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Seite: von 5

Frank70
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
44 Beiträge

Erstellt  am: 06.07.2019 :  16:18:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Boah! Wenn so mancher immer schreiben müsste was er redet, dann wüste er wievie er redet!
Also weiter:
Ich bin deshalb davon aus gegangen, dass einfach der Unterschied vom 150/750 zum 200/1200 so gering ist, dass man da kaum Unterschied bemerkt, außer halt das der 200/1200 von grundaus deutlich mehr vergrößert.
Deshalb die Überlegung jetzt mindestens eine Größe zu überspringen und vom 8" ditekt zum 12" zu gehen!

Aber dass mein 5mak Haushimmel ( Gartenhimmel) mir hie ein Strich durch die Rechnung machen könnte, da bin ich noch nicht so drauf gekommem!
Vieleicht kann ja mein Großer (8er)doch deutlich mehr und nur meine moderate Himmelsqualität zwingt ihn in die Knie.
ich weiß ich soll nicht das Thema verlassen: Aber hat da mal jemand auch schon Erfahrung oder eine Meinung zu? Ich hab noch was in der Hinterhand, aber kommt jetzt immer in separatem post, weil ich hier gerade auf'm Tablet rumtippe und das ziemlich mühselig ist.
Gruß, Frank

Bresser Messier 90/500, Orion 90/910 auf Omegon EQ-500 mit Motor Nachführung, SkyWatcher 150/750 auf GSO-ATZ, SkyWatcher 200/1200 Dobson, Meade Lightbridge 304/1524 Dobson, Nikon Prostaff 7S 8×42

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CorCaroli
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
4299 Beiträge

Erstellt  am: 06.07.2019 :  16:29:08 Uhr  Profil anzeigen  Besuche CorCaroli's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

Ich bin vor ein paar Jahren von 8"/f4 auf 12"/f4 umgestiegen. Ich beobachte unter normalen Landhimmel, Sterne bis 6m2 kann ich immer sehen, an meinem dunklen Standort komme ich bis auf 6m5/6m6, eventuell auch ein oder zwei zehntel Magnituden tiefer.

Ich dokumentiere meine Beobachtungen die ich mit allen meinem Teleskopen gewonnen habe.
Auf meiner Seite habe ich meine Dokumentationen veröffentlicht. In diesem Tabellen habe ich auch die Optik, Vergrößerung und eventuelle Filter mit hinein geschrieben:
Beobachtete Objekte - corcaroli.de

Eventuell helfen meine Aufzeichnungen bei deiner Entscheidung für ein Teleskop weiter.

Viele Grüße
Gerd

corcaroli.de - Beobachten am Tag und Nachthimmel.

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Frank70
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
44 Beiträge

Erstellt  am: 06.07.2019 :  17:27:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Also nebenbei. Mein 150/750 ruht auf einer GSO-ATZ! Toll diese Montierung! Da sollte sich meine EQ-500 mal ne Scheibe von abschneiden in Sachen Schwingungsunanfälligkeit. Gut die Atz braucht ja auch keine Gegengewicht mit sich rumzuschleppen!
Oben hab ich gesagt ich hätte noch was in der Hinterhand! Kommt jetzt:
Um Ostern rum diesen Jahres war ich neine Eltern im Altmühltal besuchen nahe der Seen Brombachsee.
So und jetzt setzt euch wenn ihr noch nicht sitzt.
Ich konnte nur den 150/750 und die ATZ mitnehmen obwohl ich das im Nachhinein bereue und erst jetzt seit dem ihr mir soviele gute Tips geschrieben habt erst so richtig bewerten kann.

