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Seite: von 4

stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16736 Beiträge

Erstellt  am: 18.02.2019 :  16:43:34 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Stephan,

prima- Problem gelöst, man muss nur auf die richtigen Leute hören und nicht jedem Beitrag glauben
Zitat:
Und bedenkt bitte, dass das Bild eines Sterns in der Bildebene die Fouriertransformierte der Öffnungsform ist.
So kommt es, dass die Fangspiegelspinne statt ein schwarzes Schattenkreuz zu erzeugen, ein sehr helles Strahlenkreuz erzeugt.

Hm, der zweite Versuch war wohl auch wieder nix oder ändert der nun schmal abgedeckte Rand etwas an der Fouriertransformation der Öffnungsform?

Allerdings würde ich diese Blende nochmals neu anfertigen. Auf dem Bild ist der doch recht stark ausgefranste Rand zu erkennen. Der sollte möglichst scharfkantig und gleichmäßig sein. So produzieren diese Fransen noch immer etwas Streuung, wenn auch deutlich weniger als der im Randbereich nicht so tolle Spiegel.
Zitat:
Hinten noch die Platte für den bekannten Lichteinfall.
Das verhindert zwar mögliches Störlicht von hinten, aber es verhindert noch viel mehr ein halbwegs rasches Auskühlen des Newton.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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Orion327
Schlimpf


35 Beiträge

Erstellt  am: 18.02.2019 :  17:01:17 Uhr  Profil anzeigen
Blende wird noch Eine angefertigt. Der Newton ist immer in der Sternwarte, da gibt's keine Probleme.

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Starjunkie
Anbieter


127 Beiträge

Erstellt  am: 18.02.2019 :  21:16:14 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Starjunkie's Homepage
Sag ich doch!

noctutec

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pescadorTT
Meister im Astrotreff

Deutschland
797 Beiträge

Erstellt  am: 18.02.2019 :  22:03:44 Uhr  Profil anzeigen  Besuche pescadorTT's Homepage
Hey Stephan,

gut gelöst.

| 12,5"/ f4,7 Christian Busch Spiegel im Dieter Martini Truss auf gepimpter G11 mit Gemini II |
| ED 70/420 mit Mgen II | Vixen 102 M auf AZ | TAL1 | Revue 60/700 | Revue 60/910 |



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Orion327
Schlimpf


35 Beiträge

Erstellt  am: 19.02.2019 :  06:36:28 Uhr  Profil anzeigen
NGC 663 & NGC 654
Bei Mondlicht, so das es kaum Sternfarben gibt.
Eine Miniverkippung habe ich in einer Ecke, was bei zukünftigen GX Aufnahmen in der Bildmitte (und nur dafür ist er da) nicht zu sehen ist. Auch wird wahrscheinlich eine kleinere ASI eigesetzt, so das man es erst recht nicht bemerkt.

- Skywatcher PDS 250 (==>) 240/1200mm
- Nikon D5600s, IDAS D1 Filter
- 121 x 30s, ISO 400





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rainer-l
Meister im Astrotreff


508 Beiträge

Erstellt  am: 19.02.2019 :  11:15:32 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Stefhan

Zitat:
Hm, der zweite Versuch war wohl auch wieder nix oder ändert der nun schmal abgedeckte Rand etwas an der Fouriertransformation der Öffnungsform?


Natürlich tut er das denn nun fehlen die Halteklammern in der Öffnungsform . Ob die nun aber die Ursache sind oder der Randbereich bleibt offen denn die Blende deckt sowohl den Randbereich als auch die Halteklammern ab .
Damit ist nicht festzustellen welches die haupsächliche Ursache ist . Dafür braucht man einfach nur die Halteplatten abzuschrauben .
Damit hat man dann nur eine mögliche Ursache beseitigt und kommt zu einem aussagekräftigen Versuch .
Ich würde vermuten das der Einfluß der Halteklammer gering (aber nicht null) ist denn sonst müßte man diese Beugungserscheinugen an fast jedem Newton sehen .

Viele Grüße Rainer

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16736 Beiträge

Erstellt  am: 19.02.2019 :  11:58:47 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Rainer,

ich hätte besser komplett zitieren sollen-
Zitat:
Und bedenkt bitte, dass das Bild eines Sterns in der Bildebene die Fouriertransformierte der Öffnungsform ist.
So kommt es, dass die Fangspiegelspinne statt ein schwarzes Schattenkreuz zu erzeugen, ein sehr helles Strahlenkreuz erzeugt.
So vielleicht besser zu verstehen- der Unfug steckt im gelb marktierten Teil Die FS-Spinne erzeugt immer die bekannten Spikes, aber keine solchen umlaufenden Strahlenbündel und wie jemals ein schwarzes Schattenkreuz zustande kommen soll, bleibt ein Geheimnis des Verfassers.

