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Kevin1911
Mitglied im Astrotreff


33 Beiträge

Erstellt am: 21.05.2020 :  17:18:32 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo liebe Sternfreunde,

ich habe vor kurzem einen Schritt in die Astrofotografie gewagt. Beim Fotografieren ist mir dann aufgefallen das hellere Sterne ein kleines Schwänzchen haben. Immer unten Rechts.
Hier z.b. mein erstes Bild von M13:
http://www.games-reactor.com/M13/M13.jpg (Ich meine die beiden sehr hellen Sterne rechts und unten links von M13)

Nachdem ich das Teleskop 150/900 Newton mal neu justiert habe (mit Laser und Filmdose) zeigt sich immer noch das selbe Ergebnis. Ich fokusiere momentan noch über den LiveView meiner EOS 1200D
Hier mal ein paar Sternbilder jeweils ganz leicht geänderter Fokus:
http://www.games-reactor.com/sterntest/fokus1.JPG
http://www.games-reactor.com/sterntest/fokus2.JPG
http://www.games-reactor.com/sterntest/fokus3.JPG
http://www.games-reactor.com/sterntest/fokus4.JPG
http://www.games-reactor.com/sterntest/fokus_dunkel.JPG

Interessant ist jedoch das auch ein Bild dabei war, welches meiner Meinung nach diesen "Fehler" sogut wie nicht zeigt bzw. er ist gleichmäßig an allen Ecken zu sehen:
http://www.games-reactor.com/sterntest/fokus_ohne.JPG

Außerdem hier noch ein Bild eines defokusierten Sterns (intrafokal). Auch hier kann man neben dem OAZ im Tubus den Fehler sehr deutlich sehen:
http://www.games-reactor.com/sterntest/defokusiert.JPG

Hat jemand eine Idee was das sein könnte? Ein Fehler im Spiegel? Liegt es an der Kamera oder kann vielleicht immer noch eine dejustage der Grund sein?

CS & VG
Kevin

Bearbeitet von: Kevin1911 am: 21.05.2020 17:41:13 Uhr

stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17680 Beiträge

Erstellt  am: 21.05.2020 :  18:26:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Kevin,

du schreibst nur 150/900 Newton- ich vermute mal, es ist ein Skywatcher?

Bei SW sind schon einige Berichte hier gelaufen und der teils recht deutlich ausgeprägte Strahlenkranz um helle Sterne (nicht die 4 Spikes durch die FS-Streben) wird da durch eine abgesunkene Kante des Spiegels verursacht. Abhilfe schafft eine Ringblende mit sauberer, scharf geschnittener Kante. Die muss die äußeren Millimeter des Hauptspiegels abdecken und damit den äüßeren, beim parabolisieren nicht ganz korrekt ausgearbeiteten Bereich des Spiegels ausblenden.

Ob dieser einzelne, stärker ausgeprägte Spike auch davon stammt oder ob da am Rand auch noch ein kleiner Muschelbruch vorliegt kann ich nicht sagen. Möglich ist auch, dass ein zu weit in den Strahlengang ragendes OAZ-Rohr solche Artefakte verursachen kann.

Nebenbei- bei dem M13 Bild ist der Fokus nicht ganz getroffen und in den Bildecken sieht man auch die Auswirkung der Spiegelkoma, jeweils nach außen zeigende "Schweife".

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: am:
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astro_alex
Anbieter im Astrotreff

Deutschland
124 Beiträge

Erstellt  am: 21.05.2020 :  20:21:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Kevin,

nach abgesunkener Kante oder einem sonstigem direkten Optikfehler sieht das erstmal nicht aus und könnte man fam okussierten Stern (bis auf Coma oder Asti) auch nicht beurteilen.
Ebenso kann das kein Muschelbruch sein, weil der würde Licht streuen und nicht konzentrieren.

Das intrafokale Sternscheibchen sieht soweit auch erstmal unauffällig aus, bis auf den Tubus der in den Strahlengang reicht.

Die Aufhellungen stammen wahrscheinlich von den Halteklammern des Hauptspiegels. Das ist nicht weiter tragisch. Wenn es einen stört muss eine Ringblende, wie Stefan schon geschrieben hat, vor den HS also auf die Klammern und der Effekt verschwindet. Positiver Nebeneffekt, sollte es doch irgendwelche, nicht untypischen Randprobleme (aber aktuell sichtbar, müsste man sich näher anschauen), geben werden die auch verdeckt. Man ist dann zwar effektiv mit einem 140-145 mm Spiegel unterwegs, aber das macht nichts.

