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 8" f15er Refraktor - Objektiv
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Seite: von 2

hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3386 Beiträge

Erstellt am: 24.09.2020 :  10:18:53 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat
Tach Leute,

ich hatte ja neulich mal ein Gesuche über ein 200er Refraktor-Objektiv geschaltet; ist natürlich keine "übliche" Anfrage; denn soviel gibts in der Größe ja nicht.

Und da ein guter Stammtisch-Sternfreund und meine Wenigkeit beide diese gleiche spnnerte Idee haben ... einen 8er Refri - mal los...

Also: ab ins Netz.

Da gibts D&G in den USA, die dann aber auch mal gleich 2 1/2k aufrufen - das noch ohne den Zoll und all den Krams ...

Dann Ali Baba .. und hier gibts auch gleich einen "ganz heissen Verkauf"

https://german.alibaba.com/product-detail/hot-sale-210mm-glass-reflective-astronomatic-telescope-objective-achromatic-lens-62066361626.html?spm=a2700.galleryofferlist.0.0.1a881fa08stjpB&s=p


Als f/15er Version eine durchaus appetitliche Vorstellung ...

Nun die Frage: hat hier irgendjemand von Euch Informationen - gar Erfahrungen :-O - mit diesen chinesischen größeren FH´s?

In welchen Geräten werden die verbaut? Gibts "prominente Hersteller hier", die mit solchen Optiken arbeiten?

Natürlich frage ich auch in den anderen Foren und stöbere mal in CN - aber manchmal spukt der Zufall ja "freundlich" und hier hat jemand "Plan".

Auch wenn 1390 $ im Vergleich zur D&G Ware günstig ist, was bringt es, für dieses weniger Geld ggf. eine unbrauchbare Scherbe zu bekommen?

Freu mich auf Antworten ... vielleicht wird ja mal aus einer spinnerten Idee (nun bitte nicht über das Für & Wider dieser Idee diskutieren ;-) ) ein "Röhrle"

Greetzle Hannes

PS klar, wenn hier jemand ein 8er f12 aufwärts bis f20 ungenutzt zu liegen hat ... freue mich auf PN

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Klassiker

--> 07-2019: Erstellung eines Einsteigerbüchleins: Was ist zu bedenken beim Einstieg - welches Teleskop ist wirklich ein "Einstiegsgerät" etc.

Facebook - Gruppe Klassische Teleskope https://www.facebook.com/groups/1101191130018058/

Bearbeitet von: am:

Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5772 Beiträge

Erstellt  am: 24.09.2020 :  18:05:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Grüß Dich Hannes,
hui, ein 8" f/15 ist schon ein größeres Kaliber, das man nicht ohne weiteres einmal schnell auf dem Balkon aufbauen kann. Das wäre etwas für einen Schaerrefrefaktor oder fest 0aufgebaut für eine Sternwarte... :)
Es gab/gibt ja die Istarobjektive, die aber häufig gerade noch beugungsbegrenzt für grün abgebildet haben oder auch schlechter.
Ob Istar auch von diesem Hersteller fertigen lässt..?

Ich kenne den Hersteller nicht. Gerade deshalb sehe ich das als Glücksspiel an... Was machts Ihr, wenn die Optik für 530 nm 0,78 Strehl hat oder was wenn es schlechter ist ...?

Persönlich würd ich lieber bei einem vertrauenswürdigen Hersteller kaufen und mehr Geld ausgeben um dann eine Optik zu bekommen, die dann vorraussichtlich auch einen schönen Sterntest zeigt.
Lieber etwas teurer und/oder etwas kleiner. Vielleicht wäre ja ein 7" f/15 oder f/17 von D&G eine Alternative?
Es gab auch einen tschechischen Optikherrsteller, der Objektive baut...
Nachtrag:
http://www.dalekohledy-drbohlav.cz/deutsch/refraktor.html
Allerdings weiß ich nicht, was ein 7" f/15 oder f/17 oder 8" f/15 Obektiv mit vergüteten Linsen kostet. Man kann aber nachfragen.
Die Optik ist nach meiner Erfahrung gut, aber die Tuben würde ich da nicht bauen lassen. Sonst wird das Teleskop super schwer. Da wird richtig massiv gebaut. Selbst die Objektive sind schwer und massiv.
Die alten FHs sind schon beeindruckend. Zu überlegen wäre auch vorne eine verstellbare Blende am Objektiv zu verbauen mit der die Optik abgeblendet werden kann. Dann könnte man die 8" zum beispiel auf 4" abblenden und hätte dann 4" f/30.... bis 8" f/15.

Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: Niklo am: 26.09.2020 14:45:21 Uhr
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FrankZ
Senior im Astrotreff


125 Beiträge

Erstellt  am: 26.09.2020 :  12:44:20 Uhr  Profil anzeigen  Besuche FrankZ's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Hannes,
das ist ja tatsächlich ein günstiges Angebot für eine 8"-Linse. Da würde dann bei Import noch die Märchensteur und 7% Zoll draufkommen.
Wenn ich das richtig verstehe, ist das Objektiv ohne Fasssung. Du müsstest Dir überlegen, ob Du eine Fassung für das Objektiv bauen kannst. Ich würde die Fassung mit etwa 3/10 Übermaß drehen, die Linsen dann einzeln durch jeweils 3 Schrauben justierbar lagern. Erfahrungsgemäß sind die Chinaoptiken sehr gut (die können inzwischen Optik, die produzieren millionenfach Fotoobjektive in teils hervorragender Qualität, die bezahlbar sind - das geht nur, wenn man die entsprechende Technologie beherrscht). Wenn die Linse dann nur 78% Definitionshelligkeit haben sollte, wäre das bei 8" kein Beinbruch, so große Optiken sind eh seeingbegrenzt, wenn die Abbildungsgüte in der Nähe von 80% liegt, ist das ein sehr gutes Fernrohr.
Wenn Du allerdings keine Erfahrung mit Justieren von größeren Optiken hast, würde ich das lassen. Auch wird das fertige Fernrohr, selbst als Schaerrefraktor (hast Du entsprechende Planspiegel?) ein ziemliches Monster.

C.S. Frank

Bearbeitet von: am:
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GerdHuissel
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1651 Beiträge

Erstellt  am: 27.09.2020 :  20:03:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Hannes, ich weiss nicht warum Du Dir eine Möhre mit fragwürdiger Qualität antun möchtest?
Unabhängig davon ob Du eine gute Optik bekommst sind die Aufwendungen in Folge nicht unerheblich. Da würde ich mich an Deiner Stelle ohne seriösen Qualitätsnachweis nicht darauf einlassen. Ich habe mit namhaften 10 und 12" Refraktoren beobachtetn dürfen und das Resultat war eher ernüchternd.
D&G sollte mindestens sein.
Ansonsten wüsste ich Dir einen Schiefspiegler 150/3000 wenn Du Dich verbessern möchtest.

Grüssle vom Gerd
ein Backnanger Sterngucker

Bearbeitet von: am:
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gulliver
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
11 Beiträge

Erstellt  am: 28.09.2020 :  17:05:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
In dieser Preisliga wäre ein Kauf mit Zusage einer bestimmten, optischen Qualität sicher einen guten Aufschlag wert, das Angebot klingt trotzdem spannend.

Langbrennweitige Refraktoren ohne gefalteten Strahlengang haben ja ihren eigenen, ganz besonderen Reiz. Man sollte sich aber im Klaren sein, worauf man sich einlässt, hier am Beispiel unseres 160/2850mm Refraktors der SNH in Hochdahl im Detail.

Aufgrund der extremen Unterschiede in der Einblickposition müssen unsere Gäste ganz schön turnen, wenn ein anderes Objekt eingestellt wird. Wir haben deshalb viel Platz unter dem Gerät und dort ein großes, variables Podest auf Rollen. Hier wird je nach Objekthöhe jede der Stufen benötigt, zenitnah die tiefste, horizontnah die oberste Stufe. Das beeindruckende Fernrohr ist trotz dieses Aufwands oder vielleicht gerade deshalb, ein großer Publikumsmagnet.

