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Seite: von 2

simong
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
16 Beiträge

Erstellt am: 27.09.2018 :  10:58:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin moin zusammen,

mein Name ist Simon, ich bin 45 Jahre und begeisterter Hobby Fotograf. Schuhgröße 46 und drei Kinder. Über die Jahre hab ich mir eine stattliche Objektiv Sammlung zugelegt (max. 500mm), Makro Fotografie finde ich besonders spannend. Da liegt es doch nahe die Kamera mal in den Himmel zu halten und genau das Gegenteil zu knipsen.
Gut, Vorbereitung ist alles, also habe ich mich mit DSS, Flats, Bias, Lights, Stretchen und sonstigen Einstellungen beschäftigt. Photoshop und Lightroom kenne ich seit Jahren.

In der letzten Perseidennacht habe ich dann das 50mm/1.4 in den Himmel gehalten und 9 sec. bei ISO 1.600 belichtet (Vollformat). Was soll ich sagen, Wahnsinn was da nach dem Stacken mit DSS auf einmal alles auftaucht. Jetzt bin ich angefixt, da geht noch mehr. Eine Nachführung muss her.

Nach monatelangen Recherchen bleibe ich am Ende an ein paar Stellen hängen, da fehlen mir die Erfahrungswerte.

Hier die Rahmenbedingungen:
- Vollformat DSLR Equipment nutzen (bis zu 500mm/F 6.3. Größtenteils aber nicht mehr als 200mm)
- Zukunftsfähigkeit (kleiner Refraktor oder Newton)
- Reise tauglich
- Nicht nur im Garten nutzen (Thema mobiler Strom)
- Ausbaufähigkeit (Autoguider)
- 300 sec. oder mehr sind das Ziel

Beschäftigt habe ich mich zum Großteil mit Skywatcher Montierungen, einfach weil ich dazu die meisten Infos gefunden habe. Die primären offenen Fragen betreffen drei Dinge.

- Autoguiding
- Goto System
- max. Belichtungszeiten

Sagen wir ich schnalle mein 200/2.8 auf (mehr wird es eher selten)

Autoguiding
"Bis 200mm braucht man wohl nicht unbedingt Autoguiding, 300 sec. sollten auch ohne gehen"
Wenn man es aber hat, wie groß sind die Unterschiede?

Goto System
"Mehr Zeit zum beobachten, weniger Zeitverschwendung durch suchen"
Ok, aber braucht man das wirklich? Mit der Skyview App und gesundem Menschenverstand habe ich noch jedes Objekt grob gefunden. Ich finde ein 20x80 Fernrohr auf einem Stativ um den Himmel kennen zu lernen wesentlich besser als noch ein Navi was mir alles abnimmt

max. Belichtungszeit
Das scheint mehr eine philosophische Frage zu sein, mehr unterschiedliche Meinungen zu einem Thema gibt es selten. Die Frage bezieht sich auf guided und unguided Lösungen (bis 200mm)

So, jetzt aber mal das was am Ende (bei einer Grenze von 1.000,-) übrig geblieben ist.

1.
Eine EQM-35, ohne Guiding (1.050,- mit Zubehör)
Frage: Max. Belichtungszeit unguided bei 200mm?
Wie weit kommt man - wenn man mehr will - mit einer EQM-35?

Argumente:
+ Zukunftsfähig
+ Nachrüstbar (Autoguider, kleiner Refraktor oder Newton)
+ Goto (Wirklich ein Vorteil?)
+ Reisemontierung nur mit RA (Besser als eine SA?)
- Stromversorgung auf Reisen doof (Powertank, 12V), 5V USB Powertank geht nicht
- Erstausbau ohne Autoguider, sonst zu teuer
- unklar, ob eine EQM-35 langfristig reicht
-+ eine NEQ5 ohne Goto aber mit Autoguiding Nachrüstung kostet genauso viel

