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 Probleme mit Dobson Galaxy
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Seite: von 2

macteddy
Neues Mitglied im Astrotreff

Schweiz
11 Beiträge

Erstellt am: 10.11.2020 :  21:13:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo

mein 15 jähriger Sohn hat sich vor 4 Jahren ein Dobson- Galaxy (D10?)(https://www.intercon-spacetec.de/beratung/teleskope/galaxy-dobson/beschreibung/) mit Telrad Finder zusammengespart. Es hat nie geklapp etwas am Himmel zu finden ausser Lichtpunkte. Wir haben alle tricks und Tipps von intercon spacetec befolgt. Klappt nicht.

Er hat es nun 2 Jahre gefrustet in die Ecke gestellt. Nun ist es wieder in den Blick geraten.

Ist hier in der Schweiz Region Hallwilersee/Aargau mit Erfahrung umm es mal anzuschauen wo die Probleme liegen und uns vielleicht dann auch mal nachts mitnimmt?

Wäre voll cool und nett.

Im Auftrag von Cedric.

Freundliche Grüsse

Hartmut Bauer

Bearbeitet von: am:

Dawid
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
21 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2020 :  21:42:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

was genau möchtet Ihr sehen ? und welche Okulare habe Ihr ausprobiert
habt ihr vielleicht versucht sich Planeten anzuschauen mit Hilfe einer App wie zb. Google Sky maps ?

Bearbeitet von: am:
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macteddy
Neues Mitglied im Astrotreff

Schweiz
11 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2020 :  21:50:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo

Er hat 2 Okulare, muss nachschauen welche. gedacht war Planeten, ggf. bisschen Deepspace.
Problem war dass das Sucherokular scheinbar immer etwas anderes gezeigt hat als beim Blick durch das Okular. Wir haben nach Tipps von Intercon Sucher und Teleskop anhand vom ca. 600m entfernten Kirchtum "abgeglichen, war ungefähr deckungsgleich. Aber am Sternen himmel hats nie funktioniert. Problem teleskop oder Fehlbedienung. Deshalb die frage ob sich das teleskop mal jemand anschauen könnte und ggf. mal mitnimmt zum Gucken.

Hartmut


Bearbeitet von: am:
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Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
10742 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2020 :  22:17:42 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hartmut,
immer mit der kleinsten Vergrößerung anfangen. Also dem Okular mit der größten Brennweite. Erst wenn man da das Objekt gefunden hat, dann weiter vergrößern.

Kalle - Alles wird gut !
Meine Okulardatenbank im Astrotreff: hier
Termine Teleskoptreffen gibt es hier

Bearbeitet von: am:
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Dawid
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
21 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2020 :  22:27:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Also scheinbar könnte das Problem am Sucherfernrohr liegen, diese teile muss man immer wieder manuell einstellen, am besten sucht man sich ein sehr helles Stern (wie zb Arktur, Vega, Jupiter oder Mars) mit dem Teleskop das Objekt zentrieren und dann das Objekt mit dem Sucher zentrieren.

Am euren Standort kann es nicht liegen da dort die lichtverschmutzung deutlich niedriger ist als bei mir und ich wohne in der Nähe von Flughafen Schönefeld, kann aber trotzdem Andromeda oder Orion Nebel mit bloßen Auge sehen


Grüße

Bearbeitet von: am:
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AstroCarsten
Altmeister im Astrotreff


1584 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2020 :  22:41:22 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Hartmut,

das Sucherfernrohr müsst ihr einmal vorab bei Tag genau justieren. Dann Nachts am besten am Mond prüfen, ob es passt und ggf. nachstellen.

Wenn ihr die beiden Standardokulare habt, immer mit der größeren Brennweite anfangen. Bei einem 25 mm Okular kann man z.b. Jupiter oder Saturn auch schon als solche erkennen.

Was die Deep Sky Objekte angeht, dazu braucht ihr dunklen Himmel und viel Übung. Galaxien z.B. sieht man meistens nur als verwaschenen Fleck. Kugelsternhaufen gehen da schon besser. Einzelne Sterne werden auch bei höchster Vergrößerung immer nur helle Punkte bleiben.

