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Seite: von 4

mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
379 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2019 :  20:42:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Marcus,

es gibt doch voll manuelle paralaktische Montierungen.
Ok, bei denen, die ich kenne, ist bei ca. 10 Kg +- Zuladung Schluss.
Ein Newton wie beim Dobson, 8" / 10", ist da nicht mehr drin.

Oder hab ich da was missverstanden?

Gruß und CS
Mathias

| Refraktor FH 120/600 | Refraktor FH 120/1000 | Refraktor AC 127L/1200 Messier | Maksutov SkyMax BD 127/1500 | Orion Dobson SkyQuest XT8 Plus 203/1200 | Exos-2 GoTo | AZ-S GoTo | EQ-6 R | ZWO ASI224 |

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Marcus_S
Senior im Astrotreff

Deutschland
135 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2019 :  21:19:47 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin Mathias,

meine Marktkenntnis ist zugegeben etwas begrenzt. Ich weiß nicht, ob beispielsweise die EQ-5 noch im aktuellen Programm des Herstellers ist. Und welche parallaktischen Montierungen in der Schnittmenge "preiswert", "steif", "einfach", "teilkreisgeschmückt" und "handbetrieben" werden denn noch hergestellt? Oder sind aktuell im Programm der Hersteller? Sehr viele Finger zum Abzählen wird man da nicht brauchen.

Und wenn es eine wirklich brauchbare Montierung dieser Art gibt, dann ist es für mich umso unverständlicher, warum die nicht verbreiteter ist. Dann müßte der Dobson sicherlich mehr Konkurrenz haben.


Nochmal Grüße von

Marcus


Bearbeitet von: am:
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CorCaroli
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
4181 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2019 :  21:49:46 Uhr  Profil anzeigen  Besuche CorCaroli's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

Zitat:
Aber was wäre denn, wenn es eine schnuckelige, einfache, unelektrische, vollmanuelle aber steife und preiswerte parallaktische Montierung gäbe? Nur ein vernünftiges Achsenkreuz, einfache Teilkreise dran, als Rutschkupplung einstellbare Achsklemmung, Punkt.


Im Grunde genommen gibt es das schon, ich beobachte eigentlich nicht anders, ich lasse die Montierung nur nachführen.
Willst du aber einen großen Dobson auf eine parallaktische Montierung packen, dann muss auch die Montierung dafür geeignet sein. Günstig sind dann solche Montierungen nicht mehr.
Ich selbst habe 12" parallaktisch montiert, bin damit mobil unterwegs und habe bisher sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Natürlich muss man das wollen, visuell parallaktisch montiert zu beobachten. Das man in den Foren, wie auch in diesem, veralbert wird, wie auf Seite eins schon geschehen, sollte einen nicht davon abhalten mit einer parallaktischen Montierung visuell zu beobachten.

ich selbst suche die Objekte komplett ohne Computer oder sonstige elektronische Hilfsmittel auf, sondern nur in der Kombination mit Sternkarte(n), Telrad, optischer Sucher und Übersichtsokular.

Viele Grüße
Gerd

corcaroli.de - Deep Sky und die Beobachtung der Sonne.

Bearbeitet von: CorCaroli am: 11.06.2019 22:32:47 Uhr
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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
379 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  07:26:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Marcus,
hallo Gerd,

die EQ-5 gibt es noch von Skywatcher. Soweit ich weiß kann man die mit Nachführmotoren ausrüsten und irgendwo hab ich auch mal ein GoTo Upgrade-Set gesehen. Die Montierung liegt preislich so um die 280,-€.
Bei Bresser (?) heißt die EQ-500 und die haben noch eine Exos-2 die wohl auch in die Klasse gehört. Also rein Zuladungstechnisch.
Preislich höher.

Aber die sind alle nichts für einen 8"-er.
Die Montierungen, die so was tragen können (laut Angaben), sind alle von Haus aus mit GoTo und kosten ein vielfaches.

