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 mobiles Equikment für totale SoFi 2027
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Mannimanaste
Meister im Astrotreff

Deutschland
276 Beiträge

Erstellt am: 06.03.2020 :  14:29:23 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mannimanaste's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

nach dem ich 1999 extra 240 km in den zentralen Bereich des Totalitätskorridors gefahren war, die Sonne dort dann aber während der gesamten Totalität von Wolken bedeckt war, suchte ich nach einer guten Möglichkeit, um in meiner Lebenszeit noch eine totale SoFi live erleben zu können.

Ich bin 60 Jahre alt, und die beste SoFi für mich (und eigentlich alle jetzt lebenden Generationen) ist m.E. die im Jahr 2027 in Ägypten (Luxor). Totalität 6:21 und fast sicher freier Himmel in der ägyptischen Wüste! Außerdem werde ich dann noch nicht im Greisenalter sein, und es ist dennoch super ausreichend Vorlaufzeit für alle Vorbereitungen.

Also ist nun die erste Frage, welches mobile flugzeugtaugliche Equikment kommt in Frage. Ich dachte an meine Sony a57 in Verbindung mit einem (noch nicht vorhandenen) 800er Tele.

Teleskop mitzunehmen geht ja wohl nicht. Oder vielleicht doch ein kleineres Newton? Mein CPC925 ist jedenfalls ausgeschlossen.

Aber wie wähle ich nun das Teleobjektiv am besten aus? Welche Lichtstärke (Öffnung) ist für die Korona notwendig? Reichen 800 mm Brennweite? Tele vielleicht im Fachhandel ausleihen (soll ja nur für diesen Anlass sein)?

Könnt ihr mir hierzu ein paar Tipps geben? Und hat jemand Interesse sich der Unternehmung irgendwie anzuschließen?
Ich persönlich werde das Ganze mit einem Schnorchelurlaub im ca. 400 km entfernten Hotel Gorgonia-Beach-Resort verbinden. Ein individuelles Großraumtaxi von dort bis Luxor für bis zu 8 Personen kostet hin und zurück 440 EUR.

Die Gästebetreuerin im Hotel war neulich aber auch sehr interessiert, und meinte, sie will anregen, dass vom Hotel aus Spezialangebote erstellt werden ("Luxor mit SoFi" oder so).

LG
Martin

Astronomie ist Heimatkunde

- mein Teleskop: CPC 925 -

Bearbeitet von: am:

Mettling
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
6144 Beiträge

Erstellt  am: 06.03.2020 :  16:22:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Martin,

Ich bin 1999 1200km zur Sofi gefahren, mit schwangerer Freundin und dem dementen Schäferhund ihres Vaters im Auto. Aber wir wurden am Gmundner See in Österreich mit klarem Himmel belohnt.

Equipment: ich habe damals mit Kleinbild und einem 500mm Tele fotografiert und finde die Brennweite optimal. Bedenke, dass Du während der Totalität nicht nur die Protuberanzen fotografieren kannst, sondern auch die Korona. Und die war ´99 deutlich größer als die Sonne und hat mit 500mm so gerade komplett auf den Film gepasst.
Wenn Du mit Vollformat fotografierst also 500mm nehmen, wenn APC-C sogar noch etwas weniger. Mein Tele ist die bekannte 500mm f/8 „Wundertüte“ von Beroflex. Die geringe Lichtstärke reicht vollkommen aus, vor allem wenn Du nachführst. Dafür würde ich eine Reisemonti wie die Star Adventurer einsetzen. Die ist auch leicht genug für den Flieger.

Allgemein gilt die Faustregel: während der Totalität 1/3 der Zeit fotografieren, 2/3 beobachten. Also bring auch was zum schauen mit. Ich hatte ein 15x60 Zeiss mit, das ich mit Sonnenfiltern ausgestattet hatte. Das war klasse. Zur Totalität habe ich dann die Filter runter genommen und wir hatten einen atemberaubenden Anblick der verfinsterten Sonne. Und dann vergiss nicht, während der Totalität noch mal ein paar Blicke mit bloßem Auge auf die Sonne und die Umgebung zu werfen. Die sechs Minuten sind schnell rum und für die erste Sofi hast Du damit genug Programm.
Und denk daran die Abläufe vorher zu üben, vor allem die Bedienung der Kamera muss im Schlaf sitzen. Überlege Dir vorher was Du aufnehmen willst und schieße Belichtungsreihen. Das geht mit entsprechender Übung sehr schnell und eventuell gibt es bis dahin ja sogar Möglichkeiten, die Fotografie komplett zu automatisieren, mit einer App beispielsweise. Sieben Jahre sind eine lange Zeit, überleg mal wo die Astrofotografie vor sieben Jahren war.

