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me42
Neues Mitglied im Astrotreff


16 Beiträge

Erstellt  am: 06.10.2019 :  20:50:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

heute hatte ich wieder eine Stunde Zeit für dieses Projekt. Diese habe ich genutzt um die 15 x 15 x 1 Vierkantrohre für das Dreieck, die 10 x 10 x 1 Vierkantrohre für die Wippen, sowie 2mm Alublech und 3mm Alu-Winkelprofil als Verbindungselemente zuzusägen. Dazu habe ich eine kleine Bandsäge mit einem Holzsägeblatt mit feiner Zahnteilung verwendet. Dieses schneidet auch Alu sehr gut, wird dabei aber vermutlich etwas schneller stumpf als im Holz. Alternativ könnte man, mit ein wenig mehr Zeitaufwand, natürlich auch von Hand mit einer Bügelsäge, oder einer kleinen Puksäge mit Metallsägeblatt arbeiten.

Anschließend habe ich zur Aufnahme der Nylon-Lagerschrauben M6 Gewinde in die Wippen geschnitten und die Wippen mit M6-Schrauben testweise am Dreieck montiert. Sobald die Zeit es erlaubt, geht es dann mit der Verbindung des Dreiecks mittels Epoxidharzkleber und Blindnieten weiter. Da ich zum ersten mal Nieten verwende, war ich nicht sicher, welche Größe für meine Zwecke optimal ist. Ich habe daher sowohl 3mm, als auch 4mm Nieten besorgt, die in Bezug auf die Materialdicke den Bereich 2,5 bis 5mm abdecken. Nach ersten Tests am vorliegenden Material scheinen die 4mm Nieten gut zu passen.



Viele Grüße,
Matthias

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me42
Neues Mitglied im Astrotreff


16 Beiträge

Erstellt  am: 06.10.2019 :  21:09:59 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ein Aspekt bzgl. der geplanten Justagevorrichtung ist mir unklar, vielleicht kann mir da jemand einen Tipp geben? Die Justage der Zelle wird von oben, über zwei lange M8 Schrauben erfolgen. Diese müssen an den unteren beiden Ecken des Dreiecks mit etwas Spiel gelagert werden, um die leichte Verkippung des Dreiecks in Folge der Justage auszugleichen. Reiner Vogel hat dies laut seiner Webseite mit Passscheiben gelöst. Passscheiben waren mir bisher kein Begriff. Dank Google weiß ich zwar inzwischen worum es sich dabei handelt, mir ist aber trotzdem nicht klar, wie Passscheiben das Problem der Lagerung mit etwas Spiel lösen sollen.

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CloeterianusMaximus
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
89 Beiträge

Erstellt  am: 06.10.2019 :  22:41:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Grüß Dich Matthias,

beruhige Dich! Dieses Pass-Scheiben-Ding ist lediglich akademischer Natur und wirkt sich zumindest visuell nicht einmal annähernd aus.
Wie vieles hier im Forum, welches rein rechnerisch auf die Spitze getrieben wird (Strehl 0,95 wesentlich besser als 0,90 oder Reflektionsgrad 0,95 wesentlich besser als 0,85 etc. pp..)macht das ganze für das Auge eines Normal-Sterblichen nicht wirklich einen Unterschied.
Ist ähnlich wie die aktuelle Anpreisung von 8K-Fernsehern, obwohl das menschliche Auge schon den Unterschied von Full HD zu 4K nicht mehr wahrnehmen kann.

Take it easy und CS

Beste Grüße
Markus


Two Beer or not Two Beer... THIS is here the Question !

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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1398 Beiträge

Erstellt  am: 07.10.2019 :  10:00:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Matthias,

Zitat:
Ich werde es aber einfach bei 315mm belassen, da die Ringe immerhin auf Anhieb eine saubere Kreisform haben und ich nun doch noch Platz für einen Filterschieber habe. :-)

Na siehste, dann wäre das auch geklärt - manche Dinge regeln sich von alleine, wenn man erst mal loslegt.

Dein Hauptspiegeldreieck sieht extrem robust aus, die Federn hingegen etwas schwach (mag aber täuschen...)
Du weißt, dass zwei Justageschrauben ausreichen? - Ich hab noch nie verstanden, warum das immer drei sein müssen... hab schon ein paar "weggelaufene" Hauptspiegel wieder einfangen dürfen.

Viele Grüße

Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Bearbeitet von: Cleo am: 07.10.2019 10:01:17 Uhr
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Erposs
Senior im Astrotreff


184 Beiträge

Erstellt  am: 07.10.2019 :  12:47:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Mir ist nicht klar, welche Aufgabe die Passcheiben in der Spiegelzelle übernehmen sollen. Ich hab meine Spiegelzelle in einem U-Profil gelagert, die Zelle selbst hat ein Gewinde, die Schrauben (Bei mir M6) sind mit selbstsichernden Muttern spielfrei eingestellt, so daß sie sich auch schon nicht mehr leicht drehen. Ein wenig Verspannung ist erwünscht, so verstellt sich nx mehr selber. Hier mal ein Bild der Zelle, die Schrauben sind noch nicht weit genug rein gedreht. Aber man sieht das Prinzip, Spiegelzelle im U-Profil.


