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Seite: von 4

Regulus1
Neues Mitglied im Astrotreff


10 Beiträge

Erstellt  am: 10.06.2019 :  20:00:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Rainer,
ich danke dir für deine fachliche Beurteilung. Sie bestätigen meine Beobachtungen und Überlegungen.
Ich bin ein Pfleger der sein Hobby seit 50 Jahren immer noch begeistert ausübt. Nicht jeder ist ein Optikmeister, Astrophysiker oder im Bereich der Photonik, Optische Technologien ausgebildet. Wichtig ist, wie er es wertneutral sieht und erklärt. Dies zeichnet Menschen aus, die ihr Wissen gerne, auch wenn es sein muss mit einfachen Worten, weiter geben.
Herzlichen Dank dafür
Harry

Bearbeitet von: am:
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Spica 44
Meister im Astrotreff


581 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2019 :  11:09:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
ich weiß ja nicht, was man im Astrotreff im "Hobbybereich" noch "ungerüttelt" posten darf, bzw. kann ohne solche Antworten wie
"durch seine putzige Sägearbeit" kommentiert zu werden.

Egal wie es aus dem Text genommen wird, für mich wäre hier ein "gelbe Karte" eine passende sagen wir mal, Geste.

Die Idee und Arbeit von Harry wird irgendwie "zerbröselt"

Ähnlich wie Harry schreibt, traut sich auch in meinem Astrokreis
keiner hier zu schreiben. Und die mal "nur" Sterneschauen als Hobby haben, bleiben ganz einfach weg. Ich denke mal so ist es.

Der Erfahrungsaustausch von so vielen Mitlesern hier wird praktisch
ausgebremst.

Zum eigentlichen Thema zurück: Die Idee mit Deiner Blende finde ich
gut und ganz einfach Danke dass Du das hier eingebracht hast.

Viele Grüße
Marwin








i]

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16857 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2019 :  12:01:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Marvin,

du störst dich also an meinem Satz bezüglich " putzige Sägearbeit", die falschen Aussagen und Behauptungen oder Schlussfolgerungen von Harry stören dich aber nicht?

Das finde ich eher bedenklich für das Forum und für mitlesende Einsteiger als meine Bezeichnung zu der Sektorblende. Denn die "Sägearbeit" mit den im Winkel zueinander stehenden Kanten und den Ecken führt keineswegs zu einer dem Sciefspiegler vergleichbaren Abbildung. Diese Form der Obstruktion führt deutliche Abbildungsfehler ein.

Und die noch falschere Aussage bezüglich dem durch das Abblenden auf 1/4 verkleinerten Beugungsscheibchen stört dich auch nicht?
Zitat:
Die Idee und Arbeit von Harry wird irgendwie "zerbröselt"
Was nicht wirklich schade ist, denn einen wirklichen Wert sehe ich und auch z.B. Stahis darin nicht.

Gruß
Stefan

Bearbeitet von: stefan-h am: 11.06.2019 12:01:45 Uhr
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DL4JM
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
65 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2019 :  12:05:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Harry und Interessierte,

hier ist eine fundierte Untersuchung des segmentierten Parabolspiegels zu finden:

https://www.telescope-optics.net/tilted3.htm

Der ein bisschen naiven Vorstellung "es ändert sich nichts, nur die Öffnung wird kleiner..." wird entgegengehalten, dass der Komafehler des Parabolspiegels auch kleiner wird, proportional zur Durchmesserverkleinerung, der Wellenfrontfehler sogar proportional zur Verkleinerung der Fläche.
Im Endergebnis wird das brauchbare Bildfeld signifikant größer und das ist gerade beim schnellen Newton schon eine wesentliche Verbesserung.

Die resultierende kleine Bildfeldneigung ist visuell kaum wahrnehmbar und auch bei jedem Schiefspiegler und Medial nach Schuppmann vorhanden.

Weiterhin viel Freude beim Experimentieren und Grüße,
Tim

Bearbeitet von: am:
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DL4JM
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
65 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2019 :  12:35:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Danke Marwin,

Deinen Beitrag werden viele mit unterschreiben !

Bearbeitet von: am:
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hoefats
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1170 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2019 :  12:44:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Tim,

Zitat:
Im Endergebnis wird das brauchbare Bildfeld signifikant größer und das ist gerade beim schnellen Newton schon eine wesentliche Verbesserung.


bei Planetenbeobachtung wohl kaum relevant und für DS zählt einfach nur Öffnung respektive die größere AP.
Sind bei voller Öffnung schwache Nebeldetails noch zu sehen, verschwinden diese wenn so gewaltig abgeblendet wird.

