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Seite: von 7

Gliese 581
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1295 Beiträge

Erstellt  am: 28.03.2019 :  19:29:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

ich hatte mit Christian Busch wieder Emailkontakt, nächste Woche werde ich mit ihm aber mal telefonieren und alles weitere besprechen.

Bei meiner Anfrage ging es um die Balance des neuen Teleskopes wenn ich schwerere 100° Okulare in Verbindung mit einem Televue Paracorr verwenden wollen würde. Er meinte, der neue Infinity NL ist schon etwas schwerer gebaut als der alte Infinity+,dennoch werde ich bei einem kombinierten Gewicht von ca. 1400g nicht um die Verwendung eines Gegengewichtes herum kommen. Desweiteren meinte er, dass er es aus der Erfahrung heraus bei einem Teleskop mit f4,3 nicht unbedingtfür nötig hält, einen Paracorr zu verwenden, da moderne Okulare mit diesem Öffnungsverhältniss sehr gut klar kommen. Allen voran Nagler und Ethose. Wenn ich jedoch einen Paracorr verwenden wollen würde, müßte ich ihm dies noch mitteilen, da er sonst die Stangenlänge ändern müsste, da ich sonst bei Verwendung des Paracorr nicht in den Fokus komme. Jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll. Wenn ich die Stangenlänge anpassen lasse, kann ich denn dann noch ganz normal meine Okulare auch ohne Paracorr verwenden oder komme ich dann ohne Paracorr auch wieder nicht in den Fokus?

Gruß
Martin


GSO 12"/f5 Deluxe auf Martini RB, SW 6"/f5 auf Martini RB, SW Mak 127/1500 2", TS 90/500 2", Revue 10x50, Bresser 10-30x60 Zoom, Baader Hyperion Zoom 3,5 - 24mm, Baader Q-Turret Okularset inkl. Okularrevolver,Skywatcher AZ4-2, Televue Nagler 13mm Typ 6, Astronomik UHC in 2", Baader OIII in 2"
Spacewalk EQ Plattform
LUNT LS50THa/B400 H-Alpha Sonnenteleskop

Bearbeitet von: Gliese 581 am: 28.03.2019 19:32:27 Uhr
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
389 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  09:51:51 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Jetzt habe ich weder Erfahrungen mit dem Paracorr noch große mit den Televue-Okularen, möchte aber trotzdem etwas dazu schreiben:

Ich beobachtete lange am f4,9 Dobson mit den doch recht ordentlichen ES 82° bzw. ES 100° Okularen und vermisste keinen Komakorrektor. Als klar war, es wird ein f4,5-Dobson folgen, man ich die günstige Gelegenheit war mir den ES HRCC zu besorgen.
Nach dem ersten Beobachten damit wollte ich aufgrund der nochmals deutlich verbesserten Randabbildung (eben die Komakorrektur) und der "nebenbei" zu beobachtenden Bildfeldebnung schon bei f4,9 nicht mehr drauf verzichten...

Bei beiden Dobsons (sowohl meinem alten als auch dem neuen) komme und kam ich sowohl mit als auch ohne Komakorrektor immer in den Fokus, lediglich mit dem Lunt 100° 20mm wird es mit Komakorrektor etwas knapp, passt aber noch...

Was ich daraus folgern würde: Wenn Du den Anblick mit Komakorrektor noch nicht kennst, würde ich zunächst weiter ohne probieren. Und bei halbwegs brauchbarem Fokusierweg des OAZ's sollte sowohl mit als auch ohne Korrektor scharf zu stellen sein...

Gruß Horst


16" Dobson Taurus T400 pp, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25

Bearbeitet von: am:
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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1671 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  10:44:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moing Leuts,

ich sag mal so - wenn man in jeder Situation in den Fokus kommt - mit und ohne Korrektor und mit allen Okularen, ist dies kein Zeichen für einen brauchbaren Fokussierweg, sondern eher dafür, dass der Dobson nicht sonderlich gut visuell ausgelegt und nicht optimiert wurde. Mal bissel ketzerisch formuliert ;-)

CS
Norman

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

Bearbeitet von: NormanG am: 29.03.2019 10:45:47 Uhr
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
389 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  11:36:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Normal, kannst Du das mal genauer erläutern?

