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Seite: von 4

ThomasH
Senior im Astrotreff


204 Beiträge

Erstellt  am: 19.03.2020 :  21:43:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

mir hat mal jemand aus einer bekannten opt. Firma in Jena gesagt, dass man Planopt. am besten auf einer ca. 1/3 größeren Pol.schale fertigt. So erhält man meist eine relativ zonenfreie Fläche. Das ist auch meine Erfahrung damit. Es gibt dann dabei eine Standarteinstellung der Polierstriche für die Maschine. Man kann dann durch Variation die Fläche ganz gut beeinflussen. Außerdem kann man auch die Pechschale mit Abdrückplatten etwas konvex bzw. konkav oder auch plan abdrücken. Das kann durch Kaltpressen geschehen. Dazu habe ich mir drei 30cm große verschiedene Abdrückplatten gemacht. Bei der Feinkorrektur verzichte ich aber dann darauf und ändere nur noch etwas die Masch.einstellung.
Ich halte ich das Werkstück beim Feinläppen um ca. 1my konkav und drücke die Pol.schale auch um ca. 1my konkav ab. So habe ich dann eine Randauflage und das Werkstück „kippelt“ nicht. D.h. auch, dass das Werkstück vom Rand aus langsam durchpoliert. Ganz zum Schluss dann aber sehr langsam polieren, was die Sache dann auch zur Geduldsprobe machen kann, denn Änderungen geschehen dann nur noch sehr langsam.

MfG Thomas (VdS Mat.zentr.)

Bearbeitet von: am:
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bonage
Meister im Astrotreff

Deutschland
254 Beiträge

Erstellt  am: 19.03.2020 :  23:33:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hsllo,
meinen 160mm Planspiegel habe ich auch mit einem übergroßen Tool, welches ich immer wieder auf einer der vorher mit der 3er Methode plangeschliffenen runden Granitplatte angepasst habe, poliert. Das hat dann schließlich bei mir zum Erfolg geführt. Alle anderen von mir ausprobierten Methoden schlugen fehl, oder brachten ein nicht ausreichendes Ergebnis.
Viel Erfolg

Gruß
Gerhard

Bearbeitet von: am:
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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
816 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2020 :  18:59:01 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo in die Runde,
zunächst mal vielen Dank für die zahlreichen Unterstützungen. Das Polieren auf dem Übergroßen Tool zeigt in dem Sinne positive Auswirkungen, dass der Mittenbereich ruhiger wird und auch planer.
Der äußere Ringwall möchte aber nicht weichen. Das sieht bis dato so aus:


Der angezeigte Strehl wird zwar -verglichen mit den vorherigen Auswertungen- immer schlechter, schaltet man den X-Asti aus, wird er aber immer besser.

Weiteres Vorgehen wird nun sein, erneut mit dem Minitool ein paar Runden zu drehen um diesen Ringwall einzuebnen. Anschließend werde ich mit dem Übergroßen Tool weiterpolieren. Davor aber wird der Mittenbereich des Tools vertieft, damit ich mehr Polierwirkung im Randbereich habe.
Grüße, Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

Bearbeitet von: Mr_beteigeuze am: 29.03.2020 19:01:07 Uhr
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bonage
Meister im Astrotreff

Deutschland
254 Beiträge

Erstellt  am: 01.04.2020 :  09:30:10 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Matze,
ich habe nur MOT poliert, dabei aber keine Rotation des Spiegels oder des Tools ausgeführt, und immer wieder das Tool auf der planen Granitscheibe angepasst.