2.
Eine Star Adventure, mit Guiding (950,- mit Zubehör)
Frage: Max. Belichtungszeit guided bei 200mm?
+ Stromversorgung (USB Powertank, 5V)
+ direkt längere Belichtungszeiten als mit einer EQM-35 unguided (Ja/Nein?)
+ Weitere Verwendung als Reisemontierung
- Ausbaufähigkeit nicht da
=> Kompletter Neukauf für was größeres (z.B. EQ6-R)
- Kein goto

Es gibt noch viele andere Optionen, die hängen aber von euren Antworten ab. Die jetzt auch noch alle aufzuführen führt glaube ich zu weit. Ist so schon zu viel Text! Es dreht sich am Ende aber um die EQM-35, NEQ-5 und Star Adventure

Meine Ansprüche an "Qualität" spiegeln evtl. meine Bilder wieder. Hier mein Flickr Link. Halb gares Zeug schmeckt einfach nicht

https://flickr.com/photos/gripskamp/


"Lass den ganzen Quatsch und kaufe Dir eine SA ohne Autoguider. Damit sind die Ergebnisse nicht viel schlechter als mit einem Autoguider oder auf einer EQM-35 mit DEC und RA Nachführung. Nehme lieber später eine NEQ-6, mit der EQM-35 wirst Du langfristig nicht glücklich. Auch eine NEQ-5 wird nicht reichen." Wäre wohl die sinnvollste Antwort. Aber mal sehen wie ihr das seht, bin gespannt.

Vielen Dank fürs Text lesen und helfen,
Simon

Bearbeitet von: am:

stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16327 Beiträge

Erstellt  am: 27.09.2018 :  11:54:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Simon,

willkommen hier auf Astrotreff.

Zu deinen Überlegungen ein paar Antworten.

Guding bügelt ja auch kleine Abweichungen beim Einnorden und natürlich die kleinen mechanischen Toleranzen der Montierung aus. Auch wenn die Einzelaufnahme "nur" 300s ist, du wirst ja mehrere Aufnahmen machen um diese per Stack zu verarbeiten.

GoTo- nicht unbedingt nötig, aber sehr schwache Objekte findet man so halt schneller. Ohne musst du vielleicht ein paar Testfotos schießen um das Objekt zu finden bzw. es richtig auf dem Chip zu platzieren.

Montierung- der SA als Reisemontierung würde vielleicht genügen, aber wenn dann doch eine etwas größere Optik nachkommt wäre die richtige parallatische zukunftssicherer. Bezüglich Unterschied EQ-5 und EQM-35- keine Ahnung, die EQM kenne ich nur aus der Beschreibung der Händler.
Zitat:
Vollformat DSLR Equipment nutzen (bis zu 500mm/F 6.3. Größtenteils aber nicht mehr als 200mm)
- Zukunftsfähigkeit (kleiner Refraktor oder Newton)
Mit Vollformat wird die Auswahl möglicher Optiken enger, viele günstigere sind nicht in der Lage, den großen Chip auch halbwegs auszuleuchten. Und wenn du eine hochwertige Kamera und auch hochwertige Objektive gewohnt bist wirst du auch an einen Refraktor hohe Ansprüche stellen. Kann teuer werden.

Beispiel für gehobenen Anspruch wäre der Takahashi FSQ-85EDX OTA Baby-Q (klick mich)

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: am:
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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9867 Beiträge

Erstellt  am: 27.09.2018 :  16:44:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo

Ich würde dir schon eher zu einer HEQ5 SynScan raten, die laufen mit so kleinen Optiken auch unbegeguidet sehr sauber und ist alles schon dran und sehr ausbaufähig.
Wegen Reisen dann die EQ5 Pro SynScan, oder gleich nur sowas wie Polarie, wirklich kompakt, und da erübrigt sich auch das Teleskop mit auf Reisen nehmen zu wollen.
Womit hast du die Preise so hochgetrieben?
Strom für die Montierung gibt es auch gut vom Auto, wenn du nicht die ganze Nacht das Goto quält.

