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Delite
Neues Mitglied


2 Beiträge

Erstellt am: 08.08.2018 :  10:01:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Astro Fans,

seit gestern habe ich mir meinen Traum wahr gemacht und mir endlich ein Teleskop gekauft Sky-Watcher BK 1309 EQ2 https://www.astroshop.de/teleskope/skywatcher-teleskop-n-130-900-explorer-eq-2/p,5013?utm_medium=cpc&utm_term=5013&utm_campaign=1808&utm_source=froogle&gclid=EAIaIQobChMItceO-_zc3AIVaLHtCh0BPAFVEAQYASABEgJExfD_BwE&utm_content= Mich interessiert die Sterne und Planetenwelt da draussen schon lange, nun hab ich mir gestern meinen Wunsch in Erfüllung gehen lassen, bin zum Fachhandel gefahren und habe mir ein Einsteiger Telekop gekauft.
Doch gestern Nacht waren meine Beobachtungen eher ernüchtend. Die beobachtenden Sterne waren nicht viel größer als wie mit dem bloßen Auge beobachtet. Hatte auch verschieden Okulare ausprobiert 10mm 25mm und die Barlow Linse. Ich frage mich nun habe ich einen Fehler beim zusammenbau gemacht? Geht das überhaupt? Oder muss man noch irgendwas beachten? Mein Wunsch ist es einfach die Sterne bzw. Planeten deutlich und groß zu beobachten. Ihr seht ich bin blutiger Anfänger und würde mich über Euere Tipps bzw. Hilfe echt freuen.
Grüße aus BaWü SHA Andreas

Bearbeitet von: am:

stefan-h
Altmeister im Astrotreff


15840 Beiträge

Erstellt  am: 08.08.2018 :  10:12:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,

willkommen auf Astrotreff.
Zitat:
Die beobachtenden Sterne waren nicht viel größer als wie mit dem bloßen Auge beobachtet.
Tja, ist wird auch so bleiben und ist auch völlig normal. Sterne sind punktförmige Objekte. Egal mit welchem Teleskop und/oder Okular- die bleiben punktförmig. Einzig besonders helle Sterne "erscheinen" dem Beobachter größer, das liegt aber an der Helligkeit. Das Teleskop zeigt dir dank seinem Lichtsammelvermögen aber viel mehr lichtschwache Sterne gegenüber der Ansicht mit freiem Auge.

Vergrößert beobachten kannst du nur flächige Objekte, Mond, Planeten, die Anordnung von Kugelsternhaufen, Galaxien und Nebelstrukturen. Das Dumme daran- das Teleskop zeigt dir diese flächigen Objekte nicht heller als die mit freiem Auge sichtbar sind, dafür aber vergrößert und damit auch in vielen Fällen erst erkennbar.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

Bearbeitet von: stefan-h am: 08.08.2018 10:16:04 Uhr
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dev_null
Neues Mitglied im Astrotreff


20 Beiträge

Erstellt  am: 08.08.2018 :  10:16:09 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,

wenn du wirklich nur auf die Sterne gehalten hast, wirst du auch nichts adneres erkennen, als jetzt. Die Sterne werden immer als kleine Punkte dargestellt. Das hat mir ihrer Entfernung zu uns zu tun. Du klannst noch Doppelsterne als zwei verschiedene Punkte auflösen, aber viel mehr wird es leider nicht gehen.

Bei den Planeten sieht es jedoch anders aus.
Da kannst du schon ewtas mehr sehen, aber ohne jezt genau zu wissen, was du dir da vorstellst, kann auch dieses Ergebnis dich enttäuschen.
Beim Stunr kannst du den Ring sehen, und beim Jupiter ein paar Monde als kleine Punkte. Bilder, wie du sie aus Zeitschriften oder Büchern kennst, werden nicht mit deiner visuellen Beobachtung funktionieren.
Ich habe ein ähnliches Teleskop, bin aber immer wieder begeistert, mir den Mond und die Planeten anzugucken.

Grüßße

Tobias

Bearbeitet von: am:
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CorCaroli
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3865 Beiträge

Erstellt  am: 08.08.2018 :  10:16:53 Uhr  Profil anzeigen  Besuche CorCaroli's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo,

Sterne lassen sich mit einem Amateurteleskop nicht vergrößern. Sie
bleiben im Idealfall, bei gut justierten Teleskop, auch bei hoher
Vergrößerung feine Punkte im Okular.
Die Sterne sind zu weit weg, um sie flächig aufzulösen.

Planeten lassen sich mit deinem Teleskop deutlich als Scheibchen
mit Strukturen darstellen.
Beim Beobachten von Planeten sollte man nur weit weg von aufgeheizten
Straßen, versiegelten Flächen oder Häusern gehen.
Nachts strahlen diese Wärme ab, was zu Verwirbelungen in der Luft
führt (Seeing) und damit die Sichtbarkeit von Strukturen auf den
Planeten stark behindert.

