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Seite: von 2

Empire
Mitglied im Astrotreff

Österreich
37 Beiträge

Erstellt am: 25.03.2019 :  12:25:47 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Empire's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

ich überlege mir ein neues Teleskop zu kaufen nur bin ich noch etwas unschlüssig.
Ich möchte vor allem auch den Mond möglichst Detailreich fotografieren.
Wenn möglich auch noch Saturn und Jupiter.
Galaxien würde ich ebenfalls gerne ablichten.

In die engere Auswahl habe ich folgende 2 Teleskope genommen:
Orion Optics UK Teleskop N 150/1200 VX6L Advanced
https://www.astroshop.de/teleskope/orion-optics-uk-teleskop-n-150-1200-vx6l-advanced-ota/p,60543#tab_bar_0_select
Oder
Skywatcher Maksutov Teleskop MC 150/1800 SkyMax
https://www.astroshop.de/teleskope/skywatcher-maksutov-teleskop-mc-150-1800-skymax-ota/p,4069


Folgendes Equipment ist vorhanden:
Skywatcher EQ6-R PRO
2x Barlow 2 Zoll Powermate
Canon 5D Mark IV

GUIDING:
ASI ZWO 120mm-S
Lacerta OAG
PHD2 am Laptop

Was könntet ihr mir empfehlen? Es wäre schon wenn meine Vollformat Kamera möglichst gut und komafrei belichtet wird.

Wäre mit der Brennweite OAG überhaupt noch möglich? Oder wird es dann schon zu dunkel für die ASI 120?

Schöne Grüße
Daniel

www.astro-fotografie.at

Bearbeitet von: Empire am: 25.03.2019 12:28:05 Uhr

stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16736 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2019 :  13:22:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Daniel,

auch wenn deine EQ-6 den Tubus vom Gewicht her problemlos tragen wird, durch die Länge des Newton wird die Neigung zum Schwingen erhöht. Das wirkt sich nachteilig aus.

Zur Idee- Mond und Planeten mit der Canon zu fotografieren- das macht für Planeten weniger Sinn. Selbst mit der 2x Powermate belegt Jupiter auf dem großen Chip gerade mal 63 × 63 Pixel. Dazu bekommst du mit Einzelaufnahmen immer etwas unscharfe Bilder durch die wirkende Luftunruhe.

Wenn du dafür deine ASI statt zum Guiden als Aufnahmekamera benutzt wäre das sinnvoller, Jupiter würde da dann so ca. auf 160x160 Pixel abgelichtet. Die aufgenommenen Videos als AVIs dann anschließend mit den üblichen SW-Tools zu einem Einzelbild verarbeiten.

Und wenn du statt dem langen Newton einen kürzeren mit nur 900mm Brennweite nimmst wäre das Problem Schwingungen kleiner, zu Anpassen an die ASI müsstest du dann aber wohl eine 3x Barlow benutzen.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: am:
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5119 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2019 :  13:48:34 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Daniel,
ein 6" f/8 Newton sollte von der Kontrastleistung über der Kontrastleistung eines Maks mit mehr Obstruktion liegen.
Zu den Orion UK Newtons bin ich ein bisserl zwiespältig. Es ist schön, dass die Optik in GB gefertigt wird. Bei der Messung der Optiken gab oder gibt oder gabe es aber anscheinend Probleme. Hier ein Thread zu meinem 6" f/8:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=170771
Immerhin war mein Spiegel besser wie beugungsbegrenzt aber leider nicht so gut wie angegeben. Ein Bekannter von mir hat den Mittelberg dann noch reduziert und somit hat der Spiegel dann immerhin 0,95 Strehl.
Von der Spiegelzelle, der 9 Punktauflage zusammen mit der gerillten Spiegelrückseite und den Justageschrauben kann ich nichts Gutes sagen.
Die kleinen Auflagestifte der 9 Punktauflage konnten in eine Rillen kippen. Die Justageschrauben waren so klein, dass man sie zusammen mit ultra harten Federn kaum benutzen konnte. Aus meiner Sicht haben die Konstrukteure dieser Spiegelzellen das nie selber ausporbiert. Ich habe es dann für mich überarbeitet.
Wie der jetzige Stand ist, kann ich nicht beurteilen. Ich würde es aber den Orion UK in meiner Fassung nicht empfehlen. Da ist es vermutlich besser einen GSO 6" f/8 oder SW 6" f/8 zu kaufen. Die 0,84 Strehl werden die auch schaffen.
Ich habe einen Tal2 mit einem GSO 6" f/8 Hauptspiegel optimiert. Diesen GSO Spiegel würd ich auf mindestens 0,9 Strehl oder besser schätzen. Hier ein Artikel zur Optimierung des Tal2:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=202203
Die Spiegelzelle des Tal2 ist von der Anwendung der reinste Luxus verglichen zur Spiegelzelle des Orion UK Newtons. Der GSO Spiegel besitzt auch keine depperten Rillen auf der Rückseite.
So toll ich das Orion UK Projekt grundsätzlich finde, persönlich würd ich vorsichtshalber eher auf GSO oder SW gehen.

