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Seite: von 4

lacrimosa
Meister im Astrotreff

Deutschland
299 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  17:06:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
ich habe Dobsons und ich habe ein C8. Das C8 habe ich mir nur für die Planeten- und Mondkraterfilmerei gekauft.
Visuell würde ich immer den 200/1200er in der Stadt bevorzugen, weil er einfach wegen der kürzeren Auskühlzeit schneller einsatzfähig ist und auch nur eingehängt werden muss.
Dieser Dobson ist mein Teleskop für den schnellen Einsatz, wenn ich einfach nur mal etwas gucken will.

Natürlich könnte ich auch das C8 verwenden, um mir längere Zeit Jupiter, Saturn oder Mondkrater anzuschauen, ohne von Hand nachführen zu müssen. Bisher hatte ich dieses Bedürfnis nicht. Aber das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
GoTo halte ich visuell für unnötig, aber ich kenne auch Leute, die total darauf abfahren.
Die Frage ist halt, ob der Fragesteller einschätzen kann, ob er ein Teleskop auf einer motorisierten Nachführung auf jeden Fall braucht oder nicht.
Bisher hat er dieser Frage aus meiner Sicht nicht eindeutig mit "Ja" oder "Nein" beantwortet.
Seine Aussage "Ich werde von meinem Garten aus beobachten – also muss das Teil nicht kompakt sein." interpretiere ich so, dass es kein C8 sein muss. Dann würde halt vieles für einen Dobson sprechen.
Besser wäre es natürlich, wenn er beide Geräte mal in der Praxis von Aufbau bis Einsatz vergleichen könnte. Aber das dürfte derzeit ziemlich schwierig sein.

Gruß
Ronald

Reisedobson 320/1500 - GSO Dobson 200/1200 - PDS 130/650 - Photoline 72/432 - C8
HEQ-5 Synscan - Astrotrac

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


18282 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  17:16:36 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Marwin,
Zitat:
Auf der einen Seite ein Part mit ausgetüftelter Elektronik, Edelstahlstativ, Optik mit gefaltetem Lichtweg um die sonst notwendige Größe des Teleskopes leichter händeln....
Hm, Bei Celestron ist schon mal nicht klar, ob die Firma weiter bestehen bleibt, ist aktuell ja in einem Insolvenzverfahren. Und gerade damit bleibt die Unsicherheit- was tust du, wenn die ausgetüftelte Elekronik den Geist aufgibt?

Und leichter händeln- ich will ungern knapp 24kg bei 9.25 bzw. 20kg bei C8 im Finsteren auf das Stativ wuchten. Da ist es erheblich einfacher, einen 20kg Newton in viel tieferer Position in die Rockerbox einzuheben.
Zitat:
Da frage ich mich dann schon, haste denn schon mal mit einem C8 beobachtet. Damit meine ich nicht durchgschaut, sondern beobachtet, also etwas länger, evtl. das Objekt studiert.
Klar, an einem C11 und auch ab und an mit einem Meade 8" SC und im direkten Vergleich dazu standen in der Hütte ein 16" und ein 12" Dobson zu Verfügung. Klar, am Dobson muss man selbst nachführen, aber das machte immer mehr Beobachtunsspaß und die Abbildung war nicht schlechter, beim SC halt an großen Objekten dafür vom Feld her eingeschränkt.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: am:
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stardust3
Altmeister im Astrotreff


3944 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  17:25:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Micheil,

bringt Dich das alles weiter?

Dein letzter Post war die Frage:
Zitat:
Wie muss ich die Teleskope im Hinblick auf die Abbildungsleistung im Vergleich zu Newton/Refraktor einordnen?


Ich würde sagen zwischen dem Newton/Dobson 10" und CPC9.25 - kein merkbarer Unterschied in der Qualität.
Außer in der reinen Geometrie: Maximales WAHRES Sternenfeld mit kleinst sinvoller Vergrößerung.
Das ist beim CPC nämlich viel kleiner.

