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 130/650 Newton auf EQ 3-2 oder 150/750|900 auf EQ5
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Seite: von 2

Carcans33
Neues Mitglied im Astrotreff


12 Beiträge

Erstellt am: 13.04.2020 :  17:14:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

ich möchte in den Teleskopbereich einsteigen.
Ich habe schon versucht mich schlau zu lesen, was denn sinnvoll sein könnte.
Zum einen würde ich natürlich gerne sehen = visuell beobachten. Zum anderen aber auch gerne meine VF DSLM dranhängen können.
Ich gabe fotographisch bisher nur ohne Nachführung mit 14 bzw 135mm und entsprechend kurzen Zeiten. Das hat mur schon Spaß gemacht, und deswegen würde ich due Montierung auch durekt motorisiert nehmen wollen, damit sie auch für due Kamera nutzbar ist. Und wenn man das dann schon eh hat würde man ja gerne due Kamera auch ans Tekeskop mal hängen wollen, auch wenn ich weiß wenn das anfuxt, das man dann richtig anfängt Geld auszugeben....
Ein 150/750 wäre wahrscheinlich zum sehen schon deutlich schöner als ein 130/650?
Würde die EQ5 azch fotografisch, wenn man mit 50% Ausschuss leben könnte noch einen 150/900 bei akzeptabken Windbedingungen tragen können?
DeepSky wäre auf lange Sicht für mich das interessanteste Thema, aber Planeten/Mond mal anschauen möchte ich dann auch (und wenn nachbar auch mal auf den Sensor bannen) Ich weiß galt nur nicht genau wie einsteigen. Denn EQ5 mit 150 Öffnung ist dann eben teurer als 130/650 und EQ3-2.
Bauchgefühl wäre ideal 150/900 wegen weniger Koma und Okilarunkritischer, aber packt das die EQ5 fotografisch ansatzweise? Achsi, benutzen will ich das Ganze im Garten (Vorort, leider dich ordentlich Lichtverschmutzt), sowie das Geraffel mal ins Auto und in die Eifel oder wenn man wieder darf auch nal ins Venn...
Danke für eure Mühen.

Gruß Sebastian

TS-Photon 6" F5 Newton auf Skywatcher EQ5

Bearbeitet von: am:

mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
647 Beiträge

Erstellt  am: 13.04.2020 :  18:52:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Carcans (?),

wie hoch wäre denn Dein Budget?

Wenn ich es recht verstehe, möchtest Du rein visuell Planeten/Mond und DeepSky.
Dein späteres Ziel wäre Dann DeepSky-Fotografie?

Dafür ist eine parallaktische Montierung mit motorisierter Nachführung Voraussetzung.
Dann käme das Guiding dazu.
Diverse Software für PC zur Nachbearbeitung.
Stromversorgung für den zukünftigen gelegentlichen Ortswechsel (Eifel) auf den Acker.
Und nicht zu vergessen, dunkler Himmel.

Auf die EQ-3-2 würde ich die beiden Newton schon rein visuell nur mit bedenken packen.
Den 150/750-er eher gar nicht.

Auf die EQ-5, rein von den Datenblättern her, gehen beide rein visuell.
Fotografisch hätte ich da aber schon wieder meine Bedenken.
Wenn ich mich recht erinnere, werden 2/3 der Zuladung für fotografisch gerechnet. So als Faustformel.
Also bei der EQ-5 mit 10Kg Zuladung, laut Herstellerangaben, wären das ca. 6,5Kg fotografisch.
Bei 5Kg für den 150/750-er und 4Kg für den 130/650-er wird das wohl knapp.
Da wären ja noch
- Kamera
- Guiding
- Kabelzug
- Adapter und ähnliches.

Der 150/900-er bringt da noch fast 2Kg mehr, als der 150/750-er, mit.

So mal meine grundsätzlichen Überlegungen.