Die Rockerbox wird wohl als einfacher zu bedienen verkauft und ist von der Herstellung wohl preiswerter.
Was ich auch nicht wirklich nachvollziehen kann ist, das so selten visuell paralaktisch montiert beobachtet wird. Habe die Exos-2 mit den lustigen biegsamen Wellen bestens bedienen können.

Alternativ käme vielleicht noch ne AZ-Montierung in Frage. Da gibt es wohl welche die das Gewicht tragen. Aber da kann ich dann auch gleich bei der Rockerbox bleiben ;-).

Gruß und CS
Mathias

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Mettling
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5760 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  07:47:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin moin allesamt,

Was es bräuchte wäre im Grunde so etwas wie eine Dobson-Monti aus einfachen Spanplatten in möglichst billiger Ausführung für einen Erstellungspreis für unter 20,- im EK für den Händler. Für einen 8“-Newton. Aber genauso leichtläufig wie eine Rockerbox mit Höhenrädern. Vielleicht als eine Variante der englischen Hufeisenmontierung? Hmmm...
Ich versuche gerade zu visualisieren, was das für ein Trumm wäre.

Das Problem ist und bleibt halt, dass man für eine parallaktische Montierung vernünftige Lager braucht, wenn das Ganze einigermaßen kompakt bleiben soll. Und das ist hardware, die nun mal kostet. Und es kommt noch dazu, dass das Ganze auch noch visuell ansprechend „wie ein Teleskop“ aussehen muss, sonst findet es keine Interessenten bei den 95% der Teleskopkäufer, die sich vor dem Kauf keine Beratung in einem Forum holen.

Sorry, aber ich bin äußerst skeptisch, dass sich so etwas für Händler praktisch und vermarktbar umsetzen lässt. Aber es wäre mit Sicherheit ein superspannendes ATM-Projekt. Eine parallaktische Montierung für einen 8“er nur aus Holz, mit Schrauben und vielleicht einem Nadellager als einzigen Metallteilen. Für verschiedene Breitengrade adaptierbar selbstverständlich...

Bis dann:
Marcus

16" f/3,7 Dobson, 6" Reisedobs, C8, ED 80/560, Sunlux (Skylux/PST-Mod)
Vixen SP-DX und Porta, Star Adventurer
Zeige mir einen Dobson und ich zeige Dir eine Baustelle.

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Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
10152 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  08:07:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin,
jede parallaktische Montierung hat in unseren Breitengraden bestimmte Eigenschaften, die sich aus der Geometrie ergeben. Das führt dazu, dass anders als bei einer Dobson-Lagerung man gegen die Schwerkraft lagern muss, was einen erhöhten konstruktiven Aufwand bedeutet.

Speziell bei Newton-Teleskopen kommt noch der seitliche Einblick dazu, der ständig seine Lage ändert, wenn die Achsen ~50° geneigt sind. Visuell beißen sich daher "parallaktisch montiert" und "Newton" und werden immer etwas unpraktisch bleiben. Da ändert sich erst bei "Russentonnen" oder Refraktoren.


Kalle - Alles wird gut !
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Spica 44
Meister im Astrotreff


618 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  08:22:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
ergänzend: RC, CDK, SC, Liebe Grüße Marwin

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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
379 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  10:51:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Servus,

;-)
ich weiß schon warum ich hauptsächlich mit Refraktor und Maksutov beobachte.
;-)

Gruß und CS
Mathias

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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1711 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  11:16:59 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Mahlzeit,

ich habe hier bisher nicht die Wahrnehmung, dass hier mit Gewalt Dobsons eingeredet werden würden.

Wenn man merkt, der Fragende ist sich nicht sicher was er will, geht die Argumentation natürlich in Richtung dessen was man als Berater für am Sinnvollsten/ günstigsten/ größter Leistung fürs Geld erachtet.