Gruß

Carsten


Bearbeitet von: am:
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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
815 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2020 :  22:51:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Hartmut,

grundsätzlich sollten Planeten auch ohne Sucher oder Telrad mit einem Übersichtsokular gut zu finden sein.
Jupiter, Saturn, auch wenn sie im Moment tief stehen, sind schon mit dem bloßen Auge zu finden.
Mars ebenso, der zur Zeit recht hoch steht.

Bei Eurem Dobson, der ja ein Newton ist, steht das Bild im Okular auf dem Kopf.
Das Telrad zeigt den Himmel nicht gespiegelt oder verdreht, das kann zu Irritationen führen.
Das Telrad hat den Vorteil das es mehr Himmel zeigt als ein Sucher, der ja vergrößert und somit nur einen Ausschnitt zeigt.

Sucher/Telrad sollten schon genau an das Teleskop angeglichen werden, sonst erschwert man sich das Aufsuchen nur unnötig.

Hilfreich für das Telrad sind die Bücher/Atlas:
- DeepSky Reiseführer und
- DeepSky Reiseatlas
Im Reiseatlas sind die Karten auch mit Telradkreisen versehen.
Diese beiden Bücher erleichtern einem den Umgang mit einem Telrad sehr, so das auch das Auffinden von DeepSky-Objekten gut möglich ist.

Sterne bleiben Lichtpunkte/-pünktchen. Da kannst Du noch so hoch vergrößern, mehr ist nicht drin.
Planeten werden zu Scheibchen mit Details und Struktur, abhängig von der Vergrößerung.

Bitte auch beim Okularwechsel wieder neu fokussieren.
In der gleichen Okularserie, wie z.B. Hyperions, ist die Fokuslage annähernd gleich, so das nur noch minimal nachfokussiert werden muss.
Das nennt sich Homofokal.

Weitere Handicaps:
- das Seeing
- die Transparenz des Himmels

Was zu einem Newton noch gesagt werden sollte ist, dass Newton leider das Verlangen haben öfters neu justiert zu werden, besonders wenn sie oft transportiert werden.
Da mal drüber informieren.

Bitte auch die Erwartungen was man da Oben zu sehen bekommt zurück schrauben.
Es ist alles schwarz/weiß/gräulich.
Farbe ist rein visuell nur an den Planeten zu sehen, ein paar Sternen und einigen Nebeln und erfordert Beobachtungserfahrung.
Farbe kommt erst mit der Astrofotografie ins Spiel und da dann mit langen Belichtungszeiten.

Gruß und CS
Mathias

| Refraktor FH 120/600 | Refraktor FH 120/1000 | Celestron C8 SC XLT 203/2000 | iOptron AZ Pro GoTo | EQ-6 R | ZWO ASI224 |

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Technohell
Meister im Astrotreff

Deutschland
512 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2020 :  10:47:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Hartmut und Cedric,

eine kruze Frage, habt ihr mal den Mond versucht rein zu bekommen?
Bei der Öffnung sollte man einen Filter zur Abdunkelung verwenden (entweder ND-Filter oder Variabeler Polfilter).
Den Mond sollte jeder im Teleskop finden.
Hier kann man auch Sucher neu justieren ohne sich zu fragen, "Ist das wirklich der Stern im Teleskop"...

Wenn es dann klappt, versucht mal den Orion Nebel, der ist auch mit dem Fernglas sichtbar, sollte also bei dem D10 mehr als gut zu sehen sein.

Ich wünsche euch viel Erfolg, Sven

Anfänger (seit 01.02.2019)
Nightsky/Deepsky Fotographie

EOS 70D&DA
EF 50 1.4f und EFs 18-135 4.5-5.6f
114/900er Newton, 200/800er GSO Newton

CEM25p mit PHD2 guiding

Mein Resultate: http://nova.astrometry.net/users/15027/images
https://www.astrobin.com/users/Technohell/

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fastride
Meister im Astrotreff

Schweiz
688 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2020 :  11:12:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
(==>)Hartmut

Ich hab das D10 auch, mit Telrad und optischem Sucher (habt ihr auch ein Sucherfernrohr oder nur Telrad?)
Mond und Planeten (Mars, Saturn, Jupiter, Venus) kann man fast nicht nicht finden.
Bin leider nicht grad in deiner Region unterwegs.
Ich richte alles auf einen Sendemast in 1.5 km Entfernung aus, das ist genau genug.
Man könnte auch den Polarstern nehmen, der hält auch schön ruhig.

