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Seite: von 2

Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
5273 Beiträge

Erstellt  am: 13.02.2019 :  06:56:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Stefan,
man kann Jupiter mit derselben Austrttspupille mit 80 mm, 150mm und 300 mm Öffnung beobachten. Es steigt die Auflösung und die feinen Farbunterschiede und Farben kommen mt größerer Öffnung besser heraus. Die mögliche Farbwahrnehmung bei Jupiter ist auch von der Öffnung abhängg.
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: am:
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Vector-Cal.45
Mitglied im Astrotreff


72 Beiträge

Erstellt  am: 14.02.2019 :  11:44:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo allerseits,

vielen Dank soweit schon mal für eure Infos und Meinungen. Ich versuche möglichst viel Wissen zum Thema Optik und visuelle Wahrnehmung zu sammeln. Wieder was dazugelernt :)

cs
Jörg

Teleskop: groß und dick, kleines Teleskop: hab ich auch, Okulare: ebenfalls vorhanden, Fernglas: kann man durchgucken

Bearbeitet von: am:
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Taukappe
Meister im Astrotreff

Deutschland
546 Beiträge

Erstellt  am: 25.02.2019 :  20:38:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi,
Im Nachbarforum wird dieses Thema mal wieder recht kontrovers diskutiert....

Gruß
Alfons

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16943 Beiträge

Erstellt  am: 25.02.2019 :  21:16:42 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ho Roland,
Zitat:
Original erstellt von: Niklo

Hallo Stefan,
man kann Jupiter mit derselben Austrttspupille mit 80 mm, 150mm und 300 mm Öffnung beobachten. Es steigt die Auflösung und die feinen Farbunterschiede und Farben kommen mt größerer Öffnung besser heraus. Die mögliche Farbwahrnehmung bei Jupiter ist auch von der Öffnung abhängg.
Servus,
Roland

Bezweifel ich auch nicht. Jupiter ist hell genug, damit das Auge in den photopischen Sehzustand geht, also Tagsehen, bei sehr kleiner AP zumnindest im mesoptischen.

Deepskyobjekte sind dagegen zu lichtschwach, das arbeitet das Auge skoptisch skotopische (Nachtsicht) und bei etwas Umgebungshelligkeit oder später Dämmerung im mesopischen (Übergangs-)Bereich. Letzteres mit leicht veränderter Farbwahrnehmung.

Gruß
Stefan

Uups- Schreibfehler beseitigt nach Hinweis

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: stefan-h am: 25.02.2019 21:33:17 Uhr
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HaHo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1823 Beiträge

Erstellt  am: 25.02.2019 :  21:27:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Stefan,

Zitat:
da arbeitet das Auge skoptisch


https://de.wikipedia.org/wiki/Skoptisches_Syndrom

da ist wohl der Wunsch Vater des Gedankens. LOLROF.

Gruß
Hans


Bearbeitet von: HaHo am: 25.02.2019 21:28:36 Uhr
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Kalle66
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
10055 Beiträge

Erstellt  am: 26.02.2019 :  10:33:22 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Der Unterschied der Farbwahrnehmung zwischen Tagsehen und Nachtsehen wird Purkinje-Effekt genannt. Der ist darauf zurückzuführen, dass die max. Empfindlichkeit der Stäbchen des Nachtsehens eine andere Wellenlänge haben (~ 510 nm) als die Zapfen des Tagsehens (um die 550 nm).

Markant ist der Effekt am Mond: Tagsüber erscheint er schmutzig braun/gelblich, nachts blau-weiß.

Der Effekt wird auch im Film genutzt: Um Nachtszenen stimmungsmäßig rüber zu bringen, wird das Bild mit kalt-blauem Licht gefilmt.

Unabhängig davon sind Augen nicht gleich: Einige Menschen haben eine mehr oder minder ausgeprägte Rot-Grün-Schwäche. Manche haben Probleme das Violet der Calcium-Linie der Sonne zu erkennen ... kurzum, die Farbwahrnehmung ist nicht gleich. Einige Menschen sind zudem Nachtblind, das heißt, die Funktion der Stäbchen fällt aus oder ist (teilweise) eingeschränkt. Vermutlich wissen die wenigsten davon, wenn das nur teilweise der Fall ist.

Last but not least: Auch der Standort und der Blickwinkel und damit einhergehend die atmosspährische Streuung/Absorption könnte eine Rolle spielen.

Kalle - Alles wird gut !
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