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Seite: von 2

Technohell
Meister im Astrotreff

Deutschland
380 Beiträge

Erstellt  am: 17.09.2020 :  11:06:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
René,
der Umbau heist im Idealfall, ein neues Teleskop.
Fotografie und visuell hällt man am besten getrennt.
Fotografie braucht große Fangspiegel, visuell eher kleine.
Fokuslage für DSLR muss weiter außen sein, visuell eher nicht.
Die Montierung...Blendenwerte....
Ist hat was ganz anderes, es nutzt nur auch Teleskope.

Zu dem "you get what you pay"...
Es ist auch die Frage, was brauche ich alles und was ist "haben will".
Ich gehe davon aus, dass ich den Unterschied zwischen einem Quarz und einem Standdart Spiegel nicht so schnell erkennen werde.
Auch wird die geringere Längenänderung von Carbontuben mir nicht so auffallen.
Da muss man schon länger dabei sein, ein gutes Auge für haben und sehr "penibel" sein um die Unterschiede fest zu stellen.
Ich nutze gerade ein Umgebautes Supermarkt 114/900 Teleskop für Fotos und bin überrascht, was das Ding alles kann.
Ob ich jetzt glücklicher mit einem Takahashie Eplison wäre... sehr wahrscheinlich... ob ich es brauche... Nein.

Es ist halt immer eine Frage, was brauche ich, was will ich, was kann ich und wieviel Geld möchte ich investieren.
Am Anfang lieber weniger ausgeben und dann nach 1-2 Jahren dazu kaufen, ergänzen, usw. als den Ferrari zu kaufen um fest zu stellen, Trecker fahren macht mir mehr Spaß.

Ein guter Okularauszug, der sich aber sehr gut Fokussieren lässt und dann auch den Fokus gut hält auch mit schwereren Okularen, ist aber für jeden ein Vorteil.
2 Zoll OAZ kann man reduzieren, 1,25 Zoll aber nicht "aufbohren", daher ist ein größerer Okularauszug von Vorteil.

Besondere Spiegel, Tubusmaterial, Swarowski Steine die Sternbilder darstellen als Dekoration......das ist dann Geschmackssache.
Okulare für 1000€ funktionieren aber auch an späteren Teleskopen genau so wie dicke Montierungen, Adaptermaterial, Sucher... nur so als Tip.
Lass dir Zeit. Ich konnte dieses Jahr seit 1.1.2020 15 Nächte raus fotografieren, auf Grund des Wetters...oder wegen Mond. Man braucht Geduld.


Wolkenfeie Nächte, Sven

Anfänger (seit 01.02.2019)
Nightsky/Deepsky Fotographie

EOS 70D&DA
EF 50 1.4f und EFs 18-135 4.5-5.6f
114/900er Newton, 200/800er GSO Newton

CEM25p mit PHD2 guiding

Mein Resultate: http://nova.astrometry.net/users/15027/images
https://www.astrobin.com/users/Technohell/

Bearbeitet von: Technohell am: 17.09.2020 11:10:32 Uhr
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stardust3
Altmeister im Astrotreff


3733 Beiträge

Erstellt  am: 17.09.2020 :  12:04:42 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Rene,

die Grundsatzentscheidung ist ja nun richtigerweise: 8" oder 10" Dobson.

Da haben wir ja etwa 4 Anbieter Linien (Bresser, Sky Watcher, GSO, ICS Galaxy, noch was?). Such Dir einen aus.
BK7 als Spiegel sollte reichen. Carbon ist Luxus denke ich.
Quarz macht Sinn wenn Du nicht auf die Spiegelauskühlung warten kannst (Zeit knapp bemessen).

Aufrüstung später auf eine EQ Montierung? Ich denke nur die wenigsten gehen diesen Weg bei Dobsons. Wenn, dann wird eine
EQ Plattform gekauft und der Dobson komplett drauf gestellt. Noch mal so 300-400 euro. Oder Basteln.

OAZ? naja, das was dran ist, Crayford, Hexafoc, was immer an der Serie dran ist. Viel wählen kannst Du eher nicht in dem Preissegment. 10:1 Übersetzung, das kannst Du oft als Option beim Händler X ziehen. Man kann auch ohne 1:10 leben, wie immer wenn was Geld kostet. Wobei, beim f/5 (10" Dobson) würde ich es schon empfehlen. Der Strahlengang ist schon sehr stumpf, der Fokus in einem recht kleinen Bereich. Da sollte man fein regeln können.

Meist tauscht man den Set-Sucher aus, wenn es geht ab Shop. Telrad oder Rigel Zielkreis Sucher ersetzen oft die rein optischen Sucher.
Oder ergänzen sie. Oder man nimmt statt Standard Gradsichtigen, für einen Aufpreis 90 Grad Winkel (optischen) Sucher.
Je nach Geschmack - leider ist es ideal selbst etwas Erfahrung zu haben umd sein Optimum zu kennen bei der Sucheinrichtung.

Naja, und dann die Okulare. Vergiss die Standard Set Okulare ( ein: 25mm, oder zwei: 10+20mm) die sind nur fürs erste Erfolgerlebnis.

Du wirst so 4 weitwinkel Okulare benötigen für die ersten Jahr(e). Siehe oben die Seite von Sven. Wobei das dort ist nicht ganz up to Date was heute kaufbare Okularserien angeht. Gibt aber die Richtung vor (auch sehr schön die Preisklassen).
Typischerweise sind das mindestens 400 Euro. Billiger ist sub optimal (reine Plössl Serie). Nach oben natürlich offen. Bester Wirkungsgrad vielleicht bei 600 Euro (Preis/Leistung).

Nur so, womit du rechnen musst an Kosten neben dem reinen Dobson. Du kommst ziemlich leicht auf Deine 1000 Euro ;-) - ganz ohne EQ Montierung.

Upgrade in der Astro Szene sind übrigens allzuoft Upgrades in den Okularen und nicht am Tubus ;-) - nur so ne Binsenweissheit am Rande.

CS,
Walter

LLAP

Bearbeitet von: am:
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stardust3
Altmeister im Astrotreff


3733 Beiträge

Erstellt  am: 17.09.2020 :  12:09:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Und dann wären da noch die 2" Nebelfilter: OIII, und/oder UHC - jeder 200 Euro ...

LLAP

Bearbeitet von: am:
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renga84
Neues Mitglied

Deutschland
5 Beiträge

Erstellt  am: 19.09.2020 :  12:41:36 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Liebe Leute,

vielen Dank für eure vielen Tipps. Ich habe mich die letzten Tage so gut es ging mit diesen für mich neuen Dingen befasst. Vieles erscheint mir logisch, bei anderen Dingen werde ich dann wohl selbst meine Erfhrungen machen, um zu verstehen. Dazu habe ich ja nun bald Zeit und Gelegenheit.
Ich bin schon wirklich sehr gespannt alles ausprobieren zu dürfen :)

Bis hierhin schon mal, vielen Dank!


Gruß
René

Bearbeitet von: am:
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