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looping63
Neues Mitglied

Deutschland
4 Beiträge

Erstellt am: 08.12.2018 :  21:01:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo liebe Forenmitglieder und Mitleser
(Brauche bisschen Hilfe zu meinem neuerworbenen Skywatcher Classic 200p und zum allgemeinem Verständnis der Materie)

Als Neueinsteiger in Sachen Teleskop und Himmelsbeobachtung möchte ich mich gerne erst einmal vorstellen.
Ich bin der Holger, 64er Baujahr und wohne seit nem Jahr am Stadtrand von Rietberg (Kreis Gütersloh).

Leider fand Ich hier im Start-Forum keinen Vorstellungsthread, den ich aus manch anderen Foren kenne, in denen ich auch aktiv bin,(Moped,Musik)
aber egal, Der Admin wird mich schon irgendwo hinpacken, wo ich richtig bin mit meinem ersten Post, der aus Vorstellung meinereiner, der
Vorgeschichte wie Ich zu dem Hobby kam und auch aus 1 - 2 - 3 - 4.... Fragen b.z.w. Hilfestellung zum Kauf einzelner Komponenten besteht.
Das Wort Kaufempfehlung nehme Ich hier nicht Markenbezogen sondern sehe es im Kontext zu meinem zweifelsohne Bildungsfreiem Bezug zur
Astronomie-Technik und meinem leider beschränkten Budget bezogen.

Klar, ich weiß schon was dies und das kostet und im ungefähren auch wofür man dieses und jenes benötigt, doch gehts mir hier eher um die
Reihenfolge ,was man wann kaufen sollte und warum, quasi so ne art Haushaltsplan für Budgetbeschränkte.

Für alle denen das zuviel ist stelle ich meine Fragen am Ende des Posts unterm Strich noch einmal und hoffe natürlich auf genau die fundierten
Antworten der kundigen Alt-Mitglieder, die mir das registrieren in diesem Forum hier schmachkhaft gemacht haben.
Denn natürlich habe ich mich hier schon vor dem Kauf des Teleskops und der registrierung hier ein wenig eingelesen und bin nur erstaunt
über solch ein geballtes Fachwissen in diesem Bereich hier in diesem Forum. Ich habe beim vorablesen schon gemerkt, daß man hier im Forum
richtig und gut aufgehoben ist. Egal ob Anfänger oder Fachsimpler. Das war der Grund für meine Registration. Hier der erste Strich, wer nur
Fragen beantworten möchte, wofür ich sehr dankbar wäre, der achtet bitte auf den zweiten Strich.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Also leg ich mal los....

Im letzten Sommer bin ich umgezogen, raus aus meiner Geburtsstadt (Gelsenkirchen) und rein ins Landleben (Stadtrand Rietberg, Kreis Gütersloh).
Mein Arzt hat mir dazu geraten, 5 Herzinfarkte, 4-facher Bypass und meine Atemnot haben uns dann dazu bewogen der Stadt den Rücken zu kehren.

Haben uns hier gut eingelebt,mir gehts seitdem wirklich körperlich besser, Luft viel sauberer aber die Details lasse ich hier mal weg.

Der Hitzesommer hat uns dann aus unserer Wohnung getrieben. Und zwar auf die Dachterasse wo wir fast den halben Sommer lang geschlafen
haben wegen der unerträglichen Hitze in unserer Dachgeschosswohnung. Dann kam die Schlaflosigkeit. Nicht wegen der hellen Strassenlicher
so wie es vorher war, nein, die Nächte waren ungewohnt hell ,weil die Sterne und der Nachthimmel so unglaublich hell waren, wie wir es nie
vorher gesehen hatten.Dazu kam die Menge der Sterne die wir sahen , das war schon ein Erlebnis für uns.

