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gierlinger
Anbieter

Österreich
276 Beiträge

Erstellt am: 21.05.2020 :  08:22:19 Uhr  Profil anzeigen  Besuche gierlinger's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

es wird sehr gerne und oft darüber geschrieben, was dem Musk seine Satelliten für uns alle bedeuten. Allerdings leider fast nur in Fachforen vor einem Publikum, daß sich der Auswirkungen bewußt ist. Aber man muß die breite Öffentlichkeit informieren. Jeder kennt doch sicher jemanden aus der Presse und Medien. Schreibt die Leute an und mobilisiert die. Die sind sehr oft sogar dankbar, wenn sie vernünftige Beiträge bekommen.

Nachfolgend ein Link zu einem Interview von mir mit einer lokalen Wochenzeitung:

https://www.meinbezirk.at/schaerding/c-lokales/schaerdinger-warnt-vor-projekt-von-tesla-chef_a4057038?ref=curate

Nur wenn man die Menschen darüber informiert was das bedeutet, kann man es hoffentlich verhindern.

Gruß
Richard

www.observatorium.at
https://www.facebook.com/SternwarteGaisberg/

Bearbeitet von: am:

Rainmaker
Meister im Astrotreff


607 Beiträge

Erstellt  am: 21.05.2020 :  08:54:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

und an der Reaktion von Roman Maier sieht man sehr schön, was passiert, wenn man nicht darauf eingeht, dass dies Internet eben nicht dazu geeignet ist die "armen" internetlosen Afrikaner zu versorgen. Hier wäre ein Eingehen auf die Kosten der Basisstationen und die eigentlichen Nutzniesser dieses Netzwerkes angebracht gewesen. Hochfrequenzbörsenhandel und die Lenkung von militärischen Drohnen kommen in der Bevölkerung nämlich sehr viel weniger gut weg als der unterprivilegierte Afrikaner der sich im Netz fortbildet.
Auch das die Himmelsbeobachtung von der Erde eh sinnlos sei und Astronomie ohnehin eher bedeutungslos ist typisch für die Argumentationen solcher Spezialisten, wie man im Netz leicht nachlesen kann. Natürlich lassen sich auch hier passende Gegenargumente finden, aber gegen die grundlegende Ignoranz lässt sich kurzfristig wenig machen. Ich denke das wäre eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, denn es zeigt sich ja auch an anderer Stelle und sehr aktuell dies Problem.

Ich teile auch Auffassung, dass man nur etwas ändern kann, wenn man die Menschen darüber informiert, allerdings fällt mir inzwischen auch auf wie desinteressiert, ja geradezu unaussprechlich gleichgültig ein grosser Teil der Menschen inzwischen ist.Hier liegt noch ein extrem langer Weg vor uns und es wird nicht langen alles im Konsum von Billigstprodukten und Prekariatsfernsehen zu ertränken, denn auf die Dauer fällt uns dieser Weg auf die Füsse.


MfG

Rainmaker

Bearbeitet von: am:
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gierlinger
Anbieter

Österreich
276 Beiträge

Erstellt  am: 22.05.2020 :  07:08:35 Uhr  Profil anzeigen  Besuche gierlinger's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Rainmaker,

der Artikel ist in der breiten Öffentlichkeit ganz gut angekommen. Alleine die Lesezahl von mehr als 5000 Personen die es Online gelesen haben, sagt schon einiges über das Interesse der Menschen an solchen Themen aus. Dazu kommt noch die Printauflage der Zeitung. Das es natürlich Personen wie diesen Roman Maier gibt, ist auch klar. Ich habe auf sein Posting noch ein paar weitere Infos und Argument eingebracht. Inzwischen hat er die zweite Phase eingeleitet: Den anderen ins dumme Eck zu stellen und anzupöbeln. Das sind sogenannte Kampfposter. Die halten sich normalerweise in den Intertetforen von "hochwertigen" Zeitschriften auf, wie zb. Bild oder in Österreich die Kronenzeitung. Dort sind sie auch gut aufgehoben.

