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Seite: von 4

Keiler979
Senior im Astrotreff


154 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2018 :  20:37:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo

In diesem Zusammenhang:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=197748

Ein wahrer Augenöffner ist die auf Seite 3 gezeigte Tabelle von Kai. Auch wenn es in dem Thread um Mittenmarkierungen geht zeigt es doch deutlich wie exakt gerade schnelle Spiegel justiert werden müssen um überhaupt beugungsbegrenzt abzubilden.

Grüße,

Björn

20"f/5 Obsession Dobson mit Leica Zoomokular und Klappleiter

Bearbeitet von: am:
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Heljerer
Senior im Astrotreff

Deutschland
170 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2018 :  21:08:42 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Björn,

Zitat:
Original erstellt von: Keiler979

Ein wahrer Augenöffner ist die auf Seite 3 gezeigte Tabelle von Kai.


ich weiß nicht, ob du Kais Tabelle im Zusammenhang mit der gerade aktuellen Diskussion richtig interpretierst.

Ich war mal Nachbar von Kai auf dem ITV. Für mich war ein wahrer Augenöffner als ich Kai beim Kollimieren mit dem Laser beobachtet habe. Er hat das nämlich genau so gemacht, wie ich es oben beschrieben habe: Nicht panisch den Fangspiegel verstellt, sondern den Laser so lange ein bisschen verkippt bis er die Mittenmarkerung getroffen hat. Voraussetzung ist natürlich, dass man es dabei nicht übertreibt. Wichtig ist natürlich, dass der Lichtpunkt auf dem Rückweg wieder genau die Lasermitte trifft!

Schau dir nochmal den von dir zitierten Thread an - und zwar Kais Beitrag bevor er die Tabelle gepostet hat. Dort schreibt er:

"Galub es oder nicht:
Wackeln im OAZ oder eine (moderat) schiefer Austritt des Lasers selbst haben keinen Einfluss auf die richtige Justage.
Natürlich darf der Laser nicht *während* der Justage wackeln. Was in der Praxis auch nicht passiert."


Gruß
Wolfgang

Nachtrag: Ich habe für mein großes Hauptgerät einen Farpointlaser, mit dem ich in diesem Zusammenhang gar nicht zufrieden bin. Der ist so präzise eingestellt und sitzt so gut im Okularauszug, dass weder drehen noch kippen hilft.

Bearbeitet von: Heljerer am: 04.11.2018 21:13:48 Uhr
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
285 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2018 :  21:23:03 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: stefan-h

Hallo Horst,
Zitat:
Original erstellt von: Grafzahl66

Stefan, man kann es auch schlicht mit jeder Justage übertreiben...

Gruß Horst

3 simple Fragen an dich-

- aus welchem Grund justierst du deinen Newton
- nenne mir einen einzigen vernüftigen Grund, weshalb ich einen dejustierten, schielenden Laser zur Justage benutzen sollte (Norman scheint hierauf keine Antwort zu haben)
- was passiert, wenn du den Fangspiel verstellst, um den Laserpunkt mittig auf den HS zu bringen

Die dritte Frage hat zwar keinen direkten Bezug zu der Frage des TO, aber weitläufig gehört sie dazu, vor allem für dich.

Gruß
Stefan



Wie ich schon schrieb, einen Laser sehe ich nicht als Justagewerkzeug sondern als einfaches Kontrollwerkzeug an. Dafür genügt es mir, wenn dieser ungefähr gerade läuft und ich spätestens beim drehen sehe, dass sich der Laserpunkt gleichmässig um den Mittelpunkt dreht. Zu mehr ist auch ein perfekter Laser nicht geeignet, da er nur die richtigen Winkel und den Treffpunkt auf dem Hauptspiegel berücksichtigt.

verstelle ich zum Treffen des HS-Mittelpunkts den FS, so bleibt dieser optimaler Weise in seiner räumlichen Postition stehen, ich verändere nur den Winkel. Theoretisch könnte ich das z.B. auch durch Verstellung des Fangspiegelspinne und Fangspiegelhöhe hinkriegen. Dem Laserpunkt wäre das egal, die Justage aber "für den A...."

Zusammengefasst: Bin ich auch mit einem nicht gänzlich perfekten Laser in der Lage die vorher optimale Justage des Teleskops hinreichend zu überprüfen und brauche ich zur optimalen Justage geeignetere Hilfsmittel.

Gruß Horst




16" Dobson Taurus T400 pro, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25

Bearbeitet von: am:
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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1533 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2018 :  21:26:12 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
- nenne mir einen einzigen vernüftigen Grund, weshalb ich einen dejustierten, schielenden Laser zur Justage benutzen sollte (Norman scheint hierauf keine Antwort zu haben)


Hi Stefan!

Falsch, ich hab mich einfach ausgeklinkt, weil ich meine, genug Ansichten zum Besten gegeben zu haben und mich nicht wiederholen will

Und: ich packe jetzt meinen Rucksack für morgen.
Und ich werde gerne kurz berichten, was ich mit dieser schlechten Laserjustage so alles sehen konnte

Hobe die Ähre!

Norman

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

Bearbeitet von: am:
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Heljerer
Senior im Astrotreff

Deutschland
170 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2018 :  21:36:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: NormanG

[quote]Und: ich packe jetzt meinen Rucksack für morgen.
Und ich werde gerne kurz berichten, was ich mit dieser schlechten Laserjustage so alles sehen konnte


Norman, ich wünsche dir viel Spaß beim Beobachten. Für meinen Rucksack warte ich derzeit noch auf den chinesischen Billig-Laser. Ich hoffe, dass der in jeder Hinsicht mehr Spiel haben wird als mein Farpoint-Laser.

