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 Meteorieten fund?
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Stefan374
Neues Mitglied


5 Beiträge

Erstellt am: 03.08.2020 :  21:33:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hey zusammen ich habe vor ein paar Tagen einen 27 kg schweren komplett magnetischen (ich nenne es mal stein) gefunden. Und recherchiere nun schon einige tage. Meinermeinung nach sind zu viele, nicht stimmige Faktoren vorhanden, um ein meteorit zu sein. Wäre super wenn ihr mir helfen könnt das Rätsel zu lösen. Ich würde es für schlacke halten.. doch gibt es keinerlei Bilder die wirklich ähnlichkeit haben, mit meinem fund. Ich freue mich auf eure hilfe und Antworten. MfG stefan 374

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Stefan374
Neues Mitglied


5 Beiträge

Erstellt  am: 03.08.2020 :  21:40:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Super #128514; kann ich überhaupt Fotos hoch laden?

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M_Hamilton
Mitglied im Astrotreff


64 Beiträge

Erstellt  am: 03.08.2020 :  21:57:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Stefan,

wer sich sehr gut auskennt, ist Dieter Heinlein in Augsburg. Er hat auch das Labor, um solche Funde untersuchen zu können. Vor einigen Jahren habe ich ihm einen vermeintlichen Meteoritenfund eines Freundes geschickt, der Stein war dann aber nur Schlacke (ebenfalls magnetisch). Ich weiß nicht, ob man an Dieter Heinlein immer noch Funde zur Untersuchung schicken kann.

Viele Grüße
Mark

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Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
10595 Beiträge

Erstellt  am: 03.08.2020 :  22:11:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ansonsten Fachbereiche für Geologie, Mineralogie an den Unis.

Kalle - Alles wird gut !
Meine Okulardatenbank im Astrotreff: hier
Termine Teleskoptreffen gibt es hier

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radeberger
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1988 Beiträge

Erstellt  am: 03.08.2020 :  22:18:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Stefan,

das kann viel sein. Für erste (unsichere) Ferndiagnose wären Fotos gut. Wie es geht? Hilfebutton anklicken, dann steht es im 3. Beitrag. Interessant wären auch Fundort und -situation. In manchen Gegenden sind Luppenfunde nicht so selten (frühzeitliche Eisenschmelzen).
Bin gespannt was rauskommt.

Gruß und CS!
Volker

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Technohell
Meister im Astrotreff

Deutschland
322 Beiträge

Erstellt  am: 03.08.2020 :  22:20:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Also was mein Leienwissen hergibt:
Schlacke ähnlich, aber doch anders und zwar:
Es ist "sichtbar" außen geschmolzen und nicht ganz flüssig gewesen.
Die krater in einem Mteoriten sollten normalerweise nicht ins innere gehen sonder oberflächlich sein.
Ein Querschnitt würde ihn sehr schnell enttarnen, da die Mitte ungeschmolen sein sollte.
Der Meteoried kann auch Metallisch magnetisch sein, sollte aber nicht eigen Magnetismuss aufweisen, da er bei der entstehung kein Magnetfeld zum ausrichten hatte.
Weitere Infos (in english) z.B. hier bei CalTech-Astro in dieser Folge ab minute 51:00 und weiter: https://www.youtube.com/watch?v=LSatYgft9Q8

Mehr weiß ich auch nicht.
Ich drücke dir die Daumen, das es einer ist.
Sven

Anfänger (seit 01.02.2019)
Nightsky/Deepsky Fotographie

EOS 70D&DA
EF 50 1.4f und EFs 18-135 4.5-5.6f
114/900er Newton, 200/800er GSO Newton

CEM25p mit PHD2 guiding

Mein Resultate: http://nova.astrometry.net/users/15027/images
https://www.astrobin.com/users/Technohell/

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Stefan374
Neues Mitglied


5 Beiträge

Erstellt  am: 03.08.2020 :  22:44:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
[quote]Original erstellt von: Stefan374

