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alex.nrw
Neues Mitglied


3 Beiträge

Erstellt am: 10.12.2019 :  10:45:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi! :)

Ich bräuchte mal eine Empfehlung und tu mich - nach langem Studium dieses Forums - noch schwerer als vorher :)

Ich will der Holden zu Weihnachten ein Teleskop schenken. Sie, schwer faziniert und dem Hobbyfröhnend, allerdings mit einem Aldi-Teleskop. Geschätztes Alter ~15 Jahre.

Da ich mir meine Hobbies immer echt gut was kosten lasse tut mir das etwas leid und ich will ihr mal ihr Hobby versüßen.

Und als guter Ehemann hört man der Frau natürlich wenn Sie davon redet was sie wieder gesehen hat zu und merkt sich alles brav (nicht).

Ich weiss also nicht was sie beobachtet, was ansich schon ein Problem ist wie ich jetzt weiss :)

Ich selber habe null Ahnung. Ich erkenne den Mond und mit etwas Glück noch die ISS die ab und an über dem Haus vorbeischiesst.

Glücklicherweise waren wir aber letzte Woche in Speyer und Sinnsheim und haben uns Buran & Co + zugehörigen "Hubble" Film angeschaut, von daher weiss ich dass sie wohl auch Nebel interessieren.

Da wir beide tauchen macht sie auch gerne UW-Aufnahmen und hat passendes Equipment. Ich habe noch eine Canon 7D sowie 350D.

So weit so gut.

Was ich schon gelernt habe ist: Fotos ODER gucken. Versucht man beides mit einem Gerät = beides Mist. Schade, aber wird wohl so sein. Deshalb aufs gucken beschränken.

Wir wohnen relativ ländlich (relativ wenig Lichtverschmutzung), der transport von größeren Sachen ist aber mit unserem Hobby-Auto (Tauchen + Angeln) überhaupt kein Problem (alter Postkoffer, Mercedes Sprinter). Solange die Abmessungen 4x2x2,1m nicht überschritten werden sowie das Gewicht von 1t ist das keine Anstrengung.

Nach allem was ich gelesen habe wäre hier wohl ein Dobson angebracht. Noch wichtiger sind allerdings wohl die Okulare.

Hier suche ich halt ein passendes Set. Ich habe gelesen "das Teleskop wechselt, die Okulare bleiben". Gibt es irgendwo ein Set was das berücksichtigt oder kann mir jemand ein solches empfehlen?

Wo nichts fehlt und man quasi sofort loslegen kann?

Finder(?), Sucher, Karten etc... alles dabei?

Preislich wollte ich so zwischen 500-2500 Euro ansetzen.

Vielen Dank schonmal für eure Tipps!

Gruss
Alex


Edit: Sie hat bislang nur das Teleskop soweit ich weiss. Keine Karten oder so. Bzw nichts was ich schonmal gesehen hätte.


Bearbeitet von: alex.nrw am: 10.12.2019 10:47:54 Uhr

mintaka
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
14917 Beiträge

Erstellt  am: 10.12.2019 :  11:55:32 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,

dein Beitrag kommt leider 10 Tage zu spät. Am 30.11. war eine Astromesse (HATT) in Hattingen.
Gibt es bei den Okularen besondere Anforderungen? Soll mit Brille beobachtet werden? Siehe dazu auch http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=228474#809448 .
Bis Ende Januar gibt es die Baader Hyperion mit Rabatt. Wenn es teuer sein darf bieten sich Televue, Explore Sientific (ES), die Baader Morpheus oder auch andere Markenware an. Okulare sind aber immer eine etwas individuelle Sache und sollten ausprobiert werden. Geh mal von 5 bis 6 Okularen aus, davon eines in 2". Die sinnvollen Brennweiten hängen von der Öffnungszahl des Teleskops ab.
Wenn Nebel die bevorzugten Objekte sind, plane 1 bis 2 Nebelfilter (O-III u. UHC) in 2" ein. Die Dinger kosten um die 200 Euro das Stück.
Das plus noch etwas Kleinkram (steht auch auf der verlinkten Seite) kannst du schon mal summieren. Was dann noch über bleibt, kannst du ins Teleskop und Nachführung (EQ-Plattform für Dobson) stecken. Die Grösse für den Transport ist bei dir ja eher irrelevant.
Und verabschiede dich von der Vorstellung eines Rundrum-glücklich-Pakets. Aber der Händler deines Vertrauens wird dir schon was Passendes zusammenstellen.