Gruß und CS
Mathias

| Refraktor FH 120/600 | Refraktor FH 120/1000 | Celestron C8 SC XLT 203/2000 | iOptron AZ Pro GoTo | EQ-6 R | ZWO ASI224 |

Bearbeitet von: mbba am: 13.04.2020 18:53:29 Uhr
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Nasus
Senior im Astrotreff


203 Beiträge

Erstellt  am: 13.04.2020 :  20:09:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hiho,

die 150/900 sind meistens visuell ausgelegt - evtl kommst Du also mit deiner DSLM nicht in den Fokus und ob der komplette Sensor brauchbar ausgeleuchtet wird ist auch fraglich. Und mir würde weniger die Masse, sondern der lange Hebel Sorgen bereiten. Was Koma angeht - jeder hat da eine andere Schmerzgrenze. Vor gut 10 Jahren hab ich mit APS-C und 150/750 mal ohne Korrektor geknipst und fand das garnicht sooo schlimm. Kleinere Spiegel sind bei gleichem Öffnungsverhältnis angeblich noch unkritischer - aber bei Beiden hättest Du zumindest die Möglichkeit, einen Komakorrektor nachzurüsten.
Je nach dem, was dich wie anfuchst kommt aber noch einiges dazu - falls Du nicht nur mal kurz gucken möchtest, ein zweites Teleskop für die Beobachtung. Und fotografisch dann auch Komakorrektor und Autoguider und der ganze Kram drumherum. Und auch deine Kamera müsste für Emissionsnebel noch umgebaut werden.
Aber um festzustellen, wohin die Reise gehen soll, passt eine EQ5. Bei der Motorisierung nicht zu arg sparen - zumindest das Motorkit mit ST-4 Port muss sein und kostet kaum mehr. Die deutlich teurere GoTo Version wäre fotografisch aber deutlich sinnvoller - man kann die Kamera an einem geeigneten Stern fokussieren und dann zum Zielobjekt schwenken. Und viele davon sieht man im Sucher nicht, da muss man sich dann mit dem Aufsuchokular herantasten - aber dann verliert man wieder die Fokussierung der Kamera. Aber zur Not geht es auch ohne Goto - man Fokussiert die Kamera, findet sein Objekt mit dem Sucher, macht ne Probeaufnahme, , verschwenkt nochmals, macht noch ne Probeaufnahme etc. Mit GoTo spart man sich halt etwas Zeit und hat es mit einigen Objekten leichter, die man im Sucher nicht ansatzweise erkennen kann. Aber auch mit GoTo braucht man einzwei Probeaufnahmen. Später hat 'GoTo' halt den Vorteil, dass man alles über den PC steuern kann. Nicht nur aus Bequemlichkeit, sondern um Problemchen z.B. durch Dithern zu lösen.

cs
Jürgen

Bearbeitet von: am:
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Carcans33
Neues Mitglied im Astrotreff


12 Beiträge

Erstellt  am: 13.04.2020 :  22:05:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,

Budget wären momentan so richting 700-800€ mehr nur ungern.
Ja, das eine normale DSLM (oder auch DSLR) nicht unbedingt Astro geeignet wegen IR Sperrfilter ist, ist noch eine ganz andere Sache.

Für den Anfang könnte ich mit Koma leben, bzw. kann es je nach dem auch durch Zuschnitt des Bildes geregelt werden, auch wenn dann natürlich nicht mehr der volle Sensor ausgenutzt werden würde. In sofern wäre auch ein nicht hundertprozent ausgeleuchteter Sensor verschmerzbar. Ich würde fotografisch eh erstmal mit den 135mm und 300mm Teleobjektiven versuchen mich an nachgeführte Fotos ranzustasten, und zu entwickeln. Nur wäre es natürlich trotzdem praktisch, wenn man dann auch mal so zum üben schonmal das Telekop nutzen könnte.
Wenn ich das jetzt richtig verstehe, ist der Gedanke, dass wenn auch nur an Fotografie ernsthafter gedacht wird, ich um die EQ5 nicht rumkomme, und an die EQ 3-2 keinen Gedanken verschwenden sollte.