Ich bin am Di. 23.04. ( Mond 4 Tage nach Vollmond und deutlich unter Horizont) um 22:00 Uhr in den Garten meiner Eltern gegangen. 150/750 auf ATZ in wenigen Minuten startklar.
Boah! M51 Whirlpool Hammer! Meine Tochter kam auch raus! Sie war noch nicht vollständig adaptiert das arme Kind!
Gut das ich ihr das nicht gesagt habe an diesem Abend. Aber mache Momente will mann einfach nicht kaputt machen! Sonnst hätte sie womöglich ihr ganzes Leben gedacht wir wären nicht ihre richtigen Eltern!
Aber sie mal im dem Glauben gelassen es wäre alles in ordnung mit ihr habe ich sie an das 150/750 rantreten lasse. Wie gesagt sieh sah nichts im dunkeln! Ihre ersten Worte:
Endlich sehe ich mal das was ich immer sehen soll wenn ich durch dein Teleskop gucke und muss mir nicht immer alles nur vorstellen was mann jetzt sehen können sollte!
Das war M51.
Die dreier Galaxiengruppe im Löwen M65/M66 und NGC3628 sofort gefunden und auch beobachten können (ihre Formen).
Eulennebel sofort gefunden und sehr gut erkannt. Nur leider ohne Eule! Jetzt gerade fäll mir ein, dass die Eule ja 180Grad gedreht im Okular gewesen sein muss! Also hätten wir sie ja doch eventuell sehen können.
M64 Galaxie sofort gefubden und deutlich gesehen.
Ich willes nicht in die länge ziehen oder besser gesagt dr Mond wollte es nicht.
um 01:00 Morgens gingen alle Straßenlaternen aus!
Um 01:30 kam das erste Mondlicht schemenhaft über den Horizont.
Ende einer schonen Nacht. Und nebenbei hatten wir das mit der Adaption bei meiner Tochter auch noch hinbekommen. Ich musste ihr also gar nicht sagen. Manche Dinge klären sich also Gott sei Dank ganz von allein!
Meine Eltern hatten dann auch noch schöne Neukgkeiten für mich in den nächsten Tagen:
Die nächste Baustufe im Ort wird bald begonn! Auf das Feld direkt hinter dem Garten der Eltern kommt eine Ladenzeile so mit LIDL und Rossmann und einem kleinen Getränkeladen und so... Du weißt schon Junge wovon wir reden. Wird jetzt immer mehr gemacht! ... Toll! War wohl das einzige was ich immer wieder zur Antwort gab.
Ob ich dort also jemals meinen 150/750 gegen en 200/1200 antreten lassrn kann steht also in den Sternen.
Wenn dann wenigstens immer noch um 01:00 morgens die komplette Dorfbeleuchtung inklusive der neuen " Ladenzeile" abgeschaltet wird blejbt zu Erhoffen. Oder ich sollte tatsächlich eine Bürgerinitiative starten!
Aber ich bin ja nicht vor ort. Liegt 450km weg von mir.
Aber um zu sagen, dass das eben doch zu meinem Titelthema gehört!
Die zusätzlicheBeleuchtung direkt hinterm Garten der Eltern würde mir dann auch meinen Traum vom Ausreizen des 12" versauen. Entschuldigt hier bitte das harte Wort aber ist doch war!
Ich hatte sogar schon überlegt mir einen 12er Volltubus bei den Eltern in der Garage zu deponieren.
Den hätte ich dann 2-3 mal pro Jahr rausrollen können.
Gruß, Frank




Bresser Messier 90/500, Orion 90/910 auf Omegon EQ-500 mit Motor Nachführung, SkyWatcher 150/750 auf GSO-ATZ, SkyWatcher 200/1200 Dobson, Meade Lightbridge 304/1524 Dobson, Nikon Prostaff 7S 8×42

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Frank70
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
44 Beiträge

Erstellt  am: 06.07.2019 :  18:34:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Holger,
sitimmt mit der Richtung Nähe Oestertalsperre. Da liegt auch einer Meiner Außenbeobachtungsplätze!
Du hast recht, dass es da ein wenig dunkler ist! Aber die " Grundhelligkeit die eventuell sogar noch von Richtung Ruhrgebiet hereinkommt bekomme ich nie ganz weg!
Aber noch mal zum OIII.
Hat jemand Erfahrung, ob diecwirklich nur an Nebeln etwasbringen oder profitiert mann zuminsest ein wenig auch an Galaxien mit dem OIII.
Gibt es gute Filter die nur das irdische Streulicht dausnehemen oder sprechen wir dann halt schon über OIII.
Hat jemand Tips für meinen 8" beim 5mag Himmel, bezügljch Galagien?
Gruß, Frank

Bresser Messier 90/500, Orion 90/910 auf Omegon EQ-500 mit Motor Nachführung, SkyWatcher 150/750 auf GSO-ATZ, SkyWatcher 200/1200 Dobson, Meade Lightbridge 304/1524 Dobson, Nikon Prostaff 7S 8×42

