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marsface47
Senior im Astrotreff


218 Beiträge

Erstellt am: 26.07.2019 :  08:48:36 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin!
Ich habe mal probiert, meinen 1.25" Reducer an meinem Mak (102/1300) einzusetzen, allerdings erfolglos. Kleines, rundes Abbild der Spiegel, aber keine klare Sicht.

Wie sieht es speziell bei diesem Teleskoptyp mit dem Einsatz einer 2x Barlow-Linse aus? Ich würde die ggf. für mehr Vergrößerung bei Mond- oder Planetenfotos einsetzen. An meinen beiden anderen Optiken würde eine Barlow für mich wenig Sinn machen, und jeder Fehlkauf macht Frust ;-(

VG & CS
Peter

Sky-Watcher EQ3 Pro SynScan Goto auf EQ5-Stahlstativ
Sky-Watcher Evostar 80 ED
Sky-Watcher Skymax 102
Canon 60D
Canon 1000Da
Qiman 7C (baugleich ASi120 Mini)
u.v.w.

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17673 Beiträge

Erstellt  am: 26.07.2019 :  11:26:47 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Peter,

welche Okulare sind denn vorhanden? Mit dem 102/1300 würde dir ein 7mm Okular zur max. noch sinnvoll nutzbaren Vergrößerung bringen, Okulare zwischen 8mm und 10mm wären ebenso ausreichend und zeigen dir bereits mehr als 95% aller möglichen Details.

Eine 2x Barlow macht allenfalls nur dann Sinn, wenn du kein Okular 10mm oder kleiner hast und zusammen mit der Barlow ein Okular im Brennweitenbereich 14-20mm nutzen möchtest.

Gruß Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3712 Beiträge

Erstellt  am: 26.07.2019 :  17:22:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Peter,

fotografisch geht das, und Deine Brennweite wird erhoeht. Da die Fokalebene bei einer Kamera aber weiter aus der Barlowlinse herauskommt als beim visuellen Einsatz, rutscht die Barlowlinse effektiv weiter nach vorn und sie wirkt staerker. Statt 2x kannst Du um 2.5x haben.

Ansonsten kein Problem, eine Barlowlinse am Mak einzusetzen. Es ist ja ein relativ langsames Oeffungsverhaeltnis, und da macht eine Barlowlinse weniger Probleme als bei Verwendung mit einem schnellen Newton.

Was die Reduzierlinse betrifft: Es kann passieren, dass das Gesichtsfeld des Teleskopes kleiner ist als das Bildfeld, was geometrisch auf dem Chip abgebildet ist. Die Folge ist Vignettierung, und statt einem rechteckigen Ausschnitt des Himmels registriert die Kamera einen Bildkreis. Das ist normal, aber zugegebenermassen wenig aesthetisch. Wenn Du aber ein "Bild der Spiegel" gesehen hast (Kreis mit Fangspiegelschatten), dann warst Du nicht im Fokus. Bei einer brennweitenverkuerzenden, positiven Linse musst Du den Fokus weiter aus dem Teleskop herausholen, also die Spiegel naeher zusammenbringen. Kommst Du dabei an den Anschlag, gestattet Dir der Fokussierbereich nicht, die Brennweitenverkuerzungslinse einzusetzen. Allein ueber eine Verringerung des Abstandes von der Linse zum Chip, z.B. durch eine kuerzer bauende Fotoadaption, koenntest Du da noch Abhilfe schaffen.




Best wishes aus Nordostengland,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

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