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Seite: von 10

Fred vom Jupiter
Senior im Astrotreff

Deutschland
187 Beiträge

Erstellt am: 23.12.2019 :  08:42:41 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Fred vom Jupiter's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

jeder von euch hat sicherlich die Veränderung bei Beteigeuze mitbekommen oder hoffentlich schon selbst beobachtet.

Was ich ein wenig belächeln muss ist, dass ein jeder diese Beobachtung mit einer anstehenden Supernova in Verbindung bringt und was daraus alles im Netz gemacht wird. Wäre sicherlich einmalig und spektakulär.

Wie geht ihr mit dem Hype (in der Vorweihnachtszeit) um?

Tobi

Tobi
www.nebelundsternhaufen.wordpress.com

Bearbeitet von: Fred vom Jupiter am: 23.12.2019 09:15:31 Uhr

Doc HighCo
Meister im Astrotreff

Deutschland
621 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  09:45:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Tobi,

was erwartest Du als Antwort:
"Das hat mich sehr betroffen gemacht und wir schließen Beteigeuze in die Fürbitte in der Weihnachtsmesse ein."?
Meldungen wie die anstehende Supernova, der verschwindende rote Fleck oder interstellare Raumschiffe die sich als Komet tarnen, gibt es ständig - kommt und geht.

Gruß

Heiko

Bilder bei Astrobin: https://www.astrobin.com/users/Doc_HighCo/

Bearbeitet von: am:
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Fred vom Jupiter
Senior im Astrotreff

Deutschland
187 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  10:16:35 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Fred vom Jupiter's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Heiko,

das mit der Fürbitte ist eine gute Idee (wenn es denn hilft). Eine Nichtantwort bzw. ein Ignorieren sind auch selbsterklärende Reaktionen.

Die Erwartungen unter den Leuten sind doch sehr groß und die anschließende Enttäuschung könnte Größenordnungen höher liegen.

Tobi

Tobi
www.nebelundsternhaufen.wordpress.com

Bearbeitet von: am:
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Bikeman
Meister im Astrotreff

Deutschland
613 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  11:55:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hype oder nicht, man könnte das zum Anlass nehmen um sich zu fragen ob man vorbereitet ist.

Im Durchschnitt sollte eine SN in der Milchstraße etwa alle 100 Jahre auftreten. Mit etwas Glück tritt diese dann auch auf der richtigen Seite der Galaxie auf (nicht etwa am entgegengesetzen Ende der Scheibe) und in der "richtigen" Hemisphäre für einen gegebenen Beobachter und auch nicht so ungünstig dass sie von der Erde aus gesehen gerade zu nah an der Sonne ist.... alles zusammengenommen hat ein junger Amateurastronom eine Chance von (ich denke mal) besser als 1:10 in seinem/ihrem verbleibenden Leben die lang erwartete galaktische SN zu erleben. Und dann? Für die Profis wird es gar nicht so einfach sein ein evtl. extrem helles Objekt zu beobachten, und außerdem konzentrieren sich die Profi-Observatorien auf immer weniger Standorte (Chile, Hawaii, Süd-Westen der USA und Australien). Amateure könnten hier einen echten Beitrag leisten um möglichst viele und lücklenlose Datenpunkte zu sammeln... wenn sie schnell reagieren und ebenfalls auf sehr helle Objekte eingestellt sind! Es fängt schon damit an möglichst schnell benachrichtigt zu werden. Es kann schon mal nicht schaden sich bei SNEWS anzumelden, wodurch man evtl sogar schon vor der "optischen" Sichtbarkeit einer SN alarmiert wird:

https://snews.bnl.gov/

CS
HBE

6" f/5 GSO Newton, 8" f/5 Omegon Newton, GP2+SBS, HEQ5Pro SynScan, Canon EOS 1100D, ZWO ASI 178mm, StarAnalyser 100, vintage smc Pentax Objektive (50mm 1:1.4, 85mm 1:2, 135mm 1:2.5, 300 mm 1:4)

Bearbeitet von: am:
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Spica 44
Meister im Astrotreff


724 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  12:25:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hm, Tobi,

hab da noch gar nix mitgekriegt. Hier im Forum auch nichts oder ich hab was übersehen.