Hey zusammen ich habe vor ein paar Tagen einen 27 kg schweren komplett magnetischen (ich nenne es mal stein) gefunden. Und recherchiere nun schon einige tage. Meinermeinung nach sind zu viele, nicht stimmige Faktoren vorhanden, um ein meteorit zu sein. Wäre super wenn ihr mir helfen könnt das Rätsel zu lösen. Ich würde es für schlacke halten.. doch gibt es keinerlei Bilder die wirklich ähnlichkeit haben, mit meinem fund. Ich freue mich auf eure hilfe und Antworten. MfG stefan 374



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Stefan374
Neues Mitglied


5 Beiträge

Erstellt  am: 03.08.2020 :  22:46:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Morgen folgen weitere Bilder

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Stefan374
Neues Mitglied


5 Beiträge

Erstellt  am: 03.08.2020 :  22:59:42 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Danke für die hilfe( links und tips ) werde weiter recherchieren und auf jeden Fall das Ergebnis präsentieren. Halte euch auf dem laufenden

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Dysnomia
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1157 Beiträge

Erstellt  am: 03.08.2020 :  23:26:31 Uhr  Profil anzeigen  Sende Dysnomia eine ICQ Message  Antwort mit Zitat
Ich würde auf Schlacke tippen. In unserer Gegend liegt viel davon herum.

http://www.meteoritenland.de/meteorit-erkennen/

Gruß und cs
Andreas

https://astrofan80.de

Meade LXD55 10" f/4
GSO Dobson 8" f/6
Bresser Skylux 70/700mm
Canon EOS 600Da/1000Da

---
Das Weltall ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall, dessen Umfang nirgends ist. - Blaise Pascal

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radeberger
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1988 Beiträge

Erstellt  am: 04.08.2020 :  00:14:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Könnte eine Luppe sein. Prähistorisches Ergebnis von Eisenverhüttung
Bei uns kommen solche Funde relativ oft vor.

Gruß und CS!
Volker

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fastride
Meister im Astrotreff

Schweiz
664 Beiträge

Erstellt  am: 04.08.2020 :  09:12:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Eine Luppe wäre viel poröser und unregelmässiger.
Einige Strukturen sehen zu scharfkantig aus für einen Meteoriten, die Aufschmelzschicht ist nicht vorhanden.

Wurden bei Euch Schlacken aus der Eisenherstellung verkippt?
Hast du die Koordinaten des Fundortes?

100% Sicherheit bringt aber nur ein Besuch beim Fachmann.

Gruss Konrad

Galaxy D10, 114/900 Newton
Carl Zeiss: Binoctar 7x50, Jenoptem 10x50, Swarovski Habicht 7x42, Steiner Firebird T 8x30

Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht !

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radeberger
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1988 Beiträge

Erstellt  am: 04.08.2020 :  23:37:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Konrad,

Du hast recht, eine Luppe erster Phase ost es nicht. Aber wir hatten schon prähistorische "Gießunfälle", die ähnliches Aussehen hatten.
Was mich nach nochmaligem Sichten der Fotos die Finger kribbeln lässt nach einem Anschliff sind die "Beulen" auf dem 1. Bild....

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fastride
Meister im Astrotreff

Schweiz
664 Beiträge

Erstellt  am: 05.08.2020 :  12:56:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hilfreich wäre ein Schrotthändler in der Nähe mit einem XRF-Spektrometer. Da könntest du den Nickelgehalt messen. Meteoriten haben einen erheblichen Nickelanteil. Schlacken und prähistorische Gussunfälle fast keinen.

Wer in der Schweiz wohnt, sollte unbedingt am geologischen Institut der ETH vorbei schauen. Dort sind öffentlich 100te Meteoriten ausgestellt. Ich war da zwar schon seit 20 Jahren nicht mehr (hab 2 Semester Kristallografie belegt) , die Ausstellung sollte aber noch da sein. Dort sieht man wirklich die gesamte Palette an Meteoritfunden aus der ganzen Welt. Da sind wirklich sehr eindrückliche Exemplare dabei.

Gruss Konrad

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