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Seite: von 11

HWS
Meister im Astrotreff

United Kingdom
636 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2020 :  21:14:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo, liebe Leute,
ich muß ja dem guten Armin im Meisten Recht geben. Doch "Anscheißer" ist stark "Arschloch" aber schlimmer, beides gehört nicht hier her.

Atemmaske ist ein Gräuel. Man "bewundert" ja die, die Atemmasken bewehrt auf ihrem Fahrrad durch die Gegend sausen. Ja, die gibt`s. Dann gibt es die anderen und alle, die zwischen den Extremen liegen. Das ist Realität.
Realität ist auch, daß man Leuten in der Länge nicht irgendetwas aufzwingen kann. Das funktioniert nie und kostet nur unnötigerweise.

Meinem Corona infiziertem Körper geht es gut. Dem ging es auch gut 1957 mit der asiatischen Grippe. Unserem 89 Jahre alten Mütterlein dagegen hat Corona ein für uns trauriges Ende bereitet. Doch wenn ich weiterleben darf und in acht Jahren 89 geworden bin, kann ich mich glücklich schätzen.
Meine geliebte Frau starb 71 Jahre alt. Corona hätte sie sicher überstanden, aber akute lymphatische Leukämie überlebt man nicht in dem Alter. In fünfzig Jahren aber ganz sicher. Und gegen Viren wird es auch ganz sicher maßgeschneiderte Gegenmittel geben.
Dafür braucht man aber die notwendigen Ressourcen für die Entwicklung und die darf man natürlich nicht zerstören.

Das haben wir ja aber schon mal in diesem Thread durchgekaut.
Grüße Hans-W.

HWS

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


18169 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2020 :  22:38:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Armin,
Zitat:
Nicht weil es ganz viele Neuinfektionen gäbe, sondern weil es politisch nicht korrekt ist, das Thema anzugehen vermute ich!

Solange du solche Gedanken im Kopf hast wird dir jede Maske die Einbildung verschaffen, keine bzw. schlecht Luft zu bekommen. Glaubes oder auch nicht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal.

Atemschutzmasken FFP 2 oder FFP 3 führen in keinster Weise zu Atemnot, außer man bildet sich das ein

Und du solltest dringend deine Einstellung zu Masken ändern- Covid-19 wird uns leider noch sehr lange beschäftigen. Und das nicht, weil das die da oben aus angeblichen irgendwelchen politischen Gründen wollen.

Bearbeitet von: stefan-h am: 09.08.2020 22:41:43 Uhr
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rainer-l
Meister im Astrotreff


565 Beiträge

Erstellt  am: 03.09.2020 :  00:38:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Stefan

Zufällig bin ich auf diesen Thread gestoßen , und obwohl ein wenig spät noch ein paar Anmerkungen dazu . Meine Erfahrung mit Masken und Atmung beruht auf gut 50 Jahren Tauchpraxis mit und ohne Tauchgerät .
Gelegentlich und mit unterschiedlichen Erfolg versuche ich Menschen zu helfen die (zB. für einen Rettungsschwimmschein) Tauchleistungen schaffen müßen .

Zitat:

Atemschutzmasken FFP 2 oder FFP 3 führen in keinster Weise zu Atemnot, außer man bildet sich das ein