Wir kamen die Abende kaum zum schlafen , weil wir uns die Sterne ansahen. In der Menge und Helligkeit kannten wir sowas nicht, klar , hatten
vorher auch keine Dachterasse und uns irgendwie nie für den Nachthimmel interessiert. Dann kamen die Sternschnuppen dazu und wir scherzten
um die Wette, wer die meisten gesehen hatte. Vorab, mittlerweile lebe ich allein aber die Erinnerung an diesen Sommer mit meiner Ex, die bleibt.

Naja, ich hab nicht viel an Kohle und konnte jeden Monat was weglegen, so daß ich mir nun das besagte Sky-Watcher Classic 200p bestellt habe.
Ich hatte ja vorher schon mitbekommen, daß dies erschwinglich ist und auch gute Ergebnisse im Optikbereich liefert. Mit Fotografie habe ich nix am
Hut und so wurde dieses Teil dann vorgestern geliefert.

Der Aufbau ging auch gut und flott, im Umfang war nicht viel, nur das 10mm und das 25mm Okular und der 2er Adapter.

Leider spielt das Wetter momentan nicht so mit, jedoch wurde ich in der letzten Nacht wach, so gegen 2:30 musste ich mal, und sah 3-4-5 Sternchen
am Himmel. Natürlich nicht so strahlend wie im Sommer sondern eher Matt zwischen den 3-4 Min Wolkenlücken daherkommen.

Gut, Ich wollte das Teil nicht mitten in der Nacht auf die Terasse bugsieren , doch stand es vor meinem Wohnzimmerfenster und die Neugier war stärker.
Also, Fenster auf und mit dem 10er mal rausgeguckt. Ja, da war irgendwas doch so verschmiert daß ich dachte da ist was defekt.
Hab ich also das 25mm draufgepackt und obwohl da nur 3-5 Sterne mit dem Auge zu erkennen waren, sah ich duchs Okular so gefühlte 3-500 in den Wolkenlücken.

So eine Menge Sterne hatte ich den gannzen Sommer über nicht auf einem Haufen gesehen und dann noch so klar, naja groß waren sie ja nicht wirklich aber
dafür waren es viele, sehr sehr viele. Ich hatte ja nur begrenzte Sicht durch das 60cm breite Fenster, hab 4 davon nebeneinander.
Ich habe mich nach jedem Blick ins Okular nochmal vergewissert, was sich da im Original abspielt und ich sah zwar Wolkenlücken aber auch sehr viel
naja "Dunst" , jedenfalls waren die Sterne im Original irgendwie "verschleiert" und bei Blick durchs Teleskop waren da soo viel mehr und alle waren
klar als solche zu erkennen. Ich ging mit gutem Gefühl schlafen - hast nix falsch gemacht!

Das mit dem 10mm Okular hat sich dann bei recherchieren im Forum erledigt. Bei kleineren Okularen ist halt der Unterschied zwischen drinnen und draussen
eklatanter. Das Teleskop MUSS halt dann zwingend für ne längere Zeit draussen stehen. Aber hey, ich habe ne Dachterasse und nach 3 von 4 Himmelsrichtungen
einen unbezahlbaren Ausblick. Dazu kommt meine nähe zum Stadt/Dorfrand. Hier gibt es keine Strassenlaternen, hier ist Dorf und spätestens 2 Std nachdem
es dunkel wird ist hier alles aus, die Nachbarn schlafen, ich könnte hier nen Mopedmotor zur Steuerung benutzen - es würde niemanden stören. Das aber habe
Ich im Sommer schon gemerkt, als ich noch auf der Terasse geschlafen hatte. Das einzige was mich damals störte waren die hellen Sterne. Nun bin ich sehr
dankbar für meine Wohnungswahl.

Und obwohl ich dann wohl Heute schon mein "First Light" hatte ,treibt mich nun einiges um.
Was schaffe ich mir mit wenig Kohle als nächstes an? ......

Ich hatte noch keine Planeten oder den Mond im Sichtfeld, kann eigentlich nur sagen dass die Sterne die ich sah, eigentlich nur "mehr" waren aber eben nicht
größer als die, die ich in "echt" sah.

