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Seite: von 2

Xenophon
Senior im Astrotreff

Deutschland
123 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  20:17:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Ole81

Hallo, danke Rolf für deine Antwort. Gibt es ein gutes Teleskop was man als Neuling zur Astrobeobachtung und kennenlernen verwenden kann und später Aufrüsten kann zur Deep-Sky-Fotografie? Oder schließt sich visuelle Sichtung und Astro-Deep-Sky-fotografie in einem Gerät praktisch aus? War mir bei dem skywatcher 200/1000 schon sicher, da die HEQ-5 Montierung lt. Hersteller 15 kg tragen kann.
Gruß
Oliver



Visuell ist eigentlich alles egal.

Fotografisch ist gar nichts egal.

Ein 200er Newton und NEQ5 gehen fotografisch nicht zusammen.

Die Newtons mit dem langen Tubus (langer Hebelarm, ungünstig) brauchen mehr Stabilität in der Montierung als die kurzen Tuben, z. B. S.C. oder Mak.

NEQ5 u. Klone halten fotografisch 75% von 10 kg = 7,5 kg.

Eine EQ6 75% von 20 kg = 15 kg.

Alles reine Mechanik. Hat mit Astronomie nur am Rande zu tun.

EQ6 ist vom Preis-Leistungverhältnis unschlagbar, darüber explodieren die Preise exponentiell.

Ich würde mir auch nicht ein vom Händler zusammengestelltes Set Tele+Montierung kaufen. Was die da teilweise zusammenpappen ...

Im E-bäh sind vor einigen Wochen gebraucht aber absolut neuwertig zwei EQ6-R für knapp unter 1000 Euro durchgegangen. Die -R Serie hat Riemenantrieb und einige weitere Spielereien wie Ausgleich des Schneckenfehlers usw. Nach sowas würd ich Ausschau halten.

Xeno

Bearbeitet von: Xenophon am: 09.08.2018 20:26:03 Uhr
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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1067 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  20:38:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: ad-Dabarän

Wo wir gerade dabei sind ("ausschließen" (ja) und "ceterum censeo" (ja) und so :

===========================================
Astro-Fotographie ist rausgeworfenes Geld !
===========================================

Rudi


Bitte diesen "konstruktiven" Beitrag einfach ignorieren. Danke.

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.

Bearbeitet von: Cleo am: 09.08.2018 21:48:17 Uhr
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Spica 44
Meister im Astrotreff


461 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  21:34:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo und Servus!
Warum soll man den konstruktiven Beitrag von Rudi ignorieren?
Viele Grüße
Marwin

Bearbeitet von: am:
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Cleo
Altmeister im Astrotreff


1067 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  21:48:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Marwin,

weil es keinen Sinn hat, sich provozieren zu lassen, und ich sonst keinen darin erkennen kann. Der gute Rudi ist durchaus zu (echten) konstruktiven Beiträgen in der Lage, aber manchmal halt auch nicht.
Hab die fehlenden Anführungszeichen ergänzt.

Viele Grüße, Holger

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.

Bearbeitet von: Cleo am: 09.08.2018 21:49:29 Uhr
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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9786 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  22:43:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo

8" F/4 auf HEQ5 wäre eine gute Sache wenn man einen Parcorr mitbenutzt, den gibt es ja auch mit visueller Erweiterung. Dann ist er auch fast F/5 und wieder etwas netter zu den Okularen, fotografisch benötigt es den Korrektor sowieso, billigere machen sehr wahrscheinlich keine Freude weil sie sich oft sehr Zickig verhalten.
Dafür würde das geringere Gewicht sprechen. EQ6 und 8" F/5 oder auch 10"ist sicher auch geklappt aber teurer und schwerer.