10" Dobson : etwa 2 Grad mit recht teuerem Scientific Explorer N2 82 Grad 30mm Okular (bei 41-fach) [2" Steck]
9,25 CPC : etwa 1,1 Grad mit preiswerterem Erfle (z.B TSWA) 37mm (bei 61-fach) [2" Steck]

Wegen AP will ich jetzt nicht streiten, es geht mir um das maximale Feld. Jetzt müsste man auflisten welche (wie viele) Objekte sind größer als 1 Grad am Himmel. Ich werf mal M31 (Andromeda Galaxie) in den Hut. Das ist aber die einzige Galaxie die so groß ist.
Dann Nebel: da wären der Nordamerika Nebel, der Cirrus Nebel, Lagunennebel, Rosettennebel, ... noch welche Klassiker?
Dann Sternenhaufen, aber da fallen mir nur die Plejaden ein. Und H&Chi gehen natürlich nie gemeinsam ins Feld beim CPC.
Aber sonst?

Dagegen gehen viele, viele andere Objekte, die mit 9"-10" Öffnung lichtmäßig zugänglich sind, mit beidem - dem CPC wie auch dem Dobson. Sie sind kleiner oder viel kleiner als 1 Grad und brauchen teilweise sowieso hohe Vergrößerungen.

Planeten natürlich dito - zählen als "Kleine Objekte".

Und der Mond geht mit einem halben Grad auch gut in beiden Systemen. Bei Einzelkratervergrößerung sowieso.

Nicht zu vergessen die Vorteile des ganze GoTo Gedöns, die aber eben den Preisunterschied machen. Ist es Dir das wert? Dann nimm ... ;-). der Unterschied ist ja schon - gesalzen.

CS,
Walter

LLAP

Bearbeitet von: am:
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casatiastrotreff
Meister im Astrotreff

Deutschland
330 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  17:26:43 Uhr  Profil anzeigen  Besuche casatiastrotreff's Homepage  Antwort mit Zitat
Zurück zum Thema:
Zitat:
(Michael:) Ich suche was für Planeten und Galaxien, fotografieren ist nicht geplant.

Goto System ist ein Muss.

Planeten mit Dobson (ohne EQ Plattform) endet bei 100 - 150-facher Vergrößerung. Da beißt keine Maus einen Faden ab.
Und GOTO beim Dobson ist ungenauer als bei einer NICHT Von Hand geschubsten (Dobson-) Montierung.

Was er aber sehen will ist:
- Details an Planeten
- Möglichst viele DeepSky Objekte
und (das unterstelle ich jetzt mal) möglichst häufig trotz bekanntermaßen durchschnittlich schlechter Wetterbedingungen (wie wir alle - oder?)

Ein 80mm ED Refraktor der 400 - 500 EUR Klasse mit z.B. f/7 (der nach 30 Minuten austemperiert ist) zeigt bereits mit elektronischer Unterstützung am Bildschirm so viel wie ein 12-Zöller mit f/4 rein visuell. Das ist Fakt. Ohne daß vor jeder Beobachtungssitzung 2 Stunden Austemperierung und Kollimation eingeplant werden müssen. Und dass kann (muss aber nicht) im Ergebnis zu Astrofotos führen - kann aber ebenso am 50" TV die gesamte Familie im Wohnzimmer live teilhaben lassen.

Dazu: Schon ein einfaches Alt/Az GOTO System läßt bei DeepSky Objekten je nach Nähe der Objekte zum Himmelsäquator unguided Belichtungszeiten von bis zu 30 Sekunden mit kaum erkennbarer Bildfelddrehung zu, die mit gängiger Stacking-Software ausreichend stark unterdrückt werden kann.

Ich wiederhole deshalb meinen Rat an Tim: Versäume auf keinen Fall, AUCH diese Alternative in AUGENSCHEIN zu nehmen, bevor Du Dich in Kosten stürzt.