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pp, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25

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stardust3
Altmeister im Astrotreff


3012 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  11:44:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Martin,

Ich sag's mal so wie Horst. Was man nicht weiss…

Zuerst: Ich verfüge nicht über die entsprechende Gerätschaft! Ich kann mich nur noch an letztes Jahr entsinnen (natürlich mit durch die Zeit geschönter Erinnerungen ;-)) als ich in Südafrika durch Timms Dobson mitbeobachtet habe. Mit Ethos'en und ohne Korrektor.

Ich habe nicht gezielt drauf geachtet und war primär von den fantastischen Objekten im Okular gefesselt. Also wird die Verzeichnung so gering gewesen sein, daß sie mir zumindest nicht auffällig ins Bewusstsein gesprungen ist. Und zumindest beim Omega KS wäre es mir negativ aufgefallen, denn der ist ja fast bildfüllend und man schaut auch mal im Feld, statt in die Okularmitte. Ich schätze der 20-Zöller bei Hottie hat auch irgendwas um f4,3...

CS,
Walter

LLAP

Bearbeitet von: am:
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
389 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  12:12:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich glaube, die Entscheidung ob Komakorrektor gebraucht wird oder drauf verzichtet werden kann, hängt auch zumindest teilweise von den Beobachtungsgewohnheiten ab. Ich schaue gerade mit den höherbrennweitigen Übersichtsokularen oft und sehr gerne aus der Bewegung heraus. Und nur aus der Bewegung ist eine kissenförmige Verzeichnung wahrzunehmen. Ähnlich auch die Sternabbildung: Im ruhenden Bild bleibt der Anblick des Sterns immer gleich, aus der Bewegung heraus betrachtet, verliert er aber sein Komaschwänzchen sobald er den Randbereich verlässt bzw. bekommt ein Schwänzchen wenn er in den Randbereich gelangt...

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pp, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25

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Gliese 581
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1295 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  12:15:36 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich werde nächste Woche mit Christian Busch nochmal darüber sprechen aber ich denke auch, dass ich auf einen Paracorr verzichten werde. Bei meinen 12" f5 stören mich die leicht verzerrten Sterne am Bildfeldrand ja auch nicht wirklich. Dafür kaufe ich mir dann lieber noch ein gutes Okular und außerdem kann ich dann bestimmt auch auf den Einsatz eines Gegengewichtes verzichten. Er meinte 1400g das wäre vom Gewicht her schon an der oberen Grenze wenn dann auch noch ein Telrad und ein Sucherteleskop am Teleskop befestigt werden sollen. Dann geht's nicht mehr ohne Gegengewicht...

Gruß
Martin


GSO 12"/f5 Deluxe auf Martini RB, SW 6"/f5 auf Martini RB, SW Mak 127/1500 2", TS 90/500 2", Revue 10x50, Bresser 10-30x60 Zoom, Baader Hyperion Zoom 3,5 - 24mm, Baader Q-Turret Okularset inkl. Okularrevolver,Skywatcher AZ4-2, Televue Nagler 13mm Typ 6, Astronomik UHC in 2", Baader OIII in 2"
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NormanG
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1671 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  12:26:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Horst,

wenn man extreme Unterschiede in den Fokallagen abdecken muss/ will, geht dies im wesentlichen mit 2 Dingen einher: zu großem Fangspiegel oder wahlweise schlechter Ausleuchtung sowie Ragen des Auszugsrohrs in den Strahlengang.

Wenn das Okular erst sehr weit außen in den Fokus kommt, braucht man einen recht großen Fangspiegel, was die Obstruktion erhöht oder wahlweise die Ausleuchtung verschlechtert, wenn man es bei einem kleineren FS belässt.