Gruß
Marwin

Bearbeitet von: Spica 44 am: 23.12.2019 12:31:46 Uhr
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Dominik Braun
Meister im Astrotreff

Deutschland
610 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  12:53:39 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Dominik Braun's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

da muss ich mich Marwin anschließen - persönlich habe ich nichts davon mitbekommen und frage mich, um welchen Hype es hier geht Ist das tatsächlich ein aktuelles wissenschaftliches Thema oder gehört es in die Super-Blut-Wolf-Mond-Kategorie?

Viele Grüße
Dominik

Takahashi FC-76DS, Taurus T350
Vixen Porta II

Bearbeitet von: am:
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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
503 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  13:14:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

muss mich auch anschließen.

Hype?
Das was ich auf die schnelle und leidlich aktuell gefunden habe:
https://www.welt.de/geschichte/article198820383/All-Katastrophen-Wenn-eine-Nachbar-Sonne-zur-Supernova-wird.html

Gruß und CS
Mathias

| Refraktor FH 120/600 | Refraktor FH 120/1000 | Celestron C8 SC XLT 203/2000 | iOptron AZ Pro GoTo | EQ-6 R | ZWO ASI224 |

Bearbeitet von: am:
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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3664 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  13:18:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich habe es auf Facebook (eine natuerlich immer serioese Quelle ) mitbekommen, mit einem Link zu einer astronomischen Veroeffentlichung. Offenbar hat die Helligkeit von Beteigeuze abgenommen.

Das kann natuerlich viele Ursachen haben, aber da der Stern als Supernovakandidat gilt, weckt es naturgemaess Spekulationen. Eine detaillierte Beobachtung, speziell spektroskopisch, wird bestimmt helfen, Beteigeuze besser zu verstehen - und generell Prozesse in der Peripherie solch massereicher roter Riesen. Kaeme es wirklich zu einem Supernovaausbruch, waere der sternphysikalische Erkenntnisgewinn Gold wert. Aber die Wahrscheinlichkeit ist eher gering, wenn man die Zeitskalen eines Sternlebens in Betracht zieht. Es kann sich einfach um eine Umschichtung von Material handeln, eine kleine Instabilitaet im Sternwind. Bei roten Riesen gibt es ja starke Sternwinde, die einen Masseverlust verursachen. Bei kleineren roten Riesen ist dieser Masseverlust spaeter in Gestalt eines planetarischen Nebels sichtbar, waehrend der Zentralstern als weisser Zwerg (durch seine Oberflaechentemperatur schoen viel UV emittierend, was den Nebel leuchten laesst) ausglueht. Dafuer ist Beteigeuze zu massereich, aber den Sternwind wird es auch geben.

Fuer Spektroskopiker und Fotometriker ist das eine spannende Sache.


Best wishes aus Nordostengland,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

Bearbeitet von: JSchmoll am: 23.12.2019 13:19:38 Uhr
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Bikeman
Meister im Astrotreff

Deutschland
613 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  13:20:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Das Ding ist einfach, dass Beteigeuze momentan ein langjähriges Minimum zeigt (dunkler als in den letzten ca 50 Jahren oder so). Für sich genommen ist das erstmal eine wissenschaftliche Tatsache, siehe z.B.

http://www.astronomerstelegram.org/?read=13341

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde das dann wohl (wie das heute nun mal so üblich ist ....) durch eine Twitter Meldung eines Studenten bekannt:

https://twitter.com/chmn_victor/status/1208898012174573568

Von der Art und Weise wie der Autor die Daten analysiert bin ich jetzt nicht so beeindruckt :-), aber es bleibt die Tatsache dass Beteigeuze gerade etwas macht was selten ist und deshalb genauer beobachtet werden sollte.

Cheers
HB

6" f/5 GSO Newton, 8" f/5 Omegon Newton, GP2+SBS, HEQ5Pro SynScan, Canon EOS 1100D, ZWO ASI 178mm, StarAnalyser 100, vintage smc Pentax Objektive (50mm 1:1.4, 85mm 1:2, 135mm 1:2.5, 300 mm 1:4)

Bearbeitet von: Bikeman am: 23.12.2019 13:22:41 Uhr
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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3664 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  14:18:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Man denke in diesem Zusammenhang nur an Eta Carinae. Dieser Supernovakandidat hatte im 19. Jahrhundert einen starken Helligkeitsausbruch, um dann wieder abzufallen. Wesentlich dramatischer als jetzt bei Beteigeuze, und auch nicht gleich explodiert. Das koennen auch Absorptionseffekte in der Sichtlinie sein, z. B. Staubwolken in der Peripherie des Sternes.