Das fällt mir so spontan ein, um Dich auf ein paar Überlegungen zu bringen. Du hast ja noch gut Zeit für die Planung.
Übrigens habe ich bei der Sofi um die Hand meiner Freundin angehalten und sie hat ja gesagt. Zwei Monate später haben wir geheiratet. Noch ein Grund, warum ich diese Sofi nie vergessen werde.

Bis dann:
Marcus

16" f/4 Dobson, 6" Reisedobs, C8, ED 80/560, Sunlux (70/700 PST-Mod)
Vixen SP-DX und Porta
Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle.

Bearbeitet von: Mettling am: 07.03.2020 14:33:49 Uhr
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Stefan Simon
Senior im Astrotreff

Deutschland
133 Beiträge

Erstellt  am: 06.03.2020 :  16:32:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Martin,

ein sportliches Vorhaben! Der Vorteil der Länge der Totalität wird in Luxor mit einer fast im Zenit stehenden Sonne in meinen Augen wieder zunichte gemacht. Die Fotografie bei über 80 Grad Höhe will gekonnt sein. Zudem wird die Temperatur von bis zu 40°C einem selbst und der Technik zu schaffen machen. Für eine reine Beobachtung der Totalität ist Luxor sicher eine Option, für die Fotografie würde ich mich aber eher für den westlichen Mittelmeerraum entscheiden. Das muss aber jeder mit sich selbst ausmachen.

Zur Brennweite: 800 mm am APS-C-Sensor bilden die Sonne natürlich schon ziemlich formatfüllend ab, für die Korona sind mir 800 mm eindeutig zu lang. Ich würde es eher mit 400-500 mm probieren. Um Venus mit ins Bild zu bekommen (und evtl. sogar auch M44) sind 200 mm in meinen Augen eine angemessene Brennweite. Da Merkur auch nicht weit entfernt steht, bietet sich ein 70-200 Zoom an, hohe Lichtstärke ist natürlich immer von Vorteil, um die Belichtungszeiten zu verkürzen. Mein Tipp also: 400-500 mm wenn man nur auf die SoFi fixiert ist, ein 70-200 (evtl. noch mit einem Konverter) wenn man mehr Feld herum haben möchte, was bei dieser Finsternis bei mir im Vordergrund stehen würde.

Schöne Grüße!

Stefan

Bearbeitet von: am:
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Copernicus
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
6523 Beiträge

Erstellt  am: 06.03.2020 :  17:25:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Martin,

eine sehr gute Möglichkeit bot sich doch 2006 als es im Mittelmeerraum eine 4 minütige Sofi gab - ebenfalls bei besten Wetterprognosen !
Seinerzeit waren wir in der Türkei und genossen nicht nur die Sofi sondern nebenbei noch einen günstigen und sonnigen Urlaub bei angenehmen Temperaturen....

Und auch 2017 war es in den USA soweit - ebenfalls bei exzellenten Bedingungen einen dreiwöchigen Trip mit einer Finsternis verbunden ....

Wie dem auch sei - ich persönlich ziehe die visuelle Beobachtung einer fotografischen vor .... wobei du mit über 6min Totalität natürlich viel Zeit hast auch beides zu machen - keine Frage.

Ich hatte in den USA dafür eine Canon EOS mit 300mm Tele dabei - aus meiner Sicht eine gute Wahl um auch die Korona einzufangen.

Wie hier bereits erwähnt - jeder Handgriff muss sitzen und dies muss unbedingt vorher einstudiert werden. Bedenke dass es bereits einige Minuten vor der Totalität schon sehr schummrig ist und die Zeit gefühlt davon rast ... so war es jedenfalls mir ergangen

Optimal empfand ich zur visuellen Sichtung mein Nikon 18x70 - in der Türkei war mein damaliges TS 20x80 mit aber im Pentax 7x50er war das Bild irgendwie besser definiert .... gefühlt hatte das TS Glas keine so schöne Kontrastübertragung ....

