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 Schmidt Platte von innen beschlagen
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nancy50
Meister im Astrotreff

Deutschland
383 Beiträge

Erstellt am: 19.10.2020 :  08:52:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
hallo,

bei meinem C11 ist die Schmidtplatte von innen ! mit Wasser beschlagen, warum auch immer.
Ich weiß, das Thema ist eigentlich durch aber aus all den Beiträgen bin ich mir immer noch nicht sicher welches die beste Methode ist.
- Blaugel im Okularauszug
- Föhn mit Nylonstrumpf als Filter vom Okularauszug aus einblasen
- Föhn von vorn, die Platte vorsichtig anblasen (Handwarm )
- Heizwendel vorn

danke

n50

Bearbeitet von: am:

JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3895 Beiträge

Erstellt  am: 19.10.2020 :  10:03:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo n50 Guenter,


die Luft im Innern des Tubus ist feucht, und da die Schmidtplatte (eventuall nach der Beobachtung) kalt ist, geraet sie unter den Taupunkt und beschlaegt. Ich hatte das schon mit ganzen SCTs, wo Schmidtplatte und Spiegel beschlagen waren. Als Soforthilfe habe ich den Foehn benutzt, vom Okularende, in kurzen Intervallen. Alternativ koenntest Du den Tubus in einen beheizten Raum bringen.

Als Langzeithilfe hatte ich einige Ideen durchdacht, wie Fuellen des Tubus mit Stickstoff oder Argon - aber die Systeme sind nicht luftdicht und die Gasflaschen auch nicht billig. Ich habe dann schliesslich einen elektrischen Luftentfeuchter in der Sternwarte aufgestellt. Das Teil springt nur an, wenn die Luftfeuchte eine gewissen Wert ueberschreitet (bei mir eingestellt auf 75%). Seitdem ist es sehr selten, dass meine Teleskope nass werden. Nur bei extremen Wetterlagen kann es noch vorkommen - dann ist auch der Steinfussboden nass, als haette ich ihn gerade feucht gewischt.

Es liegt auch an der Art des Schutzbaues. Frueher hatte ich eine Holzsternwarte mit einem Luftspalt am Boden. Das war auch bei fiesestem englischen Wetter trocken. Da konnte ich nach feuchten Einkaufstouren meinen Fahrradanhaenger reinstellen, und er war nach zwei Tagen trocken. Die neue Sternwarte musste ich aus baurechtlichen Gruenden aufgrund ihrer Groesse aus nicht brennbarem Material fertigen - sie ist gemauert und hat ein Metalldach, eingedeckt mit galvanisiertem Stahlblech mit innenliegender Antikondensationsschicht. Dieser Steinbau hat einen Luftspalt am Schienenmechanismus, aber der Trockeneffekt meiner alten Holzhuette wird nicht erreicht. Deshalb der Luftentfeuchter.


Best wishes aus Nordostengland,

Jurgen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

Bearbeitet von: JSchmoll am: 19.10.2020 10:08:57 Uhr
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Spica 44
Meister im Astrotreff


978 Beiträge

Erstellt  am: 19.10.2020 :  11:02:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Günter,

das hatte ich bei meinem C11, ist eines mit dem Carbontubus, auch schon.
Soforthilfe war der Föhn. Schmidtplatte dezent abföhnen.

Bei Sonnenschein habe ich dann das Dach öfter mal offen gelassen,
C11 nach oben gestellt und den offenen Okularauszug unten gegen evtl. Staub oder Insekten mit Gaze abgedeckt.

Bis jetzt, ist schon 2 Jahre her, gab es keine Probleme mehr. Toi toi toi!

Viel Erfolg und Grüße
Marwin




Bearbeitet von: am:
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nancy50
Meister im Astrotreff

Deutschland
383 Beiträge

Erstellt  am: 19.10.2020 :  17:42:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
ok, super , ich werds erst mal mit anföhnen probieren, jetzt trau ich mirs.

n50

Bearbeitet von: am:
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Amateurastronom
Altmeister im Astrotreff


1387 Beiträge

Erstellt  am: 19.10.2020 :  18:02:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: nancy50

ok, super , ich werds erst mal mit anföhnen probieren, jetzt trau ich mirs.