Gleichzeitig braucht man für das Abdecken hoher Unterschiede von Fokallagen ein langes Auszugsrohr. Und das ragt dann bei Okularen die nicht so weit rausfokussiert werden müssen dann in den Strahlengang: Abschattung, Beugungseffekte.

Bei schlechteren Fokussierern kommt bei weit außen liegendem Fokus noch die Verkippung aus der optischen Achse hinzu aufgrund größeren Hebels.

Insofern ist jede Flexibilität in der Nutzung von optischem Zubehör ein Verlust an Potential der Optik.

Der Vollständigkeit halber: Bei großen Dobsons ist sowas wie Fangspiegelgröße weniger relevant, da die Obstruktion vom Verhältnis her, da eh niedriger ist als bei Geräten <= 16".

Um noch meine eigene Meinung in Sachen Komakorrektur einzubringen:
Ich war beim Umstieg von f5,3 auf 4,5 erschrocken. Bei 4,3 würde ich mit Korrektor arbeiten.

CS
Norman

gepimpter 12" Sumerian-Dob mit f/4,5-Nauris-HS, 72 mm Lacerta Apo

- who stands the rain deserves the sun! -

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Gliese 581
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1295 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  13:02:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich merke schon, die Meinungen zum Korrektor gehen stark auseinander. Die einen schwören drauf und die anderen sagen es geht mit kleinen Kompromissen auch ohne. Das macht die Sache nicht gerade einfacher.

Gruß
Martin


GSO 12"/f5 Deluxe auf Martini RB, SW 6"/f5 auf Martini RB, SW Mak 127/1500 2", TS 90/500 2", Revue 10x50, Bresser 10-30x60 Zoom, Baader Hyperion Zoom 3,5 - 24mm, Baader Q-Turret Okularset inkl. Okularrevolver,Skywatcher AZ4-2, Televue Nagler 13mm Typ 6, Astronomik UHC in 2", Baader OIII in 2"
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stardust3
Altmeister im Astrotreff


3012 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  15:05:14 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Martin,

tja, hier noch mehr: Jeder hat seine eigene Vorstellungen von Okularen und erst recht mit/ohne Korrektor. Ich wollte nur rüber bringen daß mein erster Eindruck recht chillig war. Aber mit Ethos!

Du planst dagegen die ES Serie, nicht? Plan doch den Koma Korrektor von ES mit ein und damit ist alles geritzt und die Schwerpunktlage (kein Gegengewicht!) kann dem angepasst werden. Timm hat seinen Korrektor gar fest eingebaut im neuesten 28" Dobson und den Rest danach ausgelegt (Balancing). Oder kann Christian Busch die Aufhängung konstruktiv nicht individuell anpassen (Höhenräder etwas höher am Spiegelkasten befestigen)? Eigentlich sollten viele seiner Kunden unbedingt mit einem Komakorrektor und schweren Okularen beobachten wollen. Wenn schon High End, dann alles High End.

Übrigens würde ich den Rigel Finder nehmen, der ist viel leichter als ein Telrad und nur ein wenig schlechter bei der Durchsicht. Damit hast Du schon das halbe Gewicht eines Korrektors wieder raus ;-). Dann noch den optischen Sucher weglassen ...

Grüße,
Walter

PS: Nächste Woche ist Neumond, vielleicht ist ein Teleskoptreffen in der Nähe? Stumpi Neumond Zelten? wenn's Wetter passt...

LLAP

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Gliese 581
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
1295 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  18:12:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Walter,

ein Komakorrektor evtl. ja, aber ich bin mir nicht sicher ob ich mir wirklich solche schweren 100° Okularbrocken anschaffen soll. Komme mit meinen 82° Okularen super zurecht und ein noch größeres GF brauche ich eigentlich nicht.

Der Rigel wäre als Alternative zum Telrad in der Tat eine Überlegung wert. Kleiner und leichter als der Telrad aber ist der Rigel auch genau so gut? Habe mit dem bisher absolut keine Erfahrung. Auf das Sucherteleskop könnte ich normal auch verzichten.

