Statistik
Besucher jetzt online : 83
Benutzer registriert : 21044
Gesamtanzahl Postings : 1037522
Der Astronomie-Chat ... Live Diskutieren, Fragen stellen, Kontakte knüpfen ... Jederzeit mit anderen Sternfreunden in Echtzeit plaudern ...
Benutzername:
Passwort:
Passwort speichern
Passwort vergessen?

 Alle Foren
 Astronomie - die Technik (Bilderfassung)
 Technikforum Fotografie allgemein
 Schwieriger Einstieg in die Bildbearbeitung
 Neues Thema  Zum Thema antworten
 Druckversion
Vorherige Seite | Nächste Seite
Autor Vorheriges Thema Thema Nächstes Thema
Seite: von 5

Xenophon
Senior im Astrotreff

Deutschland
123 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  15:13:47 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Das Kompatibilitätsproblem mit der Software ist jetzt erledigt.

Die ASI ZWO ist eingetroffen.



Im Internet sieht die so klein und niedlich aus, in Wahrheit ist dass aber ein ziemlicher Brocken von Kamera. Im Umfang enthalten ist ein ca. 170Grad Fisheye. Das vereinfacht die Astrofotografie ungemein, denn mit einer einzigen Aufnahme hat man damit das ganze Universum auf dem Sensor.

Die ZWO ASI ist kompatibel zu allem. Benutzt man die Kamerasoftware

SharpCap

fällt ganz nebenbei auf, diese Software kann auch die Touptek-Kameras steuern. Hätte man vorher wissen sollen. Die ASI bleibt aber hier, weil sie technisch wesentlich leistungsfähiger ist, die TOupcam kann man zum Guiden einsetzen. Beide Kameras haben die schnelle USB 3.0 Schnittstelle.

Der Leistungsumfang von SharpCap ist wesentlich größer als der der ToupSky Software, vor allem haben wir mehr Formate:

.SER
.AVI
.PNG
.FITS
.Jpeg
.tiff

Man kann die Ausgabe der Bilder direkt ins Image-Format (jpag, tiff) vornehmen, ohne den Umweg über ein Video, also von vornherein einen Stapel mit bestimmter Anzahl von BIldern vorsehen. Die finden sich dann sauber gespeichert im Verzeichnis.

Vergleicht man die ASI 178MC mit der Touptek G3M290C, kommen folgende Wertepaare heraus:

Pixelgröße 2,4 Mü zu 2,9 Mü
Format 3096x2080 zu 1936x1094
Sensorgröße 7,3x4,92 zu 5,6x3,1
Sensorgröße in qmm 36 zu 17
MP 6,4 zu 2,1

Dabei fällt auf: die ASI hat nicht nur einen größeren Sensor, sondern eine höhere Aufzeichnungsdichte PRO FLÄCHENEINHEIT:

ASI 180000 Pixel/mm_2
Touptek 123000 Pixel/mm_2

Anders gesagt, um 1024 Pixel unterzubringen, braucht die Touptek auf der Schmalseite 3,1 mm, die ASI benötigt aber nicht 6,2 mm für 2048 Pixel, sondern nur 4,92, die Pixel sind also dichter gestaffelt und bringen daher eine bessere Bildvergrößerung im Nachhinein bzw. eine bessere Bildqualität. Jedenfalls theoretisch wäre das zu erwarten.


Xeno

Zum Thema Seeing wäre noch eine Spekulation anzumerken. Meine Ex wohnt von Villingen-Schwenningen ungefähr 15 km stadtauswärts. Während sich hier in der Stadt die Wolkenberge türmen, hat sie nun bei mehreren Gelegenheiten steif und fest behauptet, der Himmel wäre völlig klar und jede Menge Sterne zu sehen. Zum Beispiel sei das gestern so gewesen.

Können die 15 km einen solchen Unterschied ausmachen? Ist irgendwas mit der Stadt, das die die Wolkenfelder anzieht?

Bearbeitet von: Xenophon am: 09.08.2018 16:51:28 Uhr
Zum Anfang der Seite

FrankH
Altmeister im Astrotreff


9786 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  22:54:21 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo

Du kannst im Sommer.au h auf einer Seite vom See Wolken haben und auf der anderen Seite klaren Himmel, da reicht schon 1km.
Mal die Wolkenbilder ansehen und in die richtige Richtung raus fahren ist der Schlüssel zum Erfolg.
Aus Berlin fahre ich meist 70km raus, dann stört die Licntverschmutzung auch nicht mehr besonders.