GSO bietet auch einen 6" f/6 OTA an. SW einen 6" f/8.
Ein Tal 150 P8 wäre vermutlich noch besser wie die Varianten von GSO oder SW. Leider gibt es die nicht mehr.

Der Vorteil des Orion UK ist, dass der 6" f/8 einen 2" OAZ besitzt. Der OAZ ist durchaus gut bis sehr gut. Der Fangspiegel des Orion UK war auch sehr gut.
Das Hauptmanko sehe ich bei der Spiegelzelle, die aus meiner Sicht zu wenig praxitauglich gebaut wurde.
Teleskop Express bietet übrigens den Orion UK günstiger an. Wenn, dann würd ich ihn da kaufen.

Ich verwende meistens die ASI120 MC. Das spart Zeit und bringt ähnlich gute Ergebnisse wie die SW Variante. Noch besser wäre die ASI 224 MC.
Hier ein paar Bilder, die ich mit dem verbesserten Orion UK aufgenommen habe:
https://www.astrobin.com/gear/56538/orion-optics-uk-vx6l/

Servus Stefan,
auch auf der Celestron ADM, die etwas stabiler wie die EQ5 ist, gibt es mit dem 6" f/8 Newtons keine Probleme und zwar egal ob es der leichte Orion UK oder der etwas schwerere Tal2 Newton ist. Auf der EQ6 (deutlich stabiler wie die ADM) gibt es sicher keine Probleme mit den Leichtgewichten.

Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: Niklo am: 25.03.2019 13:56:08 Uhr
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Empire
Mitglied im Astrotreff

Österreich
37 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2019 :  14:33:45 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Empire's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

danke für eure Antworten.
Für Planeten würde ich dann auch die ASI nehmen.
Die Frage ist halt, wäre der MAK oder ein Newton (Gerne auch der SW 6" f/8) besser?
Und wie gesagt, Galaxien möchte ich damit auch gerne fotografieren. Diese dann mit meiner Canon 5D MK IV.

Schöne Grüße
Daniel

www.astro-fotografie.at

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16736 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2019 :  14:38:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Roland,

ich hab einen 178/1676 Newton Selbstbau und den auf meiner Vixen Atlux montiert. Gut, ist noch ein bisserl länger als der Orion, aber jede leichte Berührung führt zu deutlichem Zittern, Fokus einstellen ist da schon ein Geduldspiel. Wobei mein Selbstbau einen stabilen Hartpapiertubus hat, die Orion UK kommen ja wohl mit einem dünnwandigen Alutubus daher. Und das Problem ist nicht das Gewicht, das Problem ist die Tubuslänge.
Zitat:
Der Fangspiegel des Orion UK war auch sehr gut
Tja, Orion UK und deren Qualität. Da gab es einen Bericht hier, da hat sich jemand 4 Fangspiegel liefern lassen- die laut Papier "hochwertigen" Premiumversionen. Einer war knapp nicht tauglich, die anderen drei waren teurer Glasschrott. Die mitgelieferten Messprotokolle behaupteten das Gegenteil zur Wirklichkeit. Das und die bekannten Beispiele von untauglichen Hauptspiegeln würden mich grundsätzlich davon abhalten, von diesem Hersteller was zu kaufen.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16736 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2019 :  14:41:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: stefan-h