Gruß Frank

Bearbeitet von: FrankH am: 27.09.2018 16:47:05 Uhr
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simong
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
16 Beiträge

Erstellt  am: 28.09.2018 :  08:31:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo

Zitat:
Original erstellt von: FrankH

Hallo

Womit hast du die Preise so hochgetrieben?

Gruß Frank



na ja, selbst bei der SA braucht man ja schon ein paar Sachen wenn man noch nix hat.

Objektivheizung
Holzstativ
Polsucher
Kugelkopf...

Da kommt schnell einiges zusammen. Möchte man dann noch den Spieltrieb befriedigen und einen Autoguider dazu nehmen wird´s richtig teuer.

Gruß
Simon

Bearbeitet von: am:
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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9867 Beiträge

Erstellt  am: 28.09.2018 :  10:48:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo

Ja, bei den SynScan ab 5er ist anständiges Stativ und Polsucher schon mit drinnen, früher war auch ein Batteriepack mit bei.
Die Taukappe Heizung könnte man bestimmt auch am 5V Powerpack betreiben.
Musste noch mal neu durchkalkulieren.

Gruß Frank

Bearbeitet von: am:
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simong
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
16 Beiträge

Erstellt  am: 28.09.2018 :  14:20:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

ich werde mit der Star Adventure anfangen und auf eine Goto Montierung verzichten.

Wenn ich das große Fernrohr zu Hause lasse habe ich auch direkt ein Alu Stativ und einen Kugelkopf über. Ist zwar Schade das Fernrohr nicht mehr auf einem Stativ dabei zu haben, aber was soll´s. Eine 5V Powerbank hab ich auch noch gefunden. Für Montierung und Objektivheizung sollte die reichen.

Da wäre sogar noch Luft für einen Autoguider.


Danke für die Hilfe,
Simon


Bearbeitet von: am:
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simong
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
16 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  00:39:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

es hat mich gepackt. Die Star Adventure Montierung für die Kamera ist ja ganz nett, aber irgendwie auch nicht die Erfüllung.

Ein Dobson muss her

Ich will euch jetzt nicht mit Produktauswahl Vorschlägen nerven, aber so ein paar Fragen habe ich dann doch.
Ich und meine Kinder wollen in den Himmel gucken. Und auch mal einen Blick auf Jupiter sollte drin sein. Hier bei uns scheint das noch ganz gut möglich zu sein. Zur Not kann ich auch einfach ein paar Schritte auf den Golfplatz laufen, da ist es Stockfinster.

Braucht man eine Mikro Untersetzung?
Oder kann man das generell an jedem Newton später nachrüsten?

Muss das Dobson einen Lüfter haben?

Welche Filter sind für den Start nötig? (Mondfilter, Stadtlicht, UHC)

Bei den besser ausgestatteten Dobsons sind immer Okulare in 1,25" und 2" dabei. Braucht man dann auch direkt 2" Filter damit das Spaß macht?

Preislich ist das Baader Zoom 8-24mm mit Barlow Beigabe echt interessant, ist das was gutes für den Anfang?

Die Größe, nun ja, ein 12" mit 145cm Länge ist dann doch etwas groß. Aber für ein Teil in dem mein Sohn schlafen könnte überraschend günstig. Zumindest die "Standard" Versionen ohne viele Extras. Mal ganz davon abgesehen das er mit offenem Mund neben so einem Teil stand.

Es wird ja jetzt bald auch wieder schön kalt draußen, braucht es da direkt auch eine Heizung in irgendeiner Form?

Wenn man schon mit sowas anfängt soll es auch vernünftig sein. Am Ende kauft man sonst immer zweimal, das kenne ich schon zu genüge.

Ich hoffe ich hab jetzt nicht zu viele Fragen gestellt.