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vertigo
Altmeister im Astrotreff


2944 Beiträge

Erstellt  am: 06.07.2019 :  19:03:32 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Frank,

nö, an Galaxien bringt ein Filter nix, ist sogar kontraproduktiv!
Hier mal was zu lesen...http://www.svenwienstein.de/HTML/nebelfilter.html

Andreas

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17322 Beiträge

Erstellt  am: 06.07.2019 :  21:50:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Frank,

Stadtlicht ist ein Gemisch aller möglichen Lampen. Die "Stadtlichtfilter" nehmen davon überwiegend nur Licht der Natriumdampflampen heraus. Wobei das eigentlich nur für die Na-Niederdruck Brenner gilt. Natriumdampf-Hochdrucklampen haben ein sehr breites Spektrum und die meisten Na-Straßen sind eben in Hochdruckausführung.

Visuell hilft so ein Filter wenig. Galaxien sind Weißlichtstrahler, nimmst du einen Teil des Störlichts raus nimmst du auch den gleichen Teil Nutzlicht weg, du gewinnst damit nichts.

Zu deiner Begeisterung zu den Beobachtungen mit dem 150/750 im Bericht - hättes du durch einen 300/1500 schauen können

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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Frank70
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
44 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2019 :  17:36:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Stefan, du meinst wenn ich unter diesen Bedingungen durch ein 300/1500 hätte gucken können oder dass es in einem 300/1500 auch bei meinem mäßigen 5mag Himmel (Bei mir zuhause) auch so aussehen wird?
Ich will dich nicht falsch verstehen, deshalb frag ich noch mal nach!
Gruß, Frank

Bresser Messier 90/500, Orion 90/910 auf Omegon EQ-500 mit Motor Nachführung, SkyWatcher 150/750 auf GSO-ATZ, SkyWatcher 200/1200 Dobson, Meade Lightbridge 304/1524 Dobson, Nikon Prostaff 7S 8×42

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17322 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2019 :  17:53:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Frank,

ich meinte schon unter den beschriebenen Bedingungen. Wobei 12" auch bei dir zuhause mehr zeigen werden.

Gruß Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
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Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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Vector-Cal.45
Mitglied im Astrotreff


75 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2019 :  19:13:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Frank und herzlich willkommen auch von mir,

Du schreibst, dass du außer dem Omegon 32mm SWAN bisher ausschließlich die den Teleskopen beiliegenden 1,25“-Okulare besitzt.
Diese werden m. E. der Qualität eines 8“ oder gar 12“ Dobsons nicht gerecht, bzw. dem Anspruch, den diese Teleskope an Okulare stellen.

Meinem 14“ lagen auch zwei Plössl in 1,25“ bei (glaube 10 und 20mm). Ich habe gleich bei Teleskop-Kauf in ein paar zumindest akzeptable Okulare investiert mit dem Ergebnis, dass ich die 2 genannten beiliegenden an diesem Teleskop niemals benutzt habe. Lediglich an einem 4“ Mini-Dob hab ich sie mal kurz getestet, da waren sie auch ok.

Wie du bestimmt schon weißt, geht bei guten Okularen der Spaß ab ca. 150,- € erst richtig los. Dennoch würde ich mit diesen standardmäßig mitgelieferten Dingern gar nicht erst anfangen, zumindest bei einem 8er oder gar 12er Dobson. Wenn ein 2“ OAZ vorhanden ist, würde ich zudem ausschließlich Okulare in 2“ verwenden (nur meine persönliche Meinung).

Info zu meinen Bedingungen: Ich beobachte unter einem ca. bortle 4 Himmel im Raum Odenwald mit wie gesagt 14“ f/4,5. Ein faintest star-Wert meiner Locations hier ist mir bisher nicht bekannt.

