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Seite: von 3

vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2781 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2019 :  15:11:07 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: stefan-h



Worauf ich hinauswollte- man kann nicht einfach sagen- das kleinere Glas (8x32) zeigt immer ein größeres Feld als das größere Glas (z.B. 8x42).



Hi Stefan,

Achso...

Habe ich aber auch nicht gemacht...
Zitat:
Original erstellt von: vertigo

das Gesichtfeld ist gegenüber einem 8x42 in der Regel auch größer

Ausnahmen bestätigen die Regel...

Andreas

Bearbeitet von: am:
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Klara66
Neues Mitglied im Astrotreff


21 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2019 :  18:48:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Blenden-Experiment bezüglich Objektivöfffnung - Einfluss der Helligkeit auf Kontraste und Farben
(Dahin hat mich die Antwort von Stefan bezüglich seiner Augenunterschiede gebracht.)

Beobachtungsobjekte sind Zapfen vor dunkelgrünem Baum-Hintergrund in 500 m Entfernung sowie Baumbestand und weitere Details (z. B. Isolatoren an Strommasten) an/vor einem Hang in 250 m mittlerer Entfernung
Handfernglas Minox HG 8x43 BR
1 Objektivöffnung mittels nicht durchscheinender Pappscheibe auf etwa 25 mm Durchmesser verringert, Pappscheibe mit 3 x Klebeband ("Tesafilm") an 1 Tubus befestigt
(Hilfsmittel für Schnitt der 25-mm-Öffnung: Karosseriescheibe mit 25 mm Außendurchmesser, Bleistift und Nagelschere, 25-mm-Öffnung also nicht perfekt)
Die Tuben des Fernglases wurden während der Beobachtungen bezüglich Augen vertauscht (auch mal Fernglasunterseite nach oben) - zur Verringerung von Beobachtungsfehlern aufgrund eventueller Augenunterschiede

bewölkter aber nicht vollständig bedeckter Himmel, jedoch keine "Gegensonne", 16 Uhr:
- kaum Unterschiede zwischen rechtem und linken Tubus erkennbar
- abgeblendeter Tubus "geringfügigist" dunkler, nicht mal unangenehm oder störend bei dem beschriebenen Beobachtungslicht
- eindeutig verringerte chromatische Aberration ("violetten Farbquerfehler" gesucht)
an anthrazitfarbener Dachecke und anthrazitfarbenem SAT-Spiegel in 20 m Entfernung vor grauem Himmel (andere Boeobachtungsrichtung)
Man muss jedoch sehr genau schauen, nach CA wirklich suchen.

vollständig bedeckter, grauer Himmel, 17.45 Uhr, mittlerweile mein beliebtes (weil gleichmäßig beleuchtetes und "Dunkelfall" für Wanderer) "Ideal-Standard-Fernglas-Testwetter"
(abgesehen von Testes auf Gegenlichtempfindlichkeit / Reflexen im Glas bzw. Tests von Astro- und Nacht-/Jagd-/Ansitzgläsern wären im Dunkeln notwendig)
Die Mehrzahl der Wanderer füllt sich bei diesem Umgebungslicht die ausgehungerten Bäuche in Gaststätten, Ferngläser betrachten ihren Köcher von innen.
gleiche Beobachtungen wie 16 Uhr, CA/Farbquerfehler wird nicht mehr gesucht und beurteilt weil in dem Umgebungslicht kaum praktische Bedeutung, evtl. rein "akademisches Interesse"
doch bemerkenswert: Die o. g. Fichtenzapfen und Fichtenzweige erscheinen im auf 25 mm abgeblendeten Tubus etwas schärfer (bessere Detailerkennbarkeit). Helligkeitsunterschiede zwischen abgeblendetem (25 mmm Dmr.) und nicht abgeblendetem Tubus des 42ers recht wenig wahrnehmbar.

Langsam wird es (gleichmäßig) dunkel, alle Wanderer sind satt und im Hotelzimmer, 18.40 Uhr:
Der nichtabgeblendete Tubus beginnt, seine "Lichtvorteile" auszuspielen. Im auf 25 mm abgeblendeten Tubus ist mein individueller Schärfeeindruck besser, von mehr eigentlicher Schärfe (= Datailerkennbarkeit) kann ich nichts konkretes schreiben.
Ohne ein 20er oder 25er Glas zu besitzen, wage ich nun aufgrund meiner Experimente zu behaupten, dass diesen für Otto-Normal-Wanderer nicht zu früh "das Licht ausgeht". Zu Vorteilen und Nachteilen gegenüber größeren und schwereren Gläsern haben andere Vielsagendes geschrieben. Ich verstehe durch das Experiment, dass sich erfahrene "Ferngläser" bzw. Forenmitglieder ungern auf meine Anfrage zu Helligkeit (Ferngläser unterschiedlicher Objektivdurchmesser bzw. APs) und deren praktische Auswirkungen bei Handferngläsern auf Farbdarstellung und Kontraste einlassen wollen. ;-)