Danke schon mal,
Simon

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16327 Beiträge

Erstellt  am: 12.10.2018 :  02:16:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Simon,

Antworten in Kurzfassung

Untersetzung- feinfühliger einstellen, kann man per Knopfautomat nachrüsten oder den Auszug tauschen

Lüfter hilt zum schnelleren Abkühlen, kann man nachrüsten oder Dobson früher rausstellen

Filter- UHC oder OIII, aber nicht gleich nötig, erst mal Objekte finden lernen, Filter nur für Nebelobjekte nötig,

2" Okular für die lange Brennweite mit großem Eigengesichtsfeld bringt ein größeres sichtbares Feld am Himmel, Beispiel: 32mm Plössl hat 50° Eigengesichtsfeld, ein 31mm Nagler (extremes Beispiel) mit 82° eEG zeigt ein viel größeres Feld

Baader Zoom 8-24mm- hat unter den Zoom Okularen noch ein vernünftig großes Eigengesichtsfeld. Einzelokulare werden aber von vielen Nutzern bevorzugt

12" ist schon üppig, ein 200/1200 ist eine gute Einstiegsgröße, ein 250/1250 zeigt halt etwas mehr, passt grad noch so in gängige PKWs (Tubus zur Not Rückstitz quer)

Gegen kalt draußen helfen warme Klamotten, das Teleskop darf ruhig frieren, Okulare in einem Köfferchen schützt diese vor Auskühlung. Bei feuchtem Wetter läuft gern mal der Fangspiegel an, einfache Abhilfe- diesen mit den Händen anwärmen (dabei nicht auf die verspiegelte Fläche greifen, nur seitlich den Rand umfassen) oder eine FS-Heizung einbauen

Marken- GSO, Skywatcher, Galaxy (sind GSO mit leicht abweichender Ausführung als Hausmarke von ICS in Augsburg)

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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simong
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
16 Beiträge

Erstellt  am: 16.10.2018 :  13:49:59 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

ist denn der Unterschied zwischen einem 150/750 und einem 254/1200 Newton so gewaltig?

"Gewinnt" immer der 254er, egal was man beobachten möchte?


Gruß,
Simon

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BenniM31
Senior im Astrotreff

Deutschland
109 Beiträge

Erstellt  am: 16.10.2018 :  20:15:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Simon,

Ein 254er sammelt fast 3x so viel Licht als der 150er.
Er zeigt dir also schwächere Objekte heller.
Und du kannst mit dem 254er viel höher vergrößern, vorausgesetzt das Seeing passt. Aber theoretisch schon.
Von dem her würde er bei mir bis hier hin gewinnen :-)

Handlicher ist natürlich der 150er. Im Vergleich dazu ist der 10“ schon ein Ballermann.


Klare Nächte :-)
Benni

Skywatcher Skyliner-300PX 12"f/5 Dobson
Bresser Messier 8“f/6 hexafoc Deluxe Dobson

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simong
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
16 Beiträge

Erstellt  am: 17.10.2018 :  10:52:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

OK, bis hierher hat mir das alles schon sehr geholfen, vielen Dank!

Wenn ich nun die Hersteller von Dobsons so durchgehe und hier im Forum recherchiere, scheinen alle so ihre Problemchen und kleineren Übel zu haben. Ein Hersteller ist hier aber immer oben auf und scheint sehr gut zu sein. ICS.

Der zweite Anbieter mit nicht ganz so vielen Problemen ist meiner bescheidenen Meinung nach GSO. Wenn ich es richtig verstanden habe sind ICS Dobsons verbesserte GSO Dobsons. Nehme ich nun noch meine Schmerzgrenze bei den Kosten dazu, vergleiche ich mal zwei Modelle.

