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 MGEN und der Stern ist ...
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Seite: von 2

Ulli_K
Senior im Astrotreff

Deutschland
162 Beiträge

Erstellt am: 19.12.2018 :  21:35:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat


Naja, nicht ganz rund ...

Gestern habe ich meinen MGEN bekommen und sofort mit meiner Losmandy G-9 Montierung getestet. Das Einrichten hat Dank der guten Anleitung problemlos und schnell geklappt. Die Ausrichtung erfolgte grob mit dem Polsucher. Dann das Autoguiding eingerichtet und ein erstes Bild gemacht - ok Strichspuren. Also hab ich die Polausrichtung durchgeführt. Zuerst musste ich natürlich die neue Firmware runterladen. Eigentlich sollte man erwarten können, dass das Gerät mit der aktuellen Firmware kommt ...
Egal, auch diese Hürde hab ich erfolgreich überwunden. Beim Ausrichten auf die Polachse war ich dann aber ziemlich verwirrt. Egal wie ich an Polhöhe und Azimuth gedreht hab, die Angaben zum Fehler der Ausrichtung waren nicht logisch. Also hab ich ein Reihe von Messungen gemacht, OHNE irgendwas zu verändern - einfach nur einige Messungen mit unterschiedlichen Messdauern. Hier die Ergebnisse:



In der Anleitung steht, man soll auf +/-5' ausrichten. Ich frage mich nur, wie das gehen soll, wenn die Messwerte ohne Veränderung an der Montierung schon um +/-10' schwanken.
Das obige Bild entstand dann mit 2min bzw. 6min bei der gleichen Einstellung. Man sieht, dass der Stern vor- und zurückwandert. Die Werte zu Agressivität etc. waren auf Werkseinstellung.

Hat mir jemand einen Tip, wie ich das Problem lösen kann?
Gibt es eine Möglichkeit, das im Keller zu testen, z.b. mit Laserpointer an der Wand als "Stern"?

Danke für Eure Hilfe
Ulli

Bearbeitet von: am:

der alex
Meister im Astrotreff

Deutschland
827 Beiträge

Erstellt  am: 20.12.2018 :  04:26:48 Uhr  Profil anzeigen  Besuche der alex's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Ulli,

Wusste gar nicht, dass es das gibt, also polausrichtung mit Mgen. Nun ja hab mal im Internet geschaut. Ich verstehe deinen Artikel nicht so richtig. Dort heisst es sinngemäss,....wie soll es gehen auf plus minus 5 , wenn schon ohne Veränderung der montierung die Messwerte um 10 schwanken... Die 10 ist doch dein Fehler, den du mit den azimut schrauben im Süden, bzw der polhöhe im Osten, korrigieren sollst. Als Ergebnis dieser Korrektur soll dann ein Wert von plus minus 5 erreicht werden, anfangs mit kurzen messintervallen , später mit längeren, damit der guidingstern nicht vom Chip wandert. Wie es funktioniert , weiss ich nicht so richtig, könnte mir aber vorstellen, 1 min. Messintervall dann Guiding, um den Stern " zurückzuholen". Hat man längere intervalle , dann wandert er vom chip und jann demzufolge nicht zurück geholt werden.
Das nächste wäre, was unlogisch ist. Ich sag es mal so. So einfach zu verstehen ist das scheinern nicht. Man kann schnell zu falschen Schlüsseln kommen, also man denkt zum beispiel man müsste die polhöhe erhöhen, tatsächlich muss man sie veringern.
Vielleicht habe ich es auch bloss falsch verstanden, also deinen Beitrag.

http://lightwatching.de/polausrichtung-bzw-scheinern-mit-mgen-2-4/


Viele Grüsse

Meade 8 Zoll SC,
William Optics GT 81 Apo,
William optics spacecat
Mgen 2
Neq 6
Canon Eos 1300da

Bearbeitet von: der alex am: 20.12.2018 05:59:36 Uhr
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Ulli_K
Senior im Astrotreff