Gruß, Jörg!

Bearbeitet von: Erposs am: 07.10.2019 12:54:03 Uhr
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me42
Neues Mitglied im Astrotreff


16 Beiträge

Erstellt  am: 07.10.2019 :  20:56:36 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Markus,

danke für die Einschätzung zum Thema Passscheiben! Mir war nicht klar, ob es sich um einen essentiellen Aspekt handelt, den ich nicht verstehe, oder um ein Optimierungsdetail. Mir geht es hier nicht um Perfektion. Ich bin bei diesem Anfängerprojekt schon zufrieden, wenn das Ergebnis „gut brauchbar“ ist.

Hallo Holger,

ja, ist wohl wieder ein Beispiel dafür, dass man manchmal nicht zu lange überlegen, sondern einfach mal anfangen sollte. :-)
Das zwei Justageschrauben ausreichen, ist mir bewusst. Ich habe trotzdem jeweils drei Druckfedern und Schrauben gekauft, weil ich bei Kleinteilen zu einer gewissen Vorratshaltung neige. :-) Ich bin auch gespannt, ob die Druckfedern stark genug sind. Der Baumarkt war diesbezüglich nicht besonders gut sortiert, ich habe keine stärkeren gefunden.

Hallo Erposs,

sehr interessante Idee, die Lagerung in U-Profilen. Ich wollte die Justageschrauben nun eigentlich ohne Spiel an der Spiegelbox befestigen, durch Holzblöcke mit Rampamuffen nach oben führen und dort mit Rändelschrauben versehen. Dein Ansatz scheint aber eine gute Alternative zu sein, die ich nun auch noch in Betracht ziehen werde.

Gerade bzgl. der Verspannung hatte ich Bedenken. Mir war nicht klar, ob die Verkippung des Dreiecks bei der Justage zu einem Verklemmen führt, wenn kein ausreichendes Spiel vorgesehen ist. Auf Grund Eurer Ratschläge bin ich diesbezüglich nun aber erst mal beruhigt.

Vielen Dank!
Matthias


Bearbeitet von: am:
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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1398 Beiträge

Erstellt  am: 07.10.2019 :  22:30:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Matthias,

Zitat:
Der Baumarkt war diesbezüglich nicht besonders gut sortiert, ich habe keine stärkeren gefunden.


da muss man kreativ sein - mein letzter Selbstbau verwendet Druckfedern, die ursprünglich die herausnehmbaren Gitterstäbe in einem Kinderbettchen an Ort und Stelle hielten :-)))

Gruß, Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Bearbeitet von: am:
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Starbiker
Senior im Astrotreff

Deutschland
104 Beiträge

Erstellt  am: 11.10.2019 :  22:17:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Mathias,
das mein Tipp mit der - 10% Schablone nicht funktioniert hat tut mir leid, ich würde das aber jetzt auch so lassen. Du hast ja beim Fangspiegel extra den Größeren
genommen und so wird sich das schon wieder ausgleichen. Beim Zusammenfügen der Vierkanntrohrenden habe ich mit der Schablone eine massive Alustange genommen und die im gleichen Radius gebogen. Dann ca. 2 cm lange Stücke (nach dem biegen!) abgesägt und die dann (wieder passgenau schmirgeln) eingepasst. Letztlich habe ich das nur gemacht, um das leichter zusammenschweißen zu können. Hätte man aber gar nicht mehr schweißen müssen, das wäre mit kleben sicher auch gegangen. Für die Streben zwischen den Ringen willst du Rundrohr nehmen? Warum? Falls du im nachhinein noch ein Loch in die Streben bohren willst( man weiß ja nie!) ist das in runde Stangen auf jeden Fall schwieriger. Die Wippen habe ich aus vierkannt U-Rohr gemacht und sie direkt auf dem Dreieck plaziert. Die Kraftverteilung auf die Schrauben ist dadurch günstiger. Sollte aber auch so gehen wie du es planst. Gespannt bin ich auf deine untere Stangenklemmung, das war bei mir ein heikeler Punkt. Letztlich habe ich sie vom Schreiner machen lassen (8° schräge Bohrung) der es aber auch nur so halbgut hingekriegt hat. Steht jetzt bei mir etwas unter Spannung, funktioniert aber ganz gut. Mach mal weiter hier mit deinem Bericht, ich bin gespannt!
Viele Grüße
Udo

Dobson 10" Orion, Selbstbau Dobson 16" mit Spiegel von Astroreflekt

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