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 Okulare mit großem Pupillenabstand für f/4,5
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17868 Beiträge

Erstellt  am: 16.01.2020 :  11:01:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,

6mm AP zu groß? Jain, mit einem guten OIII/UHC-Filter wäre das sogar vorteilhaft. Also doch eher was um 26mm anstatt den nur 22mm oder doch das 30mm ES.
Zitat:
Hier käme dann Delos, Morpheus oder Pentax XW ins Spiel.
Der ganze Absatz liest sich so, als willst du eine bunte Mischung für die verschiedenen Brennweiten von den genannten Serien + Nagler oder was auch immer für die lange Brennweite. Einziger Vorteil daran, du kannst dann gut die Hersteller vergleichen, ich würde eher konsequent auf eine Serie setzen und die sollte halbwegs parfokal sein.


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n00b
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
98 Beiträge

Erstellt  am: 16.01.2020 :  11:24:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Die 3 Hersteller waren eher gesehen als "die 3 gäbe es mit gutem Augenabstand in den kleinen Brennweiten". Aber tatsächlich wären nur die Delos uneingenschränkt und "grundsätzlich empfehlenswert", bei den Morpheus gehen zumindest beim 4,5mm die Meinungen auseinander und es gibt auch negative Berichte. Was würdet ihr denn als niedrigste Brennweite reinnehmen im ersten Schritt? 5mm? Oder doch eher 4mm?

Als Übersichtsokular gibts halt von den angesprochenen keine Alternative, weswegen ich entweder beim 82° ES oder beim Nagler Typ 4 gelandet. Und das könnte etwas wenig "Großfeld" bieten, weil AP schon bei 4,5 liegt. Bei einem 30mm müsste ich dann halt dauerhaft den Filter drauflassen, wenn ich überwiegend mit aufgehelltem Himmel beobachte.

Hast du einen Vorschlag für etwas zwischen 25-27mm mit ausreichend Augenabstand und passendem GF? Ich habe nichts gefunden, daher ja das Problem.... Das ES 82° mit 30mm ist ok und das Nagler mit 22mm Typ 4 ebenfalls. Das ES 82° mit 24mm hat schon wieder einen knappen Augenabstand von 17,5 - da habe ich unterschiedliche Erfahrungen gelesen. Im Bereich 25-27 konnte ich nichts finden, wäre aber auch mein Favorit!

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17868 Beiträge

Erstellt  am: 16.01.2020 :  11:51:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,

schau auf dem Gebrauchtmarkt nach einem 26mm Nagler, damit hättest du 5,3mm AP und ein Feld von 1°, alternativ das 27mm Panoptic, das bringt dir eine AP von 5,5mm und ein etwas kleineres Feld von 0,89°, also nur geringfügig weniger Feld als das 22mm mit 0,91°, aber der deutlich kleineren AP. Das Pano hat auch 19mm Augenabstand, das 26er Nagler mit 16mm etwas weniger.

Ansonst Delos, für hohe Vergrößerung aber erst mal nur das 6mm, das 4,5mm wirst du nur in sehr wenigen Nächten wirklich gewinnbringend nutzen können.


12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2033 Beiträge

Erstellt  am: 16.01.2020 :  12:41:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Stefan, Christian,

nee - nicht das 26er Nagler nehmen. Siehe Augen-Asti-Thematik - da kann ich bei genanntem Öffnungsverhältnis (AP) und dem Okular mitreden.

Das Panoptik wäre heute meine Wahl als Aufsuchokular, wo man mit Brille bissel was reißen kann.

Mahlzeit!
Norman

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

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AQR66
Senior im Astrotreff

Deutschland
156 Beiträge

Erstellt  am: 16.01.2020 :  20:36:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christian,

wenn die Möglichlichkeit besteht, Okulare live zu testen: unbedingt tun!

Ich beobache immer mit Brille. Dioptrx habe ich getestet und gegenüber der Brille nicht als Vorteil empfunden.
Beim Dioprx komme ich gelegentlich mit den Wimpern an die Linse, Bei der Brille wird ggf. das Glas durch den Kontakt mit der Augenmuschel verschmiert.

Zur Frage nach dem Pupillenabstand: Am langbrennweitigen Ende liegt der bei mir offiziell bei 19mm und 15mm. Bei beiden Okularen kann ich ohne Augenbewegung nicht das volle Feld sehen, obwohl ich die Brille deutlich an das Okular drücke. Ich wusste das beim Kauf. Mit dem, was ich sehen kann, bin ich zufrieden.

Das "Problem" sehe ich daher eher darin, wie störend das subjetiv empunden wird. So kann ich bei dem Okular mit nominal 15mm Pupillenabstand mit Brille mehr scheinbares Feld einsehen, als die etwa 80° bei den Naglern.
Jede Alternative, die nominal weniger als 85-90° SGF bietet, wie z.B. das Panoptik, hätte für mich keinen Vorteil in Bezug auf das bei gegebener Brennweite einsehbare Feld.

Das kann anders sein, wenn das Teleskop (zu) leicht gebaut ist, und wild wackelt, wenn man mit der Brille auf Tüchfühlung geht. Auch ist das Brillendesign sehr maßgeblich.

Zur Abstufung: imo lieber wenige Top-Okulare, insbesondere bei den häufig genutzten, wohl oft etwa bei 13 und 8mm, als eine fein gestufte Reihe.
Eine Verpflichtung bei einer bestimmten Reihe zu bleiben gibt es ohnehin nicht. Genausowenig muss Alles auf einmal erworben werden.