ICS 10" Dobson (D10-K):
- bietet Microfokus an
=> was man bei rein visueller Anwendung nicht unbedingt braucht

- bietet ein schönes Okular Set extra an (Hyperion-II)
=> das Baader Zoom inkl. Barlow kostet sogar mehr und ist ein "Zoom". Das Okular Set gibt´s nur für den Preis, wenn man das Dobson kauft. Für den Preis muss man das aber eigentlich mitnehmen, oder? (5, 8, 15, 30mm Okulare)

- die Rockerbox ist Teflon gelagert
- als Ergänzung gibt es ein Gleitlager-Set
=> das Gleitlager-Set kostet natürlich extra, scheint aber sehr sehr gut zu sein

- Lüfter
=> beschleunigt das Auskühlen

- Sucher 8x50 mit 90°-Einblick
=> bequemer Einblick, mehr fällt mir dazu nicht ein

- Verfügbarkeiten der Dobsons eher schlecht, Lieferzeiten nur auf Anfrage

GSO 12" Dobson (300C):
- hat keinen Microfokus
=> gegen Aufpreis von 65,- bei Bestellung aber nachrüstbar

- hat kein Übersichtsokular dabei
=> wenn für den Anfang nicht das Zoom 8-24 reicht, muss das noch extra dazu (z.B. 32mm ERFLE)

- die Rockerbox ist "wälzgelagert"
=> das größte Manko von dem was man hier so liest. Viel zu leichtgängig. Ob das bei einem 12" auch noch so schlimm (oder sogar schlimmer) ist wegen dem mehr Gewicht, kann ich nicht beurteilen. Dazu habe ich nix gefunden. Was ich aber gefunden habe ist ein Farpoint Azimut-Gleitlager-Teflon-Set (was für ein Wort) was zur Rockerbox passt und auch nicht die Welt kostet

- auch hier ein Lüfter

- auch ein 8x50 Sucher, aber ohne 90° Einblick
=> ich denke damit kann ich leben

- 2" mehr Öffnung gegenüber dem ICS
=> unter dunklem Himmel ist Öffnung durch nix zu ersetzen. Eure Worte ;-)

- ein Monster Teleskop was die Größe angeht
=> da der Garten Stockfinster ist und ich das Ding damit auch nicht sooft durch die Gegend tragen muss, nicht so das größte Problem


So, jetzt stehen hier ein besser ausgestatteter ICS 10" Dobson gegen ein 2" größeres, nicht optimales GSO. Das GSO ist bei fast gleicher Ausstattung (allerdings ein Baader Zoom + ERFLE anstatt von 4 Einzel-Okularen) 100,- teurer.

Meiner Meinung nach lassen sich die Probleme des GSO aber auch nach und nach lösen. Und aus einem 10" macht man kein 12", da hat man sich dann festgelegt. Das ICS macht aber einen wertigeren Eindruck, die Zusammenstellung der Angebote zeigt zudem, das die Leute bei ICS wissen was sie tun. 10 Jahre Garantie, etc. sprechen für sich.

Was würdet Ihr machen?


Gruß,
Simon

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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
304 Beiträge

Erstellt  am: 17.10.2018 :  20:39:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Simon, du siehst schon an den fehlenden Antworten: Die Frage was Dir mehr bringt, kannst Du dir nur selbst beantworten und die wichtigsten Pro und Kontra hast du schon aufgeführt. Jetzt sollte dein ggfs. vorhandenes Bastlergeschick und Bastelwillen entscheiden.

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pro, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25

Bearbeitet von: am:
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simong
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
16 Beiträge

Erstellt  am: 18.10.2018 :  11:22:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

ja, da hast Du wohl recht. Am Ende wird es sowieso wieder was ganz anderes werden, so wie immer

Einfach machen und nicht soviel nachdenken, die wichtigsten Punkte habe ich denke ich beachtet. Jetzt muss der Bauch entscheiden und nicht der Kopf.