Das mit dem Desinteresse der Menschen, da muß ich Dir Recht geben. Zum Großteil sind die Leute nur noch sehr oberflächlich und an nichts interessiert. Was sich über deren Köpfen abspielt, ob man noch eine intakte Natur um sich, oder eine klaren Himmel über sich hat, ist den Leuten komplett egal. Außer man dreht für ein paar Stunden das Internet ab. Dann werden auch die mal wach und hysterisch.

Gruß
Richard

www.observatorium.at
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sweeper
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
4717 Beiträge

Erstellt  am: 22.05.2020 :  08:25:01 Uhr  Profil anzeigen  Besuche sweeper's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: gierlinger

Hallo Rainmaker,

der Artikel ist in der breiten Öffentlichkeit ganz gut angekommen. Alleine die Lesezahl von mehr als 5000 Personen die es Online gelesen haben, sagt schon einiges über das Interesse der Menschen an solchen Themen aus. Dazu kommt noch die Printauflage der Zeitung. Das es natürlich Personen wie diesen Roman Maier gibt, ist auch klar. Ich habe auf sein Posting noch ein paar weitere Infos und Argument eingebracht. Inzwischen hat er die zweite Phase eingeleitet: Den anderen ins dumme Eck zu stellen und anzupöbeln. Das sind sogenannte Kampfposter. Die halten sich normalerweise in den Intertetforen von "hochwertigen" Zeitschriften auf, wie zb. Bild oder in Österreich die Kronenzeitung. Dort sind sie auch gut aufgehoben.

Das mit dem Desinteresse der Menschen, da muß ich Dir Recht geben. Zum Großteil sind die Leute nur noch sehr oberflächlich und an nichts interessiert. Was sich über deren Köpfen abspielt, ob man noch eine intakte Natur um sich, oder eine klaren Himmel über sich hat, ist den Leuten komplett egal. Außer man dreht für ein paar Stunden das Internet ab. Dann werden auch die mal wach und hysterisch.

Gruß
Richard



Guten Morgen,

wir Paten der Nacht haben natürlich Starlink auch mit auf dem Schirm und versuchen da argumentativ irgendwie da gegen zu halten.
Das Thema ist ähnlich wie Lichtverschmutzung, wo selbst versierte Astrofotografen sagen, da nehm ich halt nen Filter und kann nichts machen. Genau die sagen jetzt halt mit Sigma-Clipping bekomm ich das aus meinen Bildern raus.

Ich halte solchen Leuten immer entgegen, dass es dann halt keine Astrofotografen sind, sondern nur bunte-Bildchen-Knipser, die was anderes machen, sobald die Astrofotografie für sie uninteressant geworden ist.

Dann gibt es die, die Musk als Heilsbringer feiern, der so viel gutes für die Menschheit tut. Sogar eine Mega-Fabrik in Deutschland will er bauen und den Erlös aus Starlink, möchte er verwenden um eine Marsmission zu finanzieren.

Das er ein Kapitalist ist, der für den Erfolg über Leichen geht interessiert nicht. Man muss sich nur seine Geschichte anschauen. Selbst in jüngster Zeit.... Stichpunkt "Firmen-Öffnung trotz Corona-Shutdown". Man braucht auch nicht glauben, dass Musk in seiner Megafabrik nur Deutsche einstellt, die für 20 Euro die Stunde arbeiten.
Der Grund warum die Firma in Brandenburg entstehen wird, ist die Nähe zu Polen und den dortigen billigen Arbeitskräften. Der Mindestlohn wird dann durch Subunternehmer unterwandert.

Das mal so am Rande.

Was mich aber wirklich stört ist, dass es zwar viele Petitionen gibt, die auch unterschrieben werden. Jeden Tag sehe ich in den Sozialen Medien wieder eine.
Das juckt Musk aber nicht.

Was wirklich fehlt sind konzentrierte Aktionen seitens öffentlicher Stellen und Organisationen wie IAU und VDS. Es wird kein Druck seitens der EU ausgeübt. Das Problem ist null bekannt und wenn, dann kommt eben das Argument mit dem Internet für den Afrikaner (die übrigens alle besseres Internet haben als wir in D).

