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Seite: von 7

oskar
Meister im Astrotreff


932 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2019 :  22:40:58 Uhr  Profil anzeigen  Besuche oskar's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Robert,

die Darstellung von Jan Fremerey erinnert mich stark an Bilder vom Mars vom Hubble Space Teleskop, dort ist das Rot sogar noch röter. Ich bin der Meinung, dass kontrastarme Details - die bei Mars im Staubsturm gegeben sind, bei einem großen Bild über die Fläche wirken und es weniger Kontrastanhebung bedarf als bei einem kleinen Bild. Kleine Bilder wirken schärfer, da im optimalen Fall keine leere Vergößerung gegeben ist. Letztendlich sollte ein Bild alle darin enthaltenen Informationen zeigen und Artefakte vermeiden. Welche Präsentationsform gewählt wird, ist auch Geschmacksache. Eine(r) malt lieber in Pastellfarben, andere kräftig in Öl.

Viele Grüße

Oskar

Fliegen kannst Du nur gegen den Wind (Reinhard Mey)

Bearbeitet von: am:
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AstroRider
Meister im Astrotreff

Deutschland
804 Beiträge

Erstellt  am: 12.06.2019 :  22:03:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Robert,

das Thema Präsentationsgröße finde ich spannend, denn da weiß ich selbst auch nicht immer, welche Größe nun angemessen ist.

Gibt es da evtl. irgendwelche Richtwerte oder anhand welcher Kriterien kann man das festlegen?

BTW: Ich bleibe aber trotzdem ein Freund Eurer zarten Darstellung.

Grüße
Volker

Bearbeitet von: am:
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Jan_Fremerey
Senior im Astrotreff


160 Beiträge

Erstellt  am: 13.06.2019 :  01:57:00 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Jan_Fremerey's Homepage  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: AstroRider
das Thema Präsentationsgröße ... Gibt es da evtl. irgendwelche Richtwerte oder anhand welcher Kriterien kann man das festlegen?
Hallo Volker,

die Präsentationsgröße am Bildschirm sollte mindestens so sein, dass echte Bilddetails nicht durch das Bildschirmraster entstellt werden.

Auf der anderen Seite sollte aber die Präsentationsgröße m.E. auch nicht zu sehr in den Bereich der "leeren" Vergrößerungen gehen, bei denen keine feineren Bilddetails erkennbar werden, und von wo an die feinsten Details zunehmend verschwommen und kontrastarm erscheinen. Dann ist nämlich manchmal schwer zu erkennen, ob beispielsweise ein längliches Objekt als Linie oder als "Wolke" zu interpretieren ist.

Übergroße Darstellungen vermitteln gelegentlich den Eindruck, als sei die Abbildung von Mustern mit einer einheitlichen Punkt- und Linienstärke beherrscht, die sich ja tatsächlich aus dem begrenzten Auflösungsvermögen des Teleskops ergibt. Aufgrund des letztgenannten Kriteriums gehe ich bei der Präsentation meiner Planetenbilder nur selten in den Bereich von visuellen Vergrößerungen, die dem Dreifachen des Durchmessers der Aufnahmeoptik in mm entsprechen.

Gruß, Jan

www.astro-vr.de
10" f5 Spiegel von Bob Royce, offene Bauweise an Trägerrohr
FH 6" f/20 von D&G mit gefaltetem Strahlengang, offene Bauweise an Trägerrohr

Bearbeitet von: Jan_Fremerey am: 13.06.2019 02:19:21 Uhr
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