Hi Roland,

ich hab einen 178/1676 Newton Selbstbau und den auf meiner Vixen Atlux montiert. Gut, ist noch ein bisserl länger als der Orion, aber jede leichte Berührung führt zu deutlichem Zittern, Fokus einstellen ist da schon ein Geduldspiel. Wobei mein Selbstbau einen stabilen Hartpapiertubus hat, die Orion UK kommen ja wohl mit einem dünnwandigen Alutubus daher. Und das Problem ist nicht das Gewicht, das Problem ist die Tubuslänge.
Zitat:
Der Fangspiegel des Orion UK war auch sehr gut
Tja, Orion UK und deren Qualität. Da gab es einen Bericht hier, da hat sich jemand 4 Fangspiegel liefern lassen- die laut Papier "hochwertigen" Premiumversionen. Einer war knapp nicht tauglich, die anderen drei waren teurer Glasschrott. Die mitgelieferten Messprotokolle behaupteten das Gegenteil zur Wirklichkeit. Das und die bekannten Beispiele von untauglichen Hauptspiegeln würden mich grundsätzlich davon abhalten, von diesem Hersteller was zu kaufen.


Hi Daniel,[quote]Und wie gesagt, Galaxien möchte ich damit auch gerne fotografieren. Diese dann mit meiner Canon 5D MK IV.

Dann würde ich eh auf eine kürzere Brennweite setzen, da wirst du mit 900mm schon reichlich kämpfen bis du mal die Einnordung und die Nachführung passend hinbekommst, 750mm wären noch etwas einfacher zu handhaben. Bei 1200mm Langzeitbelichtung wirst du sehr viel Ausschussbilder erhalten.


Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5119 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2019 :  14:55:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Stefan,
ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Beim Orion UK ist auf der ADM praktisch kein Zittern zu merken. Auch beim schwereren Tal2 gibt es vielleicht ein minimales Zittern, aber das beeinträchtigt das Fokusieren nicht. Du musst bedenken, dass 1676 mm schon ein gutes Stück länger ist, der Spiegel ist auch größer und schwerer und der Tubus sicher auch.
Ich besitze ja noch einen 4" f/15 FH mit viel Stahl und Metall. Da schwingen sowohl die GPD2 wie auch die ADM merklich und auch störend. Das ist aber beim leichten Orion UK kein Thema und auch der etwas schwerere Tal2 (mit GSO Hauptspiegel) ist da harmlos und lässt sich gut fokusieren. Einzig den OAZ vom Tal2 müsst ich noch etwas strenger eingstellen. Das ist aber ein anderes Thema.

Nun, vielleicht hab ich dann beim Fangspiegel von Orion UK Glück gehabt. Inzwischen besitze ich aber auch ein Antares Optics Fangspiegel, der recht gut ist und etwas kleiner ist. Aber auch davon hab ich bei Aufnahmen und beim Beobachten keine schlechte Abbildung bemerkt.
Wie auch immer. Leider muss man in dem Fall sagen, dass die fernöstlichen Optiken z.B. von GSO vermutlich problemlos mithalten können. Das ist sehr schade, weil ich es der europäischen Optikherstellung durchaus gegönnt hätte, dass sie gute Optiken herstellen. Meine Hoffnung ist, dass Orion Optics íhren Prozess und die Tests verbessern. Vermutlich wäre auch gut, wenn sie die Borofloat Rohlinge vom Stathis nutzen würden statt die merkwürdigen Suprax Glasrohlinge mit den Rillen auf der Rückseite....
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

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Empire
Mitglied im Astrotreff

Österreich
37 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2019 :  16:10:07 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Empire's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:

Dann würde ich eh auf eine kürzere Brennweite setzen, da wirst du mit 900mm schon reichlich kämpfen bis du mal die Einnordung und die Nachführung passend hinbekommst, 750mm wären noch etwas einfacher zu handhaben. Bei 1200mm Langzeitbelichtung wirst du sehr viel Ausschussbilder erhalten.

Gruß
Stefan



Wenn ich in Stellarium bei M101 schaue bräuchte ich mindestens 2000 mm Brennweite um die Galaxie schön groß auf den Sensor zu bekommen. 750 mm werden mir da in jedem Fall zu kurz werden.
Daher meine Überlegung zu etwas mehr Brennweite.