Ich habs mal ausprobiert und ein Foto des Startrains von Launch 7 in den Ortsverband der Grünen hier gepostet. Zusammen mit dem Vermerk, dass das ebenso eine Form von Umweltverschmutzung ist. Reaktion Null.
Das ist das Problem: Keine Lobby, keine Reichweite und derzeit andere Probleme.

Dein Interview ist wertvoll, aber es reicht nicht. Wir haben nicht die Zeit erst über 5 Jahre ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dann ist es zu spät und momentan fehlt mir noch die Idee, wie ich unsere politischen Entscheidungsträger dahin gehend informieren kann.
Ich werde als nächstes mal versuchen, ob wir vom Kreisverband eine gemeinsame Stellungnahme an Dieter Janecek (https://www.dieterjanecek.de/) schicken können. Das wird schon schwierig genug, aber ich denke der Weg muss a) Aufmerksamkeit schaffen und b) die Politik schnellstmöglich involvieren, alles andere dürfte zu langsam oder zu spät sein.

CS und Gruss
Robert
-------------------
"Es passen mehr Atome in ein Lichtjahr als es Sterne im Universum gibt!"
www.allgaeugraphie.de
www.avso.de
www.paten-der-nacht.de
http://www.facebook.com/AVSO.de
http://www.facebook.com/sweeper76

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Rainmaker
Meister im Astrotreff


607 Beiträge

Erstellt  am: 22.05.2020 :  08:57:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

(==>) Richard,

5000 Personen? Sorry, aber ich würde das nicht als einen Erfolg sehen, bestenfalls als einen ersten Versuch. Nur mal so als Hinweis, aber Bibbis Schminkhölle auf YT hat in der Zeit sicherlich einige hunderttausend Views bekommen. Sorry, ist nicht bös gemeint, mir ging es nur um die Verdeutlichung des Problems der geringen Reichweite.

Was die "qualifizierten" Kommentare angeht, so ist es inzwischen leider ganz normal, das auf dieser Schiene "argumentiert" wird. Ad Hominem und unbelegte Unterstellungen scheinen für viele der einzige Weg zu sein mit anderen umzugehen. Die asozialen Netzwerke scheinen hier grüßen zu lassen.


(==>) Robert,

ich gebe dir in jeder Hinsicht recht, weiß aber auch nicht wie man es ändern könnte. Ein Großteil der Stern- und Naturfreunde wollen sich scheinbar wie die Frösche kochen lassen, nur das die Frösche längst nicht so blöd sind wie man ihnen unterstellt.
Was hier in den letzten paar Jahren an allein lokaler Lichtverschmutzung hinzugekommen ist kann einen nur noch erschrecken. Besonders, da die Leute den Mist die ganze Nacht laufen lassen, nicht mal selbst ansehen und einem auch noch extrem dumm kommen, wenn man sie auf die Folgen hinweist. Vielleicht poste ich in den nächsten Tagen mal ein paar Bilder von den Gärten meiner lieben Nachbarn.


Übrigens Lesotho liegt internetmäßig auf dem Niveau von Deutschland, es geht also nicht allen Afrikanern besser als uns. Allein, das wir hier bandbreitenmäßig so verschaukelt werden ist eine Frechheit. Ich habe einen Tarif mit 50Mbit down - und 5Mbit upload, davon kommen aber nur etwa 2/5 oft auch weniger an. Will ich die versprochen Leistung wirklich haben, dann muss ich den nächsthöheren Tarif bezahlen ...



MfG

Rainmaker

Bearbeitet von: Rainmaker am: 22.05.2020 09:15:10 Uhr
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sweeper
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
4717 Beiträge

Erstellt  am: 22.05.2020 :  09:18:24 Uhr  Profil anzeigen  Besuche sweeper's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Rainmaker


(==>) Robert,

ich gebe dir in jeder Hinsicht recht, weiß aber auch nicht wie man es ändern könnte.


Hi,

na wie gesagt: Aufmerksamkeit im kleinen schaffen. Das ist in dem Thread zwar OT, aber für die Lichtverschmutzung haben wir einiges zusammengestellt auf paten-der-nacht.de

Bzg. Starlink sehe ich nur die Möglichkeit direkt an die Politik zu gehen. Wenn überhaupt, dann können die Einfluss nehmen. Was aber auch schwierig wird.
Musk verspricht ja immer alles mögliche und selbst wenn er den 11.000 Satelliten endlich abdunkelt haben wir da oben schon 10.999 die hell sind und die dunklen stören die Radioastronomen. Ich verstrehe daher nicht, warum seitens Wissenschaftlicher Institute wie dem MPI für Radioastronomie nichts zu sehen und zu hören ist.

