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Seite: von 2

wibo
Neues Mitglied im Astrotreff


18 Beiträge

Erstellt am: 13.09.2020 :  08:43:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Leute,
ich war nun 25 Jahre ohne Geräte, hatte vorher eine kleine Sternwarte mit einem 6" Starfire Refraktor und möchte mir jetzt diesen APM 120 SD-Bino holen. Zur damaligen Zeit waren die Nagler von Televue das höchste der Gefühle. Wie ist das heute für so einen Bino, was sind die am besten geeigneten Okulare? Und lohnen sich auch kleine Brennweiten wie 3,5mm oder ist das einfach zuviel des Guten?
Wie ist das mit Zoom-Okulare, sind die inzwischen technisch so gut dass man sie empfehlen kann?
Gruß Willy

Bearbeitet von: wibo am: 13.09.2020 08:51:45 Uhr

rolf
Meister im Astrotreff

France
648 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  14:05:03 Uhr  Profil anzeigen  Besuche rolf's Homepage  Antwort mit Zitat
Die Panoptic 24 mm sind ein Muss, darunter sind die Nagler T6 13 mm und 9 mm gut und evtl. 5 mm, wenn unbedingt sehr hoch vergrößert werden soll.

Bearbeitet von: rolf am: 13.09.2020 14:10:15 Uhr
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wibo
Neues Mitglied im Astrotreff


18 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  15:38:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
also die Frage ist
Docter 12,5mm oder T6 und
24mm Panoptik und dann
TeleVue Delos oder Nagler und
vielleicht ob noch etwas extremes für Planeten und sehr gutes Seeing?...

Bearbeitet von: wibo am: 13.09.2020 16:10:13 Uhr
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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1747 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  16:18:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Willy,

Geld scheint schon mal keine Rolle zu spielen, das ist gut .
Im Vergleich zu vor 25 Jahren bekommst Du heute Okulare mit vergleichbarem Gesichtsfeld, aber deutlich bequemerem Einblick. Gerade für binokulare Beobachtung finde ich das sehr wichtig.
Insofern schau Dir zusätzlich zu den 24mm Panoptic die Delos an. Bei f/5.5 solltest Du eigentlich auch nichts Kurzbrennweitigeres als 3.5 mm brauchen.

Viele Grüße, Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Bearbeitet von: am:
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rolf
Meister im Astrotreff

France
648 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  16:23:43 Uhr  Profil anzeigen  Besuche rolf's Homepage  Antwort mit Zitat
Die Docter 12,5 mm sind dicke Brocken und dreimal so schwer, auch sehr teuer. Ich hab sie nicht und es würde mich interessieren, ob sie optisch besser sind als die Nagler.

Bearbeitet von: am:
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wibo
Neues Mitglied im Astrotreff


18 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  16:43:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
doch doch, Geld spielt schon eine Rolle, sonst würde ich zum 150SD greifen, aber bei Okularen zu sparen wäre ein riesen Fehler. Ich frage mich ob es bei kleinen Brennweiten ab 5mm (Planeten) nicht eigentlich egal ist, ob man Okulare mit 60°, 70°, 82° oder 100° hat. Erst bei Deep Sky und kleinen Vergrößerungen lohnen sich größere Bildwinkel, oder? Bei hohen Vergrößerungen mit kleiner AP merkt man den Unterschied immer weniger oder nicht ?

So gesehen könnte man doch auch zum TeleVue Okular Nagler Zoom 3mm - 6mm greifen

Bearbeitet von: wibo am: 13.09.2020 16:55:03 Uhr
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rolf
Meister im Astrotreff

France
648 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  19:52:13 Uhr  Profil anzeigen  Besuche rolf's Homepage  Antwort mit Zitat
[quote]sonst würde ich zum 150SD greifen,[quote]
Das ist nicht nur finanziell eine ganz andere Liga. Auch ein Brocken, der nur noch fest installiert wirklich einen Sinn ergibt.
Das 120er Bino ist für meine Begriffe ein sehr guter Kompromiss in Handlichkeit und Preis.

Bearbeitet von: rolf am: 13.09.2020 19:56:39 Uhr
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astrofan55
Senior im Astrotreff


149 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  20:40:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Willy,

-Stichwort Maximalvergrößerung,
wenn Du ein gutes 120er erwischt, verträgt es auch z B ein 3,5 mm Delos ohne
große Schärfeeinbußen gegenüber 4,5 mm Brennweite am Nachthimmel.

