitat:
Was hast Du für Bedenken mit PIPP?
Datentechnisch habe ich da gar keine Bedenken, werde es vermutlich in Zukunft auch selbst anwenden. Natürlich geht ein wenig das Live-Feeling verloren, und so konnte ich keinen vernünftigen Vergleich mit meinem Zappelmars vom 9.11. anstellen. Bei den Windbedingungen auf La Palma war PIPP gewiss eine willkommene Hilfe.

Zitat:
Hab 200 Bilder aus dem Filmanfang des R Fims Nr. 94 (siehe Tabelle) in ein Gif gesteckt und es wurde tatsächlich hochgeladen und freigegeben - ist ungeschönt und sieht so aus:
Schön zu wissen, dass das geht.

Zitat:
Hab Dir eine Mail mit 200 Bilder und eins mit 800 Bildern als .avi gesendet.
Ja, vielen Dank, hatte Dir ja den Eingang schon via eMail bestätigt. Jetzt lassen sich Deine Videos auf meinem Rechner auch wieder in VirtuaDub öffnen, und zwar in der 64-bit Version, die ist sogar noch etwas umfangreicher ausgestattet als die von mir zuvor benutzte Version. Für meine Ausarbeitungen brauche ich allerdings noch ein wenig Zeit und melde mich dann vermutlich wieder mit entsprechenden Bildbeispielen.

Dank&Gruß Jan

Bearbeitet von: am:
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Jan_Fremerey
Meister im Astrotreff


332 Beiträge

Erstellt  am: 03.12.2020 :  18:06:26 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Jan_Fremerey's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Jan_Fremerey
Für meine Ausarbeitungen brauche ich allerdings noch ein wenig Zeit und melde mich dann vermutlich wieder mit entsprechenden Bildbeispielen.
Hallo Robert,

auf der Basis Deiner Originaldaten habe ich mal versucht, einen Eindruck zu gewinnen, wie sich die Pixeldichte des Kamarachips zum wellenoptischen Auflösungsvermögen der Optik verhält, und wie sich das auf die Ortsauflösung unserer Bildresultate auswirkt. Hier also zunächst ein Ausschnitt vom ersten Frame des kürzeren von Dir übermittelten AVI in 7,2-facher linearer Vergrößerung:



Die Vergrößerung ergab sich einfach aus der Lupendarstellung in VirtuaDub2, von der ich eine Bildschirmkopie angefertigt habe, um die einzelnen Kamerapixel sichtbar zu machen. In der linken oberen Ecke habe ich das maßstabskonforme Beugungsbild Deiner Optik bei f/15,5 eingeblendet. Der Durchmesser des ersten Beugungsminimums berechnet sich zu r_min = 2,44*#955;*(f/D). Mit #955; = 610 nm ergibt sich r_min = 23,1 µm. Bei dem Pixelabstand von 2,9 µm Deiner ASI290MM hat das erste Beugungsminimum somit einen Durchmesser von 8 Pixeln. Das kann man in dem hochaufgelösten Bild leicht nachmessen.

Zum Vergleich hier auch die entsprechende Auswertung des ersten Frames aus dem Rotvideo meiner Marsaufnahme vom 9. November:



Die Beugungsbilder habe ich nun maßstabskonform in unsere neuesten Bildergebnisse eingetragen:





Die Beugungsscheibchen illustrieren in gewisser Weise, mit welcher “Pinselstärke“ bei der Bildbearbeitung vorgegangen werden kann, und dass man allein aufgrund des wellenoptischen Auflösungsvermögens unserer Optik keine viel kleineren Strukturen in den Bildern auflösen kann mit Ausnahme von linienartigen Strukturen, die sozusagen mit der “Pinselspitze“ ausgeführt werden können.

Der unmittelbare Vergleich unserer Bildergebnisse ist vielleicht ein wenig "unfair", weil der Planet bei Deiner Aufnahme mit 15,4" Durchmesser schon deutlich kleiner war als zur Zeit meiner Aufnahme mit 18,6". Hoffe aber, dass die Idee meiner Analyse doch einigermaßen zum Ausdruck kommt.

Gruß, Jan

www.astro-vr.de
10" f5 Spiegel von Bob Royce, offene Bauweise an Trägerrohr
FH 6" f/20 von D&G mit gefaltetem Strahlengang, offene Bauweise an Trägerrohr

Bearbeitet von: am:
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RobertR
Altmeister im Astrotreff

Österreich
1573 Beiträge

Erstellt  am: 03.12.2020 :  21:56:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Jan,
das hast Du Dir viel Mühe gemacht!