Ich kann dir nur den Tipp geben ordentlich wirbel zu machen: Schreib Briefe / Emails an den für deinen Wahlkreis zuständigen Bundestagsabgeordneten, an die Referate für Internet und Digitalisierung. Nur, wenn das Thema im Bundestag und dann in der Folge auch in der EU ankommt, haben wir überhaupt eine Chance.

Ich will aber gleichzeitig sagen, dass wir dafür wahrscheinlich schon zu langsam sind und das Projekt an sich nicht stoppen werden. Nur versuchen können es nicht ganz so übel werden zu lassen.

CS und Gruss
Robert
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Bearbeitet von: am:
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astrion
Senior im Astrotreff

Deutschland
120 Beiträge

Erstellt  am: 23.05.2020 :  16:25:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo

interessiert lese ich die meisten Beiträge zum Starlink Projekt des Herrn Musk.
Einfach nur Wahnsinn - Wer braucht das Zeug?

Gegen Lichtverschmutzung kann man ja lokal noch was machen (Sternenparks etc.)
oder ausweichen in dunkle Regionen ob in Deutschland, Europa oder weltweit;
aber gegen die #132;globale#147; Himmelsverschmutzung wohl nicht mehr.

Die Allgemeinheit nimmt kaum so was zur Kenntnis (ins eine Ohr rein ins andere gleich raus)
Und Politiker richten sich nach dem allgemeinen Stimmungen (schön zu sehen an der
Klimadiskussion oder dem Lock down jetzt bei Corona)
Und jetzt haben sie sowieso keine Zeit (+Lust) sich damit zu befassen.

------------------
Ein Beispiel
Am 2.Januar diesen Jahres, als man noch öffentliche Beobachtungen anbieten konnte,
flogt am frühen Abend eine Kette von zirka 40 1-mag-hellen Satelliten gerade über uns.
Die Besucher auf der Sternwarte fanden das phantastisch. Als ich darauf hinwies,
dass das der Anfang einer weltweiten Himmelsverschmutzung sei, wenn 12.000 dieser
Satelliten herumfliegen gab es nur Achselzucken. Na und! Ist doch auch schön anzusehen.
Einige hatten den Namen E. Musk schon gehört und hatten nur Positives zu berichten.

Leider sind hier in Brandenburg die meisten schon völlig so "medial besoffen" wenn der Name
Tesla / Musk fällt, da das mit der E-Auto-Fabrikation bei Grünheide assoziiert wird.
Der "Messias" E.Musk , der uns vor dem Klimawandel rettet, ist endlich erschienen.
Bis zum Beginn der Corona Krise war auch jeden Tag in der lokalen Presse was
über Tesla und den Fortschritt zu lesen.

Der Zeitgeist zusammen mit einer geschickten PR macht ihn unantastbar.
Da werden die Aktivitäten seines Imperiums nicht hinterfragt, so mein Eindruck.

Warum Profiastronomen kaum was machen, liegt wohl auch daran, dass sie meist sehr kleine
Gesichtsfelder haben (VLT). (Artikel in S&W Heft6)
Einzig Himmelsdurchmusterungen (VCRO), die den Himmel Nacht für Nacht mehrmals großflächig
fotografieren, werden sehr betroffen sein und ihre Funktion qualitativ kaum erfüllen können.
Falls dann irgendwann ( bei 3000? 5000? 9000? Satelliten) der Druck zu groß werden sollte,
wird Musk den Kompromiss suchen und den Astronomen bestenfalls ein Teleskop auf der
Mondrückseite versprechen. Eine Basis für den Marsflug will er doch auch auf dem Mond
bauen lassen?

