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Seite: von 2

Niklo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
4896 Beiträge

Erstellt  am: 10.10.2018 :  23:40:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Mario,
ich hab auch mal eine Variante geschärft. Möglicherweise ist es ein bisserl zu stark geschärft, normal schärf ich weniger, aber urteil selbst.

Ausschnitt mit 800 Pixel:

Verwendet hab ich Registax und dort den obersten Waveletschieber.
Apropos, wieviele Bilder hast Du gestackt?
Servus,
Roland

Freund kleiner und klassischer Teleskope

Bearbeitet von: am:
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suntilliana
Meister im Astrotreff

Deutschland
261 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  12:17:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Ralf, Hallo Guntram und Hallo Roland,

sorry, wenn ich mich jetzt erst melde, ich musste mich noch etwas von der durcgemachten Nacht erholen und hatte mich mit EBV von DeepSky-Bildern beschäftigt, da ich hetzt mein ertes Probebild gemacht habe.
Ein erster Uranus ist auch rausgesprungen - man hat ja viele Baustellen...

<=> Ralf
Ich hatte leider nicht so die Ruhe in der Nacht, deswegen habe ich die Checkliste noch nicht erweitern können.
Ich denke auch nicht, dass es in den nächsten Tagen passieren wird, da ich mich jetzt so richtig auf die Schule konzentrieren muss (Klausuren-Phase).

Hast du denn AstraImage mal ausprobiert?
Warum schärfst du nicht in Registax oder mit Deconv. in Fitswork? Hat das keine besonderen Gründe?
Vielleicht sollte man bei Zeiten mal alle "Schärfungstypen" vergleichbar machen, indem man in einem großen Bild alle Ergebnisse nebeneinander darstellt?

Hast du möglicherweise die schwarzen Punkte in Fitswork-Deconv reproduzieren können?

Auf deine Liste bin ich sehr gespannt - du hast bestimmt Punkte drauf, an die ich noch gar nicht denke!


<=> Guntram

Wenn dein Sohn sagt: "Hm, für mich sehen die Bilder so ähnlich aus, dass ich keines klar bevorzugen kann.", so bestätigt das nur die bisherigen Äußerungen im Thread.
KLASSE! . Wenn ich mich recht entsinne, sehen meine h-alpha-Sonnenbilder auch nicht alle gleich aus. Warum sollte man sich also beim Mond versteifen?
TROTZDEM hätte ich gern eine Checkliste - ich unverbeserliches Kleinkind!

Mal eine prinzipielle Frage:
Man bekommt ja während der Mondaufnahme mit, dass die Bedingungen nicht erstklasig sind. Für was entscheidet man sich: Mond beiseite lassen und trotz Mond auf DeepSky wechseln?

Doppellinien: Ich glaube, damit muss ich leben... Obwohl ich noch nie einen Grünfilter am Mond ausprobiert habe. Sind die damit nicht noch etwas unterdrückter als beim Rotfilter?


<=> Roland
Ich versuche zuerst am Mond ein Mosaik aufzunehmen. Dann gehe ich dazu über, noch ein paar Detailaufnahmen zu machen. Mit ROI von 1000px Höhe, damit die fps von 60 auf ca. 120 hochgeht.
Dann nehme ich 20.000 Frames auf. Ich stacke dann 2%-4%-6% und 8%. Ich habe es bisher nur einmal testehalber gemacht. Ich dachte, wenn ich 2% stacke müsste das Ergebnis vom Rauschen her gut sein und man müsste noch etwas schärfere Bilder erhalten, als wenn man die 8%-Verwendungsrate nimmt.
Erste Ergebnisse: Die Bilder sind VIEL besser, als die gleichen Ausschnitte im Mosaik 5000 Bilder) und 8% Verwendungsrate lässt sich besser bearbeiten als 2% (vom Rauschen her).
Meine 4% und 6% Bilder habe ich noch gar nicht bearbeitet....

Ich finde dein Bild GENAU richtig geschärft! Du hast auch linked Layers benutzt? Und auch das Bild aufgehellt.
Vielleicht sollte ich bei der Aufnahme das Auto-Histo von 75% auf 90% erhöhen?

Danke für deine Mühe! Sehr interessant!

Ich muss jetzt wieder los, mein erster ISS-Sonnentransit steht an.
Haben wir nicht ein geiles Hobby!