Als alter Ketzer hab ich Beugungscheibe geschärft und sieh an - Ringe weg, Scheibe viel kleiner und nun ohne Helligkeitszentrum. Hast Du ein Teleskop mit Fangspiegel eingegeben? Oder ist das Loch in der Mitte ein Schärfungsartefact? Erwartet hätte ich das mit Gauss nicht...



Das hab ich ganz ordentlich verbogen, Dein Bild. Weiteres Material ist im hochladen.

LG
Robert

Bearbeitet von: RobertR am: 04.12.2020 13:51:46 Uhr
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RobertR
Altmeister im Astrotreff

Österreich
1573 Beiträge

Erstellt  am: 04.12.2020 :  10:09:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Planetenfreunde,
hab da jetzt mal eine Nacht über Jan`s Beitrag geschlafen.

Es ist manchmal ganz gut, Sachen mit etwas Abstand zu betrachten (auch wenn es nicht von Vorteil ist, da sich Mars in der Zwischenzeit immer weiter entfernt).

Ein paar Betrachtungen mit weitem Abstand:
Im Planetenforum gibt es die verschiedensten Beiträge.
- Im Nachbarbeitrag hat sich ein Kollege die Mühe gegeben und den idealen Standort ausgesucht, um einen Mondaufgang hinter einer Burg aufzunehmen - mit dem vorhandenem Equipment - Schöner Beitrag!
- In einem anderen Beitrag nimmt ein Kollege Mars mit nicht wirklich dafür prädestinierten Equipment auf und freut sich, dass das ganz brauchbar geworden ist
- schöne Bilder von 1 m Teleskopen werden gepostet und man darf da dann sogar Mitbasteln am Bildmaterial (Danke!)
- manche zeigen hier ganz trocken und ohne viel Gedönse richtig gute Bilder mit C11....

Was treibe ich eigentlich hier im Forum?
Ich beobachte nun seit 45 Jahren Planeten und habe/hatte immer Spaß dabei. Freue mich, mich mit anderen auszutauschen und immer was neues zu lernen! Bin eher eine Laberkiste als reserviert

Blick zurück:
Hab in meiner Jugend von großem Equipment geträumt (der 12" Zerodur-Newton Spiegel unseres damaligen Vereinsvorsitzenden war für mich unerreichbar). Pic Du Midi und La Palma mit dem Roque de los Muchachos waren ein Traumziel meiner Jugend, das ich in der Literatur verfolgt habe.

Heute verkaufe ich einen perfekten 300f5 Lomo Sital Newton (nur 2500.--€), weil ich was besseres habe, und bin regelmäßig auf La Palma.

Heutige schnelle Kameras haben ganz neue Beobachtungstechniken ermöglicht, so dass man an guten Standorten das Seeing ziemlich austricksen kann und selbst 1 m Spiegel nutzbar werden. Durch adaptive Optik wurden inzwischen sogar im Infraroten noch größere Optiken von der Erde aus erfolgreich genutzt. Im Amateurbereich dringen einige von uns in Bereiche ein, die vor 20 Jahren von der Erde aus für undenkbar gehalten wurden.

2018 konnte ich zusammen mit Torsten Hansen den Durchgang von Phobos und seinem Schatten über Mars aufnehmen - wir hatten das weder vor noch dachten wir, dass das mit 14" Öffnung überhaupt möglich ist - der Brocken hat ja nur 30 km Durchmesser. Durch gegenseitige Befruchtung konnten deutschsprachige Kollegen dasselbe auch von Namibia aus mit dem dortigen 20" Lomo beobachten und bestätigen. Hätte nicht gedacht, dass ich mal soweit komme.

Weitere Steigerungen werden zu erwarten sein. Der ADC ist wohl eine davon. Rechner, Kameras und Teleskope werden immer leistungsfähiger.