Fazit: Es wäre vielleicht eine Alternative für dich, zuerst in 2-3 hochwertigere Okulare zu investieren und damit die Beobachtungen an deinem 8-Zöller (deutlich) aufzuwerten. Solltest du dann doch mal zu einer größeren Optik wechseln, brauchst du die guten Okulare (mindestens) genauso dringend.

cds
Jörg

Teleskop: groß und dick, kleines Teleskop: hab ich auch, Okulare: ebenfalls vorhanden, Fernglas: kann man durchgucken

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17322 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2019 :  19:57:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Jörg,
Zitat:
Wenn ein 2“ OAZ vorhanden ist, würde ich zudem ausschließlich Okulare in 2“ verwenden (nur meine persönliche Meinung).
Ähem, wozu und aus welchem Grund? Für die kurzen Brennweiten sind keine 2" nötig. Ein gutes 2" Okular für Übersicht und gegebenfalls im Bereich der mittleren Brennweite, wenn es eines mit großem Eigengesichtsfeld sein soll. Alles andere geht mit 1,25".

Und die Beipackokulare kann man durchaus nutzen. Das es bessere gibt, keine Frage. Aber wenn das verfügbare Budget es nicht hergibt, um gleich alle Okulare in ausreichend guter Qualität mitzukaufen sollte man den Beipack nutzen und die guten Okulare Stück für Stück gezielt nachkaufen.

Gruß
Stefan

PS an Frank: für ein f/5 Teleskop sind 32mm schon etwas viel, besonders wenn der Himmel nicht wirklich dunkel ist.

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
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Vector-Cal.45
Mitglied im Astrotreff


75 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2019 :  20:27:12 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Stefan,

hier war ja die Frage nach dem Sinn des Wechsels von 8 auf 12“. Vor diesem Schritt würde ich persönlich erstmal ein oder 2-3 richtig nette(s) Okular(e) kaufen. Eines reicht ja eigentlich, Hauptsache den 8er erstmal besser in Ruhe ausreizen. Ich denke das würde sich bei dieser Öffnung schon lohnen, für ein 12“ umso mehr. Zumindest würde ich persönlich nicht beim Teleskop so stark aufrüsten, ohne vorher dem 8er bessere Okulare zu spendieren.

Edit: Stück für Stück finde ich gut, muss ich nämlich genauso machen :)

Beim Wechseln der Okulare von 2“ auf 1,25“ muss man immer zusätzlich mit dem Adapter hantieren und wieder zurück. Das allein ist sicher nicht schwerwiegend, aber ich empfinde das Einblickverhalten bei den 2“ als durchschnittlich angenehmer, zumindest bei dem was ich bisher getestet habe.

cds
Jörg

Teleskop: groß und dick, kleines Teleskop: hab ich auch, Okulare: ebenfalls vorhanden, Fernglas: kann man durchgucken

Bearbeitet von: Vector-Cal.45 am: 07.07.2019 20:28:52 Uhr
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
623 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2019 :  21:44:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Vielleicht zum Verständnis 2" Okular / 1 ,25" Okular:

Passt die Feldblende noch in eine 1,25" Hülse, wird das Okular auch als 1,25" Okular gefertigt. Einfach um auch in 1,25" OAZ betrieben werden zu können. Ggfs. Gönnt der Hersteller solchen Okularen eine zusätzliche 2" Hülse.
Erst wenn die Feldblende für 1,25" zu groß ist, wird das Okular als reines 2" Okular gebaut.
Dies ist regelmäßig nötig bei sehr großer Brennweite, oder bei kleineren Brennweiten bei großen Gesichtfeld....

1,25" oder 2" als solches ist also kein Qualitätsmerkmal als solches, sondern primär eine bauliche Notwendigkeit.

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pp, TS 20x80 Triplett auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, Kite birdwatcher 8x42, VisionKing 5x25, Lunt Sunoculars 8x32

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Hico
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2112 Beiträge

Erstellt  am: 07.07.2019 :  22:03:41 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Hico's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Frank,

es wurde eigentlich schon alles geschrieben, dennoch klinke ich mich, aufgrund der letzten Postings, auch mal kurz ein.

Zitat:
Original erstellt von: Vector-Cal.45

Fazit: Es wäre vielleicht eine Alternative für dich, zuerst in 2-3 hochwertigere Okulare zu investieren und damit die Beobachtungen an deinem 8-Zöller (deutlich) aufzuwerten. Solltest du dann doch mal zu einer größeren Optik wechseln, brauchst du die guten Okulare (mindestens) genauso dringend.


Da ein größeres Teleskop sehr wahrscheinlich ein schnelleres Öffnungsverhältnis haben wird als der 8“ f/6 würde ich von dieser Vorgehensweise abraten.