Im übrigen hätte ich mir dieses Teleskop nicht gekauft.
Die Montierung ist für mich mit dem langen Tubus völlig überfordert,
was sich am wackeln zeigen wird.
Der Tubus hat nach Beschreibung auch nur einen 1,25" Okularauszug.
Ein Einsatz von 2" Okularen bleibt dadurch ebenfalls verwehrt.

Viele Grüße
Gerd

Amateur- und Hobbyastronomie - corcaroli.de

Bearbeitet von: am:
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mintaka
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
14317 Beiträge

Erstellt  am: 08.08.2018 :  10:18:30 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,

wenn die Sterne im Teleskop nicht grösser erschienen, scheint mit dem Gerät alles okay zu sein.
Sterne sind punktförmig und nicht flächig. die werden auch in grossen Teleskopen nicht grösser, weil sie so weit weg sind.
Sterne sind auch nicht unbedingt ein bevorzugtes Ziel für Himmelbeobachtung, sind aber auch nicht ganz uninteressant. Da gibt es Doppelsterne, z.T. mit schönem Farbkontrast oder welche, die ihre Helligkeit ändern.
An lohnenswerten Deeepskyobjekten (also ausserhalb des Sonnensystems) gibt es Galaxien, Nebel, Sternhaufen usw..

Besuch mal ein Teleskoptreffen oder schau hier: www.sternenklar.de . Da wirst du schnell lernen, was interessante Objekte am Himmel sind.

Gruss Heinz

Bearbeitet von: am:
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wynnie
Senior im Astrotreff

Deutschland
190 Beiträge

Erstellt  am: 08.08.2018 :  10:24:33 Uhr  Profil anzeigen  Besuche wynnie's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,

die Sterne bleiben auch im größten Teleskop immer Punkte. Allerdings sieht man mit einem Teleskop deutlich mehr davon, weil der Spiegel viel mehr Licht einsammeln kann als Dein Auge. Bei Planeten sieht es anders aus, da kann man eine Menge sehen. Allerdings muss man sehr stark vergrößern und dann sieht man (leider) auch, ob man gute oder nicht so gute Okulare hat und ob das Teleskop gut justiert ist.

Die mitgelieferten Okulare sind meist nicht von guter Qualität. Man kann sich aber ganz brauchbare nachkaufen. Hier gibt es nach oben kaum Grenzen und ein Okular kann schnell teurer werden als das ganze Teleskop. Günstiger geht es in China, z.B. mit diesen hier. Auch die mitgelieferte Barlow Linse ist meist nicht mehr als Spielzeug und kann nicht zeigen, was das Teleskop eigentlich kann. Mein persönlicher Preis/Leistung Sieger ist die Q-Barlow von Baader.

Auch Deine Montierung ist nicht wirklich stabil. Gerade bei hohen Vergrößerungen wird er ziemlich Wackeln. Du kannst die Stabilität erhöhen wenn Du zusätzliches Gewicht unter den Schwerpunkt bringst. Wie das aussehn kann siehst Du hier. Auf der Seite gibt es noch viele Tipps die Dir den Einstieg erleichtern können !

Ansonsten kannst Du Dir hier mal anschauen was Du erwarten darfst. Die Öffnung Deines Teleskops ermöglicht schon eine Menge. Leider ist die Montierung ziemlich schwach, da braucht es Geduld bis man scharf gestellt hat und das ganze nicht mehr wackelt. Mach Dich mit den Grundlagen vertraut und schau mal ob in Deiner Nähe nicht ein Astrostammtisch oder ein Verein ist wo Du Dich informieren kannst oder wo man Dir Dinge auch mal praktisch zeigt. z.B. ist die Justage des Teleskops deutlich einfacher wenn man es einmal gezeigt bekommen hat als wenn man alles selbst herausfinden möchte.

Astronomie ist ein tolle Hobby, aber die Hürden des Anfangs muss man erstmal überwinden

Viele Grüße
Michael

_________________________
per aspera ad astra ...

Skywatcher Explorer-150PDS
GSO 200/1000
EQ6-R

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marc-i-marc
Mitglied im Astrotreff

Deutschland
53 Beiträge

Erstellt  am: 08.08.2018 :  10:40:57 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ha. Das könnte mein Thread sein. Mir ist gestern genau dasselbe passiert. Dobson zum ersten Mal aufgebaut. Kein Mond am Süd-Himmel zum Einstieg. Also auf Sterne gehalten ( weiße Punkte ). Dann hab ich noch den Mars entdeckt. War schon besser. Als ich mein Okular wechselte war er verschwunden hinter einem kleinen Berg :-(
Hab mit einer Handy-App nach M33 ( wars glaub ) gesucht. War direkt über mir, mit dem 1200-Dobson in der Senkrechte zu stessig für den Nacken / Rücken.

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Delite
Neues Mitglied


2 Beiträge

Erstellt  am: 08.08.2018 :  10:45:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Wow,
Danke für die schnelle Hilfe und die Tipps die ich bereits nach 10 min schon erhalten habe. Ihr seit Klasse!
Dass ich hier nicht das Non Plus Ultra Teleskop habe ist mir klar, es soll auch nur dem Einstieg dienen. Nun weiß ich schon mal Bescheid und weiß was mich erwartet.
Alles Anfang ist schwer und kostet Überwindung dran zu bleiben.... Danke nochmals für die echt nützlichen Tipps!