Schlussendlich fand ich für mich am spannendsten, mich selbst mit den verschiedenen Teleskoptypen auseinanderzusetzen und meine eigenen Wünsche und Möglichkeiten damit abzugleichen als irgendwen zu fragen, was denn für mich das beste wäre.

Das wäre mal mein Gedankenanstoß zum Thema und Tipp für die Einsteiger, da wieder ein wenig hinzukommen.

CS
Norman

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

Bearbeitet von: NormanG am: 12.06.2019 11:19:00 Uhr
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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
379 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  11:50:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Norman,

ich finde das auch sehr spannend sich mit den verschiedenen Teleskoptypen auseinanderzusetzen.
Rein theoretisch über Literatur ist das sicherlich kein Problem (das wird wohl häufig nicht gemacht im Vorfeld), aber praktisch, also selbst diesen oder jenen Teleskoptypen auf den Himmel zurichten und ausprobieren, testen etc., usw. wird dann finanziell nicht in Jedermanns Möglichkeiten liegen.
OK, Volkssternwarten, Bekannte, Freunde, Astrogruppen vor Ort... ...
Kann ich da aber wirklich eine ganze Nacht lang ein Instrument belegen? In der nächsten den anderen Teleskoptyp?
Grundsätzlich bekomme ich natürlich einen ersten und vor allem selbst erfahrenen Eindruck, was nicht unterschätzt werden darf.

Ich bin über Newton paralaktisch, Dobson, Maksutov (AZ, paralaktisch) zum Refraktor gekommen und bei diesem Teleskoptyp als hauptsächliches Beobachtungsinstrument hängen geblieben.
Trotz vielseitiger Gegenmeinung, bringt mir ein Refraktor das, was ich für mich erwarte.

Gruß und CS
Mathias

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NormanG
Altmeister im Astrotreff

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1711 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  12:00:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Mathias,

ich hab mich auch nur eingelesen, Zeitschriften, Markt studiert, Tests gelesen...

Heute gibts mehr Teleskoptreffen denn je, heute würde ich das als Einsteiger nutzen.

CS
Norman

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
379 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  12:07:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Norman,

nur ist gut ;-).
Da hattest Du sehr wahrscheinlich genauso viel sehr viel Zeit, wie ich, rein investiert.
Aber irgendwie scheint das nicht mehr üblich zu sein, sich im Vorfeld, zu mindest, ein bisschen theoretisch zu informieren und vorzubereiten.

Gruß und CS
Mathias

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Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
10152 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  12:22:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Mathias,
Leute, die ohne Vorbereitung eine Katze im Sack kaufen, die gab es früher genauso wie heute. Nur meldeten die sich damals nicht mangels Foren.


Typischer Vertriebsweg war früher u.a. ein Brillenoptiker vor Ort oder Quelle-Versand.

Kalle - Alles wird gut !
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astrohans
Meister im Astrotreff

Deutschland
262 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  12:25:17 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Warum sollten sich Anfänger für "erste Gehversuche" am Himmel
eigentlich eine "Krücke" kaufen. Als Anfänger will ich Planeten
und natürlich auch Galaxien sehen. Das erreicht man nur mit
maximaler Öffnung, bestmöglicher Farbreinheit und "langer" BW.
Bei einem Budget unter 1000 Euro geht das eben nur mit dem Dobson.
( Gute Optik natürlich vorausgesetzt )
Kleine Refraktoren ( unter 100mm )sind zwar ausreichend für Planeten,
zeigen aber wegen Lichtmangel kaum die DS Objekte die der Anfänger
sehen möchte. ( Sehen heisst bei mir Strukturen erkennen )
Aus meiner Sicht ist das Minimum ein 12" Dobson (gebraucht z.B )
Beste Grüße, Joachim



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mbba
Meister im Astrotreff

Deutschland
379 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  13:17:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Und das Trumm stellst Du dann auf einen 2,00m mal 1,30m Balkon?

Gruß und CS
Mathias

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