Falls es doch nicht die Halteklammern sein sollten, dann ein anderes Teil, z.b. Schräubchen, dass in den Strahlengang reicht. Eventuell auch der OAZ, da die häufig leider eine stark reflektierende, silberne Oberfläche haben.

Viele Grüße,
Alex

Nachtrag: die Justage sitzt noch nicht ganz. Der Fangspiegelschatten muss bei einem 150/900 also f6 genau mittig auf beiden Seiten des Fokus in der defokussierten Sternabbildung sein.

Bearbeitet von: astro_alex am: 21.05.2020 20:29:45 Uhr
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17680 Beiträge

Erstellt  am: 21.05.2020 :  21:01:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,
Zitat:
Die Aufhellungen stammen wahrscheinlich von den Halteklammern des Hauptspiegels.
Definitiv nein- die Klammern verursachen allenfalls dunkle Bereiche in dem umlaufendem Strahlenbündel, aber nicht diesen umlaufenden Kranz selbst.
Zitat:
nach abgesunkener Kante oder einem sonstigem direkten Optikfehler sieht das erstmal nicht aus und könnte man fam okussierten Stern (bis auf Coma oder Asti) auch nicht beurteilen.
Das mit der abgesunkenen Kante ist sehr wohl am fokusierten Stern erkennbar, dadurch entsteht dieser strahlenförmiger Kranz um den Stern. Das wurde nun schon mehrfach in den Foren behandelt und per Abdecken mit einer Blende beseitigt.

Man kann schnell eine provisorische Ringblende zuschneiden und damit ausprobieren, ob damit auch dieses stärker ausgeprägte "Schwänzchen" verschwindet, der Großteil des sonst deutlich erkennbaren Strahlenkranz dürfte auf jeden Fall damit wegfallen.

Bei der provisorischen Blende darauf achten, dass der in den Spiegel ragende Rand beim Zuschnitt glatt verläuft. Also keine Ecken und keine Fransen produzieren.

Versuch mach kluch

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
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Bearbeitet von: stefan-h am: 22.05.2020 00:15:11 Uhr
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Kevin1911
Mitglied im Astrotreff


33 Beiträge

Erstellt  am: 21.05.2020 :  23:29:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,
Ich weiß, M13 ist nicht ganz scharf, da hatte ich auch noch ohne Hilfsmittel fokussiert.
Mein Teleskop ist ein GSO. Das Teil was Wolfi mal "entworfen" hat.
Den Spiegel hatte ich vor ein paar Tagen zwecks Reinigung erst noch in der Hand. Die Oberfläche ist völlig in Ordnung.

Die Justage werde ich demnächst noch mal ganz genau mit einem Cheshire machen. Dann sollte der FS richtig sitzen. Das mit der Blende werde ich auch testen.

(==>)astro_alex: genau mittig? Laut dem Rechner hat der FS einen Versatz zum OAZ von ca.1,9mm. Es kommt doch auch nicht nur auf das Öffnungsverhältnis an, sondern auch auf die Größe des FS. So steht es zumindest im Netz.

OffsetFangspiegel = Durchmesser Hauptspiegel x Durchmesser Fangspiegel / (4 x BrennweiteHauptspiegel)
150x45÷(4*900)= 1,875

Oder sehe ich das falsch?

Bearbeitet von: Kevin1911 am: 22.05.2020 11:11:03 Uhr
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30sec
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2650 Beiträge

Erstellt  am: 22.05.2020 :  11:36:29 Uhr  Profil anzeigen  Besuche 30sec's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Kevin,
dein defokussiertes Bild zeigt, dass irgend etwas in den Strahlengang ragt. OAZ vermutlich, oder Filterschublade etc.
das Bild zeigt auch, dass du noch nicht genau genug kollimiert hast, weiß jetzt gerade nicht, wie das mit starkem Offset aussehen muss, aber so auf jeden Fall nicht.
Bi M13 scheint etwas anderes nicht zu stimmen. Das sind eher Doppelbilder und/oder eine Rotation.
Der Spiegel sieht ok aus, abgesunkene Kante sehe ich nicht, dafür 3 saubere Halteklammern, da kennen sich andere aber besser aus.
Du schreibst nichts vom Komakorrektor, könnte das ganz einfach Koma sein?
Gruß,
ralf

Bearbeitet von: am:
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Kevin1911
Mitglied im Astrotreff


33 Beiträge

Erstellt  am: 22.05.2020 :  18:43:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Ralf, danke für deine Antwort. Koma in der Bildmitte bei f6? Ich werd mir nächsten Monat einen Korrektor zulegen. Liegt schon im Warenkorb ;)

Was da in den Strahlengang ragt ist der OAZ. Ist ein 2" TS Mono Rail mit Feinuntersetzung. Macht das was das er in den Strahlengang ragt? Denn ich bin mit der Kamera schon nach ca 1cm raus drehen im Fokus. Der OAZ ist auf 3 Uhr zu sehen. Und auf ca 4.30uhr ist eine Unebenheiten zu sehen. Genau an der gleichen Stelle wie am Stern.