Und ein 150/750 Newton (ja, wenn auch an der Grenze) scheint ja an der Montierung für erste Schritte machbar zu sein. Noch irgendwas worauf ich dringend achten sollte, oder vielleicht konkrete Empehlungen?

Gruß Sebastian

Gruß Sebastian

TS-Photon 6" F5 Newton auf Skywatcher EQ5

Bearbeitet von: Carcans33 am: 13.04.2020 22:06:55 Uhr
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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
647 Beiträge

Erstellt  am: 13.04.2020 :  22:36:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo ?,

Name wäre ganz nett .

Die EQ-3-2 ist keine schlechte Montierung, aber eher was für kleinere Teleskope.

Die EQ-5 wird allgemein als guter Start bezeichnet.
Aber wenn Du sie mit GoTo haben möchtest, kommst Du mit Deinen 700,- bis 800,-€ nicht hin.
Die EQ5 Pro SynScan GoTo kostet (neu) 759,-€.
Du hast natürlich auch die Möglichkeit die EQ-5 als manuelle Montierung zu kaufen und dazu nur für die RA-Achse einen Motor anzuschaffen (Skywatcher RA Antriebsmotor für EQ-5), der preislich wesentlich angenehmer ist .
Wie das dann zu beurteilen ist kann ich nicht sagen.

Bei den Newtons solltest Du darauf achten das sie in Richtung Astrofotografie ausgelegt sind.
Dies bezieht sich auf den Fangspiegel/Sekundärspiegel.
Visuell ausgerichtet Newton haben einen kleinen Fangspiegel, um einen besseren Kontrast zu liefern.
Fotografisch ausgerichtete Newton haben andersherum eben einen größeren Fangspiegel.

Newton müssen auch regelmäßig für die Fotografie justiert werden.

Besorg Dir mal das Buch "Astrofotografie für Einsteiger" von Alexander Kerste.
Gibt es gedruckt wie als eBook.

Gruß und CS
Mathias

| Refraktor FH 120/600 | Refraktor FH 120/1000 | Celestron C8 SC XLT 203/2000 | iOptron AZ Pro GoTo | EQ-6 R | ZWO ASI224 |

Bearbeitet von: am:
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Carcans33
Neues Mitglied im Astrotreff


12 Beiträge

Erstellt  am: 13.04.2020 :  23:11:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Also GoTo für den Anfang würde ich nicht zwingend als notwendig (für mich) sehen. Könnte man auch relativ Kostenneutral nachrüsten, im Vergleich zu direkt mit GoTo ausgestattet...

Ganz grob gerechnet hatte ich:
Teleskop ~250-300€
EQ-5 350€

Wären 600-650€, dann wären die 150 für 2 Achsen-Motor + Polsucher noch drin. Wenn es dann 850€ würde es daran nicht scheitern, aber 1k wollte ich vorerst nicht zwingend investieren. (Wobei die Gedanken kreisen....)


In der Hoffnung, das wenn ich mal GoTo etc haben will, ich vielleicht auf dem Gebrauchtmarkt noch einen Teil der Motorinvestition zurückbekomme, wäre GoTo vielleicht mal was zu Weihnachten o.ä.

Okulare und Zubehör absichtlich nicht eingerechnet, und auch nicht Teilmenge der 800€ kalkuliert.