Gruß,
Simon

Bearbeitet von: am:
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simong
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
16 Beiträge

Erstellt  am: 22.10.2018 :  09:56:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

Skywatcher Okular-Set Sky Panorama 7mm, 15mm, 23mm

ich habe nicht viel Informationen dazu gefunden, ein Set aus 3x 82° Okularen für unter 300,-. Das muss doch einen Haken haben, oder?

Liegen Welten zwischen einem 6.7mm ES 82° im Vergleich zu dem 7mm aus dem Set?

Das die Dinger hässlicher nicht sein können stört mich nicht.


Danke und Gruß,
Simon

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16327 Beiträge

Erstellt  am: 22.10.2018 :  12:03:06 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Simon,

es gab nebenan mal eine muntere Diskussion, da hatte ein Anbieter seine erste Testerfahrung vorgestellt.

Nimmt man dessen Aussage bezüglich Randunschärfe, bis ca. 80% bleiben bei dem 23mm die Sterne "kompakt", bei dem 15mm sind es ca. 70% des Felddurchmessers.... hm.

Weshalb kauf ich mir ein Okular mit 82° eGF? Um damit dann nur rund 65° bzw. nur ca. 57° tatsächlich scharf abgebildete Sterne zu sehen? Gute Okulare sind weitgehend bis zum Rand scharf abbildend und Sterne zeigen dort dann die bei einen Newton unvermeidbare Koma. Koma unscharf abgebildet führt zusätzlich zu vergrößerter unscharfer Abbildung.

Zu der im Beitrag und auch in der Bewerbung angesprochenen Verzeichnungsfreiheit- ein weitwinklig abbildendes Okular kann nicht verzeichungsfrei sein. Es kann nur winkeltreu oder linientreu korrigiert sein, ersteres ist für Astronomie wichtiger, Ferngläser werden meist linientreu korrigiert. Nach der Beschreibung in dem Beitrag dürften die SW Panorma linientreu ausgelegt sein und damit eine kissenförmige Verzeichnung aufweisen.

Ob dir die Okulare vom Durchblick her gefallen müsstest du also selbst beurteilen, zum testen mit vereinbartem Rückgaberecht bestellen (dabei etwas mehr Zeit als die gänigen 14 Tage vereinbaren, nicht immer spielt der Himmel mit).

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
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Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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simong
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
16 Beiträge

Erstellt  am: 09.11.2018 :  18:39:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,

erst einmal wollte ich mich für die Hilfe hier bedanken. Es hat mir wirklich geholfen, vielen Dank dafür. Noch mehr geholfen hat mir aber der Blick durch ein 12" Dobson Teleskop, wow.

Der 12"er als Volltubus wird es werden. Also ein F5.

Bei der Okular Auswahl habe ich viel gelesen und bin jetzt für den Start bei dieser Reihe angekommen. Die ersten drei habe ich auch schon.

6.7mm ES 82°
8.8mm ES 82°
14mm ES 100°
20mm APM/Lunt 100°
30mm ES 82°

Bei den letzten beiden (20/30) habe ich so meine Probleme. Die Überlegung dabei ist, das 20er für schlechte Verhältnisse als Übersichtsokular zu nehmen und das 30er bei guten Verhältnissen. Ich kann aber nicht beurteilen ob der Himmel hier bei uns eher gut oder schlecht ist. Zumal die AP mit 6mm bei dem 30er doch schon grenzwertig ist, oder?

Wäre es nicht besser aus dem 20/30 ein 25er zu machen? Das man also nur ein Übersichtsokular hat was immer geht und fertig.

Das 25mm ES 100° wäre das. Oder das 24mm ES 82°, wenn ich blank bin

Macht die Überlegung Sinn aus dem 20er und 30er eins zu machen?
Kann jemand was zu dem 25er ES 100° sagen? Ich finde dazu nur dürftige Aussagen in alle Richtungen.

Das sind am Ende zwar "nur" 4 Okulare, aber ich will ja nicht Okulare wechseln sondern beobachten. Aufrüsten kann man ja immer noch.


Vielen Dank schon mal,
Simon


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