Wie auch immer - räume der visuellen Sichtung Zeit ein - ich finde weniger ist bei solch seltenen Ereignissen immer mehr

Viele Grüsse
Swen

Bearbeitet von: am:
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Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
10598 Beiträge

Erstellt  am: 06.03.2020 :  17:40:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zum Equipment kann ich nicht viel sagen. Nur dass man man es bis dahin sicher bedienen können muss. Und denk an geladene Akkus. Ich glaub nicht, dass es im Wüstensand versteckt 'ne Steckdose gibt.

Kalle - Alles wird gut !
Meine Okulardatenbank im Astrotreff: hier
Termine Teleskoptreffen gibt es hier

Bearbeitet von: am:
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Mannimanaste
Meister im Astrotreff

Deutschland
276 Beiträge

Erstellt  am: 06.03.2020 :  18:22:25 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mannimanaste's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Kalle, Swen, Stefan und Marcus,

vielen Dank für eure Antworten. Diese helfen mir erst mal schon sehr viel. Vor allem Du, Marcus, hast wirklich viele super Hinweise und Tipps zusammengefasst, danke!

LG
Martin

Astronomie ist Heimatkunde

- mein Teleskop: CPC 925 -

Bearbeitet von: am:
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Gert
Altmeister im Astrotreff


2791 Beiträge

Erstellt  am: 06.03.2020 :  20:59:10 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Gert's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Beisammen,

Das Equipment (wenn Fotos und andere Aufnahmen gemacht werden sollen) muss von alleine funktionieren. Da gibt es heute genug Automatisierung. Am Anfang der Finsternis drückt man beim Laptop / Tablett auf einen Knopf und der Rest muss von alleine gehen. (OK, meinetwegen Filter von der Linse nehmen und wieder drauf setzen ist manuell OK) All das kann man vorher in Trocken-Tests laufen lassen. Wenn das klar ist, sind auch überraschend leer gewordene Akkus keine Sorge. Ich hab das bei der 2017er SoFi so gemacht. Mehrere DSLR Cameras mit 'Eclipse Orchestrator' und ASI H-Alpha mit FireCapture Sequenzer. OK, ich habe immer mal wieder auf die Zentrierung der Sonne im Camera Chip geguckt.

Die Ergebnisse:
http://skywatcher.space/sofi_170821/sofi.html

Clear Skies,
Gert

Bearbeitet von: am:
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Mannimanaste
Meister im Astrotreff

Deutschland
276 Beiträge

Erstellt  am: 06.03.2020 :  22:53:55 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mannimanaste's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Gert,

super Aufnahmen! Vor allem die Protuberanzen faszinieren mich (von denen ist visuel aber nichts zu sehen ohne Fernglas, oder? Und mit Fernglas?)

Mal sehen, ob ich das technisch so hinbekomme, dass auf Knopfdruck alles von selbst läuft. Zeit zum Üben hab ich ja noch genug, und es wäre natürlich die allerbeste Variante, weil man dann die volle Zeitspanne der Totalität zum live Beobachten hat!

Gruß
Martin

Astronomie ist Heimatkunde

- mein Teleskop: CPC 925 -

Bearbeitet von: am:
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Gert
Altmeister im Astrotreff


2791 Beiträge

Erstellt  am: 07.03.2020 :  02:52:13 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Gert's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Martin,

Ja, genau! Ich würde mich zu Tode ärgern, wenn ich durch Technik-Handhabung (evtl. sogar mit Fehlbedienungen) von der eigenen Beobachtung der Finsternis abgelenkt sein würde oder was verpasse. Bei einer Totalität ist jede Sekunde, die man auf eine Skala, Bedienknöpfe oder einen Schirm guckt Verwendung. Das Auge klebt am Okular oder direkt am Himmel. Punkt.

Protuberanzen sind gerade bei der Totalität mit Fernglas oder Fernrohr zu sehen. Bei totalen Finsternissen wurden die ja überhaupt erst entdeckt. H-Alpha Filter hatten die Leute damals nicht. Bei der 2017 Finsternis hatte ich den TS Photoline 70mm F6 dabei. Huckepack auf dem Photozeug. Während die Cameras geklickt haben, habe ich den Blick genossen. War klasse!

Clear Skies,
Gert

Bearbeitet von: am:
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Spica 44
Meister im Astrotreff


902 Beiträge

Erstellt  am: 07.03.2020 :  11:04:15 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Martin,

von traumhaft bis zur Erkenntnis bist deppert bietet eine totale SoFi alle Erlebnisfaktoren. Vom sonnigen Isarwinkel bis ins regennasse Birkenfeld waren uns anno 1999 700km Autokilometer nicht zu weit. Das Kameradschaftserlebnis war es aber Wert.