Gruss Heinz

Bearbeitet von: mintaka am: 10.12.2019 12:06:10 Uhr
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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
695 Beiträge

Erstellt  am: 10.12.2019 :  13:12:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,

so weit ich das beurteilen kann, habe selbst noch nicht durch so ein Discounter-Teleskop geschaut, muss die reine Optik nicht zwingend schlecht sein von solch einem Teleskop.
Meist ist es wohl das mitgelieferte Zubehör, Okulare, Barlow etc. und vor allem die Montierung, die einem das Beobachten mit solch einem Teleskop verleiden.
Aber es ist ja von Vorteil, dass da schon etwas Erfahrung vorhanden ist, wenn auch mit einem mäßigen Equipment.

Der angedachte Dobson, da kommt wohl ein 8"-er bis 12"-er, bei Euren Transportmöglichkeiten, in Frage und ist sicherlich eine gute Wahl und ein großer Schritt vorwärts von Eurem Aldi-Teleskop ausgehend.

Wenn Du selbst mit beim Beobachten dabei bist und das Teleskop trägst, kann sicherlich auch ein 10"-er oder 12"-er her. Würde auch bei Euren gut Sichtverhältnissen (wenig Lichtverschmutzung) von Vorteil sein.

Bei einem Dobson muss man sich bloß im klaren sein, dass der händisch in beiden Achsen nachgeführt werden muss, das was oft flapsig als "schubsen" bezeichnet wird. Muss man mögen und mit klar kommen. Kann bei hoher Vergrößerung an Planeten/Mond schon schwierig werden.
In Kombination mit einem Telrad-Sucher (oder dem preisgünstigeren Omegon Radiant Sucher) und den beiden Atlanten "Deep Sky Reiseführer, "Deep Sky Reiseatlas" und/oder dem "Stern-Atlas" (Peter Vizi) und/oder dem Karkoschka "Atlas für Himmelsbeobachter" wird das Suchen und auch Finden mit Übung recht komfortabel. Auch eine gute Drehbare-Sternkarte in angenehmer Größe ist sehr hilfreich.
Ebenso eine Rotlichlampe, um die Dunkeladaption nicht zu zerstören.

Fotografisch ist DeepSky mit einem Dobson nichts drin.
Bei DeepSky-Fotografie (DSLR) muss super genau nachgeführt werden und das ist nur mit einer motorisierten parallaktischen Montierung möglich.
Mit einer Planetenkamera gehen wohl Planetenvideos (Planeten werden gefilmt und aus diesen Videos werden die Einzelbilder erstellt). Da muss dann aber sehr feinfühlig nachgeführt (von Hand) werden.

Filter würde ich erstmal hinten anstellen, aber nicht aus dem Auge verlieren.
Für Nebel u.ä. einen OIII-Filter und UHC-Filter andenken.
Für den Mond halt einen Mondfilter. Kommt, m.E., aber darauf an wie empfindlich man ist. Ich möchte ihn nicht mehr missen, bei mehr als 50% beleuchtet.

Das mit den Okularen ist m.E. sehr individuell.
Ich kann da nur von mir aus gehen.
Die Hyperions von Baader, die SWANs von Omegon und die Redlines, auch von Omegon, liegen mir. Hat sicherlich auch was damit zu tun, das ich Brillenträger bin und der Augenabstand bei diesen Okularen recht gut ist.

Auf Grund Deiner Budgetspanne (500,-€ bis 2.500,-€) ist sicherlich auch anderes anzudenken.
Ein guter Apo parallaktisch GoTo montiert. Da wäre dann auch später DeepSky-Fotografie möglich.

Wäre von Vorteil wenn Du rausbekommen könntest, was bevorzugt beobachtet werden soll.
Ansonsten scheint ja Eure Beobachtungssituation recht komfortabel zu sein. Evt. habt Ihr sogar einen Garten.
Wenn Balkon vorhanden, dann kommt es sehr auf die Größe an, ob nun für Dobson oder parallaktisch montiert. Wenn der irgendwas um 1,20m tief ist kommen fast nur noch Maksutovs oder SCs in Frage, weil sie schön kurzbauend sind.