Herzliche Grüße
Mario

PST-Modifikation (102/1000)
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Canon EOS 600D (modifiziert)
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Bearbeitet von: suntilliana am: 12.10.2018 12:25:29 Uhr
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30sec
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2041 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  14:01:25 Uhr  Profil anzeigen  Besuche 30sec's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Mario,
ja, ich bin auch im Verzug. Also, die eleganteste Lösung zum Schärfen ist meiner Meinung nach die, dass du vorher die entsprechende PSF an einem Stern aufnimmst. Diese nutzt du dann um dein Bild per Deconvolution zu schärfen. das klappt z.T. richtig genial und Doppelkanten verschwinden sogar. Detailgewinn hat man da, wenn das SNR nicht ganz so gut ist. Hat man aber grenzenlos Signal zu Verfügung, wie beim Mond oder Sonne, dann ist mir das zu Aufwändig, denn dann komme ich auch mit den "klassischen" Filtern gut zurecht.
Gruß,
ralf

Bearbeitet von: am:
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30sec
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2041 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  14:39:04 Uhr  Profil anzeigen  Besuche 30sec's Homepage  Antwort mit Zitat
Hi nochmal,
das bin ich dir noch schuldig:



was ich meine sind die dunklen kleinen Strukturen, die quasi unnatürlich dunkel sind. Dein Bild ist ja nur wenig dunkler, die kleinen Flecken aber sehr viel. Deren Radius liegt so bei 3 Pixeln (hier sind es 200% also etwa 6 Px im Durchmesser. Es gibt eine statistische erhöhte Häufigkeit von dunklen Strukturen, die ungefähr 6 Pixel Durchmesser haben. Kompliziert ausgedrückt, aber ich denke du weist, was ich meine.
Gruß,
ralf

Die Checkliste sollte übrigens damit beginnen: 1.Abschätzen der Seeingqualität ohne Teleskop

Bearbeitet von: am:
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suntilliana
Meister im Astrotreff

Deutschland
261 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  15:12:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Ralf,

zu viele Wolken - heute nix Sonenntransit...ist nicht schlimm.

tolle Arbeit! Ja, die "Dinger" meinte ich.
Es liegt an der von mir beschriebenen Option "Convert to linear pixel values".
Der Vorteil sind knackig scharfe Krater- und Schattenränder - mit Vorteil meine ich, das der Gesamteindruck knackig ist.
Den Nachteil hast du jetzt gut aufgezeigt. Ich hatte das in Kauf genommen, muss das aber jetzt mal echt überdenken.
Der Effekt auf den Gesamteindruck kommt natürkich nur in der 100%- oder kleineren Ansicht rüber.

Ich lade ebenfalls mal ein Vergleichsbild hoch.
Schon mal soviel:
Für mich scheint der Effekt ein optischer Trick zu sein. Dunkler = harte Kante = scharf.



Das mit dem PSF ist schon eine interessante Sache. In Fitswork hat man diesbezüglich ja tolle Möglichkeiten.
In AstraImage hat man nur die Möglichkeit, den Radius eines "Blur Kernel" einzustellen, wohl eher ein Pseudo-PSF?
Die Zuhilfename eines Sterns als PSF ist ja genial - mir war das gar nicht so beusst. Ich muss mich mal mehr mit Fitswork beschäftigen.
So hat mal wieder jedes Programm seine (manchmal auch vielen) Stärken.

Ich warte u.a. noch darauf, dass du deinen Uranus von Mittwoch? zeigst....

LG
Mario

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Bearbeitet von: suntilliana am: 12.10.2018 16:05:08 Uhr
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suntilliana
Meister im Astrotreff

Deutschland
261 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  16:02:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Rolf,

1. Abschätzen der Seeingqualität ohne Teleskop

Konsequenter Weise müsste man damit anfangen.
Willst du aber dieses ganze Tutorial mit einbeziehen?

http://www.gym-vaterstetten.de/faecher/astro/Fotografie/MondfotografieTutorial.htm

LG
Mario

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Bearbeitet von: am:
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30sec
Altmeister im Astrotreff