Gruß Sebastian

TS-Photon 6" F5 Newton auf Skywatcher EQ5

Bearbeitet von: Carcans33 am: 13.04.2020 23:15:53 Uhr
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5658 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2020 :  08:13:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Sebastian,
von einem Kollegen weiß ich, dass er mit der EQ5 und einem 6" f/5 Deepskyfotos gemacht hat. Der 6" f/6 hat 5,9 kg, ist also entgegen dem hier im Thread geschriebenen nicht 2 kg schwerer wie der 6" f/5 sondern genau gleich schwer (zumindest die GSO Variante. Der 6" f/5 ist mit 5,3 kg angegeben und der Fangspiegel je nach Variante mit 52 mm oder 47 mm). Der GSO 6" f/5 ist für Deepskyfotos optimiert und wird daher die bessere Ausleuchtung haben und zeigt halt ein größeres Feld. TS schreibt beim 6" f/6, dass er für visuelles Schauen optimiert ist. Ich würde es als Allrounder sehen, der auch für Deepskyaufnahmen geht, aber halt nicht optimal. Dafür ist er visuell etwas besser..
Beim 6" f/6 steht 5 cm Backfokus dabei und beim GSO 6" f/5 steht 78 mm Backfokus dabei. Da muss man halt schauen, ob das für die eigene Kamera mit Adapter reicht.
Ich bin bisher bei allen Newtons 4,5" f/8 und 6" f/8 mit meiner Olympus Pen e-pl8 in den Fokus gekommen. Letztere sind wirklich visuell optimiert (27 mm Fangspiegel). Das kann aber bei einer anderen Kamera ein Problem sein. Es hängt auch von der Länge des Kameraadapters ab.
Zum Windproblem: Das ist natürlich je nach Böigkeit und Windstärke immer ein Problem. Bei einem leichten gleichmäßigen Lüfterl wird es sicher noch kein großes Problem sein. Bei böigem Wind oder stärkerem Wind leidet die 6" f/6 Kombination sicher mehr wie die 6" f/5 wobei ich da keine eigenen Erfahrungen hab.
Ich habe z.B. die Celstron ADM, die als etwas besserer EQ5 Klon gehandelt wurde. Damit kann ich auch am Tal2 6" f/8 Newton noch gut beobachten und auch Mondvideos aufnehmen...
Deepskyfotoerfahrung habe ich leider keine.
Jetzt ist die Frage, was Dir wichtiger ist. Ein leichter Deepskyfotoeinstieg oder eher visuell schauen und wenn möglich ein bisserl in Deepskyfotos einsteigen.
Bei ersterem würde ich den 5" f/5 an die EQ5 hinhängen und mir später noch den 6" f/6 fürs visuelle Schauen und Fotosversuche kaufen.
Wenn visuell Schauen erstmal die Priorität hat, dann würde ich den 6" f/6 kaufen und probieren was damit Deepskyfotomaßig geht und zur Not uisätzlich den 5" f/5 kaufen. Vorraussetzung für Variante 2 ist, dass 5 cm Backfokus mit Deiner Kamera + kurzen Adapter noch reichen. Es gibt manchmal langbauende und kurzbauende T2 Adapter. So war das bei meiner Olympus).
Das sage ich für mich und meiner Abschätzung, die ich als visueller und Planetenfotograph aus meiner Erfahrung mit 6" f/8 an der ADM und der GP-D2 habe. Ich hoffe, dass noch ein paar Deepskyfotographen etwas dazu schreiben.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: Niklo am: 14.04.2020 08:32:08 Uhr
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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
647 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2020 :  08:25:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Sebastian,

(==>)Roland
Zitat:
Der 6" f/6 hat 5,9 kg, ist also entgegen dem hier im Thread geschriebenen nicht 2 kg schwerer wie der 6" f/5

stimmt!
Da bin ich in die 200/1000-er gerutscht.
Sorry für die Fehlinfo.

Schau mal in den Nachbar-Thread.
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=249625#top

Gruß und CS
Mathias

| Refraktor FH 120/600 | Refraktor FH 120/1000 | Celestron C8 SC XLT 203/2000 | iOptron AZ Pro GoTo | EQ-6 R | ZWO ASI224 |

Bearbeitet von: mbba am: 14.04.2020 08:32:03 Uhr
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Carcans33
Neues Mitglied im Astrotreff


12 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2020 :  08:42:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Also die Kamera ist Sony E-Bajonet, da gibt es nach kurzem überfliegen lange und kurze Adapter. Da sollte also nicht das Problem sein.
Ich will definitiv auch visuell beobachten, und nicht nur die Kamera dranhängen. Letztlich ist die Idee wenn der 6"er für Fotografie zu wackelig ist, dann noch den 5" dafür zusätzlich anzuschaffen gar nicht das abwegigste. Die Kosten sind ja im Vergleich überschaubar. Wie ich mittlerweile gemerkt habe ist der Newton an sich nicht unbedingt das teuerste am kompletten System.