Gruß,
Peter


"Amateurastronomen betreiben ihr Hobby professionell." --pag
"Sagen wir so: andere schrauben Farbfilter für die Planetenbeobachtung ein, um den Kontrast zu steigern. Genau diesen Effekt hat man beim Achromat gratis ;-)" --Howdii

Quelle(J) 60/700 | Vixen M80S/400 | SV503 80/560ED | Polaris 102/460 | Evostar 120/1000 (FR .5) | SW N150/750 | StarTravel 150/750 | C8 203/2030 (FR .63) - nach Bedarf auf EQ3, EQ5, SP-DX, AZ-4, Star Discovery WIFI und/oder mit FR (Focal Reducer), CMOS SVBONY SV305
SQM: 21,13 Bortle: 4 Elevation: 371m

Bearbeitet von: casatiastrotreff am: 23.11.2020 18:55:27 Uhr
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casatiastrotreff
Meister im Astrotreff

Deutschland
330 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  17:32:08 Uhr  Profil anzeigen  Besuche casatiastrotreff's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo (==>)stefan_h,

lass das bloß nicht Celestron hören. Die haben gute Anwälte ...;-)
Zitat:
Hm, Bei Celestron ist schon mal nicht klar, ob die Firma weiter bestehen bleibt, ist aktuell ja in einem Insolvenzverfahren. Und gerade damit bleibt die Unsicherheit- was tust du, wenn die ausgetüftelte Elekronik den Geist aufgibt?

Du meinst wahrscheinlich Meade.

Gruß,
Peter

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


18282 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  17:37:03 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Peter,
Zitat:
Planeten mit Dobson (ohne EQ Plattform) endet bei 100 - 150-facher Vergrößerung. Da beißt keine Maus einen Faden ab.
Du musst seltsame Mäuse haben, ich nutzte meinen 12" Dobson schon mit 500x um in einer guten Nacht Saturn damit zu beobachten.

Zum Rest bezüglich 80mm Refraktor und EAA- erstens schlägt außer dir sonst kaum jemand ständig EAA vor und zweitens- wie bitte soll ein 80mm Refraktor, in der Preisklasse auch noch mit Farbfehler behaftet, jemals mehr Details auflösen und zeigen als eine 12" Optik?
Zitat:
Du meinst wahrscheinlich Meade
Stimmt, da hatte ich mich geirrt

Bearbeitet von: stefan-h am: 23.11.2020 17:38:06 Uhr
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CorCaroli
Altmeister im Astrotreff


4844 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  17:57:18 Uhr  Profil anzeigen  Besuche CorCaroli's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

Zitat:
Planeten mit Dobson (ohne EQ Plattform) endet bei 100 - 150-facher Vergrößerung. Da beißt keine Maus einen Faden ab.


Ich ordne diese Aussage als "Fake News" ein.
Scheinbar wurde noch nicht mit einem guten Dobson beobachtet, der sich leicht nachführen lässt.

Doch dieses hier:
Zitat:
Was er aber sehen will ist:
- Details an Planeten
- Möglichst viele DeepSky Objekte


widerspricht sich mit diesem hier:

Zitat:
Ein 80mm ED Refraktor der 400 - 500 EUR Klasse mit z.B. f/7 (der nach 30 Minuten austemperiert ist) zeigt bereits mit elektronischer Unterstützung am Bildschirm so viel wie ein 12-Zöller mit f/4 rein visuell.


Gerade für die Beobachtung von Details und kleinen Strukturen wird eine Optik benötigt, die diese Details auch auflösen kann.
Die Auflösung kleiner Details, gerade an Planeten steigt mit dem Durchmesser der Optik. Liefert die Optik nicht die Auflösung, kann eine elektronische Unterstützung zu nicht mehr Details und kleinen Strukturen verhelfen.

Zitat:
Ohne daß vor jeder Beobachtungssitzung 2 Stunden Austemperierung und Kollimation eingeplant werden müssen.


Mit einer offenen Bauweise von Dobsons in Gitterrohrausführung wird zu einer kurzen Auskühlzeit verholfen.

Eine Justierung von einem Spiegelteleskop ist kein Hexenwerk und mit Erfahrung, die sicher nach und nach kommt, in wenigen Minuten erledigt.
Meinem 12"/f4 Newton justiere ich in wenigen Minuten, ebenso meinem 10"/f12 Cassegrain.

Zitat:
zeigt bereits mit elektronischer Unterstützung am Bildschirm so viel wie ein 12-Zöller mit f/4 rein visuell


Hin und wieder erscheinen Bilder von dieser Kombination hier im Forum.
Beim besten Willen, diesen etwas abzugewinnen, halte ich diese Bilder immer noch für eine starke Negativwerbung für dieses Konzept.