Gruß
Gerhard

Bearbeitet von: am:
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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
816 Beiträge

Erstellt  am: 09.04.2020 :  21:59:23 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Zusammen,
es geht langsam aber sicher vorwärts. Das Polieren auf dem Übergroßen Tool MoT hat zwar die Oberfläche wieder deutlich beruhigt, jedoch wurde nach jeder Zwischenmessung der Asti mehr und mehr. Daraufhin habe ich, entgegen der Ratschläge mal ToT poliert und siehe da, auf einmal geht es wieder in die richtige Richtung. Mit jeder Polierrunde steigt der Strehl und wird der Asti weniger. Aktuell bin ich bei diesem Zwischenstand:

Interessant finde ich, dass der Ringwall immer weiter nach außen wandert. Ich werde diese Strategie jedenfalls beibehalten. Es sieht bis jetzt ganz gut aus.
(==>)Gerhard: Ja, das Anpassen bei übergroßen Tools ist das A und O. Bei planen Oberflächen ist das je zum Glück relativ einfach. WEnn ich mich da an die gekrümmten Flächen erinnere...
Schöne Osterfeiertage wünsche ich Euch,
Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

Bearbeitet von: Mr_beteigeuze am: 09.04.2020 22:02:38 Uhr
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Stathis
Forenautor im Astrotreff

Greece
4854 Beiträge

Erstellt  am: 10.04.2020 :  10:14:51 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stathis's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Matze, mit wachsendem Interesse verfolge ich deine Planspiegel Schleifaktion und habe schon längst beschlossen, den Fangspiegel für meinen 60 cm auch selbst zu machen.

Zitat:
Original erstellt von: Mr_beteigeuze

Das Polieren auf dem übergroßen Tool MoT hat zwar die Oberfläche wieder deutlich beruhigt, jedoch wurde nach jeder Zwischenmessung der Asti mehr und mehr. Daraufhin habe ich, entgegen der Ratschläge mal ToT poliert und siehe da, auf einmal geht es wieder in die richtige Richtung.


Das Verhalten erscheint mir nicht logisch. Bei übergroßer Pechhaut oben hängt die Pechhaut ja weit über und macht den Spiegel konvex, was sich im RCT in 90° Anordnung als Asti zeigen müsste. Bei MOT hingegen liegt der Planspiegel immer schön plan auf. Oder mache ich einen Denkfehler?
Hmm, Spiegelschleifen ist wohl doch mystisch, da kommt man mit Logik nicht immer weiter.

Wie viel größer ist die Pechhaut? Wie richtest du sie plan ab? Kannst du mal ein Bild zeigen?

Stathis
http://www.stathis-firstlight.de

Bearbeitet von: Stathis am: 10.04.2020 10:20:56 Uhr
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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
816 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2020 :  10:54:28 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Stathis, und natürlich auch hallo alle anderen :)

Zitat:
mit wachsendem Interesse verfolge ich deine Planspiegel Schleifaktion und habe schon längst beschlossen, den Fangspiegel für meinen 60 cm auch selbst zu machen.


Das freut mich und genau das ist ja auch mein ziel Jetzt mal vom Spass am Hobby abgesehen, das zählt natürlich mit rein. Ab einer gewissen Größe lohnt sich die Planspiegelherstellung auch finanziell, denn die Preise für gute große Planspiegel sind schon ordentlich. Bei den Mittelpreisigen gibt es da scheinbar -nach wie vor- eine breite Qualitätsstreuung.
Wenn man es richtig macht, und nicht wie ich hält sich der Aufwand - verglichen mit Parabolspiegeln- ziemlich in Grenzen.

Zum Projekt selber: Ich muss von meinem letzten Beitrag zurückrudern. Das Polieren ToT mit übergroßen Tools ist nachträglich nicht zu empfehlen.
Zitat:
Bei übergroßer Pechhaut oben hängt die Pechhaut ja weit über und macht den Spiegel konvex


Das war auch genau das Ziel, denn ich meinte einen leicht konkaven Spiegel zu haben. Das sieht man daran, dass die Auswertungen immer einen x-Asti hatten, unabhängig von der Spiegelposition im Teststand.
Das Polieren ToT hat auch tatsächlich dazu geführt, dass sich der leichte Asti um genau 90° gedreht hat. Im ersten Moment fühlte ich mich daher auf dem richtigen Weg.