Best wishes aus Nordostengland,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

Bearbeitet von: am:
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Okke Dillen
Mitglied im Astrotreff


44 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  15:34:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moinmoin,

nunja, jedenfalls hat es Beteigeuze bis auf meine Checkliste für Astrofotosessions geschafft. Zwischen "Alignment" und "Bahtinov!" steht "Beteigeuze checken!"
Wäre ja schon der Knaller, das zu Lebzeiten mitzubekommen, so quasi vor der Haustüre, nur, bitte im Winter, bitte nachts, bitte bei klarem Himmel und Neumond! Und bitte dann, wenn ich auch gerade auf der Wiese stehe!

3 Monate danach wäre halt Orions Schulter weg . Sieht auch doof aus... irgendwie... vllt wird Orion dann umbenannt in Onion

Bemerkenwert ist der starke Abfall jetzt aber schon.... However, er ist auf der Checkliste

Clear Skies!
Okke

Meine kleine Galerie auf Astrobin: https://www.astrobin.com/users/Okke_Dillen/

Bearbeitet von: am:
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Galaxien-Spechtler
Meister im Astrotreff

Deutschland
691 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  17:17:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
servus zusammen,

um zum Thema und der Frage zurückzukommen: wie geht man mit der Nachricht um:
ich habe unsere interne Mailing-Liste der Sternwarte genutzt, um alle dort aktiven Mitglieder auf die Sache aufmerksam zu machen. Denn Gott sei Dank hat die astronomische Fachpresse wie die "Wild-Zeitung" oder der "Süddeutsche Freiflug" das noch nicht spitz bekommen - wäre ja gerade rechtzeitg gekommen, um all die wichtigen und richtigen Horoskop- und Jahresausblicke nochmals zu aktualisieren.
Die Fakten sind schnell erzählt:
- Beteigeuze ist signifikant schwächer geworden, und hat eine so geringe Helligkeit wie seit der Aufnahme der kontinuierlichen Messung nicht mehr
- es gibt allerdings Schätzungen von früher, die ihn damals noch schwächer gesehen hatten
- insofern bemerkenswert, aber nichts außergewöhnliches.
- ob ein Zusammenhang mit dem schrumpfenden Durchmesser besteht, bleibt zu klären. Der geht seit 1993 zurück. Dies bedeutet aber nichts anderes, als dass der Durchmesser 10 Jahre zuvor halt nicht bekannt war, und man erst seitdem den Durchmesser überhaupt verlässlich durch Beobachtung verfolgen kann.
- Die Helligkeitsschwankung geht höchstwahrscheinlich auf Ruß-Ansammlungen in der Atmosphäre (die sehr weit hinausreicht) zurück. Ein Zusammenhang mit einer möglichen SN-Explosion (und Beteigeuze wird definitiv in einer solchen enden, und das in den nächsten paar 100.000 Jahren) ist wahrscheinlich nicht gegeben.

Übrigens: wenn mal in den nächsten Wochen ein Wolkenloch vorbeikommt (bei mir ist das ähnlich lange überfällig wie eine Supernova in unserer Galaxis), kann man Beteigeuze sehr schön mit seiner geringeren Helligkeit schätzen: Aldebaran hat 0.m87 visuelle Helligkeit, und Beteigeuze ist deutlich schwächer, aber gleichhell oder etwas heller als Pollux in den Zwillingen (1.m16).

CDS
Stefan

"In meinem Alter ist man nicht mehr erfahren, sondern schon Zeitzeuge"
14.5" f/4.7 ICS Dobson
Lichtenknecker FFC 4.0/760mm

Bearbeitet von: am:
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Fred vom Jupiter
Senior im Astrotreff

Deutschland
187 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  17:54:24 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Fred vom Jupiter's Homepage  Antwort mit Zitat
Hi,

nur kurz zum Hype. Vielleicht ein wenig übertrieben, aber ich bin über den Blog vin Daniel Fischer darauf gestoßen.
Daniel verlinkt schon seit einigen Tagen zu wissenschaftlich erstellten Lichtkurven. Aber unter dem Hashtag #Betelgeuse finden sich viele Erwartungen an das aktuelle Verhalten des Sterns.

