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 Warum genaues einnorden trotz Guiding
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Seite: von 2

Jo_Ko
Meister im Astrotreff

Deutschland
297 Beiträge

Erstellt  am: 14.07.2019 :  10:34:28 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Jo_Ko's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Mario,

es macht schon Sinn, in diesem Fall Korrekturen in der DEC-Achse nur in eine Richtung zuzulassen (die RA-Achse fährt ja auch nicht zwischendurch in die Gegenrichtung). Welche Richtung das ist, hängt wie gesagt davon ab, in welche Richtung du das Einnorden verstellt hast (am besten nur leicht im Azimut) entsprechend dem Vorgehen beim Scheinern.

Vielleicht hast du ja auch schon gelesen, dass noch empfohlen wird, zusätzlich die Balance in der DEC-Achse leicht zu verändern, um auch hier (wie in der RA-Achse) ein leichtes Übergewicht in eine Richtung zu schaffen.

Da diese drei Faktoren (Balance, Verstellung der Einnordung, Korrekturrichtung des guiding) aufeinander abzustimmen sind, lässt sich nicht pauschal eine Richtung angeben.

Viele Grüße
Joachim

Die Sterne lügen nicht. Das Problem sind die Astrologen.

www.astro-joko.de

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Doc HighCo
Meister im Astrotreff

Deutschland
517 Beiträge

Erstellt  am: 14.07.2019 :  10:42:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

wie gesagt: Mit der Fehleinnordung das habe ich selber auch noch nicht ausprobiert, sondern nur davon gehört, deshalb kann ich nicht sagen, ob es funktioniert. Nur mit der Bildfelddrehung bei einer leichten Fehleinnordung würde ich mir beim Stacken keine großen Gedanken machen. Auch wenn meine Werte da nicht ganz stimmen, muß man bedenken, daß nur der differentielle Unterschied zwischen Drehung um den richtigen Himmelsnordpol und den leicht versetzten "falschen" Pol für die scheinbare Bildfeldrehung der Aufnahme zum tragen kommt. Und die ist dann meist vernachlässigbar gering.

Gruß

Heiko

Bilder bei Astrobin: https://www.astrobin.com/users/Doc_HighCo/

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suntilliana
Meister im Astrotreff

Deutschland
370 Beiträge

Erstellt  am: 14.07.2019 :  11:15:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Joachim, Hallo Heiko,

<==> Joachim

Okay! Ich muss jetzt einfach auf besseres Wetter hoffen, um mal PHD einsetzen zu können.
Danke für dein Feedback!

<==> Heiko
Ich denke auch, dass das nicht allzu viel ausmachen sollte. Beim Dithern verliert man vielleicht mehr Pixel...
Auch dir vielen Dank für deine Antworten!

LG
Mario

PST-Modifikation (102/1000)
Celestron C8
ASI 178MM
Canon EOS 600D (modifiziert)
HEQ5 Synscan Pro

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16926 Beiträge

Erstellt  am: 14.07.2019 :  11:46:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Mario,
Zitat:
Übrigens habe ich ein MGen - komme damit aber nicht klar.
Dann mach dich mit dem Teil vertraut, bessere Ergebnisse wirst du kaum erhalten.
Zitat:
Wie kann man stressfrei den periodischen Schnecksnfehler recht genau bestimmen?
Soweit mir bekannt ist geht das mit dem MGen, der kann auch noch einiges mehr. Und das entlastet auch den Rechner.

Bewusst falsch einnorden um Guiding zu erleichtern halte ich für einen falschen Ansatz. Schneckenfehler mit leichtem Ungleichgewicht ausgleichen ist wohl der bessere Weg.
Zitat:
Wie viel "Verschnitt" bringt es so mit sich, bei z.B. 50x5min mit der ASI1600, wenn man z.B. nach Kochab einnordet und danach "nur" ein 3-Sterne-Alignment macht?
Einnorden hat mit dem Alignment erst mal nichts zu tun. Das Alignment dient ausschließlich zum Anfahren von Objekten.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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suntilliana
Meister im Astrotreff

Deutschland
370 Beiträge

Erstellt  am: 15.07.2019 :  09:37:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Stefan,

zum MGen:
ich denke, wenn ich in PHD2 erfolgreich sein werde (davon gehe ich mal aus! , dann helfen mir die gesammelten Erfahrungen auch beim MGen.
Die "Überwachung" des Guidings finde ich zunächst bei PHD2 visuell just in time besser aufbereitet.