Gegen Tubusseeing hilft dem Spiegel genügend Zeit zum Auskühlen geben,
eine ausreichende Dämmung bei einem Volltubus sowie eine aktive, saugende Belüftung.
Abblenden braucht man dann nicht mehr.

IMHO einziges Argument pro Blende: Mond oder Planeten sind zu hell und man hat kein passendes ND Filter.
Ein Binoansatz wäre die noch bessere Lösung, leider nicht ganz billig.

Gruß, Tobi

C 50/540 auf T-Mont

Mit kreischendem Bremsgeräusch fuhr der Zug im Bahnhof ein.
Die Leute stiegen aus und entleerten sich.
(Max, 10 Jahre, SOS Kinderdorf)




Bearbeitet von: am:
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Spica 44
Meister im Astrotreff


581 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2019 :  13:29:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Hoefats, den Text von anfang aus lesen! Liebe Grüße Marwin

Bearbeitet von: am:
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DL4JM
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
65 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2019 :  13:40:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Tobi,

von DS reden wir hier nicht, man lasse einfach den Lichteimer offen.

Das Anliegen ist, die Bildqualität bei Planeten- und Doppelsternbeobachtung entsprechend der jeweiligen Seeingbedingungen zu optimieren und das am selben, schon vorhandenen Newton.

Also obstruktionsfrei, ohne störende Spikes, die Öffnung so groß wie es die Luftunruhe zulässt usw.

Da ist jede Bildverbesserung relevant und das größere Bildfeld ist nur ein Produkt der verminderten Abbildungsfehler.

Herzliche Grüße,
Tim

Bearbeitet von: am:
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hoefats
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1170 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  07:16:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Guten Morgen,

Zitat:
Das Anliegen ist, die Bildqualität bei Planeten- und Doppelsternbeobachtung entsprechend der jeweiligen Seeingbedingungen zu optimieren und das am selben, schon vorhandenen Newton.


werden hier nicht Tubusseeing und atmosphärisches Seeing verwechselt?

Heisst das nun generell, dass man mit entsprechend kleineren Teleskopen
deutlich höher vergrößern kann wenn das atmosphärische Seeing (wie genau) schlecht ist?

Seeing = 1,8 arcsec . Frage bitte: Welche Teleskopöffnung darf ich max. verwenden um ein ruhiges Bild bei welcher Vergrößerung zu bekommen.
Gleiche Rechnung bitte noch für 1,2 arcsec.

Frage bitte:
Ihr könnt mit 130mm Öffnung bis 250x vergrößern und erhaltet noch ein ruhiges Bild, danach ist die Luftunruhe zu stark.
Wie hoch kann ich mit 10" und wie hoch mit 20" vergrößern, bei gleichen Bedingungen?

Eine Frage bitte noch die ich gestern vergessen habe:

Welche Form haben Austrittspupille und Beugungsscheibchen, und welche Auswirkungen hat das auf die Abbildung?
Bezogen auf eine "Sektorblende".

Freu mich auf Eure Antworten, danke.





Gruß, Tobi

C 50/540 auf T-Mont

Mit kreischendem Bremsgeräusch fuhr der Zug im Bahnhof ein.
Die Leute stiegen aus und entleerten sich.
(Max, 10 Jahre, SOS Kinderdorf)




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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5211 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  07:56:42 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Tobi,
ich hab M13 mit einem 20" Teleskop angeschaut. Es war schon beeindruckend, aber ästhetisch? Die Sterne habe wie Amöben ihre Form geändert. Das hab ich bei kleinen Öffnungen nie gehabt. (Nachtrag: Bei besserem Seeing mag das im 20" wieder anders ausschauen. Da ist es dann vermutlich einfach nur beeindruckend schön. Vermutlich war auch die Vergrößerung zu hoch für das Seeing.)
Das Abblenden ist kein Muss. Jeder kann es für sich selber ausprobieren wie es ihm besser gefällt und in vielen Fällen mag die volle Öffnung für viele Leute die bessere Wahl sein.
Dennoch mag es nicht für alle Beobachtungen und Leute gleich sein. Es ist eine Anregung zum experimentieren und Spaß haben ohne viel Geld in die Hand zu nehmen. So seh ich das.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: Niklo am: 12.06.2019 10:23:30 Uhr
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DL4JM
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
65 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  11:43:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Vortrefflich ausgedrückt, Roland!

Weder Harry noch andere Interessierte wollen jemanden eine Besserwisserei aufzwingen, sondern erhoffen sich einen konstruktiven, freundlichen Erfahrungsaustausch.

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16857 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  12:52:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Letzte Antwort von mir zu diesem Thema,
Zitat:
Original erstellt von: DL4JM

Vortrefflich ausgedrückt, Roland!

