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TakFan
Meister im Astrotreff

Deutschland
507 Beiträge

Erstellt am: 16.06.2019 :  07:21:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Freunde der Nacht

Ich habe hier einen 16" Dobson stehen, der zu wenig genutzt wird. Gerade für den Fall von Wolkenlücken hätte ich das Gerät gerne mobiler. Um es von der Garage in den Garten (und zurück) zu bekommen muss ich es in alle Komponenten zerlegen.

Zu dem Gerät gab es eine Art Sackkarre aber die ist zu breit für die Garagentür hin zum Garten. Das Teleskop an sich passt durch die Tür. Zudem transportiert die Sackkarre nur das Oberteil und lässt den Ring stehen, was ja gelinde gesagt sinnfrei ist.



Was habt ihr Euch für Lösungen zum versetzen ersonnen? Mich würden ein paar inspirierende Bilder interessieren.

Ich dachte an 4 Räder und eine Art Mechanismus zum anheben / absetzen. Oder gehen auch einfach Räder mit Feststellbremse? Wie sind Eure Praxiserfahrungen dazu?

Beste Grüsse
Dirk

TSA-120 & FS-60CB auf EM-200 FS2, FC-76D auf EM-200
16" Dobson f4,5

Bearbeitet von: TakFan am: 16.06.2019 07:41:09 Uhr

Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
459 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2019 :  09:34:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Von einer Lösung mit Feststellbremse, bei dem das Gerät im Einsatz auf den Rädern stehen bleibt, würde ich eher abraten. Hatte sowas selbst im Einsatz und bei Hochvergrößerung hatte ich nach dem Loslassen des Dobson immer wieder mit Zurückfedern durch die Gummirollen zu kämpfen. Selbst beim Austausch gegen harte Plastikrollen, verschwand der Effekt nicht vollständig.

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pp, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25, Lunt Sunoculars 8x32

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TakFan
Meister im Astrotreff

Deutschland
507 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2019 :  10:16:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Danke für das Feedback, Horst.

Hört sich für mich nachvollziehbar an. Diese Bauart gäbe es bei meinem Dobson auch ab Hersteller.

http://dobsonfactory.blogspot.com/2017/06/un-dobson-400-qui-fait-un-heureux.html?m=1

Könnte ich so umbauen, aber genau was Du beschreibst sind meine Bedenken. Die Frage ist, ob das in der Beobachtungspraxis richtig stört oder akzeptabel ist.

Ja
Dirk

TSA-120 & FS-60CB auf EM-200 FS2, FC-76D auf EM-200
16" Dobson f4,5

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Mettling
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5712 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2019 :  12:40:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Dirk,

Ich das der 16"er von der Dobson Factory mit dem Mirrospère-Spiegel? Sehr schön.
Ich hatte über Räder an meinem 16"er auch mal nachgedacht. Von einer festen Installation mit Schraubfüßen für einen sicheren Stand bin ich aber schnell abgekommen, da ich die zusätzliche Bauhöhe nicht haben wollte. Ich bin ganz froh, dass ich mit meinem f/4 nur ein flaches Brettchen zu draufstellen brauche und keinen Hocker. Ich bin nur 1,73m groß.
Ich finde es eigentlich ganz angenehm, wenn der Dobson möglichst flach auf der Erde steht. So gesehen halte ich die Schubkarrenkonstruktion schon für ideal, den Bodenring kann man ja schnell mit dem restlichen Equipment holen.

Ich habe mir letztendlich ein Rollbrett aus dem Baumarkt besorgt, auf das ich den ganzen Dobson oder nur den Tubus rauf stellen kann um ihn in der Gegend herum zu rollen. Plan war, die Rockerbox schnell von Hand an den Beobachtungsort zu tragen und dann mit dem Tubus aus der Wohnung hinterher zu rollen. Das Überwinden der Schwelle der Terassentür ging aber nicht so wie erhofft, deshalb lohnt sich das für mich eigentlich nicht.

Bis dann:
Marcus

16" f/3,7 Dobson, 6" Reisedobs, C8, ED 80/560, Sunlux (Skylux/PST-Mod)
Vixen SP-DX und Porta, Star Adventurer
Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle.