Unvollständige "Fehlerbetrachtung" zu meinem "Experiment":
Das o. g. Minox hat eine hohe Randschärfe aber ein etwas "schwieriges Einblickverhalten": Die CA (insbesondere "violetter Farbquerfehler") vergrößert sich bei schlechtem, schiefen, unkorrigierten Ansatz vor die Augen. "Schiefeinblick" ist unbedingt zu vermeiden bei der Beurteilung von chromatischer Aberration bezüglich dieses Glases. Im Jülich-Forum gibt es einen Vergleichstest für 8x42er von "prunusavium", u. a. mit Minox HG 8x43 BR.
Beobachtungen erfolgten ohne Brille, Klara hat nur eine Lesebrille.

Tipps für späte Leser meines Experimentes, insbesondere für Frau*innen, Mann*innen und fundamentalistisch Andersgläubige der Generation Pisa:
Man beachte, dass ich mit der 25-mm-Blende keine Nacht- und Ansitzgläser betrachten will und kann.
Man schaue auf das Datum des Threads und schlussfolgere auf Jahreszeiten: Es kann im Winter schlechter aussehen, im Sommer besser ... Experiment erfolgte am 11. April 2019 mit Sommerzeit in Mitteldeutschland. Noch vorhandene MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit in Zeitzone um Laengengrad von Berlin, Amsterdam usw.) = UTC/„Weltzeit“ (etwa Greenwich-Zeit) + 2 Stunden!
Das Aktivieren von Ironiedetektoren beim Lesen meiner Threads wird dringend empfohlen. ;-)

Auswertungen des "Experimentes" durch Kritiker und "Andersgläubige" werden interessiert mitgelesen!

LG Klara

Edit:
Text um MESZ/UTC für späte Leser erweitert, (offensichtlich sinnlose) „Sommerzeit“ wird derzeit politisch per oder von EU „zurückgedreht“.


Bearbeitet von: Klara66 am: 13.04.2019 11:31:13 Uhr
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3280 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2019 :  18:58:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Klara,
interessanter Test! Ein Hinweis noch. Es handelt sich um Farblängs und nicht querfehler. Hast du Unterschiede beim Einblick bemerkt? Ich hatte mal ein Minox8x25 mit dem Fujinon 10x50 verglichen und unsere (meine und der Minoxbesitzer) Feststellung war, daß das Fujinon mit der größeren AP auch deutlich entspannter im Einblickverhalten war.

Viele Grüße
Armin

Bearbeitet von: am:
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Klara66
Neues Mitglied im Astrotreff


21 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2019 :  19:11:33 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
An Armin:
Ich meine den Farbquerfehler (violette Ränder an kontrastreichen Beobachtungsobjekten) und verweise als "Universaldilletantin" auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Chromatische_Aberration (1. Bild rechts)
(Jedenfalls vergleiche ich damit meine Beobachtungen am SAT-Spigel des Nachbarn. Ich sehe nur violette Ränder, Unschärfe dadurch nicht. Unschärfe bei CA erzeugt m. E. der Farblängsfehler wegen mehrer Brennpunkte oder besser Brennebenen der unterschiedlichen Farben/Wellenlängen.

Zum Einblick: Ich hatte bislang nur 4 Gläser, das Minox HG 8x43 BR ist bezüglich Einblick das "schwierigste". Bei Amazon schreibt einer, das Zeiss Conquest wäre für Nichtbrillenträger noch schlimmer, im Internet liest man, Zeiss liefert kostenfrei andere Augenmuscheln. Mehr weiß ich nicht dazu.

Unausgegorenes Halbwissen vorbehalten. ;-)

Bearbeitet von: Klara66 am: 11.04.2019 21:00:37 Uhr
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Klara66
Neues Mitglied im Astrotreff


21 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2019 :  20:11:43 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Es ist 20 Uhr, schon recht dunkel: Nur wenig Helligkeitsunterschied beim Beobachten o. g. Objekte zwischen 43-mm-Objektiv und auf 25 mm abgeblendeten Objektiv sichtbar. Unterschiede bezüglich Farben und Kontrasten ohne Messtechnik zu beschreiben erscheint mir unmöglich, d.h. optisch und individuell kaum sichtbar. Mir persönlich erscheint ein leicht verbesserter Schärfeneindruck im abgeblendeten Objektiv/Tubus, kann aber auch Einbildung sein, also wenn doch, dann sehr gering ausgeprägt.