Deutschland
162 Beiträge

Erstellt  am: 20.12.2018 :  06:53:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alex,
danke für deine Rückmeldung. Ich versuche genauer zu beschreiben, was ich gemacht habe:
- Montierung mit Polsucher ungefähr ausgerichtet
- Sucher (9x50) und Teleskop an einem Stern parallel ausgerichtet
- Stern im Osten eingestellt, MGEN kalibriert (99% Orthogonalität)
- Mit MGEN Polausrichtung die Höhe eingestellt. Das hat ganz gute funktioniert. Lief der Stern aus dem Gesichtsfeld des Guiders habe ich am Teleskop nachgestellt. Nach 3-4 Schritten mit 1min Messung wurde angezeigt: Pol ist 1,2' höher. Das erschien mir genau genug.
- Wechsel auf Stern im Süden nahe beim Äquator => linker Gürtelstern des Orion
- MGEN kalibriert (99% Orthogonalität)
- MGEN Seite 2/5 im Guidingmenü: Kalibrieren mit DEC, damit der MGEN die Lage der Achse kennt => auf dem Display erscheint ein Strich.
- MGEN Messung mit 1min. Ergebnis: Pol ist 10' links
- Nichts verstellt und einfach nochmal gemessen. Das ergibt dann die blauen Punkte in der Grafik.
- Die Messung habe ich dann mit 3min nochmal wiederholt und erhalte die roten Punkte

Der Stern war nach jeder Mesung noch auf dem Bildschirm (sogar im Messfenster) sichtbar. Die Verbindung zwischen und Montierung und MGEN war unterbrochen. Das sollte ja auch ok sein, denn es wird ja die Drift bei normaler nachführung als Fehler ermittelt. So hab ich das zumindest verstanden.
Was ich nicht verstehe, ist die Schwnakung der Messwerte oder soagr die Drift, obwohl sich die Ausrichtung der Montierung im Azimuth nicht verändert hat.

Das Bild zeigt dann das Ergebnis von zwei Aufnahmen mit aktiviertem Autoguiding. Nach den ganzen Messungen habe ich AG aktiviert und belichtet. Hier sieht man, dass der Stern zwischen zwei Endpunkten hin und her wandert. Die Hin- und Herbwegeung ist genau in RA-Richtung. Das ist das Ergebnis der MGEN Korrekturen. Ohne AG erhalte ich kurze Striche bzw. längliche Sterne (400mm Brennweite). Das AG führt also zu einer Überkorrektur.
Muss ich die Parameter anpassen?
Wie?

Ich hoffe, die ausführliche Erklärung hilft.
Danke für Eure Tipps
Ulli

Bearbeitet von: Ulli_K am: 20.12.2018 07:04:21 Uhr
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Arne
Meister im Astrotreff

Deutschland
328 Beiträge

Erstellt  am: 20.12.2018 :  08:27:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Uli

mit der Polausrichtung hat das wohl nichts zu tun. Bei mir genügt auch das Einnorden mit dem Polsucher (an der EQ6-R) und der MGEN zieht die Sterne glatt (rund). In der Anleitung von Lacerta steht auch, dass die Poljustage nicht 100% perfekt sein muss, für die Abweichungen ist schließlich der MGEN da.

Das ist jetzt hier mal Guessworking, aber prüfe doch mal folgendes:

1. Ist die Kamera (des MGEN) richtig im Fokus
2. stimmt die im MGEN einstellte Brennweite des Gutdingrohrs
3. Wackelt ggf. das Guidingrohr

edit: Beim MGEN kann man auch einstellen, dass /z.B. beim OAG Giuding) das Sucherbild gespiegelt ist. Vielleicht prüfst Du auch diese Einstellung mal.

clear skies
Arne

Galaxy Dobson D8, SkyWatcher 150/750, SkyWatcher Esprit 80/400, NEQ6-R, MGEN II,Zwo ASI 1600 mcc, Canon 1100D

https://www.astrobin.com/users/Arne/

Bearbeitet von: Arne am: 20.12.2018 08:45:48 Uhr
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17793 Beiträge

Erstellt  am: 20.12.2018 :  11:47:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Ulli,
Zitat:
Ich frage mich nur, wie das gehen soll, wenn die Messwerte ohne Veränderung an der Montierung schon um +/-10' schwanken.
Ohne Veränderung an der Montierung? Nein, deine Montierung läuft und damit ändert sich natürlich etwas. Deine Messung zeigt die "Ungenauigkeit" der Schnecke bzw. des Schneckenrads.