Viele Grüße
Gerd

Bearbeitet von: CorCaroli am: 23.11.2020 17:59:18 Uhr
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Spica 44
Altmeister im Astrotreff


1046 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  18:30:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
da ich " Garteln war" und nur die erste Antwort von Stefan gelesen habe, erfahre ich da was von Insolvenz was wahrscheinlich wo anders hingehört.

Bearbeitet von: am:
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mopedmichl
Neues Mitglied


7 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  18:45:47 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
ja mein Name ist Michael... und vielen, vielen Dank für die Antworten und auch die Diskussionen!

also...

Ich habe weiterhin ein wenig geschaut usw.

Vielleicht sollte ich die Frage erneut stellen - ohne GoTo.

Wenn ich aus einer anderen Welt komme und noch nie ein Teleskop in der Hand hatte, ich den Himmel (schön!) sehen möchte und das Budget für die Aktion eine nicht ganz so große Rolle spielt - was kaufe ich? Wie schon angemerkt wurde, ist ausprobieren momentan doof und wird auch (vermute ich) so bleiben.
Ich bin für alles offen - Pressholz inklusive. Ich möchte nur ein wirklich vernünftiges Bild und ein Teleksop, dass auch in 20 Jahren noch tut.
Bei mir ist das immer so, dass die Hobbys rotieren aber nie einschlafen. Was ich aber bemerkt habe ist, dass wenn die Ausrüstung Müll ist, es schnell einschläft und nie wieder aufwacht.

Daher - Dobson, Linse wie auch immer - kann man nicht wie bei einem PC sagen:
Nimm ein Mainboard für nen Hunni und nen I5 und ein bisschen anderen Kram, dann passt das. Wenn es schneller sein soll nimm einen I7...usw

Ich war gerade im Garten - "Kuh Nacht" ich denke nicht, dass ich wohin fahren muss - und wenn ja, dann ist das den Hügel rauf.

Ich möchte mir nur einmal ein Teleskop kaufen und dann Spaß damit haben - ich möchte nicht die ganze Zeit darüber nachdenken, warum ich nicht einfach 500€ mehr ausgegeben habe.
Als ich das erste Mal Monde vom Jupiter durch mein Fernglas sah, war ich hin und weg. Da hat es keine Rolle gespielt, dass ich das Glas "einfach so" gekauft habe (eigentlich Outdoor) und das Teil 500€ gekostet hat... wenn ich aber durch das 100€ Glas meiner Tochter sehe, dann ärgere ich mich jedes Mal wieder - schlechter Kontrast, Farbsäume etc.
Und hier geht es nicht darum, dass ich Geld wie Heu habe - ganz im Gegenteil, ich bin zu arm um billig zu kaufen.
...

Gibt es eine Empfehlung für:
Planeten,
Nebel/Galaxien,
kein Transport,
vernünftig verarbeitet,
2000€ (kann auch 200€ sein - und wenn es aus einer zerschlagenen Glasflasche gebaut wird...)

Grüße,
Michael

Bearbeitet von: am:
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
920 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  18:56:12 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Mehr als 150fach nachzuführen ist überhaupt kein Problem bei einem auch nur halbwegs brauchbaren Dobson Bei mir bremst eher das Seeing, bevor Nachführen überhaupt zum Thema wird.

EAA ist natürlich auch eine Möglichkeit, aber da scheiden sich die Geister, ob das noch visuelles Beobachten ist. Da gibt es hier ellenlange Threads mit pro und contra.

Gruß Horst



16" Dobson Taurus T400 pp, Skywatcher 120/600, Lunt LS50THa, TS Triplett 20x80, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, Kite Birdwatcher 8x42, VisionKing 5x25, Lunt Sunoculars 8x32

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casatiastrotreff
Meister im Astrotreff

Deutschland
330 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  19:12:06 Uhr  Profil anzeigen  Besuche casatiastrotreff's Homepage  Antwort mit Zitat
Lassen wir einfach mal die Dobson-Profis zu Wort kommen, die sicherlich nichts Schlechtes über Dobsons sagen werden:

http://www.intercon-spacetec.com/deepsky/monatsthema/m51.html

Zum Vergleich einer meiner ersten EAA Versuche mit einem 4" Achromaten(!) mit 102/460 und einer Astrocamera für 150 EUR (rechtes Bild):

https://abload.de/image.php?img=screenshotfrom2020-07szkj0.png

Gruß,
Peter

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Bearbeitet von: casatiastrotreff am: 23.11.2020 19:14:04 Uhr
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
920 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  19:14:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Michael,

fährst du mehr auf elektronischen Schnick-Schnack ab, oder begeistert dich mehr Mechanik?