Ich lese aus dem ersten Post von Frank heraus, dass der Wunsch nach mehr Öffnung deutlich vorhanden ist - 12“ ist eine sehr deutliche Steigerung zum 8“er und lohnt sich definitiv, solange man gewillt ist, das größere „Trumm“ auch unter den Sternenhimmel zu schleppen. Der Gewinn wird auch unter schlechterem Himmel zu sehen sein (vor allem bei gutem Seeing), erst recht aber unter dunklem Landhimmel. Teleskope ab 12“ aufwärts haben aber in der Regel ein schnelleres Öffnungsverhältnis - der 12“er meist noch f/5, ab spätestens 16“ aber auch eher schon f/4,5. Die Okulare sucht man nicht einfach nach Qualität aus mit dem Gedanken, dass man die ja später auch an größeren Teleskopen weiter nutzen kann. Gerade bei der Investition in teure Okulare sollte man bedenken, für welches Teleskop bzw. um es auf den Punkt zu bringen, für welches Öffnungsverhältnis sie gut passen und das noch dazu bezogen auf die Himmelsbedingungen, die man an seinem Hauptbeobachtungsplatz vorfindet.

Hättest Du beispielsweise ein 8“ f/5 und dafür bereits eine perfekt abgestimmte, hochwertige Okularpalette (von der größten an Deinem Beoplatz sinnvoll nutzbaren AP über ein paar Stufen runter bis zur kleinsten sinnvoll nutzbaren AP), dann würde die gleiche Okularpalette auch genausogut an einem 12“ f/5 oder 14“ f/5 oder 16“ f/5 ... sprich an jedem f/5-Teleskop passen. Kaufst Du Dir nun hochwertige Okulare perfekt abgestimmt auf (D)ein f/6 Teleskop, dann gibt es mindestens zwei Okulare, die Du bei einem Wechsel auf ein anderes Öffnungsverhältnis tauschen wirst - das für die größte AP, da plötzlich der Kontrast zum Himmelshintergrund nicht mehr so gut ist, und das Okular für die kleinste AP, da diese nicht mehr erreicht wird. Gerade im Bereich der größten sinnvoll nutzbaren AP wirst Du es merken, wenn Du von f/6 auf f/5 oder gar auf f/4,5 wechseln solltest. Die kleinste sinnvolle AP kann man seeingbedingt eh nur seltenst gewinnbringend nutzen, wäre also nicht ganz so tragisch ...

Klar bringen bessere Okulare auch am 8“er noch etwas, die Detailerkennbarkeit wird aber beim Wechsel auf Nagler und Co. auf der Achse nicht großartig besser werden, da f/6 ja noch recht gutmütig bei der Okularwahl ist. Der Wechsel auf 12“ hingegen wird unter 5mag Himmel sichtbar, unter 6mag Himmel sogar sehr viel besser sein und das ist‘s doch, was sich Frank erhofft. Daher meine ich auch, dass er erstmal ein größeres Scope anschaffen sollte und danach dann nach für nach in bessere, zum neuen Teleskop passende, Okulare investieren sollte.

Gruß und klaren Himmel
Heiko

www.heiko-schaut-ins-all.de

... aus des Weltalls Ferne, funken Radiosterne ... (Hütter,Schneider,Schult)

51°16`N 8°50`O

12" f/5 Meade Lightbridge Dobson, 8“ f/10 Meade LX50 SC, 6" f/5 Meade Newton auf LXD-75, 4,5" f/7,9 Newton auf mot. azimutaler Montierung, 4" f/4 Celestron Explora Scope Kugeldobson, 76/700 Bresser "Tchibo-Dobson", 70/700 SkyZebra Refraktor, 60/900 Bresser (Tasco) Refraktor, Coronado PST auf EQ-2, diverse FG von 7x35 bis 20x80 Triplet, EOS1000Da, EOS750D, ASI120MC

Bearbeitet von: Hico am: 07.07.2019 22:11:31 Uhr
Zum Anfang der Seite

Christian_P
Altmeister im Astrotreff


1388 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2019 :  10:03:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,



Zitat:
Original erstellt von: Vector-Cal.45Wenn ein 2“ OAZ vorhanden ist, würde ich zudem ausschließlich Okulare in 2“ verwenden (nur meine persönliche Meinung).