Die blauen Werte zeigen dabei einmal einen kräftigen Sprung und so ein Sprung könnte auch für die beiden Striche der Fotos verantwortlich sein. Wenn die Nachführung sich eher mal ruckartig bewegt kann das der MGen auch nicht ausbügeln.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: am:
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Arne
Meister im Astrotreff

Deutschland
328 Beiträge

Erstellt  am: 20.12.2018 :  14:03:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Wenn die Nachführung sich eher mal ruckartig bewegt kann das der MGen auch nicht ausbügeln.



Hallo Stefan
Da hast Du natürlich recht. Ich hatte aber Ulli so verstanden, dass ohne MGEN kein Sprung sondern nur die übliche Drift vorhanden ist.

clear skies
Arne

Galaxy Dobson D8, SkyWatcher 150/750, SkyWatcher Esprit 80/400, NEQ6-R, MGEN II,Zwo ASI 1600 mcc, Canon 1100D

https://www.astrobin.com/users/Arne/

Bearbeitet von: am:
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


17793 Beiträge

Erstellt  am: 20.12.2018 :  14:18:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Arne,

bei eienr Drift wäre doch die Lichtspur gleichmäßig hell. Seine beiden Bilder zeigen aber eine schwache Spur und an den Enden jeweils deutlich hellere "Sterne". Also war die Spur erzeugende Bewegung schnell, an den Endpositionen wurde deutlich länger Licht gesammelt.

Für mich eindeutiges Zeichen- Schnecke-Schneckenrad oder Getriebe verklemmt sich etwas und das löst sich ruckartig, durchaus auch mehrmals innerhalb Zeit x während der Aufnahmezeit.
Zitat:
Gibt es eine Möglichkeit, das im Keller zu testen, z.b. mit Laserpointer an der Wand als "Stern"?
Zu der Frage von Ulli würde ich sangen- ja, im Keller oder Wohnzimmer Montierung laufen lassen und dabei mal genau das Verhalten der Zahnräder, der Schnecke und möglichen ruckelnden Bewegungen der Achse beobachten.

Ein Laser am Montierungskopf angebracht und auf möglichst große Entfernung den Lichtpunkt auf die Wand projieziert könnte auch helfen. Laserpunkt auf einem an die Wand geklebten Blatt Papier in gleichmäßigen kurzen Abständen mit einem Stift markieren- das sollte seltsame Abweichungen zeigen. Entweder seitlich abweichend oder in der Längsbewegung ruckelnd (mit z.B. sprungartig rückwärts).

Mechanisches Spiel der Achsen überprüfen, ebenso das Spiel der Schnecke, drehen der Schnecke ohne angeflanschten Motor, alles im Keller machbar.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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pescadorTT
Meister im Astrotreff

Deutschland
881 Beiträge

Erstellt  am: 20.12.2018 :  14:20:45 Uhr  Profil anzeigen  Besuche pescadorTT's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Ulli,

könnte es sein, dass das Gewichtsverteilungsverhältnis "Gegengewicht zu Tubus" nicht ganz passt? Laut Stefans Aussage könnte das eventuell bei Dir so sein. Bei Aussrichtung des Set-Ups (Himmelsrichtung), muss die Seite die nach Osten gerichtet ist (also entweder Gegengewicht oder Tubus), ja immer die schwerere sein, damit das Spiel zwischen Schnecke und Schneckerad Dir nicht daziwschen funkt. Das ergibt nämlich so unfeine ruckartige Bewegungen. Bei mir gab es da mal vergleichbares Problem mit meiner G11 und auch unter Verwendung des MGEN. Das hat aber nichts mit dem MGEN zu tun, sondern einzig allein mit der Gewichtsverteilung.

Vielleicht hilft Dir das ja weiter.

In diesem Sinne; wünsche glückliches Fehlerbeheben.

Besten Gruß,
Sven

| 8"/ f4 TS UNC Newton auf Celestron AVX | 12,5"/ f4,7 Christian Busch Spiegel im Dieter Martini Truss |
| ED 70/420 | Vixen 102 M auf AZ | TAL1 | Revue 60/700 | Revue 60/910 |



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SuperVeloce
Senior im Astrotreff

Österreich
148 Beiträge

Erstellt  am: 20.12.2018 :  15:46:30 Uhr  Profil anzeigen  Besuche SuperVeloce's Homepage  Antwort mit Zitat
Servus,

Betreibst du den Mgen mit der richtigen Spannung? Messe mal nach, bei meinen Mgen Netzgerät war die Skalierung falsch und ich habe ihn mit zu hoher Spannung betrieben--> funktionierte nicht richtig. Sind die Korrekturgeschwindigkeit auf dem Mgen und der Montierung gleich?