Die Betonung sollte hier freilich auf vorsichtig anföhnen liegen!
Mir ist es nämlich mal gelungen, eine 200 mm BK7-Scheibe thermisch
zum Platzen in drei hübsche Scherben zu bringen, als ich selbige mit einer regelbaren Heizplatte (Ikamag Magnetrührer) von optischem Kitt auf Kolophonium-Bienenwachs-Basis lösen wollte. :-(

Bearbeitet von: am:
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G2-Astro
Meister im Astrotreff

Deutschland
665 Beiträge

Erstellt  am: 19.10.2020 :  18:55:08 Uhr  Profil anzeigen  Besuche G2-Astro's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

ich hatte 12 Jahre dieses C8 Schmidt Kamera recht im Bild, in der gut von unten belüfteten Sternwart, immer nach den Beobachten mit eine Leinensack mit Reißverschluss abgedeckt, in der Tubus tür hing dann immer ein Säckchen Trokenmittel!
> http://www.g2-astronomie.de/wp-content/uploads/2019/03/3_image003_1.jpg <

Wenn ich mein C8 auf der Montierung hatte, wurde Diese auch in so einem Leinensack und mit Trockenmittel in einer Socke und einen Drehpack über den 2" Einsteckstutzen gestülpt und dann erst in einem nicht zu warmen Raum getragen, am nächsten Tag war mein C8 vollkommen Rückstandslos trocken!

Aber es war ja auch nie so nass, weil ich nach dem auskühlen meinen Teleskopen immer eine Isolierung verpasse, immer nur mit Taukappe betreibe und ohne Leinensack nie ins Warme trage!

Hergestellt aus der PKW Sonne - Schutzfolie und mit einem feinem Klettband zum verschließen, genäht!

So sieht es Heute aus:
> http://www.g2-astronomie.de/wp-content/uploads/2020/05/Supersucher13.jpg <

Seid 1983 bei jedem guten Abend im im Einsatz, musste noch nie Innen gereinigt oder entfeuchtet werden!

Auch auf der Gabelmontierung und auf meiner Balkonsäule verfahre ich so!


Von einem Freund habe ich mal ein Meade 10" SC entfeuchtet, in dem es mit dem Okularauszug nach oben auf einer ca. 18° C warmer Marmorplatte über dem Heizkörper eine Nacht mit Trockenmittel in Socke und Drehpack überden Okulartutzen und mit einem Handtuch abgedeckt gelagert habe.
Auch das war am nächsten Tag Rückstandslos trocken!

Seid dem Er genau so verfährt, hatte Er nie mehr Probleme!


Gruß Günter

www.G2-Astronomie.de
GSO 12" Dobson, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, 140/500 - Comet-Catcher, MC100/1000 MAK; Skywatcher ED 80 PRO, Skw. 8" Dobson, Skw. 127 / 1500 MAK

Bearbeitet von: G2-Astro am: 24.10.2020 21:49:48 Uhr
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Spica 44
Meister im Astrotreff


978 Beiträge

Erstellt  am: 20.10.2020 :  11:53:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Günter,
Anm.: OT !
Dein C8 ist ein "Schmuckstücklein" !
Was da noch fehlt ist die originale Polhöhenwiege. Gab es erst kurz
auf einem Gebrauchtmarkt und das orig. Stativ wurde mal, ist noch nicht so lange her, für € 110.-- aus dem Berliner Raum angeboten. Ich habe
so eines. Die sechs vorgespannten Teleskopbeine bieten eine Ruhe
am Montierungskopf die so kein Dreibeinstativ erreicht.

Gruß
Marwin

Bearbeitet von: am:
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G2-Astro
Meister im Astrotreff

Deutschland
665 Beiträge

Erstellt  am: 20.10.2020 :  15:25:49 Uhr  Profil anzeigen  Besuche G2-Astro's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Marwin,


Hier der fertige Supersucher am C8, in Celestron – Farben Lackiert, daneben ist der Sonnenfinder montiert.

> http://www.g2-astronomie.de/wp-content/uploads/2020/05/Supersucher13.jpg <

Damit das nicht zu Klobig aussieht, ist hier vor der Taukappe, der schmale mittleren Teil einer zersägten weitere Vixenschelle ( X ), auf dem Alu C -Profil voll justierbar montiert!

( X ) Alle 3 Teile, der zersägten guten Vixenschelle, können so an anderen Teleskopen noch weiter verwendet werden!

Das C8 ist auf meiner Parkmontierung zusehen, damit kann man es in der Wohnung oder Garage sicher in einem Leinensack unterbringen!
Aber auch für Wartungsarbeiten, Justier sowie Zusatzanbauten, ist das eine sehr nützliche Halterung!


Die originale Polhöhenwiege Deluxe ist auf meiner Balkonsäule montiert und wurde mit einer M10 Gewindeschraube die Mittig auf die Montageplatte drückt erweitert und wirkt nun wie ein Mittig montiertes Knotenblech / Verstrebung, mindestens so stabil als dieses künstlerische Exemplar

> https://nimax-img.de/Produktbilder/zoom/21364_1/Celestron-HD-Pro-CPC-Polhoehenwiege-fuer-SCT-bis-11-.jpg <

Gruß Günter

www.G2-Astronomie.de
GSO 12" Dobson, C8-Orange, C8-Schmidtkamera, 140/500 - Comet-Catcher, MC100/1000 MAK; Skywatcher ED 80 PRO, Skw. 8" Dobson, Skw. 127 / 1500 MAK

Bearbeitet von: G2-Astro am: 24.10.2020 21:52:44 Uhr
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