Gleichzeitig habe ich mir aber auch den Randbereich gehörig runtergehobelt. Das ist mir erst bei den verbogenen Interferogrammen aufgefallen. Ich habe diesen Fehler nun schon so oft gemacht. Irgendwie lerne ich einfach nicht daraus...

Im Doppelpass sieht das alles viel dramatischer aus, aber spätestens hier hieß es "Kommando retour"
Es ging nun zurück zur Politur MoT. Damit hat sich das Ganze deutlich gebessert, aber der Rand braucht noch etwas Erholung. Auch beim Planspiegel bleibt man von Randproblemen nicht verschont

Zitat:
Wie viel größer ist die Pechhaut? Wie richtest du sie plan ab? Kannst du mal ein Bild zeigen?

Aber gerne doch:

Das Tool hat ca. 21 cm Durchmesser. Es ist wohl trotzdem zu klein. Die Frage, weshalb ich kein Größeres genommen habe ist ganz einfach. ich hatte keines zur Hand und wollte es erstmal mit diesem versuchen. Es wird aber nun die Herstellung eines 12" Tools folgen.
Das Anpassen erfolgt wie ich es hier gesagt bekommen habe: Mit einer großen Fliese + Fliegengitter planpressen, danach ohne Poliermittel polieren und dann geht es los. Das erfolgt vor jeder Session.

Bei diesem Zwischenstand kann ich folgendes zusammenfassen, was das ganze Prozedere vereinfacht und beschleunigt hätte:

- größere Referenzsphäre. Vieles wäre denke ich einfacher zu Interpretieren, wenn man den gesamten Prüfling vermisst. So wie bei mir finde ich es -im Nachhinein betrachtet- doch etwas verwirrend, ob man nun Asti durch Power hat, oder das Ganze nur nach Asti aussieht, weil der obere und untere Teil des Prüflings abgeschnitten ist.

-am besten gleich mit einem übergroßen Tool polieren. Das sollte dann zwangsläufg zu einem Start-Ziel sieg führen.

Grüße, Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

Bearbeitet von: Mr_beteigeuze am: 11.04.2020 11:00:53 Uhr
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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
816 Beiträge

Erstellt  am: 13.04.2020 :  00:05:12 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage  Antwort mit Zitat
So, nun noch ein kleiner Zwischenstand:



Es ist alles deutlich besser geworden. Der Rand hängt aber so ca. 1/2 Wellenlänge runter. Das ist über Openfringe immer schwer zu beurteilen. Daher mal ein Interferogram. Wie ist das eigentlich im Doppelpass? Der Abstand zwischen den Streifen beträgt nicht 1 Wellenlänge sondern 1/2, oder habe ich da einen Denkfehler?


Mit dem bisherigen Tool werde ich vorerst nicht weitermachen. Ein 12" Tool ist in Arbeit und damit erhoffe ich mir den Abschluss hinzubekommen. Das wird aber nun ein paar Tage dauern.

Grüße, Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

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Alfredo Segovia
Meister im Astrotreff

Deutschland
335 Beiträge

Erstellt  am: 13.04.2020 :  02:16:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Matze,

schönes Projekt. Da ich auch gerade dabei bin verschiedene Meßmethoden für Planspiegel miteinander zu vergleichen (großes Planglas,
RC-Test mit perfekter Sphäre und Rayleight-Wassertest) lese ich hier ebenfalls interessiert mit. In Autokollimation musst du 0.5 einstellen,
das ist korrekt. Was mir ein bischen Bauchschmerzen bereitet, ist, dass du ein BATH-Interferometer in der RC-Anordnung verwendest, ist doch
richtig oder? Genau DAS ist der Grund, warum ich diese Vergleiche jetzt fahren möchte. Ich befürchte nämlich, dass du mit einer Sphäre zwar
den Sterntest und Foucaulttest problemlos machen kannst (RCT klassisch), aber mit dem Bath könnte es Ärger geben, da der Bündelabstand hier
für zusätzliche Probleme sorgt. Der hin-und rückläufige Strahl treffen nämlich auf einen geneigte Fläche, anstatt wie beim Test eines Spiegels
aus dem COC direkt frontal auf den Prüfling. Nicht, dass deine Messungen möglicherweise nicht ganz zuverlässig sind? Vielleicht kann da jemand was zu sagen?