Mir ist schon klar daß ich bisher nur einen begrenzten Einblick sah. Auch weiß ich, daß ich diese Sterne die Ich sah niemals Okularfüllend betrachten
werden kann. Und doch will ich gern mehr als es mir diese beiden Okulare erlauben.

Also eine Barlow - 2-3x , oder ein günstiges Zommokular( ich weiß, ist verpönt), geht in meinem Budget schließlich schon. Ich habe mir vorgenommen, jeden
Monat nen 50er zurückzulegen, Zehner mehr geht auch, so hab ich mir das Dobson seit dem Sommer ja auch zusammengespart.
Und hier fangen meine Fragen an euch langjährige Fachleute an.

Jeden Monat also nen Fuffi!

Was macht man damit?

Wie würdet ihr mit dem Budget umgehen?

Denn: Mehr ist nicht!

Was lohnt sich auf Dauer, was ist im Moment unabdingbar? Auf besseres sparen und sich mit den beiden Okularen erstmal zufrieden geben?
Oder diesen Monat noch ne Barlow für 39 und nächsten Monat dann nen Zoomokular für nen 60er, oder doch jeden Monat ne einzelne Linse ?
Oder erstmal nix und dann mit guten aber teureren Okularen anzufangen? Ihr seht, hier geht es mehr ums Budget als um die Technik. Aber irgendwie doch um beides
zusammen. Wie gesagt, das Dobson ist da, das lässt sich nicht mehr ändern und ich bin auch froh darüber.

Lohnt es sich denn überhaupt , im Winter mit dem Teleskop zu spechteln oder sollte ich sparen um mir im Sommer was "gutes" an Zubehör zu kaufen?
Ich frage das , weil ich durch die nachfolgenden Apps gesehen habe, daß die Planeten zur Zeit garnicht in der Nacht sichtbar sind. Die liegen ja im dunkeln
unter dem Horizont....? Und selbst am Tag ist laut Wettervorhersage in den nächsten Wochen ja garnicht mit wolkenlosem Himmel zu rechnen...?

Die beiden Apps, Star Walk 2 und Stellarium Mobile habe ich heute schonmal als V-Version aufs Android gepackt. coole Sachen...!

Ich denke mit dem 8"Teleskop an sich , 200/1200 hab ich am Anfang und für die nächsten paar Jahre nichts falsch gemacht, so der Tenor laut Forum.
Als denkbare Verstärkung seitens des Teleskopes liegt mein Focus eigentlich nur in einem noch größerem Dobson, zumal ich mit der
Nachführung "nachschubsen" eigentlich gut klarkomme. Das Spiegelverkehrte hat mich nur die ersten Minuten irritiert.Bei kleineren Okularen wird das sicher
anspruchsvoller, aber man kann ja das Gefühl auch schulen.

Was möchte Ich?

1. Den Mond möglichst in sehr hoher Detailstufe beobachten -CHECK
2. Planeten so nah und detailreich wie möglich ans Auge führen -Check
3. Deep Sky Sachen wie Nebel und Galaxien nah ranholen -Check
4. Tief in den Weltraum blicken und trotzdem alles nicht so
wissenschaftlich ernst nehmen, auchmal so drauflos gucken,
wenn ich was such ,hab ich erstmal ne App :) *=scherz -Check


Was möchte Ich nicht?

1. Flugzeuge beim fliegen zugucken -Check
2. Alles in Farbe sehen -Check
3. Fotos vom gesehenen machen -Check
4. Der Nachbarin beim Dusch*...... -Check
5. Ufo`s jagen* -Check
6. Sternschnuppen verfolgen -Check
7. Die Elektronik alles machen lassen -Check
8. meinen Doktor in Astrophysik nachholen* -(wär schon geil) hehe :)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Falls ihr meine Fragen oben nicht entnommen habt:

Ausgangslage:

Skywatcher Classic 200p vorhanden incl mitgelieferte 10mm+25mm Okulare + 9X50 Sucherfernrohr

Wenig Budget = 50-60 Euro/Monat

Eingangsfrage:

Was tun mit dem Budget?