Tagsüber an Blüten , Ästen Astlöschern mit Harzauslauf und dergleichen mehr habe ich persönlich gar keinen
Schärfeverlust — bei meinem Glas — gesehen nur noch mehr Vergrößerung winzige Details deutlich leichter zu erkennen !

Mit den unterschiedlichen Okularanbietern ist das so eine Sache. Dem Einem sagen die Morpheus mehr zu den anderen
z B verschiedene Televue Designs (diverse Nagler, Panoptic, Delos je nach Geschmack und persönlicher Physignomie und Sehfähigkeit).
Die Empfindungen können da bei jedem etwas anders sein. Daher selbst ausprobieren am besten.

Was bei dem einem passt, kannst Du schon anders empfinden. Ich habe APM, Morpheus und Delos Okulare.

Wenn Du die absolut besten in der Brennweite um 12 mm haben möchtest sind es wohl die 12,5 mm Docter Okulare.

Bei allen anderen Brennweiten kommen m E mehrere d h verschiedene Designs in Frage, je nachdem was bei Dir am besten passt mit Deinem Kopf und Deinen Augen.
Im Hochvergrößerungsbereich ist zudem darauf zu achten, dass es keine Doppelbilder gibt.
Habe mit Delos 3,5 mm Okus noch keine Doppelbilder gesehen. Ich muss noch nicht mal die Okularklemmung
anziehen, einfach lose reinschieben fertig - ohne Doppelbild.

Mit 4 mm Delite Okus habe ich sofort Doppelbilder, da muss ich die Okus drehen bis es passt !
Nur mal so ein Beispiel aus meinen Okulartests an meinem Glas.

VG Michael

N.S. TV 3-6 mm Zoom, da musst Du mit dem Auge ins Okular kriechen. Wenn Du Brille brauchst geht das nur sehr sehr schwer bis gar nicht. Ohne Brille auch nicht Jedermanns Sache , muss man ausprobieren ob man selbst damit gut klarkommt.

Bearbeitet von: astrofan55 am: 13.09.2020 20:41:58 Uhr
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astrometer
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
37 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  21:22:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Willy,

ich hab das 120er SD-Bino seit einem reichlichen Jahr und in dieser Zeit schon viel eingesetzt. Als Lieblingsokulare haben sich die TV Panoptic 24 mm, die Noblex UWA 12,5 mm und die TV Delos 3,5 mm herausgestellt. Letztere sind praktisch immer im Einsatz, wenn ich damit den Mond beobachte. Allerdings stellt die hohe Vergrößerung enorme Anforderungen an die Montierung. Die üblichen Gabeln sind da einfach nur unbefriedigend. Ich hab mir deshalb eine schwere Omega-Montierung aus einer Bray Tablet Mount gebaut. Das ganze funktioniert aber nicht mehr auf dem Berlebach Uni mit Kurbelsäule, weil der komplette Aparillo mit Bino und Gegengewichten knapp 50 kg wiegt. Wenn man das Bino ausschließlich für Deep Sky nutzt und keine hohen Vergrößerungen verwendet, geht‘s auch prima mit Gabel und Uni.
Als weniger geeignet habe ich folgende Okulare empfunden: TV Radian (zu enges Feld), Pentax XL (weniger Kontrast, Randunschärfe - beides aber nur am Bino), Takahashi LE (enges Feld und Probleme, ohne Brille bei -8 dpt. in den Fokus zu kommen). Aus den gleichen Gründen wie die Taks sind auch die TV Plössl am Bino nur zweite Wahl.

CS, Jörg

Mein Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UC2tAz8PC909V_c3qsIQNxLQ/videos

Bearbeitet von: am:
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wibo
Neues Mitglied im Astrotreff


18 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  21:23:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
super, danke Dir.
Ist es denn so dass die Händler mehrere Okularen schicken zum Testen und ich kann dann diejenigen zurück schicken die nicht passen?

Bearbeitet von: wibo am: 13.09.2020 21:59:06 Uhr
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Mettling
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
6156 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  21:52:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Wibo,

das musst Du mit Händler klären. Am besten kaufst Du die Okulare zusammen mit der Gabel und dem Glas bei APM, die haben auch die Okulare von Televue.
Auf welche Gabel und auf welches Stativ soll das Bino eigentlich? Diese Frage ist genauso wichtig wie die nach passende Okularen.

Bis dann:
Marcus

16" f/4 Dobson, 6" Reisedobs, C8, ED 80/560, Sunlux (70/700 PST-Mod)
Vixen SP-DX und Porta
Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle.