Leider ist das nicht so einfach mit der Einbildung .
Die Atemmasken setzen physikalische Reize die bei dafür empfindlichen Persohnen zu Fehlsteuerung der Atmung führen können .
Fangen wir mit dem bösen CO2 an :
Nach der Ausatmung ist die Maske voll CO2 haltiger Ausatemluft und dies führt bei der meist schnell darauf folgender Einatmung dazu das der erste Anteil der Einatemluft mehr Co2 enthält wie ohne Maske .
Bei "normalen" Menschen führt das (im Idealfall) zu einem tieferen Einatmen worauf der CO2 Anteil sich wieder normalisiert .
Leider gibt es auch Menschen die mit schneller flacher Atmung reagieren . Das kann im ungünstigsten Fall dazu führen das viel Totvolumen von Bronchien Kehlkopf Mund/Rachen/Nase und leider auch Maske hin und her geschoben wird . Die Folgen Angst und Unruhe steigern für gewöhnlich den Sauerstoffverbrauch und damit die CO2 Producktion . Ein Teufelskreis entsteht .
Etwas anderes sind die Rezeptoren im Mund/Nasenbereich :
Beim Apnoetauchen ist es am einfachsten wenn Mund und Nase vom Wasser umspühlt werden . Selbst die übliche Halbmaske die nur die Nase und Augen bedeckt erschwert das Luftanhalten . Apnoetrainer lassen ihre Schüler den Kopf in gekühltes Wasser tauchen um leichter die Luft anhalten zu können . Die Coronamaske bedeckt nicht nur Mund und Nase , sie schaft auch noch warme Ausatemluft davor .
Für Wohlbefinden Ruhe und Entspannung ist das kontraproduktiv .
Und das gilt zunächst mal für die meisten Menschen . Deshalb gehen Feuerwehrleute ohne Atemschutz in Rauch , Menschen schleifen ohne Maske oder spritzen Farbe ohne Atemschutz . Atmung und Vernunft passen nur schlecht zusammen . Da ertrinkt ein Taucher im 2 Meter tiefen Golfteich nachdem er seine Flasche leergeatmet hat weil er nicht für ca. 15 sek. Ruhe hat sein Gerät oder Gewichte abzulegen .
Das hat weder mit der Bundesregierung oder mit Zwangsmaßnahmen etwas zu tun , und auch nicht mit Unwissenheit oder Dummheit .
Trotzdem bin ich für die allgemeine Maskenpficht , ich möchte hier nur Verständnis dafür erreichen das es Menschen gibt die gravierende Probleme damit haben und die sind auch nicht so einfach zu beseitigen .

Hallo Armin

Wir sind uns mal auf dem SHT begegnet . Dort hätte ich fast dein Mead 8" SC gekauft .

Ich nehme an Du hast schon einiges versucht um mit der Maske klar zu kommen . Rein technisch gesehen wäre jeder Mensch der normal gehen kann in der Lage den nur minimal erhöhten Atemwiderstand und das zusätzliche Totvolumen zu kompensieren . Dazu reicht es langsam und tief zu atmen .
Nützlich ist :
Anstrengungen vermeiden weil dabei viel CO2 produziert wird .
Hetze , Situationen und Vorstellungen die Angst fördern vermeiden .
Atemtraining zB. Yogaatmung ist sehr nützlich weil man hierbei langsam tief und kontrolliert atmet .
Jeder Mensch ist etwas Besonderes , das heißt es gibt keine Methode die immer und für jeden optimal ist . Experinentieren macht Spaß .

Viele Grüße Rainer




Bearbeitet von: rainer-l am: 03.09.2020 00:46:39 Uhr
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Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
10652 Beiträge

Erstellt  am: 03.09.2020 :  14:08:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Rainer,
für die allermeisten geht's um einfache Atemschutzmasken (textiler Mund-Nasen-Schutz). Und die größte Behinderung, die von denen ausgeht, betrifft Brillenträger, wenn der Luftstrom an der Nase vorbei die Brille beschlagen lässt, weil der Biegedraht nicht die Nase perfekt abdichtet.

Die Schutzwirkung für den Träger selbst ist beschränkt, nicht vergleichbar mit FP2-Masken. Es ist eher eine Schutzwirkung für andere, weil man keinen offenen Luftstrom aus Nase/Mund in den Raum hinein ausbläst. Ich vermute, das so 90% der Tröpfchen und vielleicht 50% der Aerosole von der Maske beim Ausatmen abgefangen wird. Gleiches gilt natürlich für's Einatmen.

Aber diese Reduktion ist entscheidend für das Infektionsgeschehen als solche, denn mit weniger Infektionsfällen sinkt auch das persönliche Risiko sich zu infizieren. Und damit kein Missverständnis aufkommt: Das Infektionsgeschehen als solches wird durch das Verhalten jeden einzelnen bestimmt, das ist nicht etwas, worauf man selbst keinen Einfluss hätte. Es ist Resultat aller Individualverhalten.

Eine weitere Wirkung ist verhaltenspsychologischer Art, wenn man als Träger ständig daran erinnert wird, sich nicht ins Gesicht zu greifen (Stichwort Schmierinfektion). Offensichtlich haben manche damit die größten Probleme, dass sie durch die Maske ständig daran erinnert werden ... dass da was ist, was einem nicht gefällt und sie am liebsten nicht wahr haben wollen. Das sind zwei Nervigkeitsfaktoren auf einmal: Dass man das Ding aufziehen muss und dass man an die Epidemie erinnert wird.