Viele Grüße und klaren Himmel
Wolfgang

Bearbeitet von: am:
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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1533 Beiträge

Erstellt  am: 04.11.2018 :  23:35:55 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat


Danke Dir Wolfgang!

Beste Grüße und CS

Norman

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

Bearbeitet von: am:
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Specht
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1161 Beiträge

Erstellt  am: 10.11.2018 :  13:53:30 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo!

Ich habe nun doch die Justierung meines Lasers verbessert (genau wie von Norman oben schön beschrieben). Bei einem Kreis von nur 4mm Durchmesser in 10m Abstand sollte eine zweite Person praktischerweise direkt am Schirm sein und Zeichen geben. So weiß man dann genau, an welcher Schraube man drehen muss. Zwei Stunden und eine Kanne Tee später bewegte sich der Laserpunkt beim Drehen nicht mehr. Vorher klebte ich noch eine Lage dünnes Papier um die Hülse, damit der Laser sich ruck- und kippfrei drehen lässt. Ja, es war etwas knifflig, aber machbar. Jetzt "schielt" er zumindest nicht mehr...

Meinen (ziemlich justierstabilen) f/4.8-Zwölfkommafünfer justierte ich damit leicht nach. In zwei sehr guten Nächten konnte ich aber beim besten Willen keinen Unterschied am Stern feststellen (V=435x).

Vielleicht macht ihr ja auch mal mit euren Lasern den "10m-Drehtest". Es könnte dabei durchaus Überraschungen geben...

salü, volker.

Bearbeitet von: Specht am: 10.11.2018 14:01:33 Uhr
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
285 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2018 :  07:56:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Also 2 Stunden Arbeit für reine Kosmetik?

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pro, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25

Bearbeitet von: am:
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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1533 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2018 :  09:44:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Guten Morgen,

Glückwunsch zu gelungenen Operation Volker

Naja Horst, in diesem Hobby ist nicht immer das Ziel der Grund weshalb wir was ewig rumfummeln, sondern der Weg nech.

Macht doch Spaß mal was neues auszuprobieren, selbst wenn sich hinterher herausstellen sollte, dass es bei Lichte betrachtet nicht so viel bringt im Ergebnis. Bissel Perfektionismus macht doch auch mal Spaß.
Gibt ja auch ein gutes Gefühl zu wissen, das man durch eigene Kraft das beste herauszuholt aus seiner Technik.

Schöne Grüße
Norman

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

Bearbeitet von: am:
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BenniM31
Senior im Astrotreff

Deutschland
101 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2018 :  10:45:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Guten Morgen,

Hab da auch schon ganze Samstage dran rum „gebastelt“ um nachher festzustellen, dass es am Ergebnis nichts gebracht hat. War aber dann doch etwas befriedigend muss ich sagen.
Zumindest hab ich nix schlechter gemacht :-) verfluchter Perfektionismus :-)

So long...

Bearbeitet von: BenniM31 am: 11.11.2018 11:04:56 Uhr
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Heljerer
Senior im Astrotreff

Deutschland
170 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2018 :  12:10:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi!

Perfektionismus ist erfolgreich, wenn richtig verstanden. Für mich ist Perfektionismus das genaue Wissen bis zu welchem Punkt ein weiteres Rumgefummel keine signifikante Verbesserung mehr bringt - und natürlich auch die Bereitschaft dann wirklich die Finger davon zu lassen.

Mein China-Laser, den ich mir bestellt habe, ist für ein Teleskop mit knapp 500 mm Brennweite gedacht. Genauer als 0,5 mm muss der Laser nicht treffen. Ein entsprechend leicht schräges Austreten der Strahls kann ich durch minimales Verkippen wieder ausgleichen, ohne dass am Ende die Genauigkeit leidet. D.h. 1 mm pro Meter reicht für meine Zwecke aus. Testen und gegebenenfalls justieren werde ich das Teil mit meinem Dobson mit 2000 mm Brennweite. Ein Kreis mit Radius 2 mm wäre dort also O.K. Aber wahrscheinlich schraube ich ja doch so lange daran rum, bis es deutlich besser wird.

Gruß
Wolfgang

Bearbeitet von: am:
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Specht
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1161 Beiträge

Erstellt  am: 11.11.2018 :  13:27:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
...eigentlich hätte ich´s gar nicht gemacht. Mich interessierte es jetzt wirklich mal, ob die Argumente der Diskussion für einen "perfekt justierten Laser" so stichhaltig sind und welche Auswirkungen eine leichte Fehljustierung auf´s Beobachten hat. Schreiben kann man da viel. Ich habe mal ein bisschen nachgefragt: Viele, die solche günstigen China-Laser vorverurteilen, haben noch nie einen gehabt bzw. benutzt. Und manche, die einen vermeintlich perfekt justierten teuren Laser benutzen, haben dessen Justierung niemals überprüft. Wie schon gesagt, der 10m-Drehtest zeigt es schonungslos, aber leichte Dejustierungen der Laser spielen in der Praxis auch keine große Rolle.

Wer anderer Meinung ist, sollte wirklich dann auch konkrete Fakten anführen, z.B. welche Fehljustierung der Laser hatte (z.B. Kreisdurchmesser in 10m), was nach der Justierung am Stern anders ist, welche Unterschiede bei der Beobachtung an welchem Objekt bei welchem Seeing an welchem Teleskop er sieht, welcher Doppelstern vorher nicht und nachher gut trennbar ist etc. und nicht nur pauschal rumtheoretisieren und polternd abwerten.

salü, volker.

Bearbeitet von: am:
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