Wir zeigen damit hauptsächlich Objekte im Sonnensystem, also Planeten, Mondkrater, vielleicht noch planetarische Nebel, Doppelsterne, etc., tagsüber Sonne mit Herschelkeil. Das ist zwar schon eine ganze Menge, für andere Objekte gibt es aber besser geeignete Geräte, fast alle mit mehr Öffnung, durchweg schnellerem Öffnungsverhältnis und größerem Gesichtsfeld.

Der lange Tubus bietet natürlich viel Angriffsfläche für Wind. Die minimal mögliche Vergrößerung ist mit um 80-fach bereits sehr hoch und darum nur bei guter Luftruhe schön. Zur Belohnung haben wir dann trotz der Köln-Leverkusener-Düsseldorfer Lichtglocke einen knackigen Kontrast mit erfreulich dunklem Himmelshintergrund.

Wenn also mal wieder alles stimmt, drücken wir auch als alte Hasen mit vielen Jahrzehnten Beobachtungserfahrung an fast immer viel besseren Standorten und erheblich mehr Öffnung beim Anblick manch eines Objekts an dem guten, langen Refraktor am Stadthimmel ein Tränchen der Rührung ins wohlweislich bereitgehaltene Taschentuch.

Kürzer bauende, wegen ihrer aufwändigen Korrektur sehr teuren, dafür aber universeller nutzbare und vor allem auch leichter zu montierende und schließlich zu benutzende Apos sind nicht ohne Grund heute so verbreitet. Dafür sind die Optiken sündhaft teuer und es fehlt ihnen viel von dem Charm der klassischen, langen Rohre.

CS, Jan

Bearbeitet von: am:
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Fintel
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1831 Beiträge

Erstellt  am: 28.09.2020 :  20:34:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
hallo Forum,

Jan:
>Kürzer bauende, wegen ihrer aufwändigen Korrektur sehr teuren, dafür aber universeller nutzbare und vor allem auch leichter zu montierende und schließlich zu benutzende Apos sind nicht ohne Grund heute so verbreitet. Dafür sind die Optiken sündhaft teuer und es fehlt ihnen viel von dem Charm der klassischen, langen Rohre.<

der Hannes besass doch vor Jahren einen "kompakten" 7" TMB Apo...
Ich weiß echt nicht was er nun neues, außer Farbe, zu entdecken erwartet von einem Achrom. 8" F/15 .

Nur mal laut gedacht:
Ich habe viel an einem gestreckten 8" f/15 AS beobachtet und damals zuvor an einem 9" f/15 unserer Vereinsstw. den ich als Faltgerät für die AD-7 baute.
Ganz ehrlich mein damaliger 10" f/6 Lomo war am Planeten in allen Belangen klar besser...

Gruß
Christian

Bearbeitet von: Fintel am: 28.09.2020 21:07:04 Uhr
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5772 Beiträge

Erstellt  am: 28.09.2020 :  20:56:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christian,
ein FH ist etwas sehr speziellen und man kann da auch etwas eine Zeitreise in die Vergangenheit machen. Das hat für mich auch seinen Reiz. Oft sind zumindest die kleineren FHs mit z.B. 5" einem ein Zoll größeren Newton überlegen oder ebenbürtig.
Irgendwo wird ein großer und langer FH natürlich für Amateure schwer handhabbar. Ein 10" f/5 oder f/6 Newton ist von einer Person gut transportierbar und benutzbar ... Ein 10" f/16 FH ist für eine Person zu groß und zu schwer....
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

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Winni
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1275 Beiträge

Erstellt  am: 28.09.2020 :  20:57:39 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Winni's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen...

es gibt keinen vernünftigen Grund für so einen FH, außer das Verlangen ein langes Teil zu haben dessen Einsatzgebiet sehr beschränkt ist...