Gruß Frank

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

stefan-h
Altmeister im Astrotreff


15840 Beiträge

Erstellt  am: 09.08.2018 :  23:53:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Man kann die Ausgabe der Bilder direkt ins Image-Format (jpag, tiff) vornehmen, ohne den Umweg über ein Video, also von vornherein einen Stapel mit bestimmter Anzahl von BIldern vorsehen.
Macht bei Planetenaufnahmen keinen Sinn, die gängigen Programme zur Nachverarbeitung der AVIs arbeitet viel besser und schneller als das mit Einzelbildern abläuft. Und Einzelbilder nie als jpeg abspeichern, da ist der Bildinhalt bereits komprimiert und damit sind Details futsch
Zitat:
Dabei fällt auf: die ASI hat nicht nur einen größeren Sensor, sondern eine höhere Aufzeichnungsdichte PRO FLÄCHENEINHEIT:

Kleine Pixel erlauben die hohe Dichte, dafür ist die lichtsammelnde Fläche des einzelnen Pixels halt sehr klein. Und wenn du Planeten ablichtest, wirst du die Optik möglichst optimal an die Größe der Kamerapixel anpassen- womit wir wieder bei dem Punkt angelangt sind, das Jupiter bei deinem RC mit einer 2x-Barlow lediglich rund 300x300 Pixel belegt.
Zitat:
die Pixel sind also dichter gestaffelt und bringen daher eine bessere Bildvergrößerung im Nachhinein bzw. eine bessere Bildqualität. Jedenfalls theoretisch wäre das zu erwarten.

Nö, du kannst das nur optimal anpassen und damit wird Jupiter relativ unabhängig von der Pixelgröße her immer in etwa die gleiche Pixelanzahl belegen- und damit erhältst du die gleiche Auflösung des Bildes. Bei großen Pixeln musst du vielleicht mit einer 4x Barlow arbeiten und damit die Belichtungszeit bzw. den Gain erhöhen. Die kleinen Pixel benötigen vielleicht nur eine 2x Barlow, dafür sammeln sie weniger Licht

Bearbeitet von: stefan-h am: 09.08.2018 23:54:46 Uhr
Zum Anfang der Seite

Xenophon
Senior im Astrotreff

Deutschland
123 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  17:23:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: FrankH

Hallo
Aus Berlin fahre ich meist 70km raus, dann stört die Licntverschmutzung auch nicht mehr besonders.

Gruß Frank



70 km. Das ist ja eine Weltreise.

Wohin fährst du denn dann? Zu Verwandten auf die Veranda oder stellst du dich mitten in der Nacht auf den Acker?

Gruß Xeno

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

FrankH
Altmeister im Astrotreff


9786 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  18:01:47 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Xeno

Ich fahr doch nicht von einer Licntverschmutzung in die Andere,
Es geht mitten auf den Acker.
Wenn du die Planeten größer abbilden willst brauchst du mehr Brennweite bei gleichem Öffnungsverhältnis, da ist aber die Pixelgröße noch drin, die auch noch weggekürzt brauchst du mehr Öffnung.

Gruß Frank

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Xenophon
Senior im Astrotreff

Deutschland
123 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  18:27:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: stefan-h
Kleine Pixel erlauben die hohe Dichte, dafür ist die lichtsammelnde Fläche des einzelnen Pixels halt sehr klein. Und wenn du Planeten ablichtest, wirst du die Optik möglichst optimal an die Größe der Kamerapixel anpassen- womit wir wieder bei dem Punkt angelangt sind, das Jupiter bei deinem RC mit einer 2x-Barlow lediglich rund 300x300 Pixel belegt.
...

[/quote]Nö, du kannst das nur optimal anpassen und damit wird Jupiter relativ unabhängig von der Pixelgröße her immer in etwa die gleiche Pixelanzahl belegen- und damit erhältst du die gleiche Auflösung des Bildes. Bei großen Pixeln musst du vielleicht mit einer 4x Barlow arbeiten und damit die Belichtungszeit bzw. den Gain erhöhen. Die kleinen Pixel benötigen vielleicht nur eine 2x Barlow, dafür sammeln sie weniger Licht
[/quote]

Ich hab das Problem jetzt mal hier nachgeschlagen:

https://astrofotografie.hohmann-edv.de/grundlagen/optik.berechnen.php

Die ca. 300x300 Pixel der ASI sind kein schlechter, sondern ein sehr guter Wert.