Danke an Stefan für die informative Zusammenstellung. Wollte mich auch gerade dransetzen. Ich hatte wirklich gedacht, dass fast alle hier Bescheid wüssten.

Lässt sich eigentlich von außen entscheiden, ob ein roter Riese sich noch im Stadium der Heliumfusion oder schon in der Siliziumfusion befindet? Kann nichts darüber entdecken.

Tobi

Tobi
www.nebelundsternhaufen.wordpress.com

Bearbeitet von: am:
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Bikeman
Meister im Astrotreff

Deutschland
613 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  18:42:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:

Lässt sich eigentlich von außen entscheiden, ob ein roter Riese sich noch im Stadium der Heliumfusion oder schon in der Siliziumfusion befindet? Kann nichts darüber entdecken.



Das ist eine ausgezeichnete Frage, und die Antwort lautet: Theoretisch JA!

In dieser Phase werden spezielle Neutrinos produziert,und es gab mal die Idee den Super-Kamiokande Neutrino-Detektor so "aufzurüsten" dass er hierfür empfindlich wäre. Ich bin mir jetzt nicht sicher ob das tatsächlich schon beschlossen oder sogar gemacht wurde:

https://ui.adsabs.harvard.edu/abs/2018npa..confE.382S/abstract

Wenn man den Links zur Publikation folgt findet man auch ein Poster mit Vorhersagen zu Beteigeuze: Vorwarnzeit von ca 1 Tag.


Ich hab' mal einen Vortrag von dem "Vater" dieser Idee gehört: Im wesentlichen wird das Wasser in dem Detektor mit einer bestimmten Substanz versetzt, und er hatte das Zeugs kurzentschlossen einfach mal zu Versuchen irgendwo im Ex-Ostblock IIRC besorgt und wollte damit nach Hause fliegen....einem weißen Pulver....kam beim Zoll nicht so gut. Die Versuche zu erklären dass das etwas mit (Kern)physik zu tun hat haben dann auch nicht geholfen...muss spaßig gewesen sein.
Der Typ war sehr cool drauf, er nannte das Projekt "GADZOOKS!" (Gadolinium Antineutrino Detector Zealously Outperform Old Kamiokande Super!)

Details zB hier: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2405601415005398


EDIT: Die beschriebene Aufrüstung hat wohl tatsächlich schon stattgefunden, Beteigeuze kann also loslegen: https://www.nature.com/articles/d41586-019-00598-9

CS
HBE

6" f/5 GSO Newton, 8" f/5 Omegon Newton, GP2+SBS, HEQ5Pro SynScan, Canon EOS 1100D, ZWO ASI 178mm, StarAnalyser 100, vintage smc Pentax Objektive (50mm 1:1.4, 85mm 1:2, 135mm 1:2.5, 300 mm 1:4)

Bearbeitet von: Bikeman am: 23.12.2019 18:59:36 Uhr
Zum Anfang der Seite

DK279
Stellarastronom im Astrotreff

Deutschland
2289 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  18:51:03 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,

interessanter Weise könnten die Pre-SN Neutrinos vielleicht auch mit zukünftigen Dunkelmaterie - Suchexperimenten nachweisbar sein (z.B. ARGO). Aktuelle Beteigeuze-Lichtkurve --> Da wir ja leider so richtig wenig über das typische Verhalten weit entwickelter Sterne vor der SN wissen, schwer zu sagen ob das in die eine oder andere Richtung interpretationsfähig ist...

Viele Grüsse,
Dominik

Bearbeitet von: am:
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Fred vom Jupiter
Senior im Astrotreff

Deutschland
187 Beiträge

Erstellt  am: 23.12.2019 :  23:16:02 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Fred vom Jupiter's Homepage  Antwort mit Zitat
War gerade mal draußen und konnte durch eine Wolkenlücke Beteigeuze erspähen. Durch seine geringere Helligkeit erscheint er rötlicher als sonst.

Des Weiteren ist seine Oberflächentemperatur um 150K gesunken. Eine mögliche Erklärung könnte das Zusammenfallen zweier Helligkeitsminima der Perioden mit 5,9 und 425 Tagen sein.

Weiteres dazu im aktuellen astronomischen Telegramm:

ATel

Tobi
www.nebelundsternhaufen.wordpress.com

Bearbeitet von: Fred vom Jupiter am: 24.12.2019 00:01:13 Uhr
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