Eine weitere Beobachtung der Dämmerungsleistung bei weiter zunehmender Dunkelheit mit nur theoretischem Vergleich (25-mm-Blende) von 42/43er Universalglas und 25er Tagglas sehe ich wegen der völlig unterschiedlichen Anwendungszwecke als nutzlos, unfair und als Äpfel-Birnen-Vergleich an.
Die 25er Blende dürfte nicht so eng auszuwerten sein, die Öffnung wurde als "Halbwegs-Mitte" zwischen derzeit üblichen 20 bis 32 mm Objektivdurchmessern der Kompakt- und Wandergläser gewählt.
Damit Ende des Experimentes. Daumen hoch für die optisch mögliche Leistung der Kleinen! "Verzittern" und Sehfelder stehen auf einem anderen Blatt - auch in diesem Thread behandelt.

Danke für Mitlesen und Mitdenken, ich bitte um Kommentare und Auswertungen durch Dritte!

Bearbeitet von: Klara66 am: 11.04.2019 20:35:03 Uhr
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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2781 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2019 :  20:56:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Upps, hat Stefan auch "Augenunterschiede"?

Hallo Klara,

sehr nette Experimente und die Betonung deines "Halbwissens" lege ich auch mal ins Ironieregal!

Was meinst du mit hoher Randschärfe beim Minox und lassen sich die unscharfen Bereiche fokussieren oder ist das nicht möglich?

Um chromatische Abberation halbwegs sicher zu machen sollte ein Fernglas fixiert werden, wichtig auch der korrekte Augenabstand, denn wie du richtig sagst bei schiefen Einblick treten die automatisch auf.

Das Conquest scheint in der Tat so ziemlich das einzige Glas zu sein das ausschliesslich für Brillenträger konzipiert wurde!
Dieses Problem stellt sich aber vornehmlich beim 8x42 heraus, warum gerade da, keine Ahnung, Zeiss hat aber tatsächlich auf die vielen Klagen reagiert und stellt für Nichtbrillenträger etwas längere Okularmuscheln her, b.z.w. liefert diese kostenlos nach.
Zwei Dinge gibt es am Conquest zu bemägeln, besagte Augenmuscheln, Spötter sagen Yoghurtbecher und die Gummirung, Spötter sagen Fahrradschlauch, leider muss ich in beiden Punkten den Spöttern zustimmen, über die Optik und den Mitteltrieb gibt es allerdings wenig Klagen und durch irgendwas muss der Preisunterschied zur Oberklasse ja auch gewahrt bleiben.
Der Dioprinausgleich hat zudem Kosten gespart, ist aber gut brauchbar, also Lesebrille auf und Conquest gucken...

Andreas

P.S. Ach Klara hier noch zu...
Zitat:
Original erstellt von: Klara66

Im Jülich-Forum gibt es einen Vergleichstest für 8x42er von "prunusavium", u. a. mit Minox HG 8x43 BR.

Den Test von Holger kenne ich übrigens, er kommt in Bezug auf Randschärfe und CA beim Minox zu ganz anderen Ergebnissen als du!
Allerdings, komme ich wiederum zu ganz anderen Ergebnissen zu seinen präferierten Nikon HG...was lehrt uns das, 10 Fernglasbeobachter, 10 Meinungen.

Bearbeitet von: vertigo am: 11.04.2019 21:20:42 Uhr
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3280 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2019 :  21:35:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Klara,
alle Fragen zu Abbildungsfehlern erübrigen sich, wenn Du Dir dieses süße Ferngläschen

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=215660&whichpage=2

zulegst...
Kleines Manko...das Gewicht und beim Preis mußt du eben einfach die Augen abblenden...

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16734 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2019 :  21:49:30 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,
Zitat:
Upps, hat Stefan auch "Augenunterschiede"?
Nö, da hat Klara nur was verwechselt.

Zu dem Test- 8x42 zu 8x25 > also AP von 5,3mm zu 4mm. Das wird sich tagsüber kaum bemerkbar machen, da die Augenpupille wohl kleiner ist. Bei Dunkelheit sollte der Unterschied schon eher bemerkbar sein.
Zitat:
Die o. g. Fichtenzapfen und Fichtenzweige erscheinen im auf 25 mm abgeblendeten Tubus etwas schärfer (bessere Detailerkennbarkeit).
Schärfer vermutlich ja, Klara hat ja hier auch eindeutig verringerte chromatische Aberration mit dem Abblenden festgestellt und ein verringerter Farbfehler bewirkt natürlich ein etwas schärferes Bild. Das mag auch wie eine bessere Detailerkennbarkeit erscheinen, aber bei weniger Öffnung leidet die Auflösung, bei 42mm sollten also kleinere Details gegenüber nur 25mm noch erkennbar sein. Wenn die bei voller Öffnung dank Farbfehler allerdings wieder verwischt werden, kann das Ergebnis durchaus so entstehen.