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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
459 Beiträge

Erstellt  am: 16.06.2019 :  13:35:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: TakFan

Danke für das Feedback, Horst.

Hört sich für mich nachvollziehbar an. Diese Bauart gäbe es bei meinem Dobson auch ab Hersteller.

http://dobsonfactory.blogspot.com/2017/06/un-dobson-400-qui-fait-un-heureux.html?m=1

Könnte ich so umbauen, aber genau was Du beschreibst sind meine Bedenken. Die Frage ist, ob das in der Beobachtungspraxis richtig stört oder akzeptabel ist.

Ja
Dirk



Das kannst letztendlich nur Du endscheiden. Störend fand ich halt bei richtig hohen Vergrößerungen jenseits ca. 300fach. Bei 150fach und weniger dagegen absolut problemlos...

Und das Argument mit der Einblickhöhe ist beim 16" natürlich auch zu beachten.

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pp, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25, Lunt Sunoculars 8x32

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Lilienstein
Meister im Astrotreff

Deutschland
258 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2019 :  09:11:11 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Lilienstein's Homepage  Antwort mit Zitat
Lassen sich die Räder nicht nach innen legen (zwischen die Vierkantrohre)? Dann sollte es durch die Türe passen.
Meinen 16er habe ich auf einen soliden Möbelroller stehen, auf dem ich das Teleskop aus dem Carport in den Garten rolle. Zum Beobachten hebe ich ihn dann runter (Gitterrohrtubus rausheben, Rockerbox positionieren, Gitterrohrtubus wieder einsetzen). Das geht natürlich nur, wenn man die Einzelteile heben kann.

Viele Grüße
Bernd

www.spielbootsternwarte.de

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TakFan
Meister im Astrotreff

Deutschland
507 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2019 :  09:25:17 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Bernd,

Ja mit etwas auskinken lassen sich die Räder nach innen versetzen. Dann könnte man den Ring für einen Mittransport ggf mit Laschen an den Höhenrädern fixieren. Auch könnte ich die Garagentür verbreitern. Oder immer im Garten aufgebaut lassen und mit einem Wetterschutz versehen.

Ich hätte gedacht, dass es zig Bastellösungen in diesem Bereich gibt. Bei grösser 16" wird das Thema ja noch relevanter. Oder wird immer einfach auf und abgebaut wenn der heimische Garten genutzt wird.
?

CS
Dirk


TSA-120 & FS-60CB auf EM-200 FS2, FC-76D auf EM-200
16" Dobson f4,5

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Lilienstein
Meister im Astrotreff

Deutschland
258 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2019 :  09:45:45 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Lilienstein's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Dirk,

ich hab das Thema auch in groß ;-)





Da bleiben die Räder immer dran und die Schubkarrengriffe werden bei Bedarf hinten eingeschraubt. So bekomme ich das aufgebaute Teleskop aus dem Carport in den Garten gefahren. Dabei ist etwas Rangierarbeit erforderlich, denn aufgebaut ist das Teleskop schon eine Hausnummer...

Viele Grüße
Bernd


www.spielbootsternwarte.de

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TakFan
Meister im Astrotreff

Deutschland
507 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2019 :  10:10:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Bernd,

Ja das ist grösser:-). Danke für die Bilder und Respekt vor der Bastelarbeit. Dir Spielbootsternwarte hatte ich schon vor ein paar Wochen bewundert.

CS
Dirk

TSA-120 & FS-60CB auf EM-200 FS2, FC-76D auf EM-200
16" Dobson f4,5

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Lilienstein
Meister im Astrotreff

Deutschland
258 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2019 :  10:49:53 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Lilienstein's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Dirk,

danke für das Lob.
Der Möbelroller war ernst gemeint, bei mir funktioniert er super, aber ich kann die ca. 25kg Einzelgewicht auch noch bewältigen beim Abheben.
Eine Idee wären eventuell Rollenuntersätze wie sie für Stative käuflich sind, z.B.

https://www.teleskop-express.de/shop/advanced_search_result.php?keywords=jmi+untersatz&suchdas=OK

Solche Lösungen sehe ich jedoch als nicht so günstig für kleinere oder mittlere Dobson an, denn da ständen die Justierfüße oder Griffe raus, an denen man dann im Dunklen schön hängen bleiben kann; man steht ja dicht am Teleskop und denkt irgendwann nicht an die Stolperfallen. Beim "Großen" hingegen ist das nicht ganz so kritisch, man benötigt eh eine Menge Platz rings rum. Die Schubkarrengriffe schraube ich trotzdem wenn möglich ab, um die Sturzgefahr zu minimieren.