Weder Harry noch andere Interessierte wollen jemanden eine Besserwisserei aufzwingen, sondern erhoffen sich einen konstruktiven, freundlichen Erfahrungsaustausch.


Erfahrungsaustausch mag richig sein, aber definitiv absolut falsche Aussagen ohne Kommentar bzw. Richtigstelltung lassen ist definitiv der schlechteste Weg.
Zitat:
Also obstruktionsfrei, ohne störende Spikes, die Öffnung so groß wie es die Luftunruhe zulässt usw.
Die Sektorblende führt Fehler ein und wird nie auch nur annähernd an die Abbildung eines Schiefspiegerls rankommen.

Volle Öffnung hat eine kreisförmige Apertur- das führt zu dem Beugungsring. Die Sektorblende hat nur noch ca. ¼ kreisförmigen Rand, also wird der Beugungsring entsprechend gebildet, nicht das (deutlich vergrößerte und eben nicht verkleinerte) Beugungsscheibchen umschließend, nein, nur sektorweise sichtbar- das führt zu einer Art komatösen Abbildung eines Sterns.

Und die beiden in einem Winkel zueinander stehenden geraden Kanten der Blende erzeugen selbstverständlich Spikes. So wie jede gerade im Strahlengang verlaufende Kante, egal ob als Rand der Apertur oder mittig durchlaufend wie eine FS-Strebe. Wer das verleugnet, hat entweder keine Ahnung oder tut das wissentlich, aus welchem Grund auch immer.

https://forum.astronomie.de/threads/newton-mit-sektoroeffnung-nach-fritsch.274432/

Neben kam dazu auch die passende Antwort, mehr als das wäre auch hier nicht nötig gewesen. Schönreden und sich gegenseitig lobend für die flaschen Argumente auf die Schultern klopfen ändert auch nichts am grundsätzlichen Fehler bzw. der vom TO geschriebenen falschen Aussagen.

Nochmals zu Klarstellung- etwas als falsch und nicht zutreffend so zu benennen hat wenig mit Besserwisserei zu tun und wenn, müsste man das Stathis und dem Beantworter nebenan ebenso vorwerfen.


Bearbeitet von: am:
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Christian_P
Altmeister im Astrotreff


1333 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  13:34:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat



(==>)hoefats: Hallo Tobi, ich finde du hast sehr interessante Fragen gestellt, deren Beantwortung allerdings von zu vielen Faktoren abhängt. In diesem Zusammenhang möchte ich aber auf die von mir erwähnten Zusammenhänge bzgl. optimaler Vergrößern hinweisen.


Link 1 von hier: http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=231552&whichpage=2
Posting von fraxinus (Kai)

Link 2 aus CN: https://www.cloudynights.com/topic/437761-mewlons-refractors-and-seeing/?p=5653882
Posting von Ryuno (Heinz)





(==>)Niklo: Hallo Roland, vielleicht hätte man bei der Bobachtung von M13 noch einen 12" Spiegel und einen 8"-Spiegel dazu holen müssen, um da nochmal den Vergleich zu haben. Sicherlich bildet ein kleinerer und guter Refraktor im gewissen Sinne ästhtsicher ab, aber das Zentrum von M13 kann er halt nicht so richtig auflösen. Wie so oft im Leben trifft man sich hier in der Mitte.



Schöne Grüße
Christian




Experienced amateur astronomers tend to see image aberrations rather than stars through colleagues telescopes.

Bearbeitet von: am:
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5211 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  13:59:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Christian,
ja, ein 8" oder 10" oder kleinerer guter Refraktor wäre sicherlich vom ästhetischen Aspekt interessant gewesen. Persönlich interessiert es mich aber auch mal einen meiner Newtons abzublenden und zu schauen wie sich der Sterntest ändert und ob da bei so einem Viertel überhaupt ein schönes Beugungsscheibchen zu sehen ist, oder ob es richtig unschön ausschaut. Das Schöne ist, dass man so eine Test ja ohne großen Aufwand mit einem Karton nachvollziehen kann. Die alten Vixen 114/900 haben eine kleine Sonneblende, aber da ist dann nur 40 mm freie Öffnung, was dann auch für mich etwas sparsam ist.
Beim 6" f/8 käme ich immerhin auf eine Kreisblende mit 61 mm. Das wäre schon eher etwas oder halt bei einem Kreissegment. Bei den kleinen Teleskopen mit 112 mm oder 150 mm Öffnung erwarte ich keine Vorteile, aber interessieren tut mich halt der Sterntest.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: am:
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3344 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  15:50:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,
hier wurde auch schon mal diskutiert

http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=157083&whichpage=1

Gruß Armin

Bearbeitet von: am:
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