Bzgl. Nachführung. Aktuell guide ich mit einem OAG. Würde das mit dem Mak 150/1800 noch funktionieren?

Schöne Grüße
Daniel

www.astro-fotografie.at

Bearbeitet von: Empire am: 25.03.2019 16:11:49 Uhr
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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5119 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2019 :  16:52:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Daniel,
für DeepSky würd ich maximal den 6" f/8 nehmen. Besser wäre da vermutlich der 6" f/6. Schau Dir die Bilder auf astrobin an z.B. bei 800 mm:
https://www.astrobin.com/248406/B/?nc=user
https://www.astrobin.com/full/248406/B/
https://www.astrobin.com/full/248406/B/?real=&mod=
Also so klein ist M101 da nicht. Beim 6" f/6 hast Du sogar 900mm statt 800 mm. Für Deepsky würd ich eher den 6" f/6 nehmen nie aber den 6" f/12 Maksutov.
Für Planeten und Mond geht sowohl der 6" f/8 oder auch ein 8" f/6 an der EQ6. Wenn Du unbedingt Dich mit 1200 mm für Deepsky quälen willst, dann wäre der 8" f/6 Newton besser wie ein 6" f/8, da Du Belichtungszeit sparst. Allerdings sind 1200 mm schon schwieriger zum Nachführen. Daher würd ich erst einmal mit 900 mm loslegen. Da geht schon einiges.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3413 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2019 :  18:19:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Daniel,


um mal ein ganz anderes Teleskop in den Ring zu werfen: Skywatcher 200/1000mm Newton! Ich habe so einen seit langer Zeit auf meiner EQ6 pro im Einsatz und das laeuft recht gut. Die EQ6 packt ihn und es ist auch noch Reserve fuer ein kleines Leitrohr zum Nachfuehren. Damit hast Du schnelle f/5 bei 1m Brennweite, was auch schon fuer Galaxienfotografie taugt - wobei Du fuer die meisten Galaxien sowiewo mehr Brennweite haben koenntest, denn sie sind recht klein. Deshalb habe ich auch spaeter noch ein GSO RC10" 250/2000mm angeschafft, das allerdings auf der EQ6 grenzwertig ist. Und fuer Mond und Planeten taugt der Newton auch was. Allerdings wirst Du fuer Deepsky nicht um einen Komakorrektor herumkommen - ich nutze den MPCC von Baader. Damit bekomme ich nadelfeine Sterne bis zum Rand zumindest meiner Halbformatkamera.

Orion Optics ... mein Eindruck ist, dass sie Parabolspiegel im Vergleich zu anderen Optiksystemen machen koennen. Allerdings ist die Mechanik genauso hanebuechen wie die Hilfsbereitschaft, wenn man sich mit einem Problem an sie wendet. Ich habe da selbst sehr schlechte Erfahrungen gemacht - OMC250, Strehl 0.96 oder so und trotzdem eine Gurke, wobei eine durchschnittlich begabte Katze die Mechanik besser hinbekommen haette. Deshalb kann ich von OO eher abraten.







Best wishes,

Juergen

Wenn Du als Sterngucker keine Freunde hast, besorge Dir eine Drehbank und die Dinge aendern sich.

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Empire
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Österreich
37 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2019 :  18:53:08 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Empire's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: JSchmoll

Hallo Daniel,

um mal ein ganz anderes Teleskop in den Ring zu werfen: Skywatcher 200/1000mm Newton! Ich habe so einen seit langer Zeit auf meiner EQ6 pro im Einsatz und das laeuft recht gut.


Hallo,

meinst du dieses Teleskop?
https://www.astroshop.de/teleskope/skywatcher-teleskop-n-200-1000-pds-explorer-bd-ota/p,19166#tab_bar_0_select

Brauche ich dafür auch noch einen Komakorrektor? Wenn ja welchen?

