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 Bilden Ferngläser Beugungsbegrenzt ab?
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Taukappe
Meister im Astrotreff

Deutschland
515 Beiträge

Erstellt am: 15.09.2018 :  21:21:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Fernglasfreunde,

Ich habe im Laufe der letzen zwei Jahre durch viele (auch hochpreisige der großen drei) Ferngläser schauen dürfen.
Vor allem bei der nächtlichen Himmelsbeobachtung ist mir aufgefallen das viele (nicht alle, aber auch hochpresige) Ferngläser mit 8x/10x Vergrößerung helle Sterne u. vor allem Jupiter nicht wirklich gut zeigten....oftmals ausgefranst o. als heller, bunter ,,Matschfleck´´ sichtbar.

...An meinen Augen liegt es nicht, denn das hab´ ich jetzt auch durch eine (berufliche) ärztliche Untersuchung belegt.

....neugierig geworden, stelle ich mir/euch folgende Frage:

Bilden Ferngläser zumindest Beugungsbegrenzt ab, bzw. ist das aufgrund der niedrigen Vergrößerungen (6x/7x/8x10x etc.) überhaupt (nicht) nötig?

...mit neugierigem..

Gruß
Alfons

Bearbeitet von: am:

AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3148 Beiträge

Erstellt  am: 15.09.2018 :  21:40:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alfons,
nee, normale bzw. gute Qualität vorausgesetzt, liegen Ferngläser deutlich unter der Auflösungsgrenze, die das Objektiv hergeben würde. Das Überstrahlen kommt durch die meist viel zu hohe Helligkeit bei typischen Austrittspupillen um 5 mm. Blende mal Jupiter beim 10x50 Glas ab mittels Graufilter, dann wirds zwar dunkler aber auch schärfer. Außerdem kommen Asti-Augenfehler bei großen APs stark zum Tragen.

Viele Grüße
Armin

Bearbeitet von: am:
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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1107 Beiträge

Erstellt  am: 15.09.2018 :  22:17:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Alfons,

das Auge ist bei typischen Fernglas-Austrittspupillen um die 5 mm alles andere als beugungsbegrenzt (siehe z.B. hier - würde mich auch wundern, wenn das bei Deinen Augen anders wäre. Hat Dir der Arzt "beugungsbegrenzt bei 5 mm AP" bescheinigt oder "nur" 100% Sehfähigkeit?

Daher muss das Fernglas nur besser abbilden als das Auge, was es üblicherweise auch macht (in der Feldmitte allemal). Die von Dir angesprochene Vergrößerung ist dabei nur relevant, insoweit sie zur Berechnung des Austrittpupillendurchmessers dient.

Armin, Deine Aussage zu "unterhalb der Auflösungsgrenze des Objektivs" verstehe ich übrigens nicht.

Viele Grüße

Holger

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.

Bearbeitet von: am:
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Taukappe
Meister im Astrotreff

Deutschland
515 Beiträge

Erstellt  am: 15.09.2018 :  22:47:42 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Armin u. Holger,

erst mal danke für die Antworten.


Zitat:
..nee, normale bzw. gute Qualität vorausgesetzt, liegen Ferngläser deutlich unter der Auflösungsgrenze, die das Objektiv hergeben würde....
...das is bitter!
...aber was heißt ,,deutlich unter der Auflösungsgrenze´´ in Zahlen?

Zitat:
Außerdem kommen Asti-Augenfehler bei großen APs stark zum Tragen.
...dieses Problem kommt bei mir (Gott sei Dank! noch) nicht nennenswert zum tragen,....zumindest sagt das der Arzt...

Zitat:
...Das Überstrahlen kommt durch die meist viel zu hohe Helligkeit bei typischen Austrittspupillen um 5 mm. Blende mal Jupiter beim 10x50 Glas ab mittels Graufilter, dann wirds zwar dunkler aber auch schärfer....
...ich hatte eigentlich nichts von der AP geschrieben oder erwähnt, denn es betrifft z.T. auch (teure) 8/10x 32er Gläser...u. mein f/7-Refaktor , wie auch andere (mir bekannte) Teleskope zeigen Jupiter (bei 5mm AP) zwar überstrahlt , aber nicht ausgefranst u. bei weitem nicht so bunt...!


Gruß
Alfons

Bearbeitet von: am:
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3148 Beiträge

Erstellt  am: 16.09.2018 :  02:44:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo,
die Auflösungsgrenze liegt bei der förderlichen Vergrößerung, also bei einer Vergrößerung, welche ungefähr der Millimeterzahl des Objektivs entspricht. Bei 50 mm also ca. 50 fach. Mit V=10 fach schöpft man das Erkennen der Details noch gar nicht aus. Das meinte ich damit.

Viele Grüße
Armin

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