Kaufen:

A. 1. Monat - gunstige Barlow 2x oder 3x kaufen
B. 1. Monat - günstiges Zommokular kaufen
C. 2-4 Monate sparen auf bessere Barlow
D. 2-4 Monate sparen auf besseres Zommokular
E. Jeden Monat einzelnes Okular für 50-60 Euro kaufen
F. 4-5 Monate sparen für einzelne bessere Okulare
G. Warten bis Sommer, da gibts mehr zu sehen+

Ich hoffe ihr hattet Spaß bei lesen und ich würde mich freuen eure natürlich
ernstgemeinten Antworten zu erhalten.

Wünsch euch immer einen klaren Durchblick

LG Holger

Bearbeitet von: am:

niki
Senior im Astrotreff

Austria
158 Beiträge

Erstellt  am: 08.12.2018 :  21:33:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Holger,

ich denke, das war der längste Beitrag, den ich je gelesen habe, und ich habe ihn ganz gelesen! :)
Beneidenswert, dass Du unter "Deinen" Sternen schlafen kannst... und Dir dieses Hobby gönnst!
Spannende Geschichte, die Du da geschrieben hast!

Gerne würde ich zu jeder Überlegung Antworten, aber das können andere besser, die auch einen Dobson haben. Generell kann ich nur von mir sagen: viele erfahrene Sterngucker und Hobbyastronomen sind mit der Zeit dazu gekommen, gute Okulare anzuschaffen, langsam, aber beständig. Denn sie machen die Hälfte der Beobachtungsfreude aus und behalten über Jahre meist 2/3 ihres Wertes. Bevor man also doppelt kauft (einmal günstig und dann doch teuer), ist es einfacher, gleich auf das Bessere zu sparen. :)

Ich würde also zu einer guten Barlow raten (TeleVue o.ä.) und später einem guten Weitwinkel-Okular (TeleVue Delos oder Baader Morpheus o.ä.) in der 300 Euro-Klasse. Beides hast Du dann für´s Leben, oder Du verlierst im Fall eines Verkaufs Du nicht allzu viel.

lg
Niki

Das Seeing ist wichtiger als das Teleskop | FS-60CB | Lacerta 72/432 ED | FSQ-85ED | FS-100DC | TSA-120 | SW Mak 127 | SW Mak 150 | C8 | Mewlon 210 |

Bearbeitet von: am:
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mintaka
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
14510 Beiträge

Erstellt  am: 08.12.2018 :  21:43:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Holger,

hast du mal über einem Gebrauchtkauf nachgedacht? Die Hälfte meiner aktuell genutzten Okulare hatten einen Vorbesitzer und sind völlig okay.
Gerade Okulare sind eine individuelle Sache und Gebrauchtware lässt sich ohne grossen Verlust ggf. wieder veräussern.
Ich habe noch einen Satz (15, 9 und 6 mm) gut erhaltener Skywatcher UWA 66° 'Goldkanten', die ich schon lange nicht mehr benutzt habe. Ich wollte die Okulare als leichte Reiseokulare behalten, aber da bei mir momentan Flugreisen nicht drin sind, biete ich dir die drei Okulare für 100 Euro an.
Du solltest auch noch ein 2"-Übersichtsokular mit 30-36 mm einplanen.

Gruss Heinz

PS: Sterne sind aufgrund der grossen Entfernung punktförmig und lassen sich nicht vergrössern. Es ist also ganz normal, dass im Okular mehr Sterne zu sehen sind, aber diese nicht anders aussehen.

Bearbeitet von: mintaka am: 08.12.2018 21:55:54 Uhr
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Taukappe
Meister im Astrotreff

Deutschland
522 Beiträge

Erstellt  am: 08.12.2018 :  22:11:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Holger,

Wilkommen hier im Astrotreff!