Schöne Grüße
Daniel

www.astro-fotografie.at

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Empire
Mitglied im Astrotreff

Österreich
37 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2019 :  19:08:40 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Empire's Homepage  Antwort mit Zitat
Hab jetzt noch etwas in dem Bereich gestöbert und bin auf diese beiden Newtons gekommen:

https://www.astroshop.de/teleskope/explore-scientific-teleskop-n-208-812-pn208-carbon-mark-ii-hexafoc-ota/p,52201#tab_bar_1_select

https://www.astroshop.de/teleskope/gso-teleskop-n-200-1000-carbon-ota/p,47066#tab_bar_1_select

Was haltet ihr davon?
Ich denke es ist Sinnvoller was lichtstarkes zu kaufen für Galaxien. Und mit Barlow Linsen dann auf Planeten zu gehen.

Schöne Grüße
Daniel

www.astro-fotografie.at

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16736 Beiträge

Erstellt  am: 25.03.2019 :  19:55:45 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Daniel,
Zitat:
Wenn ich in Stellarium bei M101 schaue bräuchte ich mindestens 2000 mm Brennweite um die Galaxie schön groß auf den Sensor zu bekommen. 750 mm werden mir da in jedem Fall zu kurz werden.
Das gilt für deine Vollformat-DSLR. Die Frage dabei ist, wie gut wird die Randabbildung sein, wie stark wird der Vollformatchip vignetiert, wie gut kannst du die nötige Brennweite nachführen und um wieviel einfach wäre es mit weniger Brennweite und einem lichtstärkeren Setup als f/8.

Nimm eine Kamera mit DX-Chip und du hast die Galaxie schon mit viel weniger Brennweite formatfüllend drauf. nimm eine Kamera mit einem noch kleineren Chip und dann genügt noch weniger Brennweite für formatfüllende Abbildung.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
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JSchmoll
Altmeister im Astrotreff

United Kingdom
3413 Beiträge

Erstellt  am: 26.03.2019 :  15:16:17 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Daniel,


die verlinkten 200er Newtons sind alle sinnvoll fuer Deepskyfotografie mit der EQ6. Systembedingt brauchen sie noch eine Komakorrektor, da dies der Kardinalfehler des Newtonteleskops ist.

Meiner ist der hier:

https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/language/en/info/p486_Baader-MPCC-Mark-III-Newton-Komakorrektor-fuer-Newton-Teleskope-ab-F-3-5.html

Ich hatte auch mal einen 0.95x-Komakorrektor von Skywatcher (finde ich gerade nicht online, ist aber auch ein paar Jahre her), aber der zeigte Geisterbilder und fiel durch den "Plejadentest". Ging wieder zurueck und wurde durch den MPCC von Baader ersetzt.


Best wishes,

Juergen

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Ronald_Stenzel
Senior im Astrotreff


199 Beiträge

Erstellt  am: 26.03.2019 :  17:40:10 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Ronald_Stenzel's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Daniel,

einen Newton, oder gar Mak, der KB brauchbar korrigiert und ausleuchtet dürfte weit ausserhalb deines (vermuteten) Budges (alleine der nötige 2,5"-Komakorrektor: ca. 700€!)liegen. Desweiteren - ist dein Standort wirklich so gut, dass du dich auf Galaxien spezialisieren möchtest/kannst? - mit Planeten ist ja in der nächsten Zeit nicht wirklich was los... Also Himmel sehr dunkel und das Seeing passt auch? Mit f/8 auf Galaxienjagd gehen ist zu dem auch verdammt sportlich!
Stefan hat es schon geschrieben: kleineren Sensor (kleinere Pixel), kürzere Brennweite bei besserem Öffnungsverhältnis. Da fällt der Mak schon mal raus. Übrig bleiben Newton oder alternativ ein gescheiter ED/Apo. Als Brennweite reichen in unseren Gefilden seeingbedingt 1000mm bei Nutzung üblicher APS-C-DSLRs (ca. 14...18MPix) voll aus! Bei kleineren Sensoren mit kleineren Pixeln sogar noch weniger!

Ronald

Bearbeitet von: am:
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Empire
Mitglied im Astrotreff

Österreich
37 Beiträge

Erstellt  am: 26.03.2019 :  21:33:46 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Empire's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,
danke für eure Antworten.
Hmm... vielleicht sollte ich doch erst einmal in eine Astro Kamera investieren.
Vielleicht eine ASI 183 Pro Mono. Die hätte kleine Pixeln.
Aktuell habe ich den Lacerta APO 72/432 mm inkl. Flattener.

Schöne Grüße
Daniel

www.astro-fotografie.at

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