Ich beobachte ohne Nachführung und habe immer einen Komakorrektor im Auszug. Ob dieser nun geringfügig verlängert oder nicht, halte ich für unbedeutend. Visuell geeignet sollte er sein.
Das effektive Öffnungsverhältnis sollte man aber im Kopf haben. Etwas Lichtverlust bei zu großer AP scheint mir unwesentlich. Die anteilig größere zentrale Abschattung kann aber u.U. stören.

Wenn das Teleskop getauscht werden soll: das abwarten und dann die Kandidaten an genau diesem Gerät beurteilen.

Viel Erfolg und Spass mit dem was auch immer gewählten ...

CS
Harold


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n00b
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
98 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2020 :  13:11:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Sorry für die Verspätung, jetzt wieder.

Zum Panoptic mit 27mm: Das Nagler hat halt die gleiche Feldblende (bzw. sogar etwas größer), somit gleiches Feld nur mit etwas niedrigerer AP. Wäre das nicht die bessere Wahl? Vom Einblickverhalten mit Brille müsste das Nagler doch auch i.O. sein, wenn man die Brille anlegt?

(==>)Harold: Du schreibst von "unter 85-90° würde ich nichts kaufen" - das bedeutet dann aber eigentlich immer, dass ich keinen ausreichenden Augenabstand haben werde. Außer vielleicht bei den 92° LER von ES. Bei allem anderen ist dann halt die Frage, ob du trotz geringerem Augenabstand noch mehr Feld überblicken kannst oder nicht. Dazu kommt halt, dass die 100° Trümmer schon nochmal von Gewicht und Preis ne Hausnummer sind. Und dann sehe ich nicht das Feld, für das ich bezahle.. Hm :(

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AQR66
Senior im Astrotreff

Deutschland
156 Beiträge

Erstellt  am: 20.01.2020 :  22:29:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christian,

ich habe mich offenbar missverständlich ausgedrückt.

Ich wollte keinesfalls sagen, dass es ein Ultraweitwinkel sein muss. Ich habe auch LVWs und verwende diese u.A. wegen des wirklich angenehmen Einblicks immer noch gerne, obwohl diese heute wohl nicht mehr wirklich als Weitwinkelokulare angesehen werden.

Mir ging es um die Einordnung der Alternativen zu den Ultraweitwinkelokularen.
Das angeführte Panoptik hat ein scheinbares Gesichtsfeld von knapp 70°.
Wenn ich nun z.B. ein weitwinkligeres Okular gleicher Brennweite verwende, bei dem ich nicht das ganze Feld überblicken kann, kann ich dennoch u.U. noch mehr Feld sehen, als es das Panoptik zeigen kann.

Konkret: In meinem "brillenuntauglichen" 17er Ethos sehe ich VIEL mehr als im ebenfalls vorhandenen LVW mit gleicher Brennweite. Die Nutzung ist für mich trotz des 5mm geringeren Pupillenabstands gegenüber dem LVW nicht wirklich unkomfortabler.

Wie gesagt, kann ich bei meinen Weitwinkelokularen nicht das komplette Feld einsehen. So gesehen habe ich etwas bezahlt, was ich nicht 100% ausnutzen kann.
Mir hat aber die Abbildungsqualität gefallen und die Okulare haben einen ruhigen Einblick ohne zu Blackouts zu neigen, wenn die Augenposition nicht ganz stimmt.

Zahlen zum Pupillenabstand alleine sind imo nur begrenzt aussagekräftig. Als die Delos neu waren, hatte ich die mal auf dem ATT angetestet. Format und Abbildung waren meiner Erinnerung nach prima. Ich habe den Einblick im "Vergleich" zu meinen LVWs aber als nervös empfunden und einen möglichen Tausch ad acta gelegt.

Das Einblickverhalten wird subjektiv sehr unterschiedlich wahrgenommen/beurteilt.
Extreme Weitwinkelokulare verlocken, zu schauen, was am Bildfeldrand passiert. Schaut man dort hin, verliert man ggf. das Bild. Überblickt man das Feld nicht ganz, kann vielleicht das Gefühl entstehen, dass "etwas" nicht stimmt. Ob das nun stört oder nicht, hängt vom Beobachter ab.

Ich finde die weitwinklige(re)n am Dob für mich besser, weil ich längere Pausen machen kann, bevor ich nachführe. Es ist also weniger Unruhe im Gerät und ich kann mehr sehen.

Auch kann ich das Feld dabei quasi komplett nutzen, wenn ich den Kopf bzw das Auge seitwärts bewege und schräg ins Okular schaue. In Kombination mit einem guten Komakorrektor bemerke ich keine nachlassende Abbildungsqualität. Auch das ist sicher sehr subjektiv.

Gerade die langbrennweitigen Weitwinkelokulare sind in der Tat teure Glasbausteine. Noch dazu sind sie relativ wenig im Einsatz. (Wieder individuell nach Vorlieben und Beobachtungsbedingungen). So gesehen ist der wirtschaftliche Wirkungsgrad, sofern man bei einem Hobby davon überhaupt sprechen kann, gering.


Mein Fazit: Geduldig bleiben, auf einem Teleskoptreffen idealerweise die möglichen Kandidaten (am dann eigenen 16er?) live erleben und erst dann shoppen gehen.

CS
Harold

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fastride
Meister im Astrotreff

Schweiz
357 Beiträge

Erstellt  am: 06.06.2020 :  15:09:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Es gibt ja mittlerweile erschwingliche Tageslinsen mit Astigmatismuskorrektur.

Die müssten doch eine Lösung für Brillenträger sein?


Hat jemand Erfahrung damit?


Gruss Konrad

Galaxy D10, 114/900 Newton
Carl Zeiss: Binoctar 7x50, Jenoptem 10x50, Swarovski Habicht 7x42, Steiner Firebird T 8x30

Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht !

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