Bearbeitet von: am:
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Earlybird
Senior im Astrotreff

Deutschland
216 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  05:43:12 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Earlybird's Homepage  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas.
Wichtige Tipps hast du ja schon erhalten,aber es gibt da noch einiges,was man noch erwähnen kann: Du solltest von deinem Telesköpchen nicht zu viel erwarten.Es ist etwas für Einsteiger und das ist dir ja auch bewusst,wie du schreibst.Aber....auch damit kann man einiges sehen,wenn man weiß wohin man sehen muss. Dabei hilft dir diese kostenlose Software.http://stellarium.org/de/ Dabei solltest du mit dem Mond anfangen,die verschiedenen Okulare dabei ausprobieren und dich mit dem Gerät vertraut machen.Einige Objekte erkennt man mit bloßem Auge,wie demnächst im Herbst die Plejaden....ein beeindruckender Anblick im Teleskop und unvergesslich.Momentan solltest du mal versuchen M 31 Andromeda zu finden,oder einfach mal mit der geringsten Vergrösserung durch die Milchstrasse "reisen"das ist einfach nur wunderbar und sehr beeindruckend.Planeten ist momentan eher ungünstig,weil sie zu niedrig am Horizont sind.Ich wünsche dir viel Spaß beim beobachten....und auch nicht enttäuscht sein,wenn man Objekte nicht so sieht wie auf Fotos.Gruß vom bösen Hotte

Bearbeitet von: Earlybird am: 10.08.2018 05:45:49 Uhr
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Baba
Neues Mitglied

Deutschland
1 Beitrag

Erstellt  am: 10.08.2018 :  09:43:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen
Bei der astronomischen Beobachtung , egal mit welchem Teleskop Zählen ja 2 Dinge.
1. Die zu beobachteten Objekte zu sehen und zu bewundern.
2. sich klar zu werden, wie weit gerade das zu beobachtende Objekt entfernt ist und das ich es gerade live erlebe bzw. auf Grund der Entfernung in Lichtjahren
der beobachtete Stern den ich momentan sehe vielleicht gar nicht mehr existiert.
Das ist das Interessante an der Beobachtung , auch wenn das Bild im Okular durch die normalen Gegebenheiten flimmert.
Ich wünsche euch noch eine tolle und interessante Sternennacht

Bearbeitet von: am:
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HAL
Neues Mitglied im Astrotreff

Deutschland
22 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  11:19:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ja, ohne ein bisschen Wissen darum, wie unvorstellbar weit das Beobachtete entfernt ist, wie lange das Licht unterwegs war, bis es MEINE Netzhaut erreicht hat und vor allem, WAS ich da sehe (gigantische Explosionen, Welteninseln im Nichts, Kinderstuben junger, hoffnungsvoller Sterne, hach.. ) hätte ich auch weit weniger Freude an den milchigen Flecken im Okular.

Aber..

Zitat:

[...] auf Grund der Entfernung in Lichtjahren der beobachtete Stern den ich momentan sehe vielleicht gar nicht mehr existiert. [...]



kann man so nicht sagen denke ich:

Mit unseren Teleskopen sehen wir visuell auch nur Sterne, die 'bloß' ein paar tausend Lichtjahre um uns herum sind, also eine winzige Zeitspanne im Leben eines Sterns. Da wird keiner schon verloschen sein. Ausnahmen mögen Sterne wie Eta Carinae sein, die Kandidaten für 'baldige' spektakuläre Veränderungen sind.
Und natürlich visuell beobachtbare Quasare u.ä., aber leider keine Sterne in unserer beobachtbaren Nachbarschaft.

Oder auch ganz gut, dass unser Planet noch nicht von einer Nova nebenan sterilisiert wurde


Grüße
Olli

Bearbeitet von: am:
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niki
Neues Mitglied im Astrotreff

Austria
23 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  11:34:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Andreas,

das Teleskop kann Dir trotz einiger Schwachpunkte der Montierung lange viel Freude machen. Wenn Du die Tücken Deines Sets halbwegs beherrschen lernst, dann kannst Du später mit fast allen Geräten erfolgreich beobachten! Sollte das Stativ doch zu sehr zittern, kannst Du mal eine EQ3 oder EQ5 gebraucht erwerben und alles ist gut.

Mit dem Teleskop an sich kannst Du schon gut viele Objekte sehen und vor allem: LERNEN. Manche Enttäuschung und Erwartungen, die ganz anders erfüllt werden, als vorerst gedacht, gehören zu diesem Hobby. Die Natur und der Himmel passen sich nicht an unsere Wünsche an, wir müssen lernen, aus den gegebenen Möglichkeiten das Interessanteste herauszuholen. Das ist das Ziel der vielen Sternenfreunde, die alle mit denselben Gegebenheiten leben (müssen), wie Du - sie alle haben es kein bißchen leichter als Du, auch nicht mit größeren Teleskopen. ;)

lg
Niki

Das Seeing ist wichtiger als das Teleskop. Man kann es nur nicht kaufen.

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