Ich habe zum Beispiel nur 1.25-Zoll-Okulare Mir sind 2-Zoll-Okulare einfach zu klobig. Das mag ich irgendwie nicht. So hat jeder seine Vorlieben. Damit beschränke ich mich zwar, was das maximale Sichtfeld am Himmel angeht, aber das spielt für mich persönlich keine große Rolle. Das 24mm Panoptic ergibt 50x am 8"f/6, mit einem für mich ausreichenden Sichtfeld.







Zitat:
Original erstellt von: Vector-Cal.45Fazit: Es wäre vielleicht eine Alternative für dich, zuerst in 2-3 hochwertigere Okulare zu investieren und damit die Beobachtungen an deinem 8-Zöller (deutlich) aufzuwerten. Solltest du dann doch mal zu einer größeren Optik wechseln, brauchst du die guten Okulare (mindestens) genauso dringend.


Ich finde diese Idee ziemlich gut. Für mich ist es persönlich nicht so wichtig, die vermeintlich optimale Vergrößerung (und damit Austrittspupille) an einem bestimmten Teleskop zu haben. Ich möchte diese Okulare auch an anderen Teleskopen mit abweichenden Öffnungsverhältnissen verwenden und tue das auch. Ich kann empfehlen, z.B. in drei bis vier richtig gute 1.25 Zoll Okulare zu investieren, die "vernünftige" Brennweiten haben und somit auch an verschiedenen Teleskopen Sinn machen können. Sicherlich wird das im Extrembereich bei sehr kleiner oder sehr großer Brennweite nicht immer möglich sein, aber die angeschafften Okulare sind im Grunde dann gut investiert, wenn sie vielseitig einsetzbar sind und nicht immer wieder neu verkauft und gekauft werden müssen, um ein vermeintliches Optimum für ein bestimmtes Teleskop zu haben.

Hier geht es z.B. nur um den Unterschied 8"f/6 zu 12"f/5, das sind nur 20% im Öffnungsverhältnis. Es ist in diesem Fall also schon so, dass Okulare in sinnvollen Brennweiten an beiden Teleskopen gut einsetzbar sind. Wie oben schon geschrieben, ist die Minimalvergrößerung für mich kein wichtiges Thema, bei dem ich bis ins letzte durchoptimieren muss. Schon gar nicht bei recht hellem Himmel. bei der Maximalvergrößerung muss auch nicht immer das maximale rausgeholt werden. Ich kann gut damit leben, wenn ich sehr gute Okulare in sinnvollen Brennweiten habe, die ich an allen meinen Teleskopen weitestgehend anwenden kann.



Abgesehen von der optimalen Anpassung von Okularen ans Teleskop geht's ja auch darum herauszufinden, ob der vorhandene 8"f/6 mit guten Okularen besser performed, sodass er zusammen mit der guten Handlichkeit womöglich die bessere Wahl für die meisten Beobachtungen bleibt.




Einen schönen Gruß
Christian

überzeugter Newton-Fan

Bearbeitet von: Christian_P am: 08.07.2019 10:22:57 Uhr
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Vector-Cal.45
Mitglied im Astrotreff


75 Beiträge

Erstellt  am: 08.07.2019 :  14:23:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

ja, ich denke auch, dass es Okulare gibt, die an beiden genannten Teleskopen einsetzbar wären.

Und ich meinte mit „bessere“ oder „nette“ Okulare jetzt nicht unbedingt die high end Dinger a la Nagler (==>) Heiko, sondern eher sowas in der Baader oder ES Ecke. M. E. am ehesten ein Arbeitspferd so zwischen 10 und 15mm, egal welches Steckmaß.

Ich denke da lässt sich aus dem 8er schon einiges mehr rausholen und bleibe deswegen bei meiner Meinung. So ein Teleskop ausschließlich mit den Beipackokularen zu verwenden, wird dem Ding nicht ganz gerecht.


cds
Jörg



Teleskop: groß und dick, kleines Teleskop: hab ich auch, Okulare: ebenfalls vorhanden, Fernglas: kann man durchgucken

Bearbeitet von: Vector-Cal.45 am: 08.07.2019 14:27:52 Uhr
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