Bearbeitet von: am:
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astrofan55
Senior im Astrotreff


149 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  21:54:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

ganz allgemein zum Ausschwingen bei Vergrößerungen ab 4,5 mm Okular möchte ich anregen, die Schrauben am Stativ sehr fest zu ziehen und die Stativfüße auf Celestron Absorberfüße zu stellen.

Des Weiteren sehr wichtig ! die Schraubklemmungen an der Gabel selbst nur leicht anziehen ==> Tendenz Richtung halbfest bis locker (horizontal und vertikal Achse der Gabel).
Mir fast unverständlich wieso APM das seiner Kundschaft nicht mit auf dem Weg als Info gibt.

Werden diese Schrauben zu fest an der Gabel angezogen wackelt es bedeutend mehr.

Habe Ausschwingzeiten - aus der Erinnerung heraus - von ca 1 Sekunde bei 147 Fach und bei 188 Fach von ca 1,5 Sekunden.

Natürlich sollte der Schwerpunkt des Glases gut sein.

Für mich ausreichend.

Das gesamte Ensemble stelle ich zusammengebaut in einem mit einem mal von der Garage raus ins Freie , Gesamtgewicht ca 22 KG.

VG Michael

Bearbeitet von: am:
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wibo
Neues Mitglied im Astrotreff


18 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  22:14:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
1,5 Sekunden waren ja eigentlich ok. Was ich mich frage, braucht man für Vergrößerungen ab 120x nicht eine Nachführung? Die APM Gabel gibt es ja auch mit Encodern...

(==>)astrometer
diese Omega mit Spica Kopf hat ja keine Nachführung.
Verwendest Du bei Vergrößerungen von über 150x keine Nachführung?

Sind diese diese Absorberfüße?
https://www.checkfrank.de/celestron-vibrationsunterdrueckungs-pads/61969?dfw_tracker=33954-61969&gclid=Cj0KCQjwhvf6BRCkARIsAGl1GGi7KcNzw-agJlrz3QQAbcDwufjS3glgVg_9d9OYktbjgNuuHGora_QaAkHFEALw_wcB&utm_campaign=adwords&utm_medium=shopping&utm_source=google

Bearbeitet von: wibo am: 13.09.2020 22:24:09 Uhr
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astrofan55
Senior im Astrotreff


149 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  22:25:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Willy,

eine elekr Nachführung ist immer bequemer.
Zum Beispiel gibt es User die schubsen ihren Dobson bei 600 Fach alleine nach. Andere hören bei 200 fache auf damit.

Alles sehr individuell.

Die Encoder von APM sind keine elektr. Nachführung, sondern sollen Dir helfen das Du Dich am Sternenhimmel besser zurecht findest.

Eine elektr Nachführung azimuthal wäre z B eine Skywatcher AZ EG 6 GT. Das ist aber eine andere Gewichts- und Preisklasse.

Ich benutze mein 120er als Grab und Go Gerät. Mit einer Skywatchermonti die ich z B auf ein Bernbach Planet stellen würde, könnte ich das z B nicht mehr leisten sondern müsste wohl
2-3 mal gehen zzgl Okularkoffer Stuhl und dergleichen.

Überleg mal erst wie viel alles kosten darf und wie oft Du schleppen möchtest und welchen Aufwand das ganze haben soll für Dich.

VG Michael

N.S. Ja das sind die Füße die ich verwende.

Bearbeitet von: astrofan55 am: 13.09.2020 22:29:53 Uhr
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astrofan55
Senior im Astrotreff


149 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  22:44:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Willy ,

bei z B 110 Fach schwingt meine Einheit in unter 1 Sekunde aus. Nur so als Orientierung.

Manch einem ist das immer noch zu viel, alles individuell, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.

VG. Michael

Bearbeitet von: am:
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wibo
Neues Mitglied im Astrotreff


18 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2020 :  22:53:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
man man... klar, das mit den Encodern hab ich verwechselt.
ich versuchte herauszufinden ob ich eine Nachführung bräuchte oder nicht, darum geht es mir. Bisher brauchte ich mich darum nicht zu kümmern, ich suchte das Objekt erst mit Telrad-Sucher und Sucherfernrohr und dann lief das automatisch weiter. Ich erinnere mich das bei ca. 200 facher Vergrößerung das Objekt schon relativ schnell aus den Bild läuft, jedoch hatte ich anderseits auch nicht so große Gf.
Wenn ich heraus gefunden habe ob ich, sagen wie Mal bis ca. 160x mittels einer Gabel problemlos Manuel nachführen kann ok, andernfalls würde ich eventuell nach einer anderen Lösung suchen.

Bearbeitet von: wibo am: 13.09.2020 22:58:25 Uhr
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