Gruß Sebastian

TS-Photon 6" F5 Newton auf Skywatcher EQ5

Bearbeitet von: am:
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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
647 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2020 :  09:31:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Sebastian,

viele haben zwei Setups.
Eines für Visuell und eines für Fotografie.

Jep, der Newton ist halt preisgünstig herzustellen.
In Form eines Dobson kommst Du preiswerter nicht an Öffnungen von 8", 10" oder auch 12".
Der ein oder andere baut sich seine RockerBox selbst und investiert lieber in einen gut bis sehr guten Spiegel.

Bei guten Refraktoren, jenseits von FHs, kosten die spezial Gläser halt einiges.
Bei katadioptrischen Teleskopen ist der Herstellungsprozess halt (sehr) komplex.

Jede Teleskopbauform hat seine Berechtigung.
Kommt halt drauf an was man will, welche Erwartung man hat.
Wie es immer wieder gesagt wird, die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nicht .

In meinem "Fuhrpark" sind mehrere Teleskope und Montierungen.
Standard Montierung ist eine Alt/AZ GoTo.
Drauf gepackt werden entweder 120/600 FH oder 120/1000 FH oder C8.
Je nach dem was ich mir für einen Abend/Nacht so vorstelle zu beobachten.
Diese Kombination(en) gelten halt für mich.
Andere sehen das sicherlich anders. Ist ja auch gut so.

Newton, ob nun Dobson oder parallaktisch, sind nichts für mich. Warum auch immer. Ist sicherlich auch nicht objektiv zu begründen.
Maksutow-Cassegrain, nun ja, ein entschiedenes jein .
Apos liegen weit jenseits von meinem Geldbeutel.

Also Kompromisse eingehen. Auf die eigenen Bedürfnisse und eigene (Beobachtungs)Situation anpassen.

Gruß und CS
Mathias

| Refraktor FH 120/600 | Refraktor FH 120/1000 | Celestron C8 SC XLT 203/2000 | iOptron AZ Pro GoTo | EQ-6 R | ZWO ASI224 |

Bearbeitet von: mbba am: 14.04.2020 09:34:26 Uhr
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5658 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2020 :  10:14:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Sebastian,
ich habe gerade nochmal nachgeschaut. Bei TS wird der kleine 5" f/5 erst wieder im Juni verfügbar sein. Bei Intercon Spacetec scheint noch einer auf Lager zu sein.
Ja, ich würde mir da auch 2 Newtons besorgen. Den kleinen für den Deepskyfotoeinstieg und den größeren 6" f/6 für visuell, Mond, Planetenvideos und eventuell (wenn es die EQ5 schafft) auch für Deepskyfotos. Ich würde aber die 1/10 Untersetzung mitbestellen. Das sind 65 Euro mehr, aber ich finde es persönlich ganz angenehm. Ist visuell kein Muss, aber für mögliche Deepskyfotos ist es vermutlich gut.
Alternativ möchte ich den SW 6" f/5 nennen. Der ist nicht ganz auf Foto optimiert.

Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: Niklo am: 14.04.2020 10:17:46 Uhr
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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
647 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2020 :  10:55:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Sebastian,

das was Roland mit der 1:10 Untersetzung vorschlägt, halte ich persönlich auch für sehr angenehm.
Habe mir für meine 120/1000 FH Refraktor extra eine OAZ mit Untersetzung zugelegt.
Richtig klasse.
Visuell sicher kein Muss, aber Fotografisch denke ich auch, dass das von Vorteil ist.

Gruß und CS
Mathias

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Carcans33
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Erstellt  am: 14.04.2020 :  11:53:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,

Danke an alle für die rege Unterstützung.

ja 1:10 Untersetzung erscheint mir auch plausibel und sinnvoll. Ist ja auch bei der "normalen" Fotografie ein Traum wenn man bei manuellen Objektiv den Fokus feinfühlig suchen kann, selbst wenn es nicht direkt vergleichbar ist.