Etwas am Mond rumrühren und das nostalgische Gefühl zu haben wie die Altvorderen zu gucken.
Aber mehr nicht - wer hier viel mehr erwartet der verkennt die Realität.

lg
Winni

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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1752 Beiträge

Erstellt  am: 28.09.2020 :  21:35:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Winni,
Zitat:
es gibt keinen vernünftigen Grund für so einen FH
Genau. Ein Hobby braucht keinen vernünftigen Grund. Spaß daran reicht völlig. Und die unvernünftigsten Dinge machen oft am meisten Spaß .

Du warst damals bei dem Objektiv übrigens schneller als ich...

Viele Grüße, Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Bearbeitet von: Cleo am: 28.09.2020 21:36:20 Uhr
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Winni
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1275 Beiträge

Erstellt  am: 28.09.2020 :  21:39:05 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Winni's Homepage  Antwort mit Zitat
...ich erinnere mich, Holger...

lg
Winni

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FrankZ
Senior im Astrotreff


125 Beiträge

Erstellt  am: 29.09.2020 :  21:32:46 Uhr  Profil anzeigen  Besuche FrankZ's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,
Winni hat recht, wenn man mnöglichst viel sehen will, dann zählt Öffnung - und noch mehr Öffnung (eine ordentliche Abbildungsgüte vorausgesetzt). Wenn man noch mehr sehen will, dann Internet, Satelliten und Hubble Space zeigen mehr, als die besten Amateurteleskope.
Wenn man möglichst viel Spass als Fan langer Refraktoren haben will, dann - unbedingt - eine lange Röhre. Ich habe nur einen 6"/f15. Wenn ich den aber durch die Dunstglocke stoße, und dann vom Okularende in Richtung Objektivende Schaue (das im Höhendunst versachwindet ;-) ), ist das irgendwie cool (ausserdem zeigt mir dieses Fernrohr im Schnitt mehr, als mein 12" - wie gesagt, im Schnitt, in Momenten excellenter Luftruhe ist der 12-Zöller natürlich nicht zu toppen).
Lieber Winni, Deine Röhre braucht eine Taukappe. Ohne Taukappe strahlt Dein Objektiv gewatlige Wärmemengen ab, das erwärmt zwar die unendlichen Weiten des Alls, verschlechtert aber die Bildgüte erheblich.
Wahrscheinlich ist es so, wie ich vermutet habe, das ist eine Optik ohne Fassung. Wenn D&G Optik justiert, in Fassung liefert, dann ist D&G eigentlich nicht teurer. Wer keine Erfahrung mit Optik hat, und die Optik nicht selbst fassen kann, wird letztendlich nicht preiswerter sein, wenn er eine Fassung propfessionell herstellen lässt. Auch möchte ich nochmal davor warnen, hier selbst ohne Erfahrung zu experimentieren. Ich hatte geschrieben, dass ich die Fassung 3/10 größer drehen würde, dann die Linsen einzeln mit jeweils 3 Schrauben justieren würde. Wer keine Erfahrung hat, würde wahrscheinlich einbe so große Optik - selbst in eine Fassung mit so großer Toleranz - nicht hinein bekommen. Wenn man die Optik verkantet, sitzt diese fest, das führt schnell zu Muschelbruch!
Ansonsten scheint die Optik industriell hergestellt zu sein. Da würde ich erwarten, dass die Qualität stimmt. Den Öffnugsfehler kann man abstandsoptimieren, die Optik ist mit großer Wahrscheinlichkeit sphaerisch. Aber wie gesagt - eine ordentlich gefasste Optik eines vertrauenswürdigen Herstellers, ist eigentlich nicht teurer.