Auf meinem Wunschzettel für nähere Zeit stehen:
- sehr schneller Rechner (Geld ist schon reserviert)
- Windows 10 und Giotto (scheint ja doch zu gehen?! - ich hab es probiert!)
- besserer motorisierter OAZ als Starlight Feathertouch Shorty 2011 mit der original Starlight Steuerung von damals
- Photoshop für Feintuning meiner Bilder
- Übung im Umgang mit ADC

Weitere Projekte für die Zukunft:
- 12" kompakt (optimiert für schnellen Einsatz als Ersatz für 8")
- 18" mobil
- fix stationiertes Equipment auf La Palma (in der Hoffnung, das Corona mal vorbei ist)

Teile Jörg´s Meinung, dass in absehbarer Zeit der Amateur mit Ambitionen neue Möglichkeiten haben wird z.B. einen 20" mit aktiver Optik oder vielleicht ein paar Jahre später einen privaten Satellit dank Elon Musk. Oder man macht einen Ausflug auf eine Volksternwarte im All. Ob ich das noch erleben werde? Einen 1 m Spiegel kann ja heute schon jeder mieten, der will. Ein 1m Spiegel steht 30 km von mir auf der hiesigen Volkssternwarte.

Ich werde sicher noch einen Schritt weitergehen als heute bzw. habe ich wenigstens noch solche Absichten. Ob ich nochmal Mars so gut wie 2018 aufnehmen kann, steht in den Sternen. Zur nächsten guten Opposition bin ich über 70.

Zurück zur Beugungsscheibe:
Um die Beugungscheibe kleiner zu bekommen, gibt es die bekannten Möglichkeiten:
- Wellenlänge der Beobachtung verkürzen => praktisch Grünkanal nutzen
- Öffnung vergrößern => 16" und mehr...
- Seeingeinfluß verkleinern: ADC, La Palma, kürzere Belichtungszeit, Glück, adaptive Optik.....
- trickreiche Bildbearbeitung

Wie im Beitrag gezeigt, wurde am 26.11. im Laufe der Beobachtung das Seeing durch immer höher steigenden Mars immer besser, insbesondere in den kürzeren Wellenlängen. Da hab ich unerwartetes Glück gehabt.
In dem Beitrag versuche ich nun, das Maximum aus dem aufgenommenen Bildmaterial heraus zu schälen und aufzuzeigen, wie ich das mache. In der der steten Hoffnung, Tips zu bekommen, wie das noch besser gehen könnte.

Grundsätzlich darf ich nicht klagen:
- hatte ein sehr gutes 12" Teleskop zur Verfügung
- Thermohaushalt und Kalebrierung des Teleskop´s waren optimal
- der Aufbau auf dem Teleskop wurde über mehrere Jahre optimiert (Verbindung OAZ, Barlow, Filterrad, Kamera), ist sehr stabil und ausgereift
- bei Höchststand konnte der Grünkanal voll genutzt werden, R- und IR- sowieso
- konnte in Summe 3,5 Millionen Bilder aufnehmen, von denen 2 Millionen nutzbar sind
- komme mit f15 klar und bin Bearbeitung großer Planetenbilder gewohnt

nicht probierte Alternativen:
- durch kürzere Brennweite könnte ich Rauschen in den Einzelbildern reduzieren durch weniger Gain: dazu bräuchte ich einen anderen Aufbau (2x Barlow, andere Hülsen)
ob das einen Vorteil gebracht hätte => Effekt "Rauschen" zeige ich noch
- durch Verwendung ADC könnte ich Farbverschiebung optimieren
Nachteil: ADC baut hoch (=> 2x Barlow nötig, Aufbau wird länger) und ist bei der Einstellung wenigstens am "scharfen" Newton sensibler als hier allgemein berichtet wird!
Nebeneffekt: Bildbearbeitung "winjupos derotieren" würde sich durch ständiges Drehen des ADC und damit der Kamera erheblich aufwendiger gestalten
- Nutzung des vorhandenen 14"
- Nutzung eines besseren Standortes (wie Rossfeld, damals gesperrt)

Wenn ich nachträglich die Wahl gehabt hätte, hätte ich den 14" am Rossfeld verwendet, um die Beugungsscheibe kleiner zu kriegen. Auf der hiesigen Volksternwarte steht ein brauchbarer 1 m Spiegel. Wäre schön gewesen, wenn die Kollegen dort parallel Aufnahmen gemacht hätten. Da ist dann "nur" noch das seeing ein Thema.

LG
Robert

Bearbeitet von: RobertR am: 04.12.2020 14:11:25 Uhr
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RobertR
Altmeister im Astrotreff

Österreich
1573 Beiträge

Erstellt  am: 04.12.2020 :  13:09:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hier noch die Bilder,
die ich gestern hochgeladen habe:



Mars, Valles Marineris und Xanthe Terra
1m C2PU Südfrankreich
David Vernet, JP-Prost und Philippe Cambre

Die Pfeile zeigen auf zwei Dunkelzonen. Die eine ist zweigeteilt ("Doppelfinger"), die andere eine Fläche.

