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 Achromat - korrekten Luftspalt ermitteln ?
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wambo
Altmeister im Astrotreff

Antigua and Barbuda
3449 Beiträge

Erstellt am: 13.09.2018 :  05:43:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Guten Tag liebe Optik-Experten und Optik-Rechner,

mich würde einmal interessieren, wie man bei einem Luftspalt-Achromaten eigentlich den korrekten Linsenabstand ermittelt ?

Gehen wir z.B. einmal von einem typischen 100/1000 mm Achromaten aus mit einer K7/F2 Glaspaarung.

Ich kenne das eigentlich so, dass die klassischen Distanzplättchen meistens Dicken im Bereich 1 mm +/- 0,5 mm hatten, nur um mal so eine ganz GROBE Richtung zu nennen.

Als ich vor einiger Zeit mal den Bresser 102/1350 mm Achromaten in Händen hatte, wunderte es mich sehr, hier zwischen den Linsen einen Distanzring von sage und schreibe 6 mm (!) zwischen den Linsen zu finden - also einen Luftspalt von 6 mm . Das kam mir extrem hoch vor, da ich wie gesagt, bisher nur die klassischen Distanzplättchen aus Zinn-oder Bleifolie kannte, oder eben auch in neuerer Zeit Kunststoffdistanzringe, welche ich aber stets nur mit Dicken von max. vielleicht 2 mm gesehen habe.

Meines Wissens reguliert man über die Dicke des Luftspaltes doch zum einen den Öffnungsfehler und zum anderen die Rest-Chromasie ?

Wie würde man nun den optimalen Linsenabstand berechnen können um beide "Fehler" möglichst klein halten zu können ?

Vielen Dank für Aufklärung !

Liebe Grüße, Michael

Klassiker & mehr : http://www.amateurastronomie.com/

Bearbeitet von: am:

mkoch
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2720 Beiträge

Erstellt  am: 13.09.2018 :  10:19:28 Uhr  Profil anzeigen  Besuche mkoch's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Michael,

Zitat:
Original erstellt von: wambo
mich würde einmal interessieren, wie man bei einem Luftspalt-Achromaten eigentlich den korrekten Linsenabstand ermittelt ?
...
Wie würde man nun den optimalen Linsenabstand berechnen können um beide "Fehler" möglichst klein halten zu können ?



Mir fallen da nur zwei Möglichkeiten ein:

a) Alle Linsenradien so genau wie möglich mit einem Sphärometer messen, die Mittendicken messen, für die Brechungsindices die Tabellenwerte für die angenommenen Glassorten verwenden, dann alle Daten in ein Optik-Simulations-Programm eingeben und für verschiedene Luftspalt-Dicken berechnen, wie ein Stern abgebildet wird. Das Problem dabei ist, dass du die tatsächlichen Brechungsindices für die verwendeten Glaschmelzen nicht kennst.

b) Verschiedene Luftspalt-Dicken ausprobieren und einen Sterntest machen.

Gruß
Michael

Bearbeitet von: mkoch am: 13.09.2018 11:38:42 Uhr
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