Viele Grüße und Ideen,
Bernd

www.spielbootsternwarte.de

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nobbybuddy
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
50 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2019 :  11:18:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo in die Runde,

also meinen 12er brauche ich lediglich aus einer Hütte ca. 15m weit auf ein Rasenstück zu rollen. Dafür habe ich im Baumarkt eine sehr stabile MDF Platte geholt und im Web 4 große Nylonlenkrollen für den industriellen Einsatz bestellt. Der Anstrich erfolgte mit wetterfester Farbe. Das Set wiegt jetzt ungefähr 60 Kg.
Nach anbringen einer Deichsel kann ich jetzt den "Dicken" einfach auf den Beobachtungsplatz ziehen. Die Räder stehen dann meist alle in eine andere Richtung und drücken sich in der Wiese leicht ein. Somit steht das Ding sehr stabil.
Ja, und zurück gehts dann in 1 Minute...

Beste Grüße
und CS

Norbert

Gartensternwarte Unglinghausen. Rollhütte mit MAK 5, EG6 mit Upgrade 3 von VTSB und Adapter von Astromechanik auf Betonsäule
TS 15x70
Canon EOS 760 Baader Hyperion Zoom MK IV, 12 Zoll Dobson

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Lilienstein
Meister im Astrotreff

Deutschland
258 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2019 :  11:29:20 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Lilienstein's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Norbert,
wenn das mit der Stabilität und Höhe passt, ist sicher auch die vorgeschlagene Deichsellösung möglich bzw. gar das Nonplusultra. Bei 60kg Gesamtgewicht werden die Räder vermutlich ausreichend fixiert.
Wegen mangelnder Körpergröße muss ich jedoch meinen 16er von den Rollen runternehmen, damit ich ohne Tritt im Zenit beobachten kann.

Viele Grüße
Bernd

www.spielbootsternwarte.de

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celobsonaut
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
76 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2019 :  21:52:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo allerseits,
ich habe kein Teleskop, das ich fahren muss, und deshalb auch keine Erfahrung für dieses Problem. Aber ich frage mich, warum so eine Astro-Schubkarre zwei Räder haben soll. Meine Gartenschubkarre hat nur eins, und das ist vorne in der Mitte. Und damit kann ich leicht und locker zwei Zentner Kieselsteine im Garten umherfahren. Wenn die Handgriffe nach oben abgewinkelt werden, liegt der Schwerpunkt tief und ein seitliches Wegkippen wird vermieden.

Viele Grüße,
Roland

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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
459 Beiträge

Erstellt  am: 17.06.2019 :  22:31:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Wenngleich ein Dobson oben recht leicht ist, so arbeitet doch ein Hebel von 1,70m und mehr über dem Schwerpunkt der Schubkarre, der ein seitliches Verkippen schneller übel nimmt als eine Fuhre Kieselsteine...

Und während ein umgefallene Fuhre Kiesel außer Arbeit nichts kostet, kann ein gefallenes Teleskop richtig ins Geld gehen.

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pp, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25, Lunt Sunoculars 8x32

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TakFan
Meister im Astrotreff

Deutschland
507 Beiträge

Erstellt  am: 18.06.2019 :  02:39:59 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Roland,

Das mit dem Hebel und dem Wert der Ladung sehe ich auch so wie Horst.

Ich werde die aussen liegenden Räder nach innen versetzen und den Ring mit Laschen am Höhenrad für den Transport fixieren. Eine Konstruktion ähnlich einer Hubameise ist mir zu komplex. Vier Räder halte ich für machbar und bei meinen 1,90 Grösse bei f4,5/400 auch von der Einblickhöhe noch für gut. Aber einen Stand des Ringes auf dem Boden ist wohl das stabilste.

Danke für die Anregungen.

CS
Dirk

TSA-120 & FS-60CB auf EM-200 FS2, FC-76D auf EM-200
16" Dobson f4,5

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