Die "Doppelfinger" Zone bekomme ich nicht getrennt, da Teleskop zu klein und zum Zeitpunkt der Aufnahme Mars bereits zu weit weg.
Die Fläche wird in meiner Aufnahme zum "Punkt" verstümmelt, aber immerhin sicher detektiert.



Beides wird in dem Bild erheblich kleiner abgebildet als der Durchmesser der kompletten Beugungsscheibe - das macht der Schärfungsalgorithmus.

Was könnte man da noch besser machen? Grünkanäle hatte ich ja schon gezeigt. Man kann noch den Kontrast trimmen. Das geht durch Addieren vieler gleichwertiger Bilder, die natürlich möglichst genau übereinander passen sollten:

[

Mars 2020-11-26 ca. UT19:44
CM 73
links 400.000 Bilder (RGB incl. 150.000 R610 Bilder), rechts nur beste 160.000 Bilder (RGB)gestackt

Im rechten Bild ist der kritische Bereich noch zarter und kleiner dargestellt. Gefällt mir so persönlich besser. Für die größere Bildmenge links mußte ich nachschärfen, um auf ähnlichen Eindruck wie rechts zu kommen. Das geht ohne Rauschen, da viele Bilder. Dem oberflächlichen Beobachter wird das linke Bild besser gefallen, da schwarze Details deutlicher. Das Marsauge um Solis Lacus grinst einen richtig einladend an. In den anschließenden 30 min visueller Beobachtung fand ich das Marsauge sehr dominant. Die Valles Marineris waren wunderschön zu sehen und stabil zu halten. Man mußte nicht lange rätseln, was man da sieht. Weitere Marskanäle habe ich keine gesehen....

Letztendlich landen wir bei der sinnfreien Frage, was wohl das kleinste Detail ist, das sich auf Mars sicher detektieren läßt. Detektieren heißt dann nicht, so abbilden, wie es wirklich aussieht.

Mit 350f4,5 Teleskop bei 24" Durchmesser Mars war das 2018 der 30km große Phobos. Das war reproduzierbar, da sich Phobos über die Planetenoberfläche bewegt hat. Den Kollegen aus Namibia war das mit 500f22 möglich, uns hat 350f18 gereicht. Niemand hat das bisher mit weniger Brennweite probiert, somit fehlt die Erfahrung dazu.

Bei jetzigem Marsdurchmesser ist momentan interessanter, sich den Staub und die Wolken anzusehen. Dazu braucht man kein Riesenteleskop und auch nicht unbedingt perfektes Seeing. Man sollte aber sinnvollen Grünkanal haben oder man guckt in alpo...

In Alpo zeigt Paul G. Abel/Leicester/United Kingdom Marszeichnungen mit 12" Newton, die ich nur bestätigen kann, wobei der wohl auch Lux-Augen hat. Ich brauch da mehr Vergrößerung....

LG
Robert

Bearbeitet von: RobertR am: 06.12.2020 13:27:24 Uhr
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Jan_Fremerey
Meister im Astrotreff


332 Beiträge

Erstellt  am: 04.12.2020 :  15:23:20 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Jan_Fremerey's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: RobertR
Hast Du ein Teleskop mit Fangspiegel eingegeben? Oder ist das Loch in der Mitte ein Schärfungsartefact? Erwartet hätte ich das mit Gauss nicht...
Hallo Robert,

das Beugungsbild habe ich von Wikipedia. Da es nur im 8-bit Format vorliegt, macht es gar keinen Sinn, hier unsere üblichen Schärfungsalgorithmen anzuwenden, das führt zwangsläufig zu unrealistischen Ergebnissen.

Gruß Jan

Bearbeitet von: Jan_Fremerey am: 04.12.2020 19:47:33 Uhr
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TheCCDAstronomer
Altmeister im Astrotreff

Schweiz
4085 Beiträge

Erstellt  am: 04.12.2020 :  20:36:29 Uhr  Profil anzeigen  Besuche TheCCDAstronomer's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Namensvetter,

die Grösse der Beugungsscheibe ist eben nicht die einzige auflösungsbestimmende Grösse einer Optik. Vielmehr ist der Kontrast entscheidend; bestes Beispiel sind dunkle Stahlseile vor hellem Himmel, die wir mit unseren Augen selbst weit entfernt noch ausmachen können, obwohl das eigentlich gemäss Auflösungsformel gar nicht möglich ist.