Gruß Stefan

Bearbeitet von: am:
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3280 Beiträge

Erstellt  am: 11.04.2019 :  21:58:17 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Stefan,
die Detailerkennung allein wegen des Objektivdurchmessers, dürfte hier aber keine Rolle spielen, da bei beiden Gläsern die Vergrößerung noch deutlich unter der förderlichen Vergrößerung liegt.

Viele Grüße
Armin

Bearbeitet von: am:
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Klara66
Neues Mitglied im Astrotreff


21 Beiträge

Erstellt  am: 15.04.2019 :  08:32:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas!
Die Randunschärfe beim Minox beginnt zwischen 2/3 und 3/4 des Sehfeldradius (bei 3/4 eindeutig) und ist meines Erachtens gering ausgeprägt. Eine Nachfokussierung auf verbesserte Randschärfe ist möglich (also wohl keine Feldebener-Linsen vorhanden), gerade getestet, habe ein schwieriges Beobachtungsobjekt in etwa 200 m Entfernung ausgesucht, dessen feinste Details gerade so erkennbar sind.
"Prunusavium"/Holger schreibt in seinem Vergleichtest nach meiner Erinnerung von "Sweetspot" (sinnvoll(?) vereinfachende "Summendarstellung" ohne jedwede sichtbare Fehler) von 50% des Sehfeldes für das Minox. Ich betrachte jedoch ausschließlich Randunschärfe (und keine Verzeichnung, CA etc.) und stelle wahrscheinlich nicht ganz so hohe Ansprüche. ;-) Tja, Gummibegriffe,Smalltalk und mangelnde Standardisierungsversuche in dem meisten "Vergleichtests". Wobei ich von "Prunusavium"/Holger viele Einzelheiten gelernt habe, wie man testen kann. Hut (oder Kopftuch) ab vor dessen Arbeit und Wissen!
Insgesamt sehe ich sehr wenig Differenzen zu meinen Erfahrungen mit dem Minox, manche Dinge würde ich anders wichten, Beispiel Familientauglichkeit mit recht fummeligem Klemmring für Sperre des Dioptrienausgleich: Ideal für Einzelnutzer ohne Handschuhe, für Familien mit unterschiedlich benötigtem Dioptrienausgleich "suboptimal". Weiteres Problem für Familientauglichkeit: Augenabstand von Jugendlichen und zierlichen Frauen versus Vätern mit Boxer-/Kartoffelnasen, Angabe großer/kleiner Tubendurchmesser an Okularen für Menschen mit tiefliegenden Augen und breiten Nasen Fehlanzeige. Druckwasserdichtheit vs. oft ausreichender Spritzwasserdichtheit, individuelle Wichtung usw.
Stoßschutz/Fallschutz/"Betriebstemperaturen"/Dichtheit (einfach mal in Gefrierschrank -18 Grad Celsius bzw. 1 Meter realistische Fallhöhe oder 30 cm Wasser im Eimer mit getauchtem Fernglas = realistische Pfützenhöhe, Gewährleistung bei Neugläsern vorgeschrieben) ungetestet. Ah ja, das Luxus-Gläslein nebst zu testenden Schutzkappen, Gurt und Tragetasche war zu teuer dafür, wir machen theoretisierende, praxisferne "Schwanzvergleiche", um optische Geringstfügigkeiten mit viel Smalltalk in möglichst blumigen Ausdruck, dafür umso mehr Gummibegriffe. Am besten vergleichen wir 2000-Euro-Gläser mit weitaus billigeren oder 2000-Euro-Gläser der wenigen Paltzhirsche und deren geringstfügige Unterschiede wortreich untereinander, beglückwünschen uns grußmerkwürdig zum neu erworbenen Luxus, wo man im Gegensatz zur Vielzahl der Mittelklassegläser nichts falsch machen kann. Ach, und dann der ständige Ratschlag, hindurchzusehen. Klar logisch, nach solchen Selbstverständlichkeiten fragen Leute in Foren, im Laden testet man ja auch irgendein reales Einsatzszenarium. Ein Test auf Einblick, Haptik und Gegenlichtverhalten gegen Deckenlampen mag funktionieren, die Fragenden wollen Erfahrungwerte und semiprofessionelle Eingrenzung der riesigen Auswahl. Ich würde mich jedenfalls hüten, Gesamtpunkte für mehrere Gläser aufgrund individueller Wichtung zu vergeben. Sehe ich auch als Schwäche von allbinos.com. Mann/Frau muss halt die "Punkte" in eine Tabellenkalkulation "einwerfen" und dann individuell gewichtet summieren. Herr Dr. Merlitz macht kleine Tabellen, individuelle Wichtung durch Leser beim Lesen schon möglich ;-)
Und undurchdachte Kritiken oder völlige Ignoranz der Steiner-Gläser dürfen nicht fehlen. Deren Optik mag nicht die beste sein, aber Betriebstemperaturen (Winterurlaub?!), Stoßschutz, Wasserdichtheit und Gewährleistung durch eine deutsche ("greifbare") Firma sind praxisnah gestaltet. Japaner, Chinesen, Amerikaner hingegen? Ich habe offenbar zu viel oder zu wenig gelesen ... Fernglas-Vergleiche zählen mittlerweile zu "Lektüre", die ich meide, Theorie interessiert mich noch, evtl. Vorbereitung auf Astronomie als Weiß-noch-nicht-Hobby.

