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Seite: von 4

Alex13
Mitglied im Astrotreff


26 Beiträge

Erstellt  am: 27.03.2020 :  08:55:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
Meint ihr z.b. der Skywatcher Dobson Teleskop N 200/1200 Skyliner Classic DOB wäre da besser?



Gruß Alex

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17534 Beiträge

Erstellt  am: 27.03.2020 :  11:32:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Alex,
Zitat:
Ich suche einen LED-Sucher da meiner am Teleskop sehr rum wackelt.
Gibt es da irgendetwas zu beachten? Verschiedene Montierungen oder so was?

Wie ist der aktuelle Sucher befestigt? Je nach Typ LED-Sucher werden die entweder geklebt oder können in einer Standard-Vixenaufnahme eingesetzt werden.

Zur Dobsonfrage- ein 200/1200 Dobson ist für sehr viele Amateure das gängige Beobachtungsmittel. Mehr Optik zu möglichst niedrigem Preis bekommt man nicht.

Die Frage ist- wieviel bzw. was an Ausstattung willst du mitkaufen? Eine gute Auswahl und bei telefonischer oder Mailanfrage auch sehr gute Beratung findest du hier bei ICS (klick mich)

gruß stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: am:
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Alex13
Mitglied im Astrotreff


26 Beiträge

Erstellt  am: 27.03.2020 :  12:32:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Danke Stefan,
Das ist eine gute Auswahl.
Noch eine Frage : Ist ein 250/1250 Dobson besser bzw. würde es sich lohnen es statt einem 200/1200 Dobson zu kaufen?

Nebenfrage: Noch Interessiert es mich nicht so, aber kann man mit einem Dobson gute Astrofotographie betreiben?

Alex

Bearbeitet von: am:
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Alex13
Mitglied im Astrotreff


26 Beiträge

Erstellt  am: 28.03.2020 :  11:05:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
Ab welcher Größe von Teleskop lohnt sich Astrofotographie?

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mintaka
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
14813 Beiträge

Erstellt  am: 28.03.2020 :  11:26:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,

mit einem Dobson kann man gar keine Astrofotografie betreiben, ausser vielleicht ein Paar Schnappschüsse vom Mond.

Ab welcher Grösse? Sieh dich in der Galerie um, bei den meisten Bildern stehen die Aufnahmeinstrumente dabei.
Oder sieh dir mal https://williamoptics.com/products/telescope/cat an.

Gruss Heinz

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MartinB
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3575 Beiträge

Erstellt  am: 28.03.2020 :  11:56:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,

Erfahrene Beobachter erkennen einen merklichen Unterschied zwischen 200mm und 250mm Öffnung. Für Einsteiger ist er nicht so gravierend. Bei etwa gleicher Brennweite bedeutet mehr Öffnung eines Newtonteleskops auch, dass für gleiche Bildschärfe am Rand bessere Okulare nötig werden.
Nachtrag: Ich hab jetzt erst weiter vorn gelesen, dass Du schon ein 150/750mm Teleskop hast. Da ist 250mm Öffnung als nächster Schritt für visuelle Beobachtung sinnvoll - Du willst ja eine deutliche Verbesserung sehen.

Ein Teleskop, das visuell und fotografisch eingesetzt wird, kann schon aus Prinzip nicht beides gleichzeitig optimal. Es ist oft preisgünstiger und erfolgversprechender, für beides komplett separates Equipment anzuschaffen.

Mit dem Smartphone durchs Okular den Mond fotografieren klappt am Dobson ziemlich gut.
Für "normale Astrofotografie ist ein Dobson dagegen erst mal ungeeignet, weil schon bei weniger als 1 Sekunde Belichtungszeit die Bilder durch die Erddrehung Bewegungsunschärfe zeigen.

Das Problem kann man nur lösen, wenn man eine sehr präzise Nachführung verwendet, d.h. eine genau ausgerichtete Montierung mit Motorantrieb, die das Teleskop exakt gegen die Erddrehung bewegt. Sowas kostet grundsätzlich mindestens soviel, wenn nicht mehr als die Teleskopoptik.

Bei der Fotografie muss man noch klar unterscheiden zwischen Sonne, Mond, Planeten und sonstigen Objekten. Für alle 4 Bereiche gelten jeweils spezielle Anforderungen. Das im Einzelnen zu beschreiben führt hier zu weit.

Die Größe der Aufnahmeoptik wählt man nach der Objektgröße am Himmel und der gewünschten Detailauflösung. Grundregel: Je größer das Aufnahmeobjekt, desto kleiner die Brennweite und umgekehrt. Natürlich spielt auch die Bildsensorgröße der Kamera eine Rolle.

Öffnungen über 200mm sind für Astrofotografie nur in Sonderfällen sinnvoll. als Komplettsystem sehr teuer und praktisch nur noch für stationäre Stenwarten vernünftig handhabbar.

Für den Einstieg in die Deepsky-Astrofotografie (Nebel, Galaxien etc) ist die Optik eines typischen Einsteiger-Dobsons eigentlich viel zu groß und auch nicht auf diese Anwendung optimiert. Brennweiten über ca. 1m stellen recht hohe Anforderungen an Einsteiger und erfordern zusätzliches Equipment (-> Autoguiding), weshalb häufig dazu geraten wird, mit höchstens 300-750mm Brennweite anzufangen. Bis etwa 100mm Öffnung sind Linsenteleskope im Vorteil. Ab ca. 150mm sind Spiegelteleskope die weitaus preisgünstigere Lösung. Mechanische Präzision der Montierung ist hier viel wichtiger als technischer Schnickschnack. Eine Goto-Computersteuerung bringt für die Bildergebnisse in der Astrofotografie absolut keinerlei Vorteile, sondern erleichtert höchstens das Finden der Objekte.