Auch mit den Erfahrungen die in dem genannten Nachbarthread http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=249625#top gezeigt wurden bin ich zuversichtlich, das mit der EQ5 ich erstmal nix falsch machen werde.

Idee wäre jetzt mit dem 6" f/6 anzufangen, denn der sollte definitv das visuelle (voll) erfüllen. Dann kann man visuell schonmal gut gucken.
Für das fotografische könnte man es ja auch schon für die ersten Schritte nutzen. Wie gesagt, ich glaube ich würde mich was ernsthaftere Fotos und nicht nur mal schnell probieren, eh erstmal mit
nachgeführten Bildern und dem 135mm f/2 Objektiv beschäftigen, einfach da ich auch noch in Bezug der notwendingen EBV fitter werden kann. Und man kann ja einfach mal hoffen/(irr)glauben dass die EQ5 auch fotografisch ausreichend den 6" f/6 packt, dann ist man erstmal länger damit glücklich, und ansonsten richtung Winter eben doch noch einen 5" f/5 nachlegen. Die (dann sind es ja wirklich nur die reine Investition) 250€ für sowas krieg ich locker gemacht.
Das nicht unerhebliche Folgekosten warten, wenn es richtig anfixt ist mir eh klar. Das ist ja schon bei der normalen Fotografie so.

Stellt sich noch ein wenig die Frage der Motorisierung/Nachführung.
Doch direkt Goto (Und das Budget entsprechend erhöhen) oder erstmal nur ganz einfach, oder der Mittelweg mit Guidingport aber ohne GoTo...

Gruß Sebastian

TS-Photon 6" F5 Newton auf Skywatcher EQ5

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mbba
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Erstellt  am: 14.04.2020 :  21:06:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Sebastian,

GoTo ist eine feine Sache, ich möchte es nicht mehr missen.
Es ist eine schöne elektronische Unterstützung zum Auffinden von Objekten und sie im Okular zu halten.
Die Nachführung eben.

Deshalb stehe ich auf dem Standpunkt manuell anzufangen, wie auch erst mit der rein visuellen Beobachtung anzufangen.
Die Systematik einer parallaktischen Montierung kennen lernen.
Bei dem ein oder anderen habe ich das Gefühl, dass GoTo als Vollautomatismus verstanden wird.
So a la aufstellen, einschalten und schon passt alles.

Wie es sich mit den Motoren für die einzelnen Achsen verhält, kann ich nichts zu sagen.
Weder zur Qualität noch zu ihren Fähigkeiten.
Halt gutes Stück preiswerter.

Gruß und CS
Mathias

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Carcans33
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Erstellt  am: 14.04.2020 :  21:34:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: mbba


Deshalb stehe ich auf dem Standpunkt manuell anzufangen, wie auch erst mit der rein visuellen Beobachtung anzufangen.
Die Systematik einer parallaktischen Montierung kennen lernen.
Bei dem ein oder anderen habe ich das Gefühl, dass GoTo als Vollautomatismus verstanden wird.
So a la aufstellen, einschalten und schon passt alles.



Genau deswegen hatte ich auch die Idee ohne GoTo anzufangen, und zu lernen die Objekte selbst zu finden. Ist ja schließlich ein Hobby. Außerdem ist man dann auch mal in der Lage an Orten zu beobachten, wenn das Powerpack leer ist.
Deshalb der Gedanke auch erstmal nur für Fotografie zu motorisieren.
Generell habe ich jetzt aber erstmal in verschiedenen Shops Anfragen zu Komplett-Sets EQ5 + 150/750|900 Newton fototauglich gestellt. Bin mal gespannt wer da wie Antwortet und dementsprechend auch mein Favorit für eine Bestellung werden könnte.

Gruß Sebastian

TS-Photon 6" F5 Newton auf Skywatcher EQ5

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mbba
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Erstellt  am: 14.04.2020 :  21:38:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Dann wünsche ich viel Erfolg bei Deiner Entscheidung nach Eingang der Antworten.

Gruß und CS
Mathias

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