...Bei Neukauf würd´ ich von A bis E abraten...!
....außer, vielleicht zu Anfang ein günstiges Zoomokular, um die eigenen Vorlieben bzgl. bevorzugter Brennweiten zu ermitteln...

zu F:..halte ich es wie Niki, u. ist meines Erachtens die nachhaltigste (beste) Option, aber Geduld ist vonnöten...

zu G:...es gibt immer u. zu jeder Jahreszeit was (anderes) zu sehen!


Gruß
Alfons

Bearbeitet von: am:
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
304 Beiträge

Erstellt  am: 08.12.2018 :  22:28:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Holger,

Glückwunsch zum Hobby und zum richtig guten Einstiegsgerät in die visuelle Beobachtung, nichts entspannt mich mehr als das "Sterndlgucken"!

Für mich haben in der Anfangszeit 2 Dinge enorm weitergebracht.
1) Ein Telradfinder statt des üblichen Vergrößerungssucher zusammen mit dem Deepsky Sternatlas. Das beste Teleskop mit den besten Okularen zeigt dir nur die Dinge die man auch findet.
Alternativ und etwas günstiger ein anderer Leuchtpunktsucher und beispielsweise den "Karkoschka" als Aufsuchlektüre.
2) Ein ordentliches, weitwinkliges Übersichtsokular. Hier würde ich nicht unter einem 70° Erfle um 30mm gehen, wie z.B. ein Omegon SWA oder ähnliches.

Heinz‘s Vorschlag des Gebrauchtkaufs kann ich auch nur voll unterschreiben, auch bei mir ist gut die Hälfte der Okulare gebraucht gekauft und nicht einmal hatte ich Ärger damit. Auch sind die Angobote der Okulare von Heinz als wirklich gut und sinnvoll anzusehen.

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pro, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25

Bearbeitet von: am:
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stardust3
Altmeister im Astrotreff


2870 Beiträge

Erstellt  am: 08.12.2018 :  22:32:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Holger,

na das war mal eine filmreife Vorstellung ;-), alle Achtung und Herzlich Willkommen hier.

So wie Du es schreibst, halte ich das Angebot von Heinz für sehr gut, ohne Heinz persönlich zu kennen oder gar verwandt... ;-). Wenn Du bei Sven Wienstein die Empfehlungen Okulare für den Volks-Dobson 200/1200 liest, dann waren mal die Goldkanten eine gute Empfehlung bei anfangs moderatem Budget. Dann fehlt Dir nur noch so ein Übersichtsokular wie es Heinz auch empfiehlt. Da gibt es immer wieder was "privat". Auch etwa 70..100 Euro je nach Qualität. Barlow würde ich vergessen. Zoom eigentlich auch.

Galaxien und dergleichen braucht man übrigens nicht "nah" ran holen, man vergrößert hier nur moderat, eher ein Okular um 12-14mm für Deinen Dobson. Das nur nebenbei.

Ich wünsche Dir viel Freude in dem neuen Hobby und auf einen netten Autausch hier :-).

CS,
Walter

LLAP

Bearbeitet von: stardust3 am: 08.12.2018 22:34:20 Uhr
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
304 Beiträge

Erstellt  am: 08.12.2018 :  22:33:15 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich finde gerade der Winter mit seiner frühen Dunkelheit richtig klasse zum Spechteln. Wenn es nur nicht so kalt wär...