PEC geht wirklich mit dem MGen. Ich hatte kürzlich ein Programm gefunden, mit welchem mann auch eine "PEC-Datei" wieder in die Monti zurückspielen kann... war es PCPrep...noch mal gucken...

Alignment - habe ich dummerweise mit dem Guiding szuammengewürfelt - danke für den Hinweis!

Meine Meinung bisher:
Man sollte zwischen mechanischen Gegebenheiten der Monti (Optimierung, richtige Balance) und Guiding trennen.

Wenn ich meine ersten LOGs in PHD2 und die damit erstellten Bilder zur Verfügung habe, dann bin ich schlauer.

Ich bin eher der visuelle Typ (nicht bei bei Astro...) - ich benötige Bilder, beschriftete Zeichnungen, Diagramme, Animationen, ...

Herzliche Grüße
Mario

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Bearbeitet von: suntilliana am: 15.07.2019 09:38:41 Uhr
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Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
10044 Beiträge

Erstellt  am: 15.07.2019 :  10:58:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Mario,
wenn man das Guiding laufend "überwachen" muss, dann guide doch einfach von Hand wie vor 40 Jahren. Auge ans Fadenkreuz-Okular des Guidingteleskops, Handbox (Cursortasten) in die Hand ..

Das schöne am Guiden ist doch, dass es das z.B. mit der MGEN gerade ohne ständige Überwachung funktioniert. Wenn da ab und zu die LED mit den Korrekturimpulsen aufblizt, sieht man sofort, ob die ihren Leitstern noch hat oder nicht.

Ich befürchte, dass wenn du schon mit der MGEN nicht zurecht kommst, du dich mit PHD auch nicht leichter tun wirst. Warum bestimmte Einstellungen so sind und nicht anders, beruht in vielen Fällen einfach auf Erfahrungswerten.

Gewöhnungsbedürftig bei der MGEN sind die Zahleneingaben per Cursor und das Bestätigen der Eingaben. Dafür gibt es aber die Betriebsanleitung. Klar ist da ein PC-basiertes System mit kompletter Tastatur/Maus und Bildschirm bequemer. Aber wie oft melden sich die Leute hier, dass ihr Laptop draußen verrückt spielt, sie keine Verbindung nach einem Update herstellen können etc...

Kalle - Alles wird gut !
Meine Okulardatenbank im Astrotreff: hier
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Bearbeitet von: am:
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Astrohardy
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
7535 Beiträge

Erstellt  am: 15.07.2019 :  11:50:45 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Astrohardy's Homepage  Antwort mit Zitat
> Mit Einnorden nach Kochab und anschließendem 3-Sterne-Alignment soll die Genauigkeit ausreichen.

Kochabeinnorden ist diese Jahre genau so genau wie Polsucher laut Gebrauchsanweisung, weil 2017 Kochab auf der Verlängerung Pol->Polaris stand. Eine gute Polsucheraufstellung reicht m.E. für viele Zwecke total aus. Voraussetzung: Polsucher muss genau parallel zur Polachse justiert sein. Vernünftiges Alignment wirkt sich auf die GOTO-Genauigkeit aus, wobei da der Teufel im Detail steckt (andere Baustelle).

Man sollte sich generell überlegen, wie genau die Nachführung für den jeweiligen Fall sein muss und wie lange man herumjustieren will. Bildfelddrehung in einer 10min-Aufnahme sollte bei guter Polsucherausrichtung kaum auftreten. Und heutige Stackingprogramme können die Drehung gut kompensieren.

Wenn ich eine fest aufgestellte Montierung habe, sollte ich mehr Aufwand treiben.

> Sollte man in diesem Fall PHD2 sagen, dass er in Dec nur in einer Richtung korrigiert und wenn ja - welche Richtung ist das ?