M13 ist wie gesagt mein erster Versuch mit Guider gewesen. Da passt das Guiding noch nicht so ganz. Ich arbeite daran :)
Da ging es mir eigentlich auch nur um die beiden hellen Sterne die bei 21x90s ebenfalls dieses Schwänzchen zeigen. Genau wie Sterne die ich nur 1s belichte.
CS
Kevin

Bearbeitet von: Kevin1911 am: 22.05.2020 19:13:02 Uhr
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30sec
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2650 Beiträge

Erstellt  am: 22.05.2020 :  18:54:49 Uhr  Profil anzeigen  Besuche 30sec's Homepage  Antwort mit Zitat
OK, Kevin,
M13 wäre dann geklärt.
Die Verzeichnungen der Sterne am Bildfeldrand auch, Koma.
Bei f/6 brauchst du am Offset nicht viel "rummachen", mache einfach alles zentrisch.
Das Streubild des zentrischen Sterns (das, was zwischen den Spikes ist) sieht gut aus bzw. normal. Das Fähnchen ist eine Reflexion oder Streuung oder Beugung am OAZ. Wenn du ihn schwarz machst, dann hilft das schon. Mit Komakorrektor musst du aber sowieso weiter raus und das Problem ist weg. JPG ist schon ok, wenn du eine gute Komprimierung verwendest, also hohe Qualität, dann hast du keine wesentlichen Verluste.
Viel Spaß und viel Erfolg wünsche ich dir,
Gruß,
ralf

Bearbeitet von: am:
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Kevin1911
Mitglied im Astrotreff


33 Beiträge

Erstellt  am: 22.05.2020 :  20:55:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Das ist auf jeden Fall ein guter Tipp. Ich werd mal gucken ob die reflektion tatsächlich vom OAZ kommt. Kann dann ja fast nur noch.
Glaube die Qualität stand auf 8 von 10. Ein wunder das ihr da so viel drauf sehen könnt :D

Aber der Korrektor macht ja nicht so viel aus. Also ich denke der OAZ wird trotzdem noch ein ganzes Stück in den Tubus ragen.
Den OAZ hab ich mir neu gekauft weil der originale GSO OAZ keine Feinuntersetzung hatte. Der war aber auch nicht viel kürzer.

VG
Kevin

Bearbeitet von: Kevin1911 am: 23.05.2020 12:17:00 Uhr
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17680 Beiträge

Erstellt  am: 23.05.2020 :  13:16:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Kevin,

eine Reflektion durch das in den Strahlengang ragende OAZ-Rohr oder durch glänzende Schraubenköpfe usw. erzeugt keinen solchen Fehler. Das würde irgendwelche Reflexe im Bild erzeugen.

Das in den Strahlengang ragende Rohr kann aber Beugungserscheinungen verursachen, so wie die Spinnenstreben. Und die treten auch auf, wenn das Rohr geschwärzt wird.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
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Kevin1911
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33 Beiträge

Erstellt  am: 23.05.2020 :  14:14:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Stefan.
Die Sache mit dem Ring um den Spiegel werde ich auf jeden Fall auch testen.

Also ist eigentlich der OAZ zu lang für mein Teleskop?

Gruß
Kevin

Bearbeitet von: Kevin1911 am: 23.05.2020 14:15:16 Uhr
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astro_alex
Anbieter im Astrotreff

Deutschland
124 Beiträge

Erstellt  am: 23.05.2020 :  18:40:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Kevin,

Ringblende, wie ja auch Stefan schon geschrieben hatte ist auf jeden Fall empfehlenswert. Sorgt in Summe auch für ein schönes gleichmäßiges Halo um helle Sterne. Solche HS-Blenden gibt’s mittlerweile sogar schon zu kaufen. Lässt sich auch prima mit einem 3D-Drucker realisieren (mit ausreichend Arbeitsraum), wenn man da Zugriff drauf hat.

