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 Vernünftiger Winkel für Stuhllehne ?
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fastride
Senior im Astrotreff

Schweiz
215 Beiträge

Erstellt am: 30.06.2020 :  10:33:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hab gestern beim hohen Mond gemerkt, dass mein Rücken nicht ganz kompatibel mit der Einblickposition ist. Ein Beobachtungsstuhl muss her. Da dies keine Raketenwissenschaft ist, wird das Teil selber gebaut.

Bevor ich mich in Versuch und Irrtum stürze, was ist ein vernünftiger und bequemer Winkel für die Stuhllehne?


Gruss Konrad

Galaxy D10, 114/900 Newton
Carl Zeiss: Binoctar 7x50, Jenoptem 10x50, Swarovski Habicht 7x42, Steiner Firebird T 8x30

Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht !

Bearbeitet von: am:

Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
10550 Beiträge

Erstellt  am: 30.06.2020 :  10:46:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Konrad,
ausprobieren oder "abgucken".
Meiner Meinung nach ist der beste Astrostuhl der "Füssener Astrostuhl"
https://www.intercon-spacetec.de/zubehoer/astronomie-zubehoer/stuehle/5636-ics-astro-stuhl-magnum-natur-hoehe-115-cm-beobachterstuhl.html

Die Verstrebungen sind im Original aus Esche, was auch bei Werkzeugstielen zum Einsatz kommt.

Es geht zwar leichter, aber kaum standsicherer. Vor allem in einer Feldwiese kann man auf diesem Stuhl nicht nach hinten wegkippen, was besonders schmerzhaft wäre, sondern nur seitlich nach vorne auf die Knie. Passiert dann, wenn der Stuhl im Dunklen auf einem Maulwurfhügel zu stehen kommt oder genau ein Mäuseloch etc. trifft.

Mit etwas Tuning kann man den auch so flach aufbauen, dass man fast zum Liegen kommt, wenn man mit Feldstecher den Himmel abgrasen möchte.

Kalle - Alles wird gut !
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Bearbeitet von: Kalle66 am: 30.06.2020 10:47:40 Uhr
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MartinB
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3603 Beiträge

Erstellt  am: 30.06.2020 :  11:29:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Konrad,

Auf einem Astro-Beobachtungsstuhl sitzt man sehr dynamisch, d.h. mit ständig anderer Sitzposition je nach Einblickhöhe. Und wir kennen deine geplante Konstruktion auch nicht. Daher lässt sich hier kaum ein Lehnenwinkel angeben.

"Keine Raketenwissenschaft" mag zwar zutreffen, aber so simpel ist das dann doch nicht.
So etwas wie ein Lehnenwinkel würde sich bei meiner Konstruktionsarbeit irgendwann quasi von selbst ergeben.
Ich finde, wenn ich mir einen Stuhl selbst baue, sollte der ganz auf mich maßgeschneidert sein, d.h. ich würde die Konstruktion und die Maße mit Hilfe deiner eigenen Körperabmessungen bestimmen. Am besten einige provisorische Aufbauten machen und die Maße davon ableiten. Natürlich gilt es dabei auch, Kompromisse zu finden hinsichtlich Standfestigkeit, Transportierbarkeit und technischer Umsetzbarkeit.

Falls deine Körperdimensionen nahe am Durchschnitt liegen, kannst Du natürlich existierende kommerzielle Konstruktionen nachbauen. Für mich macht das aber nur Sinn, wenn ich existierende Konstruktionen ausgiebig getestet habe und es nach meinem Urteil noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Ansonsten würd ich was Fertiges kaufen.

Ich persönlich beobachte seit 2004 mit einer "Bügel-Stehhilfe", damals günstig bei Lidl gekauft. Das Teil ist mittlerweile ziemlich verschlissen, tut aber noch. Die Sitzfläche ist etwas knapp für meinen fetten Hintern und eine richtige Lehne hat das Teil nicht. Am Dobson brauch ich die aber nicht. Wenn ich mich zurück lehnen will, z.B. zum Entspannen oder zur Fernglasbeobachtung, hab ich dafür einen extra Liegestuhl.
Die Bügekstehhilfe hat den Vorteil, dass das Halterohr gekrümmt ist und das Sitzpad dadurch in der untersten Position waagerecht liegt und sich weiter oben immer mehr nach vorn neigt. So will ich das, aber das ist bei Selbstbau-Konstruktionen nur schwer umsetzbar.

Gruß,
Martin

Bearbeitet von: am:
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