Wenn ihr zuerst über das Okular die Kirchturmspitze anvisiert und danach das Telrad darauf ausrichtet, dann müsste das schon so stimmen.








Gruss Konrad

Galaxy D10, 114/900 Newton
Carl Zeiss: Binoctar 7x50, Jenoptem 10x50, Swarovski Habicht 7x42, Steiner Firebird T 8x30

Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht !

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stardust3
Altmeister im Astrotreff


3949 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2020 :  11:52:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Hartmut,

aus der Schweiz sind nicht viele unterwegs hier. Ich fürchte Du wirst so schnell keine physische Hilfe bekommen. Daher gehe ich mal fern-beratend ein, wie die Mitschreiber ;-).

Drück Dir aber doch die Daumen daß sich jemand findet in der Schweiz, weil das geht so viel besser von Mensch zu Mensch!

Also Du schreibst:
"Es hat nie geklapp etwas am Himmel zu finden ausser Lichtpunkte."

Hmm, das klingt sehr nach Fehlstellung des (optischen) Suchers. Das Minifernrohr also.
Du schreibst zwar ihr habt es an einem Kirchturm eingestellt und das hat funktioniert.
Nachher am Himmel aber nicht mehr. Ist die Justage des Zielfernrohrs denn wackel-stabil?
Und ist das Teleskop überhaupt stabil, also verändert es seine Lage zwischen dem Zeitpunkt wo ihr duch das Zielfernroghr zielt und dann Euch umordnet und durch das Fernrohrokular blickt?

Also klappt es z.B am nächsten Tag nach der problembehafteten Nacht problemlos wieder mit der Kirchturmspitze? Und in der Folgewoche immer noch?

Dann wäre es seltsam daß ihr am Himmel nix findet. Als allererstes würde ich immer versuchen mir den Mond im Okular des Fernrohrs einzufangen. Erstens ist er groß, also wenn ihr leicht daneben zielt ist immer noch ein Stück davon dezentral im Okularfeld (25mm Okular). Oder zumindest ist es hell um den Mond herum und man kann durch Suchbewegungen (durchs Okular blickend) sich an den Mond ranarbeiten nach dem "wärmer/kälter" Kinderspiel Prinzip (also heller/dunkler ;-)).

Wenn das erst mal klappt, dann können wir weiter das Problem einkreisen.

Viele haben ein Problem mit den optischen Suchern, und mit so einem Telrad Zielkreisscheibenprojektion Dingelchen kommen viele deutlich besser zurecht. Vielleicht investiert ihr da erst mal die 80(?) Euro.

Danach kommt dann die Kür mit der Feinnavigation mit Hilfe von Karten. Aber erst mal den ersten Schritt.

Irgendwann müsst ihr Euch noch mit der Spiegelsystem Justage beschäftigen - aber noch nicht ...

Bitte nicht verzagen das kriegen wir hin :-). Schritt für Schritt.
Mit 10 Zoll und in der dunklen Schweiz ist enorm viel "Schönes" zu sehen - man muss es finden können!

CS,
Walter

LLAP

Bearbeitet von: stardust3 am: 11.11.2020 11:55:41 Uhr
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


18289 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2020 :  12:13:17 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Gruezi Hartmut,

schreib doch mal den User Tilluas an - http://www.astrotreff.de/pop_profile.asp?mode=display&id=16374 dazu in seinem Profil auf Klicken um Email zu senden gehen.

Der wohnt irgendwo in dem nördlichen Bereich der Schweiz, vielleicht könnt ihr euch mal treffen. Er hat auch einen großen Dobson und reichlich Erfahrung damit.
Zitat:
Es hat nie geklapp etwas am Himmel zu finden ausser Lichtpunkte.
Ja, da oben gibt es Sterne zu sehen und das sind erst mal nur Punkte. Allerdings gibt es da Gruppierungen, Kugelsternhaufen z.B. und das wären erst mal leichtere Objekte. Dazu diverse Nebelstrukturen, dabei sind die helleren planetarischen Nebel die einfacher zu sehenden.