So verhält es sich auch auf flächigen Objekten wie Mars etc. Eine gute Faustregel ist, dass man etwa die Auflösung von 1/2 bis 1/4 des Beugungsscheibchendurchmesser erreichen kann. Warum so kann ich nicht erklären, ist ein Erfahrungswert. Das ist aber auch in etwa so nachvollziehbar in den beiden Ergebnissen mit den reinprojizierten Beugungsbildern! Gefällt mir ausgezeichnet.

Wir haben sicher die Tendenz, mit längeren Brennweiten als notwendig zu arbeiten. Ralf (30sec) zeigt ja auch immer wieder, welche Detailabbildung mit einem C11 bei 'nur' 4m Brennweite möglich ist. Kameras mit den modernsten Sensoren machen das möglich!

Viele Grüsse
Jan

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Jan_Fremerey
Meister im Astrotreff


332 Beiträge

Erstellt  am: 04.12.2020 :  22:37:31 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Jan_Fremerey's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: TheCCDAstronomer
Stahlseile vor hellem Himmel, die wir mit unseren Augen selbst weit entfernt noch ausmachen können, obwohl das eigentlich gemäss Auflösungsformel gar nicht möglich ist.
Hallo Namensvetter Jan,

das ist mir durchaus bewusst, ebenso wie beispielsweise auch die Nachweisbarkeit der Encke-Teilung auf den Saturnringen. Das hatte ich ja weiter oben bildlich mit den Möglichkeiten der "Pinselspitze" als Zeichenwerkzeug beschrieben. Es widerspricht aber auch in keiner Weise der Auflösungsformel, denn diese bezieht sich lediglich auf die Trennbarkeit eng benachbarter Merkmale des abzubildenden Objekts bzw. auch von Doppelsternen, wenn die von diesen Merkmalen ausgelösten Beugungsbilder sich berühren bzw. überlappen.

Zitat:
C11 bei 'nur' 4m Brennweite
Das beindruckt mich nicht mehr so sehr, seit ich das volle Auflösungsvermögen meines 10" Spiegels bei 1,27 m Brennweite erreiche, siehe z.B. hier oder hier.

Dank&Gruß Jan

Bearbeitet von: am:
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TheCCDAstronomer
Altmeister im Astrotreff

Schweiz
4085 Beiträge

Erstellt  am: 05.12.2020 :  14:30:26 Uhr  Profil anzeigen  Besuche TheCCDAstronomer's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Jan,

Du beschäftigst Dich ja auch schon einige Jahre mit der ganzen Filmerei von Mond und Planeten! Ich denke einfach wie das Robert auch schon erwähnt hat, ein wenig mehr Brennweite als nötig (an Planeten) macht die ganze Verarbeiterei einfacher und man kann besser mit Artefakten umgehen. Das sieht man Deinem Resultat schon an.

Aber die 178MM ist eine gewaltig anspruchsvolle Kamera! Das wird einem bewusst wenn man selber eine braucht. Hätte nicht gedacht, dass der Unterschied zur 290MM so gross sein würde.

Konkret hab ich das mit einem C5 am Mond im Primärfokus erfahren. IR- und Rotkanal schauen auf den ersten Blick toll aus (wie in Deinem verlinkten Bild!), aber bei genauerem Hinschauen entdeckt man überall Beugungserscheinungen; für mich inakzeptabel. Ein Versuch mit zusätzlicher 2xBarlow bestätigte dies, da das Resultat nur noch aus Beugungserscheinungen bestand!

Mit dem Grünfilter kam dann das grosse Aufatmen! Einzelne Beugungserscheinungen treten zwar an den extremen Kontrastübergängen noch auf, könnten aber mit etwas Retusche beseitigt werden. Nun ja, bin nicht auf die Idee gekommen, noch mit dem Blaufilter aufzunehmen ... wird nachgeholt.

Was hab ich daraus gelernt: Für wirklich schöne Mondaufnahmen mit der 178MM braucht es wohl etwa doppelte Öffnung wie die des C5 bei gleicher Brennweite! Genau wie Du es verlinkt hast ... ein erster Versuch mit meinem 10" F5.6-Newton sah vielversprechend aus.

Eine Frage: Mit 1.5 drizzle zeigten sich beim Schärfen des stacks immer rasterartige Artefakte. Kennst Du die auch?

Sorry Robert! Ich verfolge Deine ausführlichen Berichte immer mit grossem Interesse .

Viele Grüsse
Jan

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