Hallo Armin!
Das verlinkte, süße Gläschen ist mein "Immer-dabei-hab-Glas", als sagenhafte Walküre trage ich es an notwendig langem Tragegurt zwischen militärisch gestählten Brüsten. Ich erwäge die Änderung meines Astrotreff-Nicknamens in "Siegrune" oder "Schwertleite", Odin wäre Amts- und Geschlechtsanmaßung. *grins*
https://de.wikipedia.org/wiki/Walk%C3%BCre

Hallo Stefan!
Deine Erklärungen verwende ich dann dafür:

Mit den Beiträgen aller Schreiber kann ich jetzt meine Beobachtungen gut (laien-) theoretisch erklären und schreibe nun einen längeren, zusammenfassenden Beitrag für alle Mitleser (nicht unbedingt für Experten).

Glück auf und gute Sicht! Danke für alle Erkärungen und Hinweise. Die Zitatfunktion des Forums lerne ich auch irgendwann, gib ja ein Testforum hier. Klara

Edit: Schlechtschreibung verbessert.


Bearbeitet von: Klara66 am: 15.04.2019 18:19:03 Uhr
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Klara66
Neues Mitglied im Astrotreff


21 Beiträge

Erstellt  am: 15.04.2019 :  10:15:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Auswertungen und Schlussfolgerungen zum Blendenexperiment, Zusammenfassung und Erkenntnisse des Threads

Helligkeit, Farbe und Kontrast hängen zusammen. Hatte ich oben empirisch begründet, hier Beispiele aus der Bildverarbeitung. Wobei mein Auge teilweise was anderes sieht, als der Autor des Dokumentes schreibt: http://webkompetenz.wikidot.com/html-handbuch:bild-helligkeit
Es ist bekannt, dass bei Nacht- oder Ansitzgläsern viel Aufwand in die Vergütung für höchste Transmission gesteckt wird UND große Austritspupillen (AP) notwendig sind. AP von Fernoptik größer als die maximale Pupillenweite des Beobachters führen zu keiner optischen Verbesserung.

Das kleine Blendenexperiment am trüben Tage zeigt, dass ein größere AP als 25 mm (und wahrscheinlich auch 20 mm) nutzlos ist, da der biologische Regelkreis des Auges die Regenbogenhaut (Iris) verkleinert. Große Objektivdurchmesser und damit verbundene AP sind optisch schwerer zu korrigieren, da von der optischen Achse ferne Lichtstrahlen die größten Abbildungsfehler verursachen: https://de.wikipedia.org/wiki/Abbildungsfehler
Deshalb sah ich am Tage ein leicht verbessertes Bild im abgeblendeten Tubus bzw. Objektiv.

Das „Zeiss des kleinen Mannes“ besteht also AM TAGE nicht wie ursprünglich angenommen in einem preiswertem Glas mit größerem Objektivdurchmesser sondern in einem möglichst kleinem mit einer AP, die dem erwarteten Lichtstrom des Anwendungszweckes und der Pupillenweite des Auges bei der Anwendung entspricht. Nach Hinweisen anderer Forenten erreicht man häufig ein höheres Sehfeld mit kleineren Objektivdurchmessern bei gleicher Vergrößerung. Ein weiterer Pluspunkt sind niedrigere Preise für Gläser mit geringeren Objektivdurchmessern. Gegen kleinere Objektivdurchmesser spricht, dass schwerere (Universal-) Gläser aufgrund ihrer Massenträgheit weniger verzittern werden und so zu einer verbesserten Detailerkennbarkeit führen. Das ist insbesondere bei Vergrößerungen > 8fach zu beachten. Eine größere AP als notwendig führt zu auch zu einem „gutmütigeren“ Einblickverhalten