Gruß
Stefan

PS: ich habe mal Alexander (Tilluas) per Mail auf den Beitrag hier aufmerksam gemacht

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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Tilluas
Senior im Astrotreff


141 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2020 :  18:04:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Hartmuth

Der D10 ist ein tolles Gerät. Selber besitze ich den Galaxy 12". Leider wohne ich nicht grad um die Ecke (Appenzell Ausserrhoden). Von daher wird ein Treffen eher schwierig. Aber vielleicht können wir das mal über ein Videocall anschauen - vielleicht lässt sich da schon das eine oder andere Problem lösen.

Lieber Gruss
Alexander

Alexander

--
12" Galaxy Dobson

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macteddy
Neues Mitglied im Astrotreff

Schweiz
11 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2020 :  21:04:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hoi

danke für die vielen nachrichten. Also wir haben damals das Set mit den Standardokularen gekauft, der telrad und das Suchfernröhrchem wurde von Intercon montoert. Wir haben mit den Tips von Intercon die Spiegeljustage überprüft, hat gestimmt. Mit dem telrad kommen wir so nicht zurecht ?!

Tagsüber konnte man den Kirchturm so in etwa im teleskop und Sucherokular sehen, allerdings schienen die Bildausschnitte nicht ganz exakt zu sein.

Wir hatten den Mond und den mars (als er sehr nah und hell war vor ca. 2 Jahren im Sucher gesehen, aber dann nicht im Teleskop?!

(==>) Tilluas: wär die tage mal cool

(==>) Stardust 3 werde sobald das Wetter zulässt (nebel mit 20m Sicht) das mal probieren.

Danke

LG

Hartmut

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


18289 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2020 :  22:10:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Hartmut,

du schreibst- Wir haben nach Tipps von Intercon Sucher und Teleskop anhand vom ca. 600m entfernten Kirchtum "abgeglichen, war ungefähr deckungsgleich

MAcht das doch nochmals, ob Sucher oder Telrad oder beide, falls beide parallel montiert sind. Mit dem langbrennweitigen Okular (30mm?) beginnen, das Teleskop auf die Kirchturmspitze mittig ins Blickfeld stellen, dann am Sucher/Telrad justieren und ebenfalls die Spitze mittig stellen. Mehrfach überprüfen- ist die Spitze noch mittig im Okular? Der Tubus ist schnell mal eine Kleinigkeit verschoben.

Wenn es offenbar passt, dann mit dem Okular mit kürzerer Brennweite (9mm?) nochmals nachprüfen und gegebenenfalls nochmals leicht nachjustieren.

Sucher/Telrad montiert lassen und dann am Abend mal an den hellsten Objekten am Himmel damit üben. Derzeit steht Mars hoch und hell sichtbar, im Sucher/Telrad mittig stellen und dann zuerst mit dem langbrennweitigen Okular durch das Teleskop schauen. Mittig stellen und auf die kurze Brennweite wechseln.

Dabei darauf achten, dass beim Okularwechsel der Tubus nicht verschoben wird. Das Objekt sollte dann noch im Bildfeld sichtbar sein, Fokus nachstellen, beobachten und nachführen üben.

Hallwilersee/Aargau - Appenzell Ausserrhoden sind 135km, doch eine ganze Ecke. Aber per Videocall ginge bestimmt was

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: am:
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stardust3
Altmeister im Astrotreff


3949 Beiträge

Erstellt  am: 12.11.2020 :  10:13:03 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin,

also per Videocall könnte ja selbst jemand aus Schottland helfen. Leider hab ich da kein modernes Gerät zur Hand, bzw. die richtigen Apps, Registrierungen ...

Nochmal wegen "unterschiedlichem Bild". Wie genau meinst Du das? Man stellt natürlich die Spitze des Kirchturms ein (Kreuz oder Hahn, oder Kugel). Oder die Turm Uhr - mittig (aus meiner Warte). Wenn es dann nicht Mitte auf Mitte passt, dann dreht man an den drei, zwei oder nur einem Schräubchen des Zielfernrohrs, oder die drei Drehregler am Telrad.

