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Seite: von 3

andre75
Mitglied im Astrotreff


82 Beiträge

Erstellt  am: 10.09.2019 :  21:29:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Michael,
ich bin zwar nicht so erfahren wie die meisten Mitglieder die hier schreiben, aber ich habe in Punkto Handhabung und "Aufstellmühe" auch meine Erfahrungen gemacht.
Einen 6" Dobson hatte ich auch mal, die Schlepperei und die Zwangshaltung beim Beobachten haben mich schon sehr gestört...so dass ich dann ofmals zum 10x50 Fernglas griff.
Inwischen habe ich einen TS 102mm f7 APO FPL53(2 Linser), ich nutze ihn auf einem Berlebach Kurbelstativ mit einer Berlebach Castor Montierung mit Gegengewicht. Diese Kombination würde ich jeder Zeit wieder so wählen (absolut spielfrei und stabil).
Ich bin 1,86m und kann damit bequem im Stehen senkrecht nach oben schauen (voll ausgekurbelt). Ebenso lassen sich Objekte rel. dicht über dem Horizont im Stehen oder auch im Sitzen bequem beobachten.
Diese Variabilität möchte ich nicht mehr missen.
Ich beobachte bis max. 0,75mm AP, also ca. 150 Fach.
Selbst hier im Norden wo immer ein leichtes Lüftchen weht, steht die Kombination ruhig und zittert auch bei 150x nicht wirklich.
Einen 5Zoller hatte ich mal Leihweise, das empfand ich schon als eine "Menge mehr Refraktor"...das wäre mir auf Dauer schon zu viel, gerade wenn man oft nicht die ganze Nacht Zeit hat.
So erfreue ich mich an meinem 4 Zöller in dem Glauben, mit ein Paar TeleVue´s nahe am maximal Möglichen bei dieser Öffnung zu sein.
Gut ist ein Telskop halt nur wenn man es auch benutzt.
Meine Kombi ist immer komplett aufgebaut, und somit auch schnell im Garten irgendwo aufgestellt (je nach Lage der Objekte).

Anfangs hatte ich ein APM 100mm Semi APO Bino, das ist auch eine Sache der ich jederzeit wieder verfallen könnte. Das Erlebnis ist hier noch mal deutlich gesteigert. Die Detailwahrnehmung ist schon um einiges besser mit beiden Augen, dazu noch ein echter Space Walk Effekt den sonst kein normales Teleskop so liefern kann. Nachteil sind die hohen Okularkosten weil man alles 2x benötigt und dann meist bei ca. 600 Euro pro Vergrößerung liegt. Das alte Gerät hatte hin und wieder Probleme mit Doppebildern bei hohen Vergrößerungen (die Helical Okularauszüge hatten Spiel, das konnte man sich dann jedoch "hindrücken"), die neuen APM´s haben das Problem aber nicht mehr.
Gruß Andre

Bearbeitet von: andre75 am: 10.09.2019 21:40:28 Uhr
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astrofan55
Mitglied im Astrotreff


97 Beiträge

Erstellt  am: 10.09.2019 :  22:26:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andre,

ja mir schwebt ja auch so was vor grab und go Teleskop.

Im Refraktorbereich hatte ich ursprünglich bis an die Größe 140 SD APO f7 APM gedacht auf azimuthaler Montii mit Ayo Monti / Giro oder so ähnlich, wäre zusammen vlt ca 24 KG . Das könnte man maximal von der Garage oder Wohnzimmer in einem Hieb raus tragen, wobei schon wirklich sehr grenzwertig, da nicht nur das Gewicht zum tragen kommt sondern eben auch die Unhandlichkeit/Ausladend.
Außerdem mit Bino am Mond aufgrund der dann doch längeren Brennweite (mit Glaswegkorrektor) sieht man den Mond wohl nicht mehr als Kugel im Raum schweben (großes Gesichtsfeld).