Wie du siehst, die Meinungen gehen hier weit auseinander.
Wo die Maus nun wirklich keinen Faden abbeißt:

Was du in Sachen Deep sky sehen kannst, steigt mit der Größe der Öffnung.
Öffnung ist am günstigsten mit einem Newtonteleskop zu realisieren.

Gruß Horst





16" Dobson Taurus T400 pp, Skywatcher 120/600, Lunt LS50THa, TS Triplett 20x80, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, Kite Birdwatcher 8x42, VisionKing 5x25, Lunt Sunoculars 8x32

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Spica 44
Altmeister im Astrotreff


1046 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  19:16:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Horst, wie kommst Du jetzt auf EAA wenn man in die "Sterne" schauen will?
sehr fragend
Marwin

Bearbeitet von: am:
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CorCaroli
Altmeister im Astrotreff


4844 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  19:36:00 Uhr  Profil anzeigen  Besuche CorCaroli's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

Zitat:
Lassen wir einfach mal die Dobson-Profis zu Wort kommen, die sicherlich nichts Schlechtes über Dobsons sagen werden:


Ich habe einen 12" Newton, parallaktisch montiert. Ein Dobson ist ein Newton Alt-Azimutal montiert.
Dein Bild gibt in keiner Weise wieder, was visuell an dieser Galaxie in der 10 bis 12" Öffnungsklasse zu sehen ist.

Wir Visuellen Beobachter sehen im Okular kein verrauschtes Bild sondern eines mit sauber abgebildeten und definierten Strukturen.
Ich bin immer noch der Meinung, und die bestärkt sich mit jedem weiteren Bild dieser Sorte: Das ist eine Negativwerbung für das was mit dieser Ausrüstung oder diesem Konzept bewerkstelligt wird.

Viele Grüße
Gerd

Bearbeitet von: am:
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stardust3
Altmeister im Astrotreff


3944 Beiträge

Erstellt  am: 23.11.2020 :  20:12:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Michael,

es ist nicht ganz einfach, da Du in der Tat nicht wissen kannst, was Du toll finden würdest und was überflüssig. An Helferlein wie GoTo(Autosuche/Autoverfolgung) und elektrischer Nachführung.

Der Vergleich mit Computern hinkt etwas. Nimm einen Newton OTA (Tubus mit Optik). Was willst Du da tauschen? Den Haupspiegel? Das ist kein Vergleich wie I5 gegen I7. Da müsstest Du schon einen neuen Spiegel mit doppeltem Durchmesser nehmen. Der passt nicht in den Sockel, wenn man so will.

Tubus aus der 50-Euro Rockerbox (Dobson) nehmen und auf eine Montierung der EQ6 Klasse schnallen in der Preisregion 1300 Euro? Das ist ein mechanischer Upgrade, das Bild wird keinen Deut besser.

Das einzige Upgrade, ist ein Carbon Tubus statt Blech, anderer besser laufender Okularauszug, Fangspiegelaustausch gegen ultrapräzise hyperglatte Optik. Anderes Suchersystem (Telrad Projektor statt Minifernrohr)

Macht man nicht. So richtig "Upgrade" meine ich, um noch schärfer zu sehen. Äh. Natürlich ja doch - aber das heißt dann: Neues Teleskop!

Man kauft schon halbwegs engültige Hauptoptiken. Die wahre Variation und Upgrade im Geschäft läuft über die Okulare. Preiswertes Anfänger Okular für nen Fuffi gegen 800 Euro Televue (=Porsche) Ethos. Die bleiben dann auch, das Teleskop mag drei mal gewechselt werden. Die High End Okulare bleiben.

Ende der Lehrstunde ;-). Ich werd im nächten Beitrag konkreter.

...

LLAP

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