Beim „Zeiss des kleinen Mannes“ in der DÄMMERUNG sieht es UMGEKEHRT aus: Hier führt eine größere Austrittspupille (neben Transmission) zu mehr Licht und zu mehr Kontrasten, Extremfall: Ein älterer Jäger mit max. Pupillenweite von etwa 5mm benötigt ein Glas 8x42 oder 7x40 mit hoher Lichttransmission und AP von etwa 5 mm, ein jüngerer Jäger mit max. 7 mm Pupillenweite kann die Helligkeit eines 7x50 oder 8x56 mit AP von etwa 7 mm und vielleicht nicht ganz so hoher Lichttransmission (Preisfrage) sinnvoll nutzen und sieht wahrscheinlich das Gleiche. Wer ein preiswertes Glas in der Dämmerung einsetzen möchte, sollte sich bei oftmals gleichem Gewicht überlegen, ob er nicht ein Universalglas 8x42 beschafft. Bei nur notwendigem Einsatz an trüben tagen oder bei Dämmerungsbeginn gilt obiger Absatz und die Überlegung, ob ein 8x32 genügt.
(Biologische Vorgänge bei Dunkeladaption sind mir von der Existenz her bekannt, näher beschäftigt habe ich mich damit nicht.)

Besitzer von Universalgläsern mit 42-mm-Objektiven können sich mit dem beschriebenen Blendenexperiment einen individuellen Eindruck von der Lichtleistung avisierter Zweitgläser in Lichtsituationen wie beim geplanten Einsatz verschaffen. Ein Blendenexperiment dafür hat nur Sinn für Gläser etwa gleichen Bauzeitraumes, da die Vergütungen stark verbessert wurden. Mittlerweile dürfte das Ende der Fahnenstange fast erreicht sein, moderne Gläser unterscheiden sich recht wenig, Transmission zwischen 85 und 97%. Letztere nur bei Spitzengläsern/Oberklasse.

Der Vergleich eines modernen 8x42 mit einem 30 Jahre alten Porro 8x32 hat mich anfänglich auf die falsche Fährte (Threaderöffung) geführt, da dessen Vergütung, optische Gläser (wohl noch kein BAK4), relativ viele Linsen wegen Erfle-Weitwinkelokularen und wahrscheinlich Verschmutzung nicht mit meinem modernen 8x42er vergleichbar sind. Aufgrund meines Blendenexperimentes kann ich behaupten, dass mir an einem modernen 8x32er selbst am trüben Tage kein wesentlicher Unterschied bezüglich Helligkeit, Farbe und Kontrast aufgefallen wäre, ja nicht mal mit einem modernem 8x25er Glas. Die AP aller Gläser mit vergleichbar hoher Lichttransmission wären am trüben Tage ausreichend gewesen.

Anmerkungen:
Zu Farblängs- und -querfehler (chromatische Aberration) ist die englische Wikipedia ausführlicher, mehr Bilder zu offenbaren Wirkungen:
https://en.wikipedia.org/wiki/Chromatic_aberration
„Purple Fringig“: https://en.wikipedia.org/wiki/Purple_fringing

Nutzen von Blenden bezüglich Abbildungsfehler:
„Der chromatische Längsfehler lässt sich etwas durch Abblenden der Optik kompensieren, der chromatische Querfehler leider nicht. Bitte etwas Abblenden!“
https://www.vision-doctor.com/optische-fehler/chromatische-aberration.html
Das entspricht nicht ganz meiner Beobachtung beim Blendenexperiment bezüglich Reduktion des (violetten) Farbquerfehlers. Wie bereits bemerkt: aufgrund des etwas schwierigen Einbklickverhaltens des Minox HG 8x43 BR ist die CA bei „Schiefeinblick“ schwer zu beurteilen.

Langer Rede kurzer Sinn: Den größten Nutzen und die wenigsten Abbildungsfehler (möglichst nur Strahlen nahe der optischen Achse) bietet ein Handfernglas offenbar dann, wenn dessen AP der AKTUELLEN Pupillenweite des Beobachters in der HAUPTANWENDUNGSSITUATION (Umgebungslicht) angepasst wird. Unter aktueller Pupillenweite verstehe ich die durch die Regenbogenhaut/Iris (entspricht der Blende bei Kameras) biologisch geregelte Pupillenweite entsprechend aktuellem Lichtstrom, also nicht die maximal mögliche Pupillenweite.

Danke fürs Lesen, Kritiken und Anmerkungen werden interessiert mitgelesen, kommentiert ... oder ignoriert. Halbwissen, Ironie und Sarkasmus vorbehalten. ;-)

Edit:
Anschaulicher Link zu CA und Blendenwirkung ("achsennahe Strahlen"):
"Zunächst kann das Abblenden des Objektives hilfreich sein, da es meist der Rand der Linse ist, der einen Großteil der Aberration verursacht. Diese Maßnahme vermeidet jedoch bloß den Farblängsfehler. Farbquerfehler lassen sich mit Hilfe farbkorrigierter Objektive vermeiden ..."
http://pixxel-blog.de/was-ist-eigentlich-chromatische-aberration/

Edit2: Wenn ich für den Blendentest ein optisch minderwertiges Glas verwendet hätte, wäre wahrscheinlich die Bildverbesserung durch die Blende auffälliger gewesen. Hatte nur das recht hochwertige Minox zur Verfügung.