2. Möglichkeit das APM Fernglas SD Apo 100 FCD 100 Linsen.

Soll schon sehr farbrein sein laut diversen Berichten. Die Doppelbilder die bei Höchstvergrößerungen entstehen können, sollen beseitigt werden können, in dem man die Okulare in den Okularhalterungen dreht/etwas verkippt,
also das soll sich beseitigen lassen. Ich finde reizvoll an den Gläsern, dass man sie inkl. Monti und Dreibein in einem ab ca 16 KG Gesamtgewicht, je nach Monti bis 19 KG Gewicht - heraus tragen kann, Grab und Go Teleskop für mich.

Außerdem 2,8 Grad mit Bino im 100er Linsen/Öffnungsbereich ist nicht zu verachten. Dar Mond schaut gerade bei Vergrößerungen zwischen ca 25 und 80 Fach faszinierend aus, da er dann als 3 dimensionale im Raum schwebende
Kugel in diesem Vergrößerungsbereich wahr genommen wird. Ein für mich magischer Anblick.

Deswegen, ist die Qual der Wahl recht schwer für mich aber ich hab ja noch etwas Zeit.

VG

Michael

Bearbeitet von: astrofan55 am: 10.09.2019 22:27:39 Uhr
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Marcus_S
Senior im Astrotreff

Deutschland
135 Beiträge

Erstellt  am: 10.09.2019 :  23:12:47 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin Michael,

Du hast in Deinem Eröffnungspost ja zumindest genaue Vorstellungen zu Deinem Vorhaben geäußert. Irgendwie kommt mir dabei aber aus Schulzeiten die Mengenlehre und auch der Begriff der Leermenge in den Sinn...

Aber als Anregung: es gibt ja von TS einen recht wenig beachteten 130 mm (paßt) f/7 (paßt), der aber nicht so klein und kompakt ist (runde 10 kg) und eine entsprechende Montierung möchte.
Der ist zwar ein Triplett, das schon ein Weilchen auskühlen möchte, aber hinsichtlich der optischen Qualität gibt es mindestens ein Exemplar der alten Version mit festem Tubus, das durchaus erträglich ist und dem Beobachter sehr viel Spaß macht. Und mit einem manierlichen 2,5"-OAZ ausgestattet. Und dabei auch noch mit Deinem Budget erschwinglich ist. Und in der aktuellen Ausführung noch dazu wohl mit kürzbarem/modularen Tubus, zumindest so beschrieben, angeblich geeignet für Bino-Beobachtung. Und solch ein Bino-Ansatz dürfte auch die ausgeprägte Kopflastigkeit des Teleskops ein wenig kompensieren.
Allerdings würde ich mit meinen Ansprüchen an die Mechanik sowas nicht mehr auf die kleinen, halbhohlen, stranggepreßten Prismenschienen hängen wollen...
Zumindest ein Blick in den Katalog kann vielleicht nicht schaden, verpflichtet ja noch zu nichts.

Zu der Montierung sage ich nichts, damit kenne ich mich nicht aus. Der Sinn einer azitmutalen Montierung für einen Refraktor, gerade bei der Planetenbeobachtung, erschließt sich mir aus meiner bisherigen Beobachterei noch immer nicht.


Viele Grüße von

Marcus





Bearbeitet von: am:
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5313 Beiträge

Erstellt  am: 10.09.2019 :  23:31:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Michael,
der 140 SD APO hat eine Transportlänge von 830 mm bei einer Brennweite von 980 mm. Der Backfokus soll 180 mm sein. Das könnte je nach Binoansatz schon reichen so dass Du keinen Glaswegkorrektor brauchst.

Du hast allerdings Recht, dass das System schon wuchtig ist. Daher würd ich eher auf 5" gehen. Das ist auch günstiger, leichter und bietet noch mehr Backfokus:
https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p10133_TS-Optics-PhotoLine-125-mm-f-7-8-FPL53-Lanthan-Apo---2-5--Auszug.html
Backfokus: 150 mm ab der 2" Steckhülse bei angeschraubter M95x1 Verlängerung
Erweiterter Backfokus: 210 mm ab der 2" Steckhülse ohne M95x1 Verlängerung
Das liest sich zumindest schon mal gut.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: am:
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