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 Oumuamua
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Ben81
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
11 Beiträge

Erstellt am: 08.11.2018 :  22:19:32 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
hallo liebe astro-freunde! ich bin neu hier, habe mich aber vorhin bereits im technikforum spiegelteleskope vorgestellt, weshalb ich es euch hier erspare, den ganzen senf zu meiner person nochmal zu posten ;p
zum thema: der ein oder andere wird es sicherlich schon mitbekommen haben, was da mal wieder durch die medien geistert... das interstellare objekt oumuamua hat vor ca. einem jahr unser sonnensystem durchquert, was natürlich seitens vieler wissenschaftler sehr genau verfolgt wurde. dabei wurde ein "flugverhalten" festgestellt, dass derzeit noch nicht erklärt werden kann: oumuamua soll nach passieren der sonne beschleunigt haben, was dadurch erklärt wurde, dass durch das erwärmen beim vorbeiflug an der sonne gas ausgetreten ist. austretendes gas konnte jedoch nicht festgestellt werden. nun haben sich zwei astronomen der harvard universität hingesetzt und ausgerechnet, dass das flugverhalten zu erklären wäre, wenn oumuamua die geometrie eines sonnensegels hätte, so dass der strahlungsdruck der sonne für eine beschleunigung sorgt. es wird also die these in den raum gestellt, dass es sich um weltraummüll einer außerirdischen zivilisation oder gar eine sonde handeln könnte. erwartungsgemäß heißt es natürlich völlig undifferenziert in den medien, dass wir besuch von außerirdishen bekommen haben.
ich finde es äußerst faszinierend, was da beobachtet wurde und halte die erklärung der astronomen für durchaus plausibel, aber eigentlich sollten außerirdische immer die letzte erklärung sein, wenn etwas neues im weltraum entdeckt wird, für das man nicht gleich eine natürliche erklärung findet. und so möchte ich hier in diesem sinne eine diskussion anregen, was sonst noch ursächlich sein könnte.

beste grüße
ben

Bearbeitet von: am:

stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16250 Beiträge

Erstellt  am: 08.11.2018 :  22:56:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Benjamin,

willkommen hier auf Astrotreff. Ich hatte vorhin deine Vorstellung schon gelesen, kann dir aber zu einem Schmidt-Newton wenig sagen, daher schrieb ich dort nichts. Einzig- mal die Justage überprüfen. Ob ein Flattener was bringt, keine Ahnung, aber es gibt für die Restfehler dieser SN zumindest Korrektoren, ob es aber einen passenden für den Meade gibt?

Eines nur hier als Antwort- wenn du schon Kleinschreibung nutzt (was ich nicht schön finde) dann mach wenigstens besser erkennbare Absätze in die Texte, das liest sich besser.

Zu Oumuamua und den Vermutungen- nebenan auf ade läuft ja auch schon ein lustiger Beitrag, jedenfalls lustig seitens den Vermutungen/Überlegungen einiger User.

Das der Strahlungsdruck den Gast nach dem nahen Vorbeiflug an der Sonne etwas anschiebt wäre durchaus denkbar. Das man dabei gleich den Begriff "Sonnensegel" in den Ring werfen muss, na ja. Die Wirkung wäre vergleichbar.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: stefan-h am: 08.11.2018 22:58:51 Uhr
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Kriegerdaemon
Meister im Astrotreff

Deutschland
458 Beiträge

Erstellt  am: 09.11.2018 :  15:22:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Wissenschaftler - egal von welcher Uni - sind auch nur Menschen. Das Bestreben, den eigenen Namen publik zu machen, ist da nicht geringer ausgeprägt als beim Rest der Menschen. Das Vorteilhafte an der Situation ist ja, dass man nicht einfach hinfliegen kann, um nachzusehen, ob die Spekulation stimmt. Da kann man sich die tollsten Sachen ausdenken und keiner kann sagen, dass es definitiv Unsinn ist, was man dahergelabert hat.
Die Sache mit dem Sonnensegel hat übrigens noch keiner genau erklärt: Ein Sonnensegel welcher Größe wäre denn in der Lage, die genannte Kursabweichung zu erklären? Etwa eines von der Größe des Objektes..? Dann wäre es natürlich(!) die naheliegenste Erklärung, dass es sich um einen künstlichen Himmelskörper halten muss...


Okay, Scherz beiseite. Ich hab mir auch was zu diesem Ding überlegt:
Das Objekt ist sehr langgezogen und ziemlich schnell unterwegs. Die einzige Kraft, die so große Objekte (natürlicherweise) auf derartige Geschwindigkeiten bringen kann, ist die Gravitation. Das Teil könnte also mindestens einmal starken Gezeitenkräften ausgesetzt gewesen sein. Wenn der Körper zu diesem Zeitpunkt plastisch verformbar gewesen wäre - vielleicht war er schonmal in der Nähe eines Sterns - dann könnte man einiges über seine Struktur ableiten. Jeder weiß, dass bestimmte Lavatypen (z.B. Basalt) sehr plastisch sein können. Das vielleicht als Ansatz, welche Mineralien in Frage kommen könnten.

Wie zahlreich sind die Dinge doch,
derer ich nicht bedarf!
(Sokrates, beim Anblick der Waren auf dem Athener Markt)

Bearbeitet von: Kriegerdaemon am: 09.11.2018 15:26:10 Uhr
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