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2041 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  19:05:35 Uhr  Profil anzeigen  Besuche 30sec's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Mario,
ach Gott, nein, Uranus? das Seeing war so mies, ich habe erst gar nicht angefangen. Da muss ich mich erst "hinarbeiten". "Optischer Trick" hört sich irgendwie unseriös an. Ich glaube vieles in der Bildbearbeitung dient dazu ein Bild "schmackhaft" zu machen. An der Anzahl der Details kann man ja nicht mehr rütteln, also ist die Präsentation ein Werkzeug um z.B. mehr Details oder Schärfe zu suggerieren. Oder z.B. auch den Blick von Mängeln "weg zu lenken".
Wenn du das mit der PSF in Fitswork machst, dann achte darauf, dass diese PSF im hellsten Punkt heller ist als der hellste Punkt in deinem Bild, sonst kommt nur Murks dabei raus. Ich werde mich demnächst auch wieder mit dem Thema beschäftigen.
Das Tutorial von Peter ist meine Bibel ;-) Über diese Seite habe ich auch viel gelernt, kann ich nur empfehlen. Aber es geht ja um eine Checkliste, die man runterarbeiten kann. Z.B. würde man versch. Faktoren beurteilen und sagen, o.k. das Seeing ist heute vermutlich mittelprächtig, deshalb kann ich nicht unbedingt das Highlight erwarten. Zudem lernt man dann die Faktoren besser zu beurteilen. also z.B.: sah gar nicht so gut aus, ist aber doch besser als erwartet, was war denn anders. Ich denke dann auch an so Punkte wie: ist der Temperaturausgleich gegeben, ist mein Gerät maximal justiert usw. bei einigen Punkten weiß ich, dass ich da öfter mal schlampe und hinterher ärgere ich mich, weil ich nicht weiß, ob das Ergebnis vielleicht besser geworden wäre hätte ich nicht doch noch mal nachjustiert oder, oder...
Ich glaube, ich werde mir mal, bei Zeiten, so eine Liste schreiben, einfach, damit ich mich selber besser kontrolliere, ;-)
Viele Grüße,
ralf

Bearbeitet von: am:
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suntilliana
Meister im Astrotreff

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261 Beiträge

Erstellt  am: 13.10.2018 :  13:23:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Ralf,

danke für den Hinweis zum PSF - da wäre ich nie drauf gekommen!

Ich fahre vor dem Mond immer ein Stern an und überprüfe die Justierung.
Am Mittwoch am Mars habe ich es aus Zeitgründen nicht gemacht - plumps zeigte sich, dass das Scope dejustiert war. Mach der Justierung war Mars schon hinterm Basketballkorb verschwunden.
Hätte mal früher aufbauen sollen...ab in die Checkliste damit.

Übrigens hier mein erster Uranus von Mittwoch. Ist zwar hier nicht das Thema, aber ich will ihn auch nur zeigen (Farbe und "Kugel" sind ganz gut denke ich, die Kanäle sind nur zu 10% vorgeschärft, sonst nur ein RGB mit jeweils 20x2min, Nachschärfen --> ähmm... wo hört der Planetendurchmesser auf? 1,5-Drizzle und 200%-Ansicht)



LG
Mario


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Bearbeitet von: suntilliana am: 13.10.2018 13:31:51 Uhr
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suntilliana
Meister im Astrotreff

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261 Beiträge

Erstellt  am: 14.10.2018 :  14:22:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Zusammen,

ich habe in win10 und in PS zum Thema Farbverwaltung/Farbprofil einige Einstellungen vorgenommen.
Zumindest sehen die Bilder bei mir in Fitswork (hab "ihm" das Stretchen abgewöhnt), in PS, in AstraImage und in IrfanView nach dem Öffnen fast identisch aus.

Welche Einstellungen habt ihr denn so?

Photoshop:


win10




LG
Mario

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Bearbeitet von: am:
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40 Eridani
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296 Beiträge

Erstellt  am: 16.10.2018 :  08:25:41 Uhr  Profil anzeigen  Besuche 40 Eridani's Homepage  Antwort mit Zitat
Mario!

ist mir dein Beitrag doch fast durch die Lappen gegangen. Sehr interessant, die Gemeinschaft mit einzubeziehen und verschiedene Techniken der Bearbeitung zu probieren und zu vergleichen! Klasse Idee!

Bzgl. der Farbverwaltung in Photoshop, ich kann gerne schauen, was ich eingestellt habe. Fragst du rein interessehalber oder geht es um etwas konkretes?
Merke jedes mal wieder, wie unterschiedlich meine Bilder auf diversen Monitoren und mobilen Endgeräten aussehen. Ärgerlich zu wissen, das wenn überhaupt die eigenen Bilder nur auf dem Monitor gut aussehen, auf dem sie bearbeitet werden.