Jedenfalls habe ich einen großen, richtig guten lambda/40 Flat hier. Wenn du meinst, das du mit dem Projekt fertig bist, kannst du gerne eine
letzte Messung machen und wir prüfen deinen FS dann gegen diese Planfläche im Natriumlicht. Können dann verschiedene Interferogramme machen, und
nachsehen, was Sache ist.

Aber bis dahin: weiter so! Echt toll!

cs,

Alfredo

Bearbeitet von: am:
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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
816 Beiträge

Erstellt  am: 14.04.2020 :  16:47:34 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Alfredo,

Zitat:
aber mit dem Bath könnte es Ärger geben, da der Bündelabstand hierfür zusätzliche Probleme sorgt. Der hin-und rückläufige Strahl treffen nämlich auf einen geneigte Fläche, anstatt wie beim Test eines Spiegels aus dem COC direkt frontal auf den Prüfling. Nicht, dass deine Messungen möglicherweise nicht ganz zuverlässig sind


Das ist ein guter Punkt, den ich bis jetzt tatsächlich außer Acht gelassen habe.
Es spricht meiner Meinung aber einiges dafür, dass die Messung zuverlässig ist. So war beispielsweise die Furche, hervorgerufen durch das Minitool, sowohl im Foucault, als auch interferometrisch gleich gut sichtbar. Quantifizieren ist da natürlich schwierig. Hierzu habe ich derzeit keine Bilder zur Hand, aber das reiche ich noch nach.
Auch das Drehen des Prüflings im Teststand, zeigt bis jetzt keine Unregelmäßigkeiten. Die Abweichungen des Prüflings von der Idealform sind allerdings momentan der dominierende Fehler. Daher ist es im Moment auch leider nicht möglich hier genauere Untersuchungen anzustellen.

Ein Bath-Fehler im Prüfaufbau kann ich nicht ganz ausschließen, aber ich bin hier ganz optimistisch, dass dieser eine untergeordnete Rolle spiel. Da haben Faktoren wie allgemeine Messunsicherheit, Teststandfehler oder auch die Referenzsphäre meiner Meinung nach einen größeren Einfluss.

Meine Erfahrungen beim Spiegelmessen sind bis jetzt: Entweder stimmt das Verfahren und der Fehler des Messaufbaus ist so gering, dass er wirklich nur bei hochambitionierten (dazu zähle ich mich nicht) Perfektionisten, also Strehl besser 0,95 zutage tritt, oder die Ergebnisse sind völlig daneben. Ich erinnere mich hier dunkel an Fharry, der Interferogramme im Infrarot geschossen hat...oder so ähnlich. Das hat da überhaupt nicht gepasst. Finde den Thread leider nicht mehr.

Dein Angebot nehme ich aber sehr gerne an. Es ist nie verkehrt gewonnenen Messergebnisse mit zwei komplett unterschiedlichen Messverfahren zu vergleichen.

Davor muss ich aber die Scherbe noch gehörig quälen
Grüße, Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
816 Beiträge

Erstellt  am: 22.04.2020 :  22:24:48 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Zusammen,

auch sowas gibt es beim Spiegelschleifen: vermeintliche Sackgassen und Fehlschläge, aber von Anfang an.
Recht motiviert bin ich an die Herstellung des übergroßen Tools gegangen und hab vergangene Wochen Fliesen rundgeflext und gegeneinander plangeschliffen. Schon das war mit relativ viel Aufwand verbunden, denn von Plan konnte im Grundzustand der Fliesen keine Rede sein. Es musste relativ viel Überzeugungsarbeit mit K80 investiert werden, bis das Ergebnis zufriedenstellend war. Anschließend noch etwas mit K320. Das Tool hat nun eine Größe von ca. 11,5" aber die effektive Polierfläche dürfte bei ca. 9" liegen. Der Randbereich des Tools lässt sich einfach nicht in die Gesamtform integrieren.
Dummerweise hab ich bei der ersten Politur mit dem neuen Tool wohl nicht darauf geachtet, dass die Pechhaut gleichmäßig greift. Jedenfalls habe ich mir da nach 10 Minuten gleich ein tiefes Loch in der Mitte eingehandelt. Auch der Randbereich sieht nach wie vor furchtbar aus. Mittlerweile passt die Pechhaut ziemlich gut. Das sieht man an der Verteilung des Poliermittels, wenn man während dem Polieren von Oben auf den Spiegel schaut.