2006 in Side. Neues sehr schönes Hotel Aspendos Beach. Die SoFi war
top. Ich glaube besser geht nicht. Hier hat alles zusammengepasst.
Die Hotelleitung hat auf alle Zimmer z.B. SoFi Brillen verteilt, mit
liebevoll geschriebenem Text nicht ohne Brille in die Sonne zu schauen.

Ich war an der Reception mit der Bitte die Hotelbeleuchtung
zu deaktivieren. Die schöne Antwort, schon gemacht, wir wissen ja warum Sie hier sind.

Und während der geschäftigen Aufbauarbeit der Akteure wurden vom Hotel Personal belegte Lunchbrötchen und Getränke serviert. Wir hatten ja
keine Zeit ins Restaurant zu gehen. Auf so einen Sevice muß man erst einmal kommen.

Die Leute, das Fachsimpeln. Da stand ein Takahashi Sky 90 auf einer Vixen Monti mit einem 90er Coronado, daneben ein Pentax mit 60er
Coronado. Hallo das war 2006! Nach der Frage ob wir mal... klar,
schauens einfach durch! Tolle Leute!
Eine Gruppe aus Rumänien die tagelang mit dem Bus angereist ist, mit
Astrokontakten in Holland, Belgien und dem Rheinland,
fotografierten mit Zenithkameras und hatten Klingelwecker für die
vier Kontakte eingestellt. Sarm Plakate und Nationalitätsfahnen schmückten im Hotelgarten ihre Ecke.

Warum ich das so in Erinnerung habe und das schreibe?
Weil eine Sofi so viel mehr sein kann als nur eine Reise zum Fotografieren.
Meine damalige Ausrüstung. Nikon FM2 mit Optiken, MTO11 Maksutov,
Linhoff Alustativ mit Fluidkopf und Neiger und Konica Revio 4000.
OK, 14 Jahre Differenz!

Du fragst, welche flugzeugtaugliche Ausrüstung kommt in Frage.

Im jetztigen Astrohandgepäckreisekoffer sind eine DSLR, eine Astrotrac und ein Tak 60CB. Velbonstativ + Manfrottokugel ist im Koffer bei den "Flossen". Das würde ich bei mir auch für die SoFi so lassen.

Verbesserung gibt es beim Stativ. Stabiler ist ein neues 4-fach
Carbonstativ.
Astrotrac wiegt unter 1kg. (Alternativ sollte es schon so ziemlich
höchstwertig sein. (Anm.:SoFi noch einmal im Leben)
Tak 60CB wegen des geringen Eigengewichtes (+Rohrschelle) ca.1.8kg.
Kann durch verschieden optische "Bauteile" angepasst werden. Nicht billig aber saugut.
Sonnenfilter nach "alter Bastelanleitung" bauen und im LockLock "Schachterl" mitnehmen.

Sofi Hut besorgen und ich würde mir dort auch ein arabisches G`wand also so weiß und umhängend wegen der Sonne zulegen. Ist ja noch eine Zeit hin, bis dahin!

Gruß
Marwin


Bearbeitet von: am:
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Copernicus
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
6523 Beiträge

Erstellt  am: 07.03.2020 :  12:34:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Marvin,

bei deiner hier eingestellten Beschreibung kommen Erinnerungen hoch :)

Wir waren auch unweit von Side und genossen eine großartige Finsternis !
Mit dabei hatte ich seinerzeit ein PST um die Sonne auch während der partiellen Phase in H-Alpha gucken zu können - das war schon cool.
Fotografiert hatte ich damals zum Glück nicht sondern voll und ganz visuell genossen - mal ohne alles - mal im TS 20x80 und 7x50.
Ich glaube es waren die kürzesten 4min meines Lebens ....

Andere Kollegen guckten nur durch die Kamera und machten fleißig Aufnahmen - und wie es so will ging bei Ihnen nicht alles glatt.... im Hintergrund hörte ich hin- und wieder ein Fluchen

Na ja - jeder muss halt selbst entscheiden was er in dieser kurzen Zeit erledigen möchte.