Das die Spiegelfläche als Öffnung und alle in diese hineinragenden Teile sich auswirken ist ja klar. Die FS-Spinne, der FS-Halter, die Halteklammern, OAZ-Rohr- alles erzeugt Fehler in der Abbildung.

Die Halteklammern tun das auch, der Hauptfehler mit dem hellen Strahlenbündel stammt hier aber, wie mehrfach erwähnt wurde, von dem fehlerbehafteten Spiegel und dessen abgesunkene Kante wurde durch die Klammern abgedeckt, daher die dunklen Bereiche im Strahlenbündel.

Der ganze äußere Rand incl. den Blöcken ist nun durch den Ring abgedeckt, das nun noch sichtbare leichte Strahlenbündel kommt vermutlich durch den etwas ausgefransten Rand des (Sperrholz?)-Rings (oder wirkt sich die abgesunkene Kante/Bereich noch etwas aus?). Den mit Sandpapier möglichst glatt und zur Fläche rechtwinklig abschleifen dürfte das Abbild nochmals verbessern.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: stefan-h am: 19.02.2019 12:01:39 Uhr
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pescadorTT
Meister im Astrotreff

Deutschland
797 Beiträge

Erstellt  am: 19.02.2019 :  16:26:27 Uhr  Profil anzeigen  Besuche pescadorTT's Homepage
Hallo Rainer,

der Ring ist wirklich eine gute Lösung, hat aber auch einen gewissen Nachteil, da nun Dein Spiegel nicht mehr das Lichtsammelvermögen aufweist wie zuvor. Es ist so aber allemal besser, als zuvor....

CS und Grüße,
Sven




| 12,5"/ f4,7 Christian Busch Spiegel im Dieter Martini Truss auf gepimpter G11 mit Gemini II |
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Orion327
Schlimpf


35 Beiträge

Erstellt  am: 19.02.2019 :  19:21:11 Uhr  Profil anzeigen
Die paar mm fallen weder visuell noch fotografisch auf.

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pescadorTT
Meister im Astrotreff

Deutschland
797 Beiträge

Erstellt  am: 19.02.2019 :  20:15:16 Uhr  Profil anzeigen  Besuche pescadorTT's Homepage
Hallo Rainer,
da wirst Du höchstwahrscheinlich recht haben. Gut so
Schönen Abend,
Sven

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John23
Meister im Astrotreff


754 Beiträge

Erstellt  am: 20.02.2019 :  22:52:26 Uhr  Profil anzeigen
Hallo,

was will uns Stefan-h hier sagen?

Dass etwa das Bild eines Stern nicht die Fouriertransformierte der Öffnungsform ist?

Das zu leugnen ist doch absurd. Kann man hier z.B. nachlesen: http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=21807

Außerdem liest er nicht genau: ich schrieb "Und bedenkt bitte, dass das Bild eines Sterns in der Bildebene die Fouriertransformierte der Öffnungsform ist.
So kommt es, dass die Fangspiegelspinne statt ein schwarzes Schattenkreuz zu erzeugen, ein sehr helles Strahlenkreuz erzeugt."

Stefan-h verstand: "Die FS-Spinne erzeugt immer die bekannten Spikes, aber keine solchen umlaufenden Strahlenbündel.."

Wo schrieb ich, dass die umlaufenden Strahlenbündel (um die es hier geht) durch die Spinne erzeugt würden?
Die Spikes sind Stefan-h zwar bekannt, aber er weiß nicht wie sie zustande kommen.

Und dass sich die Öffnungsform sehr wohl geändert hat, das hat Rainer ja schon beantwortet.

im Übrigen: hat Stephan (nicht Stefan-h) genau das gemacht was ich vorgeschlagen habe: einen Ring der kleiner ist als der Spiegel verwendet.
Lediglich schlug ich einen 248 mm Ring vor, der noch 98.4% Licht durchgelassen hätte.

Jetzt werden nur 92,1% durchgelassen (vereinfachte Rechnung, Obstruktion und Spinne vernachlässigt).