C.S. Frank

Bearbeitet von: am:
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hasebergen
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3386 Beiträge

Erstellt  am: 30.09.2020 :  07:12:26 Uhr  Profil anzeigen  Besuche hasebergen's Homepage  Antwort mit Zitat
Moin die Herrschaften,

natürlich gibt es vertretbare Argumentation auch hier - ein guter 10er/12er Spiegel mit kleiner Obstruktion "outperformt" sicher so einen 8er FH und ist besser händelbar. Rational betrachtet trifft das wohl schon zu. Wobei - Winni - "Einsatzgebiet sehr beschränkt" - das ist falsch.
8" bieten da schon einiges und das Einzige, was man mit einem solchen Gerät eher weniger machen kann, sind widest-Field-Beobachtungen mit niedriger Vergrößerung. Dem machen 6-7mm AP ein Ende ... und bei 3 Metern Brennweite eine um die für sowas sinnvolle um die ca. 30fache Vergrößerung hinzubekommen, erfordert ein kaum verfügbares ca. 100mm Okular. Das ist die einzige Grenze.

Ansonsten geht alles, was auch z.B. mit einem 8"f8er Dobson etc. geht. Ist eben die Frage, welchen Aufwand man dafür treiben möchte. Und da kommt dann der Bereich der "Liebhaberei" mit zu und des Experimentes ... ich hab da mal einfach Lust drauf.

Thats all.

Und was ist schon "vernünftig"? Ja, "vernünftig" wäre eine 200/1200mm-China-Dose. Günstig, gut brauchbar, nicht mal farbfehlerbelastet. Alles richtig, Und ... todlangweilig!

Genauso wie es einen anderen Bereich gibt, wo immer mit "Vernunft" argumentiert wird - den der Maximalvergrößerung. "Vernünftig" wäre demnach ca 15fach pro cm Öffnung. Bei gutem Himmel mit guter Optik: Laaaaaannnngweilig! Da wird so hoch vergrößert, wie es einem Spass macht.

Wenn also ein 8" Refraktor oder 1000fache Vergrößerung bei 200er Öffnung (habe ich schon mit großer Freude gemacht) "unvernünftig" sind - nungut, dann ist das eben (piefigerweise) "unvernünftig".

Macht aber einfach Spass! Und d e s w e g e n betreibe ich das Hobby.

Nicht, weil ich da "vernünftig" sein möchte. Das muss man schon in so vielen anderen Dingen ...


Greetzle Hannes (der immer noch sucht)

EDIT: By the way Winni: Du hast da ein herrliches Gerät stehen - so muss "Unvernunft" sein. Und das kann alles, was ein 6er so kann - nur eben mit viel Stil. Stell Dir da dochmal so ne 6er Jammertüte von GSO vor ...

Diverses klassisches Zeugs - Klassikerseite: http://amateurastronomie.com/index.htm - Bereich Klassiker

--> 07-2019: Erstellung eines Einsteigerbüchleins: Was ist zu bedenken beim Einstieg - welches Teleskop ist wirklich ein "Einstiegsgerät" etc.

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Bearbeitet von: hasebergen am: 30.09.2020 07:14:40 Uhr
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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1752 Beiträge

Erstellt  am: 30.09.2020 :  08:44:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hannes,

warum soll's dir anders gehen als den Anfängern - Du fragst: kennt jemand Optik xy und wo bekomme ich sie her - und schon hast Du eine Diskussion am Hals, warum das Ansinnen an sich mehr oder auch weniger sinnvoll ist...

[ernsthaft]Ich würde auch davon ausgehen, dass die Chinesen sphärische Optik mittlerweile problemlos hinbekommen.[/ernsthaft]
[Spass]Auch die Tatsache, dass sie laut Homepage 100.000 Stück im Monat liefern können, finde ich sehr beruhigend[/Spass]

Viele Grüße und mach, worauf Du Lust hast... das ist eh immer das Beste

Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Bearbeitet von: Cleo am: 30.09.2020 08:44:55 Uhr
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Marc
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3452 Beiträge