CS
Marco



Bearbeitet von: am:
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suntilliana
Meister im Astrotreff

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261 Beiträge

Erstellt  am: 16.10.2018 :  18:28:11 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Marco,

danke, danke - ich denke, falls hier etwas Ergiebiges entstehen sollte, so ist Ausdauer und Geduld gefragt.

Ja, genau - ich möchte zumindest das Problem der unterschiedlichen Darstellungen in unterschiedlichen Programmen auf ein und denselben Rechner minimieren.
Meines Wissens lässt sich das nicht mit allen Programmen bewerkstelligen, da man nicht immer in den Einstellungen ein Farbprofil wählen kann (meines Wissens z.B. bei IrfanView).

Wünschenswert wäre auch eine möglichst nahe beieinanderliegende Darstellung am "Aufnahme-PC" und am "Bearbeitungs-PC".
Die Probleme haben ja viele - vielleicht gibt es hier noch ein paar Tipps?

Ich weiß nicht, was man noch zusätzlich zur Windows-Einstellung (Farbprofil) und ggf. in den Grafikprogrammen-Einstellungen + Monitor-Kalibrierung noch tun könnte.

Tja... Erstmal...

Herzliche Grüße
Mario

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niki
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156 Beiträge

Erstellt  am: 16.10.2018 :  19:42:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ja, leider sehen unsere Fotos auf allen Endgeräten unterschiedlich aus. Und: man kann nichts dagegen tun. Jeder ist "seines Monitors Schmied" sozusagen... da wir aber nicht für den Druck produzieren, können wir die gängigen Voreinstellungen meistens lassen, wie sie sind. Solange wir nicht wissen, was wir tun, wenn wir etwas ändern.

Monitore sind leider meist blauweiss (nicht Paperwhite) voreingestellt, also auf etwa 9.300 Kelvin (deswegen schlafen wir auch schlecht ein nach langem davorsitzen), und was unsere Handys so haben, weiß ich nicht auswendig. Bei RGB kann man zwischen sRGB und Adobe 1998 RGB wählen. Das Adobe-Profil hat einen größeren Farbraum, aber das braucht man eigentlich meist nur, wenn man das Bild später in CMYK umwandeln will - für den Print (Druck)-Bereich. Wer aber nicht in Adobe RGB aufnimmt, sondern mit sRGB, gewinnt nachher faktisch nichts an Farbraum, das Bild würde nur umgerechnet.

CMYK und FOGRA sind unserem Bild also wurscht, solange es nur auf Schirmen angezeigt wird.
Dot Gain ebenso, das ist der Druckpunkt-Zuwachs, wenn man auf Papier in Rasterpunkten druckt. Papier saugt, und die Farbe "zerrinnt" ein wenig, das macht den Zuwachs am Durchmesser des Druckpunktes. Ist uns also auch wurscht, wenn es nicht gedruckt wird.

Wir haben also unsere CCD, die hat ein sRGB Profil, und das können wir eigentlich so lassen.
Haben wir eine DSLR, dann kann die meist auch Adobe RGB, und dann ist der Farbumfang etwas größer.

Prinzipiell verdrehen wir aber sowieso alle Regler für Helligkeit, Kontrast und die Tonwerte dermaßen, dass das Farbprofil letztlich absolut wurscht ist. Würden wir alle Grafiker sein, dann müssten wir stets das Histogramm beachten, nix abschneiden oder aufspreizen, was nicht natürlich erscheint und so weiter. Meistens wollen wir aber, dass es "gut ausschaut", und so ist unser Messgerät nur unser Auge und unser Schirm, und glaubt mir: beides ist sowas von NICHT kalibriert, da spielt der Rest eigentlich keine Rolle mehr. ;)

Wer es genau nimmt, der muss von Adobe die entsprechenden 100 Seiten im Photoshop-Manual lesen.
Aber wenn, dann müssten wir ALLE das tun, damit unsere Bilder dann bei uns allen "richtiger" aussehen...

lg
Niki

Das Seeing ist wichtiger als das Teleskop | FS-60CB | Lacerta 72/432 ED | FSQ-85ED | FS-100DC | TSA-120 | SW Mak 127 | SW Mak 150 | C8 | Mewlon 210 |

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suntilliana
Meister im Astrotreff

Deutschland
261 Beiträge

Erstellt  am: 17.10.2018 :  20:10:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Niki,

vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag, der sehr zum Nachdenken anregt!

Also locker bleiben, ein "hübsches" Bildchen machen und dann gut - das klingt doch angenehm unverkrampft!

LG
Mario

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