Fotos gibt es nach solchen Ereignissen ja Zuhauf in den Foren zu bestaunen - da lege ich meinen Schwerpunkt doch lieber auf das Live Erlebnis

In diesem Sinne

Schönes WE

Bearbeitet von: am:
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Mettling
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
6144 Beiträge

Erstellt  am: 07.03.2020 :  14:42:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Swen,

Ich hatte 1999 mein Fotoprogramm bis zur Vergasung geübt und konnte meine Belichtungsreihe durchballern und dabei sogar noch auf die frisch verfinsterte Sonne schauen. Ich war in glaube ich 30 Sekunden durch. Es ist halt alles eine Sache der guten Vorbereitungen. Wichtig ist, dem Impuls zu widerstehen, wärend der Totalität noch mal das Programm umzuschmeißen. Das geht mit Sicherheit schief.

Das einzige das ich verpasst habe, war das herannahen des Kernschattens über die Gipfel der umliegenden Berge. Wir standen auf dem Gmundner Berg und meine Freundin sagte mir hinterher, das sei sehr beeindruckend gewesen.

Bis dann:
Marcus

16" f/4 Dobson, 6" Reisedobs, C8, ED 80/560, Sunlux (70/700 PST-Mod)
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Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle.

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Mannimanaste
Meister im Astrotreff

Deutschland
276 Beiträge

Erstellt  am: 07.03.2020 :  20:16:49 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mannimanaste's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo alle zusammen,

ich lese eure Beiträge mit Hochgenuss! Es stecken sehr viele top Hinweise und Tipps drin!
Danke euch allen dafür.

So wie sich das bei Dir anhört, Marwin, könnten wir uns in 7 Jahren vielleicht sogar in Luxor treffen, oder? :)

Mit der Planung der technischen Ausrüstung und Automatisierung der Aufnahmen sollte ich wohl erst mal noch halb lang machen... 7 Jahre technischer Weiterentwicklung sind doch zu lang, um das jetzt schon alles festlegen zu können. Ich denke ein bis zwei Jahre Vorlauf für die technische Planung sollte das richtige Maß sein (sparen kann man ja jetzt schon mal...).

(==>) Stefan, Du schriebst:
Zitat:
Der Vorteil der Länge der Totalität wird in Luxor mit einer fast im Zenit stehenden Sonne in meinen Augen wieder zunichte gemacht.


Erklärend hast Du noch hinzugefügt, dass die Fotografie im Zenitbereich schwierig ist und dass es bei Sonne im Zenit in Ägypten sehr heiß ist.
Aber sonst spricht doch nichts gegen eine SoFi mit Sonne im Zenit, oder?

LG
Martin

Astronomie ist Heimatkunde

- mein Teleskop: CPC 925 -

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Stefan Simon
Senior im Astrotreff

Deutschland
133 Beiträge

Erstellt  am: 07.03.2020 :  21:47:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Martin,

natürlich spricht gar nichts gegen eine SoFi im Zenit. Im Gegenteil: Du bekommst ja dadurch die Möglichkeit, mehr als 6 min die Finsternis zu beobachten. Ich habe nur meine persönliche Meinung dargelegt. Sollte ich mich dazu entschließen, mir die Finsternis anzuschauen, wird man mich nicht in Ägypten, sondern eher in Südspanien antreffen, auch wenn dort die Sonne nur für maximal 4:30 min verfinstert wird.

Schöne Grüße!

Stefan

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Mannimanaste
Meister im Astrotreff

Deutschland
276 Beiträge

Erstellt  am: 07.03.2020 :  23:25:05 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mannimanaste's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Stefan,

danke, dann habe ich alles richtig verstanden (und bin beruhigt)! :)

LG
Martin

Astronomie ist Heimatkunde

- mein Teleskop: CPC 925 -

Bearbeitet von: am:
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Spica 44
Meister im Astrotreff


902 Beiträge

Erstellt  am: 08.03.2020 :  10:52:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Martin,

ja das mit dem SoFiTreffen wäre schon schön, ist aber eine "Stange" Zeit bis dahin.
Auch politisch will ich da abwarten, obwohl so denke ich, das bei solchen Ereignissen
die Regierungen alles tun, um die Gäste zu sichern.

Inwieweit dann MarsaAlam auch für den Astroblick nach Süden geeignet ist, müßte breitengradmäßig
gleichauf mit der Isla Bonito La Palma liegen, wird in den Foren leider nichts geschrieben.
Schnorcheln hat da klar den Vorrang. (habe sogar ForceFin Flossen und einen Divemann).

Aber nach dem meist sehr, sehr guten Abendessen im Hotel soll man dann noch...

Mit einer gut durchdachten Ausrüstung wäre da doch, z.B., die Antaresregion gut
zu knipsen.

Viele Grüße
Marwin


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