CS,
Walter

PS: Übrigens mache ich das nur mit meinem 25mm Okular, das reicht schon hinreichend. Es kommt ja nur drauf an, daß das Objekt halbwegs im Mittenbereich des 25mm Okulars ist, wenn das Zielkreuz auf dem Objekt steht. Mittlerweile mache ich das aber direkt an einem hellen Stern. Mein Skywatcher Sucher ist dermaßen doof, daß er leicht aus der Richtung zu bringen ist. Nach einem Autotransport zum Feld muss ich da immer ran. Die China-Mechanik ist oft das Problem.

LLAP

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Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
10742 Beiträge

Erstellt  am: 12.11.2020 :  11:57:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
... und als Ergänzung:
Wenn man am Teleskop irgendetwas justiert (kollimiert), dann muss man anschließend als letzten Schritt den Sucher neu ausrichten.

Vielleicht zum Verständnis, damit wir hier nicht aneinander vorbeireden:
Der Newton und der Sucher (oder Telrad oder Redpoint) sind zwei optische Einrichtungen, die unabhängig voneinander funktionieren.
Der Newton selbst besteht im wesentlichen aus vier Komponenten: Tubusgehäuse, Okularauszug, Fangspiegel und Hauptspiegel. Unter Kollimieren versteht man die Justage von Fangspiegel und Hauptspiegel so, dass die optische Achse mittig durch den Okularauszug geht (und damit die optische Achse des eingesteckten Okulars trifft). Das kann im Idealfall so geschehen, dass die Blickrichtung des Teleskops perfekt zur Tubusgehäuseachse ausfällt ... muss es aber nicht. Kleine Abweichungen zwischen Blickachse und Tubusgehäuseachse sind der Regelfall. Und deshalb muss nach eine Neujustage/Kollimation immer als letzter Schritt der Sucher erneut mit dem Teleskop abgeglichen werden.
Auch die Sucherhalterung sitzt nicht immer perfekt zur Sichtlinie und um das auszugleichen, gibt es ja die Stellschrauben für den Sucher. Gewöhnlich gibt es am Sucher zwei Stellschrauben, während die dritte nur eine Andruckfeder ist. Damit wird das eine Ende des Sucherrohrs hin- und herbewegt, während am anderen Ende das Sucherröhrchen durch eine Gummimanschette in seiner räumlichen Lage gehalten wird.

... und den Sucher selbst kann man auch scharf stellen. Am Besten am Mond. Meist geht das, indem man am Objektiv dreht und den Konterring vorab lockert. Das Objektiv ist im Sucherrohr eingeschraubt. Der Verwendungszweck ist ja das astronomische Aufsuchen und nicht das Erkennen von Details am nahegelegenen Kirchturm. Also mach bitte nicht den Fehler, den Sucher auf den Kirchturm in 100m Entfernung scharfzustellen. Wenn du damit etwas anpeilst, um scharfzustellen, nimm etwas, das min. 5km entfernt ist (Berg am Horizont). Denn später im Betrieb fummelt man an der Schärfeneinstellung des Suchers nicht mehr rum.

PS:
Scharfstellen ist etwas, wo Brillenträger ohne Brille eine andere Einstellung optimal finden als Normalsichtige. Am Sucher empfehle ich den kleinsten gemeinsamen Nenner: Optimierte Schärfe für Normalsichtige und Brillenträger müssen dann mit Brille durchschauen, sonst bleibt für die alles unscharf. Wer nur allein guckt, muss auf andere aber keine Rücksicht nehmen.
Am Teleskop kann und soll jeder für sich selbst den Okularauszug zum Scharfstellen nutzen. Das kann für einen Brillenträger (mit abgesetzter) dazu führen, dass schon mal am Rädchen richtig gedreht werden muss, um die Dioptrien auszugleichen.
Grundsätzlich finde ich das Schauen ohne Brille 'besser'. Falls man aber die Brille auch wegen Asti (Zylinderfehler) trägt, sollte man sie aufgesetzt lassen. Sowas muss man einfach ausprobieren ...

Kalle - Alles wird gut !
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