Erstellt  am: 03.10.2020 :  18:50:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,Winni
Alibaba als quelle für ein 8" f15 Objektiv in fassung nur für ~1400 $ zu nennen ? ich habe den verdacht, Du weiss nicht um die viele Arbeit an der herstellung einem 8 Zoll FH zu würdigen. wenn es dein Portmonaie nicht hergibt, lass es bleiben .
Zu D & G Optical : ich aus erfahrung schätze die Firma, meine aber, die haben vor längerer Zeit den Betrieb eingestellt ! sonst hätten Sie auf meine Anfrage 2018 geantwortet(ich hatte geduldig 3 monate gewartet auf irgendeine reaktion
Ich habe ein ISTAR 8" f8,8 , weil es der größe meiner Balkonsternwarte geschuldet war. Ich bin zufrieden und glücklich,diesen waghalsigen Schritt gegangen zu sein .Mond ist einfach nur cool. Planeten müssen bei mir höher stehen in deklination, was ja die nächsten jahre der fall sein wird. dann hab ich auch weniger probleme mit hauswandthermik grummel .
dass ISTAr keine qualitativen FH s und Apos liefern kann-halte ich für ein rufschädigendes Gerücht , welche sich Einiger immer wieder bedienen ohne eigene erfahrung !
Mit der langen Röhre wird auch der Anspruch an der Montierung wachsen, da ist selbst deine bisherige Montierungkonzeption am 6" FH ungenügend -ich rate dringend zur parallaktischen Montierung mit 100 kg Tragkraft
Ja, ich habe derzeit nur eine Giro XXL-wird aber noch getauscht gegen eine APM Maxload !in absehbarer Zeit.
Gruss Marc

1990: Vixen 4"f10 mit GP Montierung 7 Jahre !
2001:D&G FH D 125 f 2250 mm

2018:
APM APO 140 f7 SD
2019:Istar FH 204 f8,8 ATM projekt geglückt -Firstlight 31-07-2020
Hyperion 8-24 Zoom Oku. MarkIV,ES f 30 + f6,7 82° Oku.

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Winni
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1275 Beiträge

Erstellt  am: 03.10.2020 :  20:21:59 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Winni's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen...

...hier gehts ja ab...
Also:
Marc, bitte richtig lesen - ich habe nie irgendwas empfohlen, denke du verbuchwechelst hier ein paar Namen...

Hannes, ich denke wir können uns die Hände schütteln, denn wenn ich was wirklich nicht bin, dann vernünftig.


Frank hat natürlich recht, ohne Taukappe ist das Rohr ja auch viiiiel zu kurz - muß mindestens 5xLinsendurchmesser in der Länge betragen, schließlich soll der Nachbar nicht glauben man hätte einen F7 Refraktor oder sowas ähnliches...


Nichts desto weniger würde ich nix von Alibaba ordern, Risiko wäre mir zu hoch, selber bin ich auch schon auf die Schnauze mit dem ChinaEbay gefallen, für Infos über lange FHs ist auch das CN Forum sehr interessant.

lg
Winni, der ja sogar extra ein 56er Plössl für den FH besorgt hat...was eine AP von viel unter 4mm ausmacht - das sagt ja auch schon viel darüber aus was man machen kann und was nicht...

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Marc
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3452 Beiträge

Erstellt  am: 03.10.2020 :  21:59:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,Winni
Du könntest ja Zeiss ermuntern, eine kleinserie von 8 zöllern auf den weg bringen, wenn Du genug verrückte findest,die das bezahlen können. alternativ gibt immer noch APM Ludes oder eben ISTAR
Sorry,du hast Alibaba ins Spiel gebracht,wenn ALIBAba bzw. china doch ein rotes Tuch für Dich sind, bin ich beruhigt
Übrigens: Taukappenlänge = 2x Objektivgröße reicht vollkommen

1990: Vixen 4"f10 mit GP Montierung 7 Jahre !
2001:D&G FH D 125 f 2250 mm

2018:
APM APO 140 f7 SD
2019:Istar FH 204 f8,8 ATM projekt geglückt -Firstlight 31-07-2020
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