Statistik
Besucher jetzt online : 237
Benutzer registriert : 22111
Gesamtanzahl Postings : 1090396
Der Astronomie-Chat ... Live Diskutieren, Fragen stellen, Kontakte knüpfen ... Jederzeit mit anderen Sternfreunden in Echtzeit plaudern ...
Benutzername:
Passwort:
Passwort speichern
Passwort vergessen?

 Alle Foren
 Astronomie - der Teleskop-Selbstbau (ATM)
 Das Teleskop-Selbstbau Optikforum
 Definition der Schärfentiefe
 Neues Thema  Zum Thema antworten
 Druckversion
Autor Vorheriges Thema Thema Nächstes Thema  

HeikoW
Neues Mitglied im Astrotreff


11 Beiträge

Erstellt am: 20.08.2019 :  17:23:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Servus,

eine kurze Frage, an verschiedenen Stellen/Foren läuft mir folgende Definition der Schärfentiefe bei (Fernrohr-) Objektiven über den Weg : -> T=2*lambda*N^2 <- wobei lambda i.d.R. 546 nm ist. Mir ist die Herleitung dieser Gleichung nicht wirklich klar, ich finde hier auch ad hoc weder im Laux noch bei Texerau noch bei Suiter eine (offenkundige) Entsprechung bzw. Referenz auf diese Gleichung (?) Kann mir hier jemand weiter helfen, ggf. auch mit einem Link zum weiter lesen.

CS, Heiko

Bearbeitet von: am:

Cleo
Altmeister im Astrotreff


1426 Beiträge

Erstellt  am: 20.08.2019 :  17:36:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Heiko,

das ist die Definition der wellenoptischen Schärfentiefe nach Rayleigh, nur hier mit der Öffnungszahl N geschrieben statt mit der numerischen Apertur sin u.
Siehe z.B. hier, setze n = 1 und ersetze sin u durch 1/2N.

Viele Grüße, Holger

Machen ist wie wollen, nur krasser.

Bearbeitet von: Cleo am: 20.08.2019 17:36:45 Uhr
Zum Anfang der Seite

HeikoW
Neues Mitglied im Astrotreff


11 Beiträge

Erstellt  am: 20.08.2019 :  18:44:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Holger,

danke für die schnelle Antwort. Das hatte gefehlt, damit macht nun auch die Definition im Laux Sinn. Mein Denkfehler war der Wert für die NA dort.

Ich versuche mal zusammen zu fassen, n=1 da Luft, fällt weg. Laut Laux ist T=lambda/(2*NA^2) wobei NA=sin(u) und u=arctan(1/(2*N)). Wenn ich das e.g. für einen 100/1000 (N=10) einsetzte komme ich auf eine Schärfentiefe von T=0,109 mm (546nm). Das passt mit der eingangs erwähnten Gleichung, kommt dasselbe raus.

Vielen Dank!

CS, Heiko


Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite
  Vorheriges Thema Thema Nächstes Thema  
 Neues Thema  Zum Thema antworten
 Druckversion
Springe nach:
Astrotreff - Astronomie Treffpunkt © Astrotreff 2001 - 2019 Zum Anfang der Seite
Diese Seite wurde in 0.28 sec erzeugt. Snitz Forums 2000

Der Astrotreff bedankt sich für die Unterstützung von:



?