Wer so fit ist, dass er sich im öffentlichen Raum aufhalten kann/will, der kann sicher auch eine einfache Maske tragen. Das Ganze zeigt Parallelen zur Einführung der Gurtpflicht vor ~40 Jahren und die Schwierigkeiten mancher, sich daran zu gewöhnen. M.E. haben Kinder übrigens die geringsten Probleme sich daran zu gewöhnen, weshalb ich die Diskussion über Maskenpflicht in der Schule eher kopfschüttelnd verfolge. Das ist eine Maßnahme der richtigen Erziehung.


PS:
Wenn ich die Statistik der Fluggastzahlen sehe, dass weltweit aktuell nur 20% des Aufkommens besteht, was vor der Pandemie los war, dann zeigt dies, dass die überwiegende Mehrheit sich dem Pandemieverhalten angemessen angepasst hat. Dito beim Maskentragen. Daran ändert auch eine Demo von Aluhüten in Berlin nichts. Die Berichterstattung zählt für mich zum klassischen Empörungsjournalismus. Höchststrafe wäre nämlich, wenn man gar nicht darüber berichten täte. Wir haben ganz andere Probleme.

Kalle - Alles wird gut !
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HaHo
Altmeister im Astrotreff


2201 Beiträge

Erstellt  am: 05.09.2020 :  10:04:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Kalle,

Zitat:
Wenn ich die Statistik der Fluggastzahlen sehe, dass weltweit aktuell nur 20% des Aufkommens besteht, was vor der Pandemie los war, dann zeigt dies, dass die überwiegende Mehrheit sich dem Pandemieverhalten angemessen angepasst hat. Dito beim Maskentragen. Daran ändert auch eine Demo von Aluhüten in Berlin nichts.


völlig richtig, aber man kann es nicht oft genug wiederholen. Die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung verhält sich angemessen und besonnen. Ein paar Tausend Idioten und Spinner muß und kann eine freie Gesellschaft ertragen. In den Medien wird leider immer ein schiefes Bild dieser Situation vermittelt. Aber das geht offenbar kaum anders. Wenn bei einem Zugunglück sich eine einzige Person den Daumen bricht, ist das der Tagesschau eine Meldung wert. Aber niemals wird man zum Abschluß den Satz hören: "...gleichzeitig erreichten heute wieder 1,23 Millionen Fahrgäste sicher ihr Reiseziel".

Gruß
Hans

Die sozialen Medien sind der Sargnagel der Demokratien.

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lacrimosa
Meister im Astrotreff

Deutschland
275 Beiträge

Erstellt  am: 05.09.2020 :  15:33:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

Zitat:
Original erstellt von: HaHo
In den Medien wird leider immer ein schiefes Bild dieser Situation vermittelt. Aber das geht offenbar kaum anders. Wenn bei einem Zugunglück sich eine einzige Person den Daumen bricht, ist das der Tagesschau eine Meldung wert. Aber niemals wird man zum Abschluß den Satz hören: "...gleichzeitig erreichten heute wieder 1,23 Millionen Fahrgäste sicher ihr Reiseziel".



ich glaube nicht, dass "immer", sondern eher manchmal ein schiefes Bild vermittelt wird. Das kommt aber auch darauf an, wie die jeweilige Person eine Nachricht bewertet.
Das Problem ist, dass viele Medien mittlerweile auch über Ereignisse berichten müssen, die vor allem der kleinen, aber laut schreienden Minderheit eine gewisse Aufmerksamkeit beschert.
Würden die Medien nicht darüber berichten, würden diese Minderheit etwas von "Lügenpresse" labern und dies in den asozialen Medien verbreiten.

Es ist wohl für den Großteil der Bevölkerung weniger schlimm, wenn viel berichtet wird, denn dieser Großteil dürfte kommt auch damit klar oder liest einen Artikel einfach nicht.

Gruß
Ronald

Reisedobson 320/1500 - GSO Dobson 200/1200 - PDS 130/650 - Photoline 72/432 - C8
HEQ-5 Synscan - Astrotrac

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HaHo
Altmeister im Astrotreff


2201 Beiträge

Erstellt  am: 03.10.2020 :  10:00:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Der größte Präsident aller Zeiten ist ins Militärkrankenhaus eingeliefert worden. Grund zur Hoffnung?

Gruß
Hans

Die sozialen Medien sind der Sargnagel der Demokratien.

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HaHo
Altmeister im Astrotreff


2201 Beiträge

Erstellt  am: 06.10.2020 :  11:23:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Doch nur eine Freak- und Fakeshow.

Gruß
Hans

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