Bearbeitet von: Klara66 am: 15.04.2019 19:56:51 Uhr
Zum Anfang der Seite

vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2781 Beiträge

Erstellt  am: 15.04.2019 :  15:05:08 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Klara66

Hallo Andreas!
Die Randunschärfe beim Minox beginnt zwischen 2/3 und 3/4 des Sehfeldradius (bei 3/4 eindeutig) und ist meines Erachtens gering ausgeprägt. Eine Nachfokussierung auf verbesserte Randschärfe ist möglich (also wohl keine Feldebener-Linsen vorhanden)
Mit FLachfeldlinsen hat das nichts zutun, diese Gläser haben doch eine besonders hohe Randschärfe, es geht hier um möglichen Astigmatismus!
Zitat:
Original erstellt von: Klara66

Ah ja, das Luxus-Gläslein nebst zu testenden Schutzkappen, Gurt und Tragetasche war zu teuer dafür, wir machen theoretisierende, praxisferne "Schwanzvergleiche" Am besten vergleichen wir 2000-Euro-Gläser mit weitaus billigeren oder 2000-Euro-Gläser der wenigen Paltzhirsche und deren geringstfügige Unterschiede wortreich untereinander, beglückwünschen uns grußmerkwürdig zum neu erworbenen Luxus, wo man im Gegensatz zur Vielzahl der Mittelklassegläser nichts falsch machen kann.


Warum so garstig, ich mache gerne "Schwanzvergleiche"!

Klar, jedes Fernglas ist ein Luxusobjekt, einfach weil man es für sein tägliches Leben nicht zwingend benötigt, aber dann können wir auch das Fernsehen, dass Smartphone, die Spülmaschine, den Wäschetrockner oder die Hifi-Anlage entsorgen.
Was spricht dagegen sich ein 2000,- Euro Fernglas zu kaufen während andere Menschen zigtausend in ein Auto investieren?
Man sollte halt Prioritäten in seinem Leben setzen...mir ist ein gutes Fernglas wichtiger als ein teures Auto!

Zitat:
Original erstellt von: Klara66

Eine größere AP als notwendig führt zu auch zu einem „gutmütigeren“ Einblickverhalten


Das ist mir zu apodiktisch, hier spielen noch andere Aspekte ein Rolle!

Zitat:
Original erstellt von: Klara66

Gegen kleinere Objektivdurchmesser spricht, dass schwerere (Universal-) Gläser aufgrund ihrer Massenträgheit weniger verzittern werden und so zu einer verbesserten Detailerkennbarkeit führen.

Auch das ist ein häufig vorgetragener Irrtum, es hat auch viel mit Haptik und Gewichtsverlagerung zutun!

Klara, Ferngläser sind eine höchst subjektive Angelegenheit, wenn du hier Vergleiche verdammst kannst du das in bei fast allen anderen Lebensbereichen auch tun.
Menschen tauschen sich halt gerne über ihr Hobby aus, den Begriff des "Schwanzvergleiches" finde ich in diesem Zusammenhang unpassend, es steht dir ja frei diese "Schwanzvergleiche" zu ignorieren, warum also diese Aufregung?

Andreas

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Klara66
Neues Mitglied im Astrotreff


21 Beiträge

Erstellt  am: 17.04.2019 :  07:56:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,
bezüglich Astigmatismus: Mit deiner Frage nach möglicher Nachfokussierung der Randunschärfe - testet man damit Astigmatismus des Glases oder der Augen des Beobachters? Wärst du so nett, dazu noch was zu schreiben oder einen Link zu nennen?

Ansonsten nichts für ungut: Ich war doch nicht garstig, hatte (neben meinem oft nicht zu unterdrückenden) Sarkasmus doch auch konstruktive, praxisnahe Gedanken (Winterurlaubseignung / Betriebstemperaturbereich) für informative Tests geschrieben. Falltests, Temperatur- und Dichtigkeitsprüfung wären nur bei Gewährleistung "greifbarer" Hersteller und "einklagbaren" Angaben in Datenblättern sinnvoll. Fallhöhen werden nicht angegeben, Temperatur- und Dichtheitsparameter (x Meter Wassersäule für y Minuten) oft schon in der unteren Mittelklasse. Wobei ich einen Test bei 30 bis 50 cm "Pfützenhöhe" für ausreichend und praxisnah halte.