Das ist vor allem eine Frage der Genauigkeit des Scheckengetriebes in Dek! Wenn es Schneckenspiel gibt und das Schneckenspiel nie so ganz konstant ist (EQ5, GP), dann macht das Sinn. In welche Richtung? Naja, man muss ausprobieren, in welche Richtung der Stern wegdriftet. Und entsprechend die erlaubte Drehrichtung einstellen. Man sollte während der Aufnahmeserie im Auge behalten, ob die Drehrichtung immer noch stimmt, denn bei einer nicht perfekten Polaufstellung hängt die Driftrichtung in Dek. von der Position des Objekts an der Himmelskugel ab, und die ändert sich im Laufe einer längeren Aufnahmeserie.

Hartwig

Bearbeitet von: am:
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suntilliana
Meister im Astrotreff

Deutschland
370 Beiträge

Erstellt  am: 15.07.2019 :  12:25:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Kalle, Hallo Hartwig,

<==> Kalle
Man lernt ja beim MGen nichts dazu, wenn man nicht (zumindest am Anfang) ständig zu den LEDs schaut.
Stellt sich für mich auch die Frage, wie oft die LEDs blicken sollten/dürfen, damit alles okay scheint.
Ich würde dann jede gerade erstelle Aufnahme nach runden Sternen kontrollien. Das will ich mir aber auch irgendwann ersparen.

Mag sein, wegen PHD vs MGen.
Aber alleine die x-mal gelesenen Anleitungen dazu sagen mir persönlich - mach ma erst PHD.

<==> Hartwig
Danke für deine Antworten!
Ich werde vorerst nur 400mm Brennweite über 9x50 Sucher guiden.
Das C8 mit bei F/6.3 kommt dann später. Da mache ich zunächst nur Kurzzeitbelichtung mit.

Ich warte einfach auf Testzeiten. Das Wetter in HH k...t mich in den Ferien echt an!

LG
Mario

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Bearbeitet von: suntilliana am: 15.07.2019 12:25:43 Uhr
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der alex
Meister im Astrotreff

Deutschland
752 Beiträge

Erstellt  am: 15.07.2019 :  15:45:41 Uhr  Profil anzeigen  Besuche der alex's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Mario,

Wenn die LEDs blinken , Schön im Wechsel, ist das völlig ok. Sollten Sie länger leuchten ist das weniger gut.( lange Korrekturen sieht man im bild) Blinken sie häufiger, wird mehr korrigiert , was auf ungenaue Aufstellung oder einnordung schliessen läßt, blinken sie weniger warst du genauer und blinken sie gar nicht, warst du super genau. In diesem Falle würde ich unruhig werden, weil meiner Meinung nach kaum möglich. Die Korrekturen sorgen doch für Runde Sterne, zumindest um deinen leitstern. Mit phd ist es doch genauso und die fehler , mitsamt seinen erscheinungen wie bildfelddrehung, treten genauso zu tage. Mit dem mgen ist das auch gar nicht schwer und wie einer schon bemerkte, vieles ist Erfahrung. Einen Nachteil hat er allerdings. Vergesse ich meine Brille, ist die Nacht gelaufen.

Viele Grüsse

Meade 8 Zoll SC,
William Optics GT 81 Apo,
Mgen 2
Neq 6 und Star Adventurer
Canon Eos 1300da

Bearbeitet von: der alex am: 15.07.2019 15:49:48 Uhr
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suntilliana
Meister im Astrotreff

Deutschland
370 Beiträge

Erstellt  am: 15.07.2019 :  16:09:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,

vielen Dank für deine Hinweise!

Ich hatte auch schon mal 6h am Stück mit dem MGen geguidet - der lief wie geölt - hatte aber trotzdem zu eirige Sterne.
Ich schiebe das aber nicht auf dem MGen.

Meine nächsten Schritte mit dem MGen:

1) Einnorden wie bisher,
2) unterschiedliche "Balances" beim Guiden antesten - um dafür ein Gefühl zu bekommen,
3) ggf. dann Polar-Alignment mit Sharpcap,
4) mich um mein PE kümmern,
5) warum ggf. dann ncht mal auf Riemenantrieb umstellen...

Ergänzungen?

<==> Tony
Hilft dir das alles auch weiter?

Viele Grüße
Mario

PST-Modifikation (102/1000)
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