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pro, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25

Bearbeitet von: am:
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Taukappe
Meister im Astrotreff

Deutschland
522 Beiträge

Erstellt  am: 08.12.2018 :  22:45:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
... hier noch ein wenig Lesestoff:

http://www.svenwienstein.de/
und:
http://www.deepsky-brothers.de/


Gruß
Alfons

Bearbeitet von: am:
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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1584 Beiträge

Erstellt  am: 08.12.2018 :  22:48:17 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Holger,

ja, supersympathische Vorstellung - herzliches Willkommen auch von mir

Ich schlage in die gleiche Kerbe wie die Kollegen - Heinz´ Angebot würde ich wahrnehmen. Dann hast Du erst mal was Gescheites und kannst Erfahrung sammeln. Erst beim Beobachten zeigen sich die eigenen Vorlieben so richtig. Welche Brennweite/ Okulartyp man ggf. noch braucht/ lieber hätte. Für höhere Vergrößerungen am Mond etwa wäre ein 4-5mm Okular noch gut. Barlow braucht man visuell eigentlich nur dann, wenn man richtig brutal vergrößern will, luftruhebdingt auch kann (sehr selten), alles andere lässt sich bei f/6 mit normal erhältlichen Okularen regeln. Peile mal 4mm Brennweite (Mond) als maximal an (300fach). Für die Planeten bist du mit dem 6mm perfekt aufgestellt.

Prima Tip auch mit dem Peilsucher. Das und die 3 Okulare plus noch so ein Aufsuchokular.

Alles Beste derweil
Norman

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

Bearbeitet von: NormanG am: 08.12.2018 22:49:30 Uhr
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16323 Beiträge

Erstellt  am: 09.12.2018 :  00:24:12 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Holger,

tolle Vorstellung und ich hab deinen langen Beitrag auch ganz gelesen.

Zu A-E: spar dir das Geld, wozu die "billige" Barlow und wozu das "billige" Zoom? Nur um beides kurz danach durch bessere Teile zu ersetzen? Geld rausgeworfen. Und auch in besserer Ausführung- nö, geht auch anders.

Statt der billigen (günstigen) Barlow ein Okular für höhere Vergrößerung nach einem Monat z.B. dieses Skywatcher Planetary UWA-58° 7mm oder nach 2 Monaten Skywatcher Sky Panorama UWA 7 mm. Das günstigere hat "nur" 58° Eigengesichtsfeld, aber mehr als dein vorhandenes 10mm, das mit einer 2x Barlow für häufige Nutzung eigentlich schon zu viel Vergrößerung bringen würde.

Das schon angesprochene langbrennweitige weitwinklige Okuar für Übersicht- da käme günstig mit 1-2 Monaten z.B. das Erfle 30 mm Weitwinkelokular 2" 65° in Frage. Nicht optimal, aber noch relativ günstig. Besser und langfristig auch gut nutzbar das Hyperion 36mm Aspheric (3 Monate sparen)

Den Sucher durch einen Telrad als Finder ersetzen- ja, würde bestimmt helfen.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1584 Beiträge

Erstellt  am: 09.12.2018 :  00:36:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Gutmitternacht!

Es muss auch kein klobiger alter oller Telrad sein. Es tut auch ein günstigerer einfacher Leuchtpunktsucher. Telrad ist Steinzeit finde ich und das Geld nicht wirklich wert.
Das Ding z. B. tuts auch:

https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p4854_Starpointer-LED-Leuchtpunktsucher-mit-flexibler-Basis.html

Kommt gut in den Sonntag
Norman


gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16323 Beiträge

Erstellt  am: 09.12.2018 :  00:49:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Norman,
Zitat:
Original erstellt von: NormanG

Es muss auch kein klobiger alter oller Telrad sein. Es tut auch ein günstigerer einfacher Leuchtpunktsucher. Telrad ist Steinzeit finde ich und das Geld nicht wirklich wert.
Das Ding z. B. tuts auch:

https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p4854_Starpointer-LED-Leuchtpunktsucher-mit-flexibler-Basis.html

Auch wenn der Telrad schon recht lang auf dem Markt ist, Steinzeit ist deswegen noch lang nicht passend.