Wenns immer raus geht, ob Garten oder Acker, ist m.E. nur das Gewicht ausschlaggebend, welches man gewillt ist ein- und auszupacken.
Wenns GoTo werden soll ist natürlich an eine Stromversorgung zu denken.

Ich hoffe es hilft und konnte ein paar Denkanstöße geben.
Ich erhebe keinen Anspruch auf vollständigkeit und der ein oder andere wird mich korrigieren oder weiteres hinzufügen.

Edit:
Software für den Computer.
Stellarium wäre für mich die erste Wahl.
Kostet nix .

Gruß und CS
Mathias

| Refraktor FH 120/600 | Refraktor FH 120/1000 | Celestron C8 SC XLT 203/2000 | iOptron AZ Pro GoTo | EQ-6 R | ZWO ASI224 |

Bearbeitet von: mbba am: 10.12.2019 13:27:36 Uhr
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Taukappe
Meister im Astrotreff

Deutschland
579 Beiträge

Erstellt  am: 10.12.2019 :  14:16:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,

...folgender alternativer Gedanke von mir:

Unter den Weihnachtsbaum einfach nur ein kleines (weitwinkliges) Fernglas incl. Wertgutschein (im von dir angedachtem Wert) gelegt.

...und kein Komplett-Set, denn du schreibst:
Zitat:
Ich weiss also nicht was sie beobachtet,...

...daher wär´s evtl. zielführender das deine Frau (mit dem Wertgutschein) das Set nach ihren eigenen Vorstellungen/Vorlieben u. Erfordernissen/Bedürfnissen zusammenstellt u. somit auch bekommen kann was sie möchte.

...is halt nur so´n Gedanke.

Gruß
Alfons

Bearbeitet von: am:
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alex.nrw
Neues Mitglied


3 Beiträge

Erstellt  am: 10.12.2019 :  15:37:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Vielen Dank schonmal für das bisherige Feedback!

Zitat:

Unter den Weihnachtsbaum einfach nur ein kleines (weitwinkliges) Fernglas incl. Wertgutschein (im von dir angedachtem Wert) gelegt.


Hach, damit tu ich mich etwas schwer, wenn ich ehrlich bin :)

Zitat:

Wenn Balkon vorhanden, dann kommt es sehr auf die Größe an


1000m² Garten. Keine Balkone ;)

Zitat:

Ein guter Apo parallaktisch GoTo montiert. Da wäre dann auch später DeepSky-Fotografie möglich.


Wer oder was ist ein Apo?

Zitat:

Das mit den Okularen ist m.E. sehr individuell.
Ich kann da nur von mir aus gehen.
Die Hyperions von Baader, die SWANs von Omegon und die Redlines, auch von Omegon, liegen mir. Hat sicherlich auch was damit zu tun, das ich Brillenträger bin und der Augenabstand bei diesen Okularen recht gut ist.


Ja, das hab ich auch schon gelesen. Vielleicht erstmal nur eins dabei und dann noch nen Gutschein... Sie ist "ab und zu" Brillenträgerin (meiner Meinung nach mit deutlicher Tendenz, aber das behalte ich besser für mich).


Bearbeitet von: am:
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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
695 Beiträge

Erstellt  am: 10.12.2019 :  16:46:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,

grundsätzlich finde ich die Idee mit dem Gut- Wertschein auch nicht blöd .
Dann könnt Ihr Euch gemeinsam klug machen und Du kannst das besser mit Deiner Frau abgleichen, was sie gern möchte.

Ein Apo ist ein apochromatischer Refraktor .