Gruß Nikolaj

https://astrophotography-nikolaj-ssr.jimdo.com

Astronomischer Verein Mühlviertel
200/1000 Newton, Az Eq6, Canon EOS 70d,Asi 1600MM Pro, Asi 178mc, M-gen II
Instagram (==>)nikolaj_ssr

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der alex
Meister im Astrotreff

Deutschland
827 Beiträge

Erstellt  am: 20.12.2018 :  16:35:31 Uhr  Profil anzeigen  Besuche der alex's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

Er beschreibt ja , dass es nur beim Guiding zu diesen ruckartigen Bewegungen kommt. Ohne das Guiding sind es schöne Striche. Sollte sich was lösen , was geklemmt hat, so müsste das doch, meiner Meinung nach, auch auf den Bildern ohne Guiding zu sehen sein.
Für mich ist es auch nicht so einfach nachzuvollziehen, warum es zu den Schwankungen in den Messungen kommen sollte. Ich bin mir natürlich nicht ganz sicher, ob hier der zeitliche Verlauf einer Messung dargestellt wird oder , wie ich vermute, etliche . Wie sollen denn die blauen punkte zu erklären sein. Positiv =verstelle die montierung links, negativ= rechts. Wenn er nix verändert , kann ja sich ja die Richtung der polabweichung auch nicht verändern. Entweder ich liege mit meiner polausrichtung zu weit links oder zu weit rechts. Beides geht aber nicht.

Alles für mich nicht so einfach zu erklären.
Ich würde mal schauen , wie die korrekturimpulse erfolgen. Leuchten die Dioden erst nicht , dann lang und dann wieder nicht oder zappeln sie schön ?
Ersteres hatte ich auch schon. Hab dann das autoguiding gestoppt und wieder gestartet.

Viele Grüsse

Meade 8 Zoll SC,
William Optics GT 81 Apo,
William optics spacecat
Mgen 2
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Ulli_K
Senior im Astrotreff

Deutschland
162 Beiträge

Erstellt  am: 20.12.2018 :  17:05:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo
erst mal vielen Dank für Eure vielen Antworten.

die Bilder und die Messungen liefen nacheinander. Erst habe ich die Messungen gemacht und anschließend die Bilder. Der Sprung der blauen Datenpunkte und die Bewegung des Sterns haben nicht miteinander zu tun.

Ohne Guiding läuft die Montierung völlig ruhig. Ich hatte in der Vergangenheit nie Sprünge oder doppelte Sterne, außer ich bin drangestoßen. Die Sterne waren einfach länglich (ungenaue Polausrichtung).

Das Gegengewicht muss ich überprüfen. Das Teleskop war auf der WEstseite und ich meine, es war dort etwas schwerer. Müsste es umgekehrt sein?

Der MGEN hat 13,3V. Es gibt ein Menü, in dem man das anzeigen kann. Die Stromversorgung kommt über die Steuerbox der Montierung.
An der Montierung kann ich die Steuergeschw. nicht ändern, wenn der MGEN das AG macht. Ich hatte aber unterschiedliche Einstellungen (0,3x bzw. 0,5x) an Montierung und MGEN. das kann ich nächstes Mal anpassen.

Ja, es ist richtig, dass der Stern hauptsächlich auf einem Punkt bleibt und sich dann schnell zum anderen Ende der Spur bewegt. Die Lämpchen am MGEN leuchteten abwechselnd flackernd (das war wohl als der Stern an einer Stelle blieb) und dann leuchteten zwei Lämpchen für längere Zeit (da hat er sich wohl bewegt). Interessant ist, dass der Stern zwischen den zwei Punkten hin- und herwandert

Die Nacht war windstill, aber recht dicke Schleierwolken. Vielleicht hat er den Stern verloren? Aber eigentlich war er immer problemlos sichtbar (ist ja ein heller Stern).

Mal schauen, wenn ich wieder testen kann.
Was für Tests müsste ich denn machen, um das Problem einzugrenzen?