Meine Okularsammlung besteht bisher aus Okularen von ES und Televue. Dazu noch die Baader Classic Ortho die nutze ich aber hauptsächlich am Mak.

Gruß
Martin


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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

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389 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  18:23:23 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich kann gerne mal zumindest grob nachmessen wie die Fokallage der ES Okulare mit und ohne ES HRCC differiert. Viel ist es nicht, mir bleibt in beiden Fällen noch Weg in beide Richtungen...

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pp, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25

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Gliese 581
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1295 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  18:53:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Klar kannst du gerne mal nachmessen würde mich mal interessieren. Wie es mit dem Komakorrektor von ES aussieht ob bei dem was an der Stangenlänge verändert werden müsste weiß ich aber nicht. Meine Frage bezog sich ja auf den Televue Paracorr...




Gruß
Martin


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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16736 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  19:04:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Norman,
Zitat:
Original erstellt von: NormanG

Moing Leuts,

ich sag mal so - wenn man in jeder Situation in den Fokus kommt - mit und ohne Korrektor und mit allen Okularen, ist dies kein Zeichen für einen brauchbaren Fokussierweg, sondern eher dafür, dass der Dobson nicht sonderlich gut visuell ausgelegt und nicht optimiert wurde. Mal bissel ketzerisch formuliert ;-)

CS
Norman
Na ja, will ich mal ein wenig anders sagen anhand Beispiel.

Extreme Fokuslage der Okulare- 31mm Nagler liegt bei -9,65mm, das 27mm Panoptik liegt bei +7,4mm, der für die beiden gegensätzlich liegende nötige Fokusweg beträgt also gerade mal 17mm und damit käme man mit einem Fokusweg von 20mm gut hin, nimmt man einen OAZ mit 30mm bleibt genug Spielraum. Und bei 30mm wirst du weder unnötig große FS benötigen noch verlierst du groß an Ausleuchtung durch die Auslegung. Und Fokuser mit 20mm oder 30mm zählen schon zu den sehr kurzen, also geht es kaum besser zu optimieren.

Gut- es gibt noch das 13,4mm Speers, das liegt bei -16,4mm und das alte 12mm Nagler T2, das liegt bei +20mm. Aber selbst wer die beiden heute wohl eher selten im Gebrauch befindlichen Okulare nutzen will käme mit 40mm OAZ-Weg auch noch aus.

Und sowas wie das 55mm TV-Plössl mit +29,5mm wird an einem schnellen Newton kaum jemand nutzen wollen.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: stefan-h am: 29.03.2019 19:05:37 Uhr
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Grafzahl66
Meister im Astrotreff

Deutschland
389 Beiträge

Erstellt  am: 29.03.2019 :  22:47:17 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
War eben nochmal draussen und nutzte die Zeit mich nochmals detailiert mit meinem Komakorrektor zubeschäftigen:

Im Vergleich ES 30mm mit und ohne Korrektor verschiebt sich die Fokallage ziemlich genau 2cm weiter nach innen. Das macht bei dem 30mm 82° und ES 14mm und 9mm 100° kein Problem.
Beim Lunt komm ich nicht mehr hin, noch so gerade wenn ich den Komakorrektor ganz zudrehe. (Nicht optimal, aber besser als ohne Korrektor). Mit meinen ES 6,7mm und 4,7mm komme ich nicht mehr in den Fokus.

Und im direkten Vergleich mit und ohne Korrektor fiel mir wieder auf wie positiv sich der Komakorrektor auf die ganze "Bildästhetik" auswirkt. Ohne, gerade beim 30mm Okular, möchte ich wirklich nicht mehr beobachten und vorallem aus Bewegung heraus ist der Unterschied riesig...

Gruß Horst

16" Dobson Taurus T400 pp, 15x70 Celestron Skymaster auf Martinimontierung, Omegon Porrostar 10x50, Revue 7x50, VisionKing 5x25

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