So hätte ich besser schreiben sollen "..einen Ring, der mindestens 2 mm im Durchmesser kleiner ist..."
Aber es ist ja klar, dass der Ring möglichst groß sein soll, aber doch so klein, dass der Spiegel noch sicher gehalten wird.

klare Grüße
John




ACF-8 "Carstens Nachtauge", Skywatcher FH 120/600 "Wundertüte", Astrokamera "Sponge-Bob" mit Russentonnen MTO-1000 und 3M-6A, 12 Zoll Selbstschliff

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16736 Beiträge

Erstellt  am: 21.02.2019 :  00:18:14 Uhr  Profil anzeigen
Hallo John,

was willst du uns erzählen? Das Problem in dem gezeigten Bild sind doch weder die Spikes noch die 6 dunklen Bereiche in dem vom Stern kreisförmig ausgehenden hellen Strahlenbündel.

Das Problem ist doch genau das kreisförmig ausgehende helle Strahlenbündel.

Dein erster Vorschlag, die Halteblöcke kürzen, ändert daran- genau nichts.
Deine zweite Antwort klingt zwar schlau, geht aber in keiner Weise auf das Problem bzw. dessen Ursache ein.

Die Ursache erklären Sven und Tommy
Zitat:
im Übrigen: hat Stephan (nicht Stefan-h) genau das gemacht was ich vorgeschlagen habe: einen Ring der kleiner ist als der Spiegel verwendet.
Ach ja? Der Vorschlag kam von Tommy
Zitat:
Den Rand der Spiegelfläche des HS schwärzen oder eine diesen abdeckende Blende machen hilft, und zwar auch die Beugungserscheinungen durch die in die Optik hineinragenden Halter abzumildern.
Wo du das mit dem abdeckenden Blendenring hier geschrieben hast, sehe ich nirgends.
Zitat:
Und dass sich die Öffnungsform sehr wohl geändert hat, das hat Rainer ja schon beantwortet.
Er hat die Öffnung nur etwas verkleinert und damit das Problem abgesunkene Kante beseitigt. Die in die Fläche ragenden Halteblöcken führen bei einem guten Spiegel ja kaum zu großen auffälligen Bildstörungen, das der Ring diese nun auch noch beseitigt ist lediglich ein Nebeneffekt.
Zitat:
Die Spikes sind Stefan-h zwar bekannt, aber er weiß nicht wie sie zustande kommen
Du weiß also, das ich über Beugungserscheinungen nichts weiß? Dann weißt du über mein Wissen mehr als ich selbst. Erstaunlich

Stefan

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Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5119 Beiträge

Erstellt  am: 21.02.2019 :  07:18:19 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Stefan,
der John hat es schon geschreben.
"Oder man ersetzt die Klammern durch einen durchgehenden Ring, der z.B. genau 2 mm geringer im Durchmesser ist wie der Spiegel."
Grundsätzlch hat der John Recht, mit dem was er über die Fouriertransformation schreibt. Die Halteklammern erzeugen auch 6 Spikes.
Die 6 Strahlenbüschel sind ungleichmäßg. Wie das zustandekommt, weiß ich nicht.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

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John23
Meister im Astrotreff


754 Beiträge

Erstellt  am: 21.02.2019 :  08:55:09 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Allerseits,

Was ich Euch erzählen will?

Nun, dass die Fangspiegelklammern, die offenbar je 5 mm weit in den Strahlengang reichen ALLEIN ausreichen,um
die beobachteten Strahlen zu erklären.

Und das ist hier bis jetzt nirgendwo widerlegt worden.

klare Grüße
John




ACF-8 "Carstens Nachtauge", Skywatcher FH 120/600 "Wundertüte", Astrokamera "Sponge-Bob" mit Russentonnen MTO-1000 und 3M-6A, 12 Zoll Selbstschliff

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rainer-l
Meister im Astrotreff


508 Beiträge

Erstellt  am: 21.02.2019 :  09:52:26 Uhr  Profil anzeigen
Hallo Stephan

Die Sache ist ganz einfach zu zu kären .
Einfach nur die Haltebleche abschrauben , und ohne Ringblende schauen was dabei herrauskommt . Ein einfaches Experiment kann hier Klarheit schaffen . Das einzige was Du dabei beachten mußt ist das Teleskop nicht waagerecht zu drehen damit der Spiegel nicht kippen kann .
Tu uns doch bitte den Gefallen .
Die Frage nach der praktischen Auswirkung der bei den meisten Newtons vorhandenen Halteklammern ist von allgemeinen Interrese .

Viele Grüße Rainer

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