Gruß
Ulli

Bearbeitet von: am:
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Xsplendor
Altmeister im Astrotreff

Schweiz
1095 Beiträge

Erstellt  am: 20.12.2018 :  21:03:05 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Xsplendor's Homepage  Antwort mit Zitat
Hi Ulli 5 cent aus meinem Erfahrungsschatz weshalb der MGEN spinnen könnte:

1. Du hast die Montierung nicht auf Polaris eingenordet sondern irgendein Stern daneben. (Kann mal passieren auch nach dem 75 sten Einnorden xD )

2. Hast du das Guiding Scope mit der MGEn Kamera scharf gestellt?
Ich hatte bei der Mondfinsternis mal getrickst und wolte den Mond als "Leitstern" hernehmen Einstellungen angepasst bis es zu funktionieren schien, effektiv hat der Mond im timelaps deshalb dann aber rumgezappelt weil der MGEN ständig falsch korrigiert hatte.
In deinem Fall evtl. Kamera nicht scharf in verbindung mit den Einstellungen evtl. dasselbe Phänomen.

Interessierten Astrofotografie-Einsteigern möchte ich einen Blick in mein Tutorial empfehlen:
http://www.xsplendor.ch/astrofotografie-tutorial.php?Page=Hauptseite

http://www.xsplendor.ch/


Grüsse und allzeit clear sky, Simon

Bearbeitet von: am:
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pescadorTT
Meister im Astrotreff

Deutschland
881 Beiträge

Erstellt  am: 21.12.2018 :  10:03:20 Uhr  Profil anzeigen  Besuche pescadorTT's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Ulli,

ja das Gewicht sollte auf der Ostseite schwerer sein.
Lieben Gruß,
Sven

| 8"/ f4 TS UNC Newton auf Celestron AVX | 12,5"/ f4,7 Christian Busch Spiegel im Dieter Martini Truss |
| ED 70/420 | Vixen 102 M auf AZ | TAL1 | Revue 60/700 | Revue 60/910 |



Bearbeitet von: am:
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niki
Meister im Astrotreff

Austria
291 Beiträge

Erstellt  am: 21.12.2018 :  10:21:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Ulli,

schreib doch einfach ein kurzes mail an Tommy bei Teleskop Austria.
Die bauen das Ding. Und der Support ist bislang erstklassig.

teleskopaustria(==>)gmail.com

lg
Niki

Das Seeing ist wichtiger als das Teleskop.

Bearbeitet von: am:
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Gendra
Neues Mitglied im Astrotreff


11 Beiträge

Erstellt  am: 21.12.2018 :  19:15:44 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Gendra's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Ulli_K
Mal schauen, wenn ich wieder testen kann.
Was für Tests müsste ich denn machen, um das Problem einzugrenzen?


Hallo Ulli

hattest du die Aufnahmekamera mit dem MGEN gesteuert oder zumindest eine Dummy-Belichtungszeit im MGEN eingestellt? Weil dann speichert er einen Logfile mit den Guidingdaten, die man am PC auswerten kann um den Fehler näher einzugrenzen.

Ansonsten gibt es hier im Forum auch eine Software mit der man seine Montierung bzw. den Guider testen kann:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=83257
Ausprobiert habe ich sie allerding noch nie.

VG Tilmann

Ausrüstung: TS 10x50 Fernglas, Skywatcher 200/1000 PDS auf HEQ5, Star Adventurer
Pentax K5-II & Canon EOS 200d
Bilder: https://www.astrobin.com/users/Gendra/

Bearbeitet von: am:
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Ulli_K
Senior im Astrotreff

Deutschland
162 Beiträge

Erstellt  am: 21.12.2018 :  19:58:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

sobald es das Wetter wieder zulässt, werde ich nochmal einen Test machen.
Sucher war fokussiert und fest montiert. Die Austarierung der Montierung werde ich ändern. Das könnte schon ein Grund sein. Dann wil ich ein paar Sachen testen:
- möglichst gute Ausrichtung mit dem Polsucher
- Bild ohne AG
- Bild mit AG
- Rumspielen mit den AG Parametern. Ich würde die aggr. mal von bisher 70% auf 50%, 30% und 90%, 110% stellen.

Was kann ich sonst noch sinnvoll ändern?
Tommy werde ich auch kontaktieren, aber der hat (hoffe ich für ihn) jetzt auch Weihnachtsurlaub.

Schöne Weihnachten und Gruß
Ulli

Bearbeitet von: am:
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