Anfragen von Lesern nach dem Dmr. der Tuben an den Okularen in Tests beschriebener Gläser habe ich hier im Forum gelesen, nachdem ich obigen Beitrag schrieb. Mit dem Okular-Tubendurchmesser in Verbindung mit dem einstellbaren Augenabstandsbereich laut Datenblatt kann man wenigstens Vorabschätzungen für die individuelle Physiognomie des Lesers ("Kartoffelnase", engstehende oder/und tiefliegende Augen) treffen, insbesondere, wenn man mit einem vorhandenen Glas vergleicht. Da ich einen geringen Augenabstand habe und auch an jugendliche Nutzer denke, komme ich auf solche Gedanken.
(Zum "Glück" fehlt mir die Kartoffelnase. ;-)

"Ungarstig" finde ich auch die doch etwas zeitaufwändige Beschreibung der Blendenexperimente und die Zusammenfassung als Feedback für die Helfer im Thread und wenigstens Anregung - vielleicht sogar Hilfe - für Mitleser. Geben und Nehmen halt - hier in umgekehrter Reihenfolge.

Danke auch für die anderen Hinweise, akzeptiert.

Gute Sicht, danke für die vielen Hinweise, nachdenkliche Feiertage, vor allem Frieden und Gesundheit allen Heiden und Andersgläubigen!
(Das politisch korrekte "Durchgendern" für die moderne Vielzahl an Geschlecht*innen und Geschlechtenden [1] erfolgte hiermit. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und so gezeigter Respekt und Anerkennung ist intelligenten Frauen wichtiger, "Gendern" hingegen ist BILLIGES Opium für das Volk.)
Klara - mit zum Nachdenken aufforderndem Augenzwinkern.

[1] "Neutralisierung", u. a. durch substantivierte Partizipien wie unaussprechliche und somit wort- und geschlechtsgekürzte "Azubis", Studierende anstelle jahrhundertelang üblicher Studenten usw.: https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechtergerechte_Sprache#Neutralisierung

Edit: Schlechtschreibung verbessert

Bearbeitet von: Klara66 am: 17.04.2019 10:43:51 Uhr
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3280 Beiträge

Erstellt  am: 17.04.2019 :  08:31:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Guten Morgen Klara-Sigrune
Mit dem Nachfokussieren testet man das Vorhandensein von Bildfeldwölbung des Glases. Diese entsteht erstmal grundsätzlich und wird durch zusätzliche Optiken reduziert, um das Bild flacher/ebener zumachen.

Dir und allen auch schöne Ostern

Bearbeitet von: am:
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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2781 Beiträge

Erstellt  am: 17.04.2019 :  17:57:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Klara66

Hallo Andreas,
bezüglich Astigmatismus: Mit deiner Frage nach möglicher Nachfokussierung der Randunschärfe - testet man damit Astigmatismus des Glases oder der Augen des Beobachters? Wärst du so nett, dazu noch was zu schreiben oder einen Link zu nennen?

Klara manche Ferngläser haben Astigmatismus, dass äußert sich darin das diese "unscharfen Bereiche" nicht fokussiert werden können, bei herkömmlicher Randunschärfe ist das möglich!
Ein gutes Beispielglas wäre hier das Zeiss Victory 7x42, dieses Glas hatte ich einige Zeit in Verwendung, am Himmel auf Stativ eine mittlerer Katastrophe, ab ca. 2/3 des GF. deutlicher Astigmatismus der sich in keinster Weise wegfokussieren lies!
Beim menschlichen Astigmatismus kann der Nutzer ein Fernglas ohne Korrekturgläser nicht verwenden da man keinen scharfen Punkt erreicht, dass Bild wirkt immer unscharf unabhängig davon ob das Glas 100,- oder 2000,-Euro gekostet hat!
Deshalb können ja auch kurz oder weitsichtige Brillenträger ein Fernglas ohne Brille verwenden wenn sie keinen Astigmatismus haben, es sei denn der Sehfehler ist so groß das man das bei dem betreffenden Glas nicht mehr einstellen kann.
Ein sehr geringer Astigmatismus macht bei Naturbeobachtung selten Probleme, bei Punktbeobachtungen (Sterne) schon eher.
http://homepages.hs-bremen.de/~krausd/iwss/V15b.pdf
Zitat:
Original erstellt von: Klara66


Ansonsten nichts für ungut: Ich war doch nicht garstig


Was glaubst du wäre hier losgewesen hätte ein männlicher Forenteilnehmer einen ähnlichen Terminus gebraucht um den Habitus der Damenwelt zu beschreiben?

Vor nicht allzu langer Zeit hat hier ein Händler einen Astroartikel eingestellt und dass mit einer etwas unglücklichen, zweideutigen oder wie auch immer zu interpretierenden Formulierung und wurde deshalb heftigst des Chauvinismus verdächtigt!
Eigentlich erstaunlich dass das Echo bei "Schwanzvergleich" eher gering bis garnicht vorhanden ist, Männer müssen sowas abkönnen und Frauen sind ja perse nicht chauvinistisch.
Beim Stammtisch wohl kein Problem, in einem Forum...naja.

Andreas

Bearbeitet von: am:
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