Astrofotografie ist ganz sicher so Sinnlos wie Angeln oder Reiten....
Manchmal geht es einfach nur um den eigen Spaß

Gruß Frank

Bearbeitet von: am:
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Ole81
Neues Mitglied

Deutschland
6 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  22:59:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo, vielen Dank für euren Input. Vielleicht warte ich noch mit dem Kauf und halte Ausschau ob ein gebrauchtes EQ-6 Stativ angeboten wird, wie es Xeno vorschlägt. Es ist klar je besser das Stativ desto flexibler ist man beim Aufsatz.
Oder ich kaufe mir ein HEQ-5, was immerhin auch schon 15 kg (2/3 also 10kg) tragen kann. Und kann, wie Frank geschrieben hat ein Skywatcher 200/100 aber zumindest ein 150/750 darauf befestigen. Worauf auch später eine Kamera montiert werden könnte.
Ein Dobson möchte ich mir nicht zulegen, da ich mir sicher bin, dass ich irgendwann Deep-Sky-Astrofotografie machen möchte.
Deswegen möchte ich gleich an einer parallakischen, stabilen und guten Montierung starten.

Gruß
Oliver

Bearbeitet von: am:
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Ole81
Neues Mitglied

Deutschland
6 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  23:08:12 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Frank,
leider habe ich das noch nicht verstanden, ein 200/1000 und ein 150/750 sind doch beide f/5 daher müsste ich doch gar kein Koma Korrektor benutzen. Leider weiss ich aber auch nicht was ein Parcorr ist :(

Bearbeitet von: am:
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3059 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  23:39:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: ad-Dabarän

Wo wir gerade dabei sind ("ausschließen" (ja) und "ceterum censeo" (ja) und so :

===========================================
Astro-Fotographie ist rausgeworfenes Geld !
===========================================

Rudi





Ah...unser Rudi ad Zack Bumm Bäng ist wieder da! Na hast Zeit gebraucht, deine Giftspritzen wieder aufzufüllen?
Nebenan bei A.de traust dich nicht mehr zu schreiben?
Hier kriegst du auch Gegenwind!
Also...husch husch zurück ins Körbchen!

Bearbeitet von: am:
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FrankH
Altmeister im Astrotreff


9786 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  23:59:17 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo

Ein Newton hat immer Koma, fängt gleich 1mm neben der Bildmitte an, ist da aber noch vom Beugungsscheibchen verdeckt.
Wenn ich mich recht erinnere hängt es vom Winkel neben der optischen Achse ab.
Der 1000mm hat einen geringeren Bildwinkel wie der 750mm.
Gut er vergrößert den Fehler dich die längere Brennweite auch mehr bei selbem Okular, bei einer Kamera sieht es anders aus.
Aber die nötige Nachführungsgenauigkeit....Da ist der kürzere doch einfacher zu handzuhaben.
So einfach in schwarz und weiß ist es nicht, kommt ja noch Windlast dazu, die Schneckentriebe sind ja nie Spielfrei, die 1-2 Bogensekunden welche fotografisch vertretbar sind holt sich ungünstiger Wind vielfach.
Irgendwo muss man seine Kompromiss finden.
Visuell hat mich Koma nie gestört hatte das Auge da meist auf.Objekten die wesentlich größer als ein Stern und meist Difus waren. Beim kleinem Bildfeld bei Hochvergrößerung fällt es ja.auch nicht auf.
Wenn du weißt du willst für immer nur visuell ist ein Dobson die bessere Lösung, weil da darf es alle paar Jahre einige Zoll mehr Öffnung sein, 28" macht wohl keine Amateurmonti mehr mit.
https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p4545_TeleVue-VIP-2010---Paracorr-Koma-Korrektor---Newtons-bis-1-3.html
Gibt es auch gebraucht.
Ähnliches wohl auch von ES, kenne.ich aber nicht persönlich, die einfachen Zweilinsigen machen oft Probleme, tun nicht an jedem Teleskop gleich gut oder sind zickig was Justage oder Verknappung angeht und auch nicht visuell ausgelegt

Gruß Frank

Bearbeitet von: FrankH am: 10.08.2018 00:11:36 Uhr
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