Es gibt grundlegend Linsenteleskope, Refraktoren, zu denen gehört der Apo. Der Einblick durch das Okular erfolgt von Hinten.
Das was man so als klassische Bauform bezeichnen könnte.
Bei den Refraktoren gibt es verschiedene Bauformen.
Die "einfachste" ist der Refraktor nach Frauenhofer (FH).
Die Teile haben leider den Nachteil, das sie einen Farbfehler aufweisen. Meist an hellen Objekten. Bei dieser Bauform wird der Farbfehler etwas gemindert indem zwischen den beiden Linsen im Objektiv ein kleiner Luftspalt gelassen wird. Bei den Refraktoren FH lässt sich der Farbfehler auch durch die Brennweite minimieren, aber dann werden die Dinger recht unhandlich. Denn da ist Brennweite gleich Baulänge.
Bei den Apos werden spezielle Glassorten und mehr Linsen genommen um den Farbfehler annähernd und nicht mehr wahrnehmbar zu beseitigen.
Der Nachteil, diese Teleskope sind (sehr) teuer, da sie aufwendig herzustellen sind und die Glassorten entsprechend kosten.

Der Farbfehler kommt dadurch zu Stande, dass Linsen das einfallende Licht brechen (refraktor) und die verschiedenen Wellenlängen nicht zu einem Brennpunkt kommen. Dadurch kann es wirklich "bunt" werden. Kann bei Saturn dazu führen, dass er einen bläulich-violetten Saum bekommt.
Kann auch mal mehr oder weniger stark ausfallen.

Dann die Spiegelteleskope (Reflektoren), das sind die Newtons. Das wäre z.B. Dein angedachter Dobson.
Bei diesen ist der Einblick in das Okular im vorderen Teil des Teleskop.
Bei Newtons wird das einfallende Licht über einen Spiegel, Hauptspiegel, gelenkt, also gespiegelt (reflektor) und dann von einem so genannten Fangspiegel aufgefangen und seitlich aus dem Tubus in das Okular geführt.
So ein Newton hat keinen Farbfehler (spiegeln).
Dafür wird dem Hauptspiegel durch den Fangspiegel sozusagen Objektivfläche genommen. Das wird Obstruktion genannt, oder Abschattung.
Der Fangspiegel liegt halt im Lichtgang. Die Obstruktion liegt so bei ca. 30% bei den gängigen Newtons. Mit mehr Geldeinsatz lässt sich die Obstruktion mindern.

Dann gibt es noch die katadioptrischen Teleskope.
Darunter fallen Maksutov und Schmidt-Cassegrain Teleskope.
Das ist sozusagen eine Mischform.
Hier werden Linsen und Spiegel verwendet.
Diese Teleskope sind kurzbauend und haben, wie Refraktoren, den Einblick hinten.
Diese Teile haben auch Vor- und Nachteile.

Wobei ich die Wortwahl "Vor- und Nachteil" nicht wirklich mag.
Ich benutze z.B. einen Refraktor FH mit einer Öffnung von 120mm und einer Brennweite von 600m.
Der hat sein Einsatzgebiet hauptsächlich für Weitfeld-Objekte. Also Großflächige Objekte, die man mit niedriger Vergrößerung beobachtet.
Da fällt m.E. der Farbfehler auch nicht ins Gewicht.

Wie schon erwähnt worden ist, dass Rundrum-glücklich-Paket gibt es nicht.

Gruß und CS
Mathias

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


18046 Beiträge

Erstellt  am: 10.12.2019 :  17:04:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,

erst mal noch willkommen hier auf Astrotreff.

Deine Vor- bzw. Angaben sprechen durchaus für einen Dobson. Bezüglich "Komplettset"- kommt drauf an, was du darunter verstehst.

Typisch im Beipack sind 2, bei einigen auch 3 Okulare. Meist einfachere Bauart, aber durchaus erst mal nutzbar. Ergänzen oder austauschen kann man immer

Beispiel für ein gutes Set- Galaxy D8-K-MC Dobson Teleskop 8'' f/6, alternativ auf der Seite auch die 10" Version. Da wären 3 Okulare dabei, ein 90° Winkelsucher und der Okularauszug ist mit 1:10 Untersetzung. Ich weiß aber nicht, ob die Galaxy schon wieder lieferbar sind. Die "normal" ausgestattete Alternative wäre der SkyWatcher Skyliner 200P Classic 8" f/6 oder GSO 8-Zoll f/6 Dobson .

Empfehlenswert-den Sucher gegen einen Telrad tauschen lassen (vor Bestellung bei dem gewählten Shop per Mail/Telefon ein bisserl handeln), bei nur 2 Okularen im Beipack vielleicht noch ein weiteres mitbestellen. Das hängt dann aber auch vom gewählten Teleskop ab, also erst für ein Größe/Brennweite/Typ entscheiden, dann nochmals hier nachfragen, welches Okular denn dazu noch passen würde.