Eins ist aber ganz sicher - seine Strategie läuft: Tatsachen, Tatsachen, Tatsachen schaffen.
(vergleichbar mit der Situation vor Waffenstillstandsverhandlungen)

All seine Beteuerungen das Reflektionsvermögen zu verringern, brachte ja bisher nichts
und die Konstruktion für diese Massenware grundsätzlich zu ändern, wäre zeitraubend,
würde seine Zeitpläne durcheinanderbringen und vor allem den Erwartungen des Finanzkapital
(seinen Geldgebern) zuwiderlaufen. Wenn er es ernst nehmen würde mit der Kritik, würde er
die Starts bis zur Lösung des Problems einstellen, vielleicht ein, zwei Satelliten nur starten
um Neues zu testen, aber alles läuft auf hochtouren weiter.
Da wird einer oder zwei von 60 Satelliten modifiziert (lächerlich).

Dürfen Privatunternehmen den Weltraum eigenmächtig zumüllen? - Ja, sie machen es einfach.

Weshalb andere Raumfahrtnationen dagegen nichts unternehmen, ist mir rätselhaft.
Bleibt zu hoffen, dass aus dieser Ecke noch was kommt und er bis dahin noch nicht zu viele
gestartet hat. (es sind ja jetzt schon 7x60 = 420 Satelliten)

Ich habe derzeit nur sehr wenig Hoffnung, dass sich da was ändern wird.
Es müsste schon ein Wunder geschehen oder eine Katastrophe welcher Art auch immer.

Versucht trotz allem weiter die Allgemeinheit darüber zu informieren.
Die Chance, dass sich was ändern wird, ist allerdings minimal.

CS und Gruss
Dieter



SC C8; Refr. Meade ED 127/952mm, Celestron ED 80/600mm , Skyw. 120/600mm, FH 110/750mm, AP 80/1200mm

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oliva
Senior im Astrotreff

Deutschland
230 Beiträge

Erstellt  am: 24.05.2020 :  14:40:20 Uhr  Profil anzeigen  Besuche oliva's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Dieter und alle anderen,

Hast du sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich habe zumindest eine Petition gegen diesen Quatsch bei change.org unterschrieben. Nein, ich erhoffe mir davon nichts.

Bitter ist, dass man nur noch auf einen Absturz der Aktienmärkte hoffen kann und damit mit einem Begraben der Pläne. Ist aber sehr, sehr unwahrscheinlich. Der erste Billionär soll schließlich lt. Prognosen ein Unternehmer sein, der die Kohle mit „Weltraum“ macht und so z.B. Rohstoffe abbaut.

Interessant finde ich auch, dass wir Hobbyastronomen zum Teil das Thema gar nicht so richtig wahrnehmen beziehungsweise falsch einschätzen: häufig wird es als ein Problem der Fotografen, also der Astrofotografen angesehen. Die denke ich, haben aber das geringste Problem, da sie mit ihren Bildbearbeitungsmethoden vermutlich die Dinger rausrechnen können.

Die Leute mit großen visuellen Geräten haben auch kleine Gesichtsfelder. Die kümmert das nicht sonderlich. Häufig auch da nur Achselzucken. Es gibt halt auch unter uns zu wenige die sich an einer Beobachtung mit bloßem Auge erfreuen. Häufig ist das ein Thema für „Beobachtungspausen“. Und der Feldstecher gilt als „Einsteigergerät“. Nach ein bis zwei Jahren Beobachtung ist das dann meist auch Geschichte.

Zukünftig dürfen wir zum Beobachten dann nicht mehr ein Flugzeugticket lösen sondern eben ein Weltraumticket. Wir fahren ja heute auch weit um einen ungetrübten Sternenhimmel zu sehen. In meinem Fall bis nach Namibia. Wir mögen uns halt nicht so anstellen...

Oliver

Bearbeitet von: oliva am: 24.05.2020 14:41:53 Uhr
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fraschwol
Senior im Astrotreff

Deutschland
143 Beiträge

Erstellt  am: 24.05.2020 :  23:35:27 Uhr  Profil anzeigen  Besuche fraschwol's Homepage  Antwort mit Zitat
Wenn die Dinger radioaktiv wären, ja dann gäbe es die gewünschten Reaktionen- aber so? Ironie aus.

Bearbeitet von: am:
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