So ein Newton, ohne Veränderungen ist erstmal multipurpose, also visuell als auch fotografisch nutzbar und da ist nun mal ein Standard-OAZ mit entsprechend langem Blendrohr verbaut. Ob es sich lohnt das Rohr zu kürzen oder gar dem OAZ auszutauschen, kannst am Ende nur du entscheiden. Ob Du langfristig bei einem 150/900 bleibst - also sich ein Invest lohnt, der über eine günstige Blende und vllt Velour-Auskleidung hinausgeht (wenn du den HS eh schon mal ausbaust), musst du wissen. Prinzipiell ist so ein Gerät, auch wenn manche sicher f/6 für zu langsam halten, in meinen Augen eine gute Wahl. Gemütlicher was Justage angeht, systembedingte Bildfehler schlagen weniger durch, gewichtsmäßig von einer noch erschwinglichen Montierung gut zu meistern, wobei 900mm Brennweite auch schon eine gewisse Amforderung ans Guiding stellen. Und in Summe bist du mit der Brennweite für viele Objekte gut bedient und kannst eine gute Auflösung bei gutem Seeing schaffen.
Nachfokussieren und Komakorrektor wie Ralf schon geschrieben hat, nicht vergessen ;)

Zwecks Justage. In Offset scheinst du dich ja eingelesen zu haben :) es stimmt, dass der FS-Schatten auf beiden Seiten des Fokus ganz leicht umschlagen muss, also ganz leicht außer mittig und auf beiden Seiten des Fokus quasi symmetrisch, also die Abweichung intra und extrafokal gleich groß sein muss. Je weiter die Defokussierung, so weniger sieht man das.

Grüße,
Alex

Bearbeitet von: am:
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Kevin1911
Mitglied im Astrotreff


33 Beiträge

Erstellt  am: 23.05.2020 :  20:24:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,
danke für die Erklärung. Ja ich hab mich schon eine ganze Weile mit der Justage auseinander gesetzt weil es da echt Probleme gab dieses mal. Hab ich ewig nicht mehr gemacht.
Wie wichtig ist denn nun eigentlich der Offset an meinem Teleskop? Und was ändert sich wenn er nicht 100% passt?

Ich versuche wie gesagt mal so eine blende. Zuerst mal mit Karton. Hab nen Arbeitskollegen mit nem 3d Drucker, der druckt mir eine Blende wenn das tatsächlich hilft.

Und ich sehe auch mal zu das alles möglichst schwarz ist im Strahlengang.

Den OAZ hab ich wie gesagt neu gekauft. Bei er hätte wahrscheinlich von vornherein kürzer sein sollen. Auch wenn ich das Teleskop dann so gut wie nicht mehr visuell nutzen könnte.
Aber es geht wahrscheinlich einfach nur etwas Licht verloren wenn er ebenfalls in den Strahlengang ragt, oder?

Grüße
Kevin

Bearbeitet von: Kevin1911 am: 23.05.2020 20:26:37 Uhr
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17680 Beiträge

Erstellt  am: 23.05.2020 :  21:51:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Kevin,

wenn die Justage passt, aber du dabei keinen oder einen falschen Offset hast wirkt sich das nur auf die Ausleuchtung aus. Visuell wirst du das kaum erkennen, fotografisch hast du zu einem der Bildränder hin dann etwas weniger Licht und damit einen Helligkeitsgradienten.
Zitat:
Bei er hätte wahrscheinlich von vornherein kürzer sein sollen. Auch wenn ich das Teleskop dann so gut wie nicht mehr visuell nutzen könnte.
Wieso nicht mehr visuell nutzen können? Wenn der OAZ weniger hoch über den Tubus ragt, damit du genug Abstand für die Kamera hast geht doch visuell trozdem. Eine passende Verlängerung für die Okulare einstecken und gut ist es.

Einzig unangenehm ist es, wenn der Fokusweg sehr klein ist und du Okulare nutzt, wo die Feldblende teils weit innen und teils weit außen liegt und das mit dem reinen Fokusweg nicht ausgleichbar wäre. Dann müsstest du mit unterschiedlichen Verlängerungshülsen arbeiten.

Visuell ginge dir kein Licht verloren, du müsstest ja den OAZ weiter nach außen bringen, um in den Fokus zu kommen.

gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
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Bearbeitet von: am:
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Kevin1911
Mitglied im Astrotreff


33 Beiträge

Erstellt  am: 23.05.2020 :  22:41:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Stefan.
Alles klar, sobald es wieder möglich ist mache ich ein paar Aufnahmen und gucke dann mal ob eine Vignettierung zu sehen ist. Ich glaub aber damit hab ich kaum Probleme.

Zum OAZ hast du recht. Hätte mich da besser informieren sollen. Da ich das Teleskop hauptsächlich nur noch fotografisch nutze.

Grüße und nochmal danke für die Erklärung
Kevin

Bearbeitet von: am:
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