APO- setzt natürlich eine passende Montierung voraus und wenn ich nun dein Budget max. ausschöpfe würde das für einen APO/ED-APO so bis vielleicht 115mm Öffnung genügen, den Rest frisst dann die Montierung. Bedeutet- man muss auf reichlich Öffnung verzichten, kann dafür aber auch fotografisch arbeiten

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: am:
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MoStLa Mobile Sternwarte
Neues Mitglied

Deutschland
8 Beiträge

Erstellt  am: 10.12.2019 :  18:59:49 Uhr  Profil anzeigen  Besuche MoStLa Mobile Sternwarte's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,
da ich vor kurzem auf einen Celestron 11Zöller aufgerüstet habe, möchte ich mich von meinem Celestron NexStar 8se mit Zubehör trennen. Damit kann sofort gestartet werden. Bilder und Infos findest du auf meiner Homepage. www.mostla.de
LG und CS Michael

Celestron C11 mit StarSense-Modul und Focuser auf CGEM DX Montierung. GAT Dobson 12,5“
Planetenkamera TIS DBK31AU03 + Astrokamera Atik Infinity + Canon Eos 550 Da

Bearbeitet von: MoStLa Mobile Sternwarte am: 10.12.2019 19:01:42 Uhr
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alex.nrw
Neues Mitglied


3 Beiträge

Erstellt  am: 11.12.2019 :  16:21:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
So,

ich habe mich heute nochmal eingehend beraten lassen mit all euren Anregungen und habe jetzt folgendes gekauft:

1x https://www.intercon-spacetec.de/teleskope/teleskope-bauart/dobson/5262-galaxy-d10-q-dobson-teleskop-10-f/5-mit-quartz-hauptspiegel-und-mc-lrn-330.html

Dazu den Deep Sky Reiseatlas, einen Telrad Finder, das Galaxy Dobson Einsteigerpaket sowie ein Gleitlager Set.


Ich glaube damit kann die beste Ehefrau von allen schonmal ordentlich loslegen.

Warscheinlich vererbe ich ihr dann auch diesen Account ;)

Vielen Dank für die wirklich sehr ausführlichen Erläuterungen! Nettes Forum hier!

Grüsse
Alex

Bearbeitet von: am:
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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2074 Beiträge

Erstellt  am: 11.12.2019 :  18:19:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,
sehr gute Wahl.

Von Deinem Budget ist ja noch ordentlich was übrig.

So wäre mein Tipp, das 15 mm Okular durch etwas höherwertigeres mit mehr Sehfeld und besserer Qualität zu ersetzen. Zwischen 12-15 mm ist so bei Teleskopen dieses Öffnungsverhältnisses die Arbeitsbrennweite, welche am meisten genutzt wird. Da darf das Okular auch einen WoW-Effekt haben und bissel mehr kosten.

Es gibt unglaublich viele Anbieter/ Marken. Zur Sicherheit würde ich ein brillentaugliches Weitwinkel Okular (>72 Grad) mit bequemem Einblick wählen, derer es in diesem Brennweiten-Bereich nicht allzuviele gibt. Beispiele: Televue Delos, Explore Scientific 92 LER 12mm, etc....

Auch wenn letzteres Okular superschwer ist und es wohl Balance-Probleme geben wird (kann man hinten am Tubus mit Gewichten ausgleichen, wenn die Feder bzw. Friktion nicht reicht), wäre das in Preis/Leistung/Erlebnis der Kracher und mein Tipp, um der Reise ins Universum auch den gewollten Kick zu verleihen.
Ist aber Geschmacksache vom Handling her mit dem Gewichtsausgleich beim Okularwechsel, zugegebenermaßen für eine Anfängerin sicher nervig wenn das Teleskop wegkippt beim Rausziehen vom dicken Okular.
Allerdings ist es gleichermaßen zum Aufsuchen und Beobachten geeignet (mit etwas Übung), sodass ggf. ein Okular/Vergrößerungswechsel nur selten nötig ist...

Schöne Grüße
Norman


gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

Bearbeitet von: NormanG am: 11.12.2019 18:20:04 Uhr
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