Gegenüber den "günstigen", ähnlich wie der von dir gelinkten hat er weiterhin seine deutlichen Vorteile. Das erheblich größere Fenster zum durchblicken und die gute Regelung der Helligkeit sind halt auch bei "Steinzeittechnik" vorteilhaft. Der enge Durchblick bei dem gelinkten Sucher schränkt schon deutlich ein und viele der günstigen Sucher stammen aus der Ecke Schießssport und sind damit für helle Umgebung gefertigt. Damit lässt sich der Leuchtpunkt nicht weit genug dimmen.

Dazu helfen die Zielkreise beim Telrad sehr gut beim Anschätzen von Abständen und damit das Finden von Objekten, die nicht direkt an einem hellen Stern stehen.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1584 Beiträge

Erstellt  am: 09.12.2018 :  02:21:15 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Stefan,

ich bin da mehr der Pragmatiker wenn ich sehe, jemand hat beschränktes Budget. Und ich würde das Ding nicht empfehlen, wenn ich nicht wüsste, dass genau dieses Teil von einer mir sehr gut bekannten visuellen Beobachterpersönlichkeit mit Freude und gewinnbringend genutzt wird :-)

Warum ist das eigentlich so windig Himmelherrgott - Popokalt! Und dann doch nur Wolkenlücken neben dem Kometen.

Jute Nacht
Norman


gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

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CorCaroli
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3950 Beiträge

Erstellt  am: 09.12.2018 :  10:04:19 Uhr  Profil anzeigen  Besuche CorCaroli's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

Zitat:
Auch wenn der Telrad schon recht lang auf dem Markt ist, Steinzeit ist deswegen noch lang nicht passend.


Der Telrad ist einfach ein klobiges Platikteil, da gehe ich mit Norman
konform.
Das Riesenteil mit seinem steinzeitlichen Design hätte schon längst
weiterentwickelt gehört, hin zu kleineren Abmessungen und den Dimmer
mit Pulser auf einer kleineren und modernere Schaltung implementiert.

So wie er jetzt immer noch ist, hat man einen schweren und großen
Plastikkasten auf dem Hut vom Teleskop.
Kleinere Leuchtpunktsucher wie der von Norman vorgeschlagene tun es
genauso und sie tragen nicht so schwer auf dem Teleskop, oder beim
Gitterrohr, auf dem Hut auf.
Und ob jetzt der Durchblick beim Telrad größer ist oder nicht, ist
sehr irrelevant, das wichtigste ist einen roten Punkt am Himmel zu
haben, mehr braucht es nicht.

Viele Grüße
Gerd

Amateur- und Hobbyastronomie - corcaroli.de

Bearbeitet von: CorCaroli am: 09.12.2018 10:05:58 Uhr
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mikel_at_night
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1038 Beiträge

Erstellt  am: 09.12.2018 :  10:44:59 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

ein Telrad mag Steinzeit sein, aber gegenüber dem normalen geradlinigen Sucher an einem Dobson ist es eine industrielle Revolution. :)

Der Ledsucher ist für mich keine Alternative, weil er den Sucherschuh belegen würde in dem das Leitrohr steckt. Jetzt kann man natürlich sagen mit Goto braucht es eh keinen Sucher mehr. Stimmt. Aber mit einem zusätzlichen Telrad kann ich - trotz Goto - auch an weniger gut manuell auffindbaren Objekten direkt am Himmel sehen, wo sie sich genau befinden. Es hilft mir also generell bei der Orientierung am Himmel weiter. Das gelingt mir mit einem Sucher nicht.
Grüße
Micha

Bearbeitet von: am:
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
304 Beiträge

Erstellt  am: 09.12.2018 :  11:27:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Klobigistder Telrad, das bißchen Technik liesse sich bestimmt auch deutlich kompakter verbauen. Aber auf das große Display und die Kreise würde ich nur ungern verzichten. Ein Kompromiss in dieser Hinsicht ist wohl der Rigelfinder, hier meine ich aber von teilweise vorhandenen Justageproblemen gelesen zu haben...

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pro, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25

Bearbeitet von: am:
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