Es ändert sich aber einfach nichts mehr an der Form. Weder Loch, noch Rand zeigen irgend eine Tendenz der Besserung. Derzeit lege ich auch eine Frustpause ein. Der aktuelle Stand:

Mittlerweile habe ich zusätzlich mit der Politur eines weiteren Planspiegels der 3er Bande begonnen. Mal sehen wie der aussehen wird. Momentan reflektiert er noch nicht ausreichend um zu messen.
Ich hatte eigentlich gehofft mit dem übergroßen Tool das Projekt zügig abschließen zu können, aber jetzt bin ich erstmal mit meinem Latein am Ende.
Grüße, Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

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Stathis
Forenautor im Astrotreff

Greece
4854 Beiträge

Erstellt  am: 23.04.2020 :  07:10:32 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Stathis's Homepage  Antwort mit Zitat
Och, Mensch Matze!
Das wird schon wieder.

Wie hast du die Pechhaut plan abgerichtet? Vielleicht war sie einfach zu konvex und hat dir eine konkave Form in das Glas poliert?

Stathis
http://www.stathis-firstlight.de

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Nachtschwalbe
Meister im Astrotreff

Deutschland
294 Beiträge

Erstellt  am: 23.04.2020 :  15:17:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
hallo Matze,
so hat es bei mir auch mal ausgesehen, ich hatte dann mit einem leicht hohlen Tool weitergemacht, das ging dann ratzfatz...
Mit einem exakt planem Tool kommst du bier wahrscheinlich nicht weiter.
das wird schon !
CS Alex

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Gerhard_S
Anbieter im Astrotreff

Deutschland
248 Beiträge

Erstellt  am: 23.04.2020 :  16:31:05 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Gerhard_S's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Matze,

schade, dass es jetzt nicht so geklappt hat. Wäre auch der Meinung gewesen, dass ein übergroßes Tool die Sache einebnet. Warst ja mit 83 Strehl schon ganz weit fortgeschritten.

Hier mal ein Link. Richard Labschütz hatte für seinen 25,5 Zoll Dobson
den Planspiegel auch selbst gemacht und hatte wohl sogar ein recht ähnliches Ergebnis wie Du zuletzt(Randwall und Berg in der Mitte). Alois hat das Teil dann vollends "gestrehlt" allerdings hier dann mit Minitools gearbeitet.

http://www.astrotreff.de/pop_printer_friendly.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=87675

Viel Glück
Gerhard

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Mr_beteigeuze
Meister im Astrotreff

Deutschland
816 Beiträge

Erstellt  am: 25.04.2020 :  15:08:54 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Mr_beteigeuze's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Leute,
zunächst mal Danke für die aufbauenden Worte.
Es ist derzeit unglaublich. Egal was ich mache, die Form bleibt erhalten und ändert sich nicht mehr. Selbst die Politur mit dem "kleineren" übergroßen Tool Tot (mit dieser hatte ich ja teilweise Erfolg), zeigt keine Wirkung.
Das alles ist erst so, seitdem ich meine Tools mit den geschliffenen Fliesen einplaniere. Hier werde ich den Tip von Alex befolgen und mir ein leicht hohles Tool herstellen und dann geht es hoffentlich weiter.
So eine verzwickte Situation hatte ich schon lange nicht mehr.
Grüße, Matze

www.sternenpark-schwaebische-alb.de

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