Statt eines Teleskops auf Montierung kann man zum Einstieg auch gut eine DSLR-Kamera mit gutem sehr scharf abbildendem Objektiv im Bereich 50-300mm Brennweite nehmen, dazu ein Fotostativ und eine einfache Nachführung in einer Achse.

Nachtrag: Deine vorhandene EQ3-Montierung sollte sich dazu prima eignen, wenn Du noch einen einfachen Motorantrieb nachrüstest.
Für Fotografie durch das 150/750mm Teleskop ist die Montierung aber wohl zu wacklig.

Wenn Kamera, Objektiv(e) und Stativ schon vorhanden sind, ist das zum Einstieg optimal. Auch Weitwinkel-Aufnahmen des Himmels können sehr schöne Ergebnisse liefern, besonders wenn noch Landschaft dazu kommt.

Astrofotografie in der heutigen Praxis bedeutet of wesentlich mehr Stunden am Bildbearbeitung am Computer als Zeit am Teleskop bei den Aufnahmen. Gute Astrofotos erfordern oft mehrstündige Aufnahmeserien.


Bearbeitet von: MartinB am: 28.03.2020 12:18:10 Uhr
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Alex13
Mitglied im Astrotreff


26 Beiträge

Erstellt  am: 30.03.2020 :  16:26:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
Sind Zoomokulare eine günstigere Lösung statt sich viele Okulare zu Kaufen?

Alex

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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
694 Beiträge

Erstellt  am: 30.03.2020 :  17:39:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,

günstiger? Ja
Aber halt mit deutlichen Einschränkungen hinsichtlich Gesichtfeld und (im Vergleich zu guten Okularen) der optischen Qualität. Zumindest bei den Okularen die einen größeren Brennweitenbereich abdecken.

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pp, TS 20x80 Triplett auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, Kite birdwatcher 8x42, VisionKing 5x25, Lunt Sunoculars 8x32

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Alex13
Mitglied im Astrotreff


26 Beiträge

Erstellt  am: 02.04.2020 :  13:48:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
Danke für die Antworten.
Ist ein TeleVue Plössl 32mm Okular für 150€ ähnlich gut, besser oder schlechter als das Aspheric Okular für 175€?

Bearbeitet von: am:
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
694 Beiträge

Erstellt  am: 02.04.2020 :  15:37:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Aufgabe eines Übersichtokulars ist in erster Linie einen möglichst großen Himelsausschnitt zu zeigen. Hier gilt, je niedriger die Vergrößerung und je größer das Gesichtsfeld, desto größer das wahre Gesichtsfeld. Ein Pössle mit ca.55° verliert dadurch mächtig in der Hauptdiszlin,egal wie gut dabei die optischen Eigenschaften sind...

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pp, TS 20x80 Triplett auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, Kite birdwatcher 8x42, VisionKing 5x25, Lunt Sunoculars 8x32

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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
694 Beiträge

Erstellt  am: 02.04.2020 :  15:42:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Übrigens habe ich auf Anhieb für das Baader aspheric 31mm einen Preis von 155€ gefunden (Diesmal nicht über idealo.de)

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pp, TS 20x80 Triplett auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, Kite birdwatcher 8x42, VisionKing 5x25, Lunt Sunoculars 8x32

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Alex13
Mitglied im Astrotreff


26 Beiträge

Erstellt  am: 03.04.2020 :  17:14:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
Also ist ein Plössl als Übersichtsokular nicht so gut geeignet und man braucht etwas mit mehr Sichtfeld. Gut zu wissen. Danke dafür Horst.
Noch eine Frage,
Sind die Televue DeLite Okulare auch für größere Brennweiten wie zum Beispiel 7mm oder 15mm gut geeignet?

Danke
Alex

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17534 Beiträge

Erstellt  am: 03.04.2020 :  19:16:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Alex,
Zitat:
Original erstellt von: Alex13

Also ist ein Plössl als Übersichtsokular nicht so gut geeignet und man braucht etwas mit mehr Sichtfeld. Gut zu wissen. Danke dafür Horst.
Noch eine Frage,
Sind die Televue DeLite Okulare auch für größere Brennweiten wie zum Beispiel 7mm oder 15mm gut geeignet?

Ein 32mm Plössl ist dann gut, wenn der Okularauszug nur für 1,25" ausgelegt ist. Dann bietet das 32mm Plössl das max. sichtbare Feld. Kann man aber auch 2" Okulare nutzen, bieten eben diese mit größerem Eigengesichtsfeld gefertigten Okulare mit gleicher Brennweite ein deutlich größer sichtbares Feld.

Ein 32mm Plössl muss nicht von Televue sein, es gibt da auch günstige im Bereich um 35€ aufwärts mit durchaus vernünftiger Qualität. Die DeLite sind in allen erhältlichen Brennweiten gut, aber für das vorhandene Pollux wären die etwas übertrieben.

gruß stefan

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