Mit Barlow 3x0 sind es sogar 450 Pixel.

Im Vergleich mit 2xBarlow:

ASI 178 = 289 Pixel (das ist meine)
Canon EOS 1000 = 122
Philips toyoucam = 124
ASI 290 = 239
ASI 1600 = 182
Altair GPC = 185

Mehr kann man für einen Planeten mit 45" nicht erwarten.

Gruß Xeno

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Xenophon
Senior im Astrotreff

Deutschland
123 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  18:31:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: FrankH

Hallo Xeno

Ich fahr doch nicht von einer Licntverschmutzung in die Andere,
Es geht mitten auf den Acker.
Wenn du die Planeten größer abbilden willst brauchst du mehr Brennweite bei gleichem Öffnungsverhältnis, da ist aber die Pixelgröße noch drin, die auch noch weggekürzt brauchst du mehr Öffnung.

Gruß Frank



Wenn ich das richtig verstehe:

Lichtverschmutzung kann man wegfiltern.

VIel schlimmer und nicht dasselbe, sondern was ganz anderes, ist das Seeing, was durch wabernde Luftschichten entsteht oder irgendwelche Dunstwolken weit oben, die man nicht sieht, oder Luftfeuchtigkeit, die aufsteigt. Das alles kann man nicht wegfiltern.

Wenn du mit einer teuren Tele-Ausrüstung so allein auf dem Acker stehst, hast du dann keine Befürchtungen wg. ungebetenen Besuchern? Daß da ein paar Typen im Auto vorbeikommen und dich mal aufmischen? So nachts allein auf dem Acker, ich weiß nicht ...

Gruß Xeno

Bearbeitet von: Xenophon am: 10.08.2018 18:32:24 Uhr
Zum Anfang der Seite

FrankH
Altmeister im Astrotreff


9786 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  18:48:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Xeno

Ne das ist da so dünn besiedelt und so arm das es nicht mal Licht hat da Leben keine Typen.
Eher noch so Tiere
Licntverschmutzung wegfallen mag für Plantenfotografie Stimmen,
Klar hilft es, aber die schwachen Anteile vom Objekt verliert man trotzdem.

Gruß Frank

Bearbeitet von: FrankH am: 10.08.2018 18:59:12 Uhr
Zum Anfang der Seite

stefan-h
Altmeister im Astrotreff


15840 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  18:52:18 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Mit Barlow 3x0 sind es sogar 450 Pixel.
Hilft aber nichts, deswegen bekommst du nicht mehr Auflösung bei den Planeten. Die Der Begriffe sampling, over,- under- und good sampling spielen da mit. Größerer Barlowfaktor als zur optimalen Anpassung nötig macht das Bild nur dunkler und verlängert damit die nötige Belichtungszeit, aber ohne Detailgewinn.

Optimal bedeutet- ein Linienraster schwarz-weiß fällt so auf den Chip, das eben eine weiße Linie eine Pixelreihe beleuchtet, die daneben liegende schwarze Linie fällt auf die benachbarte Pixelreihe.

Nimmst du nun eine Kamera mit halb so großen Pixeln, fällt das Licht der weißen Linie halt auf 2 Pixelreihen und schwarz auch auf 2- Gewinn an Auflösung- keiner.

Bearbeitet von: stefan-h am: 10.08.2018 19:07:23 Uhr
Zum Anfang der Seite

Xenophon
Senior im Astrotreff

Deutschland
123 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  19:27:05 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: stefan-h

Optimal bedeutet- ein Linienraster schwarz-weiß fällt so auf den Chip, das eben eine weiße Linie eine Pixelreihe beleuchtet, die daneben liegende schwarze Linie fällt auf die benachbarte Pixelreihe.

Nimmst du nun eine Kamera mit halb so großen Pixeln, fällt das Licht der weißen Linie halt auf 2 Pixelreihen und schwarz auch auf 2- Gewinn an Auflösung- keiner.



Wenn ich das richtig verstehe, muß ich die Auflösung an meinen Chip anpassen.

Aber wie berechne ich sowas?

Gruß Xeno

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Nobbi
Senior im Astrotreff

Deutschland
220 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  19:31:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Optimal bedeutet- ein Linienraster schwarz-weiß fällt so auf den Chip, das eben eine weiße Linie eine Pixelreihe beleuchtet, die daneben liegende schwarze Linie fällt auf die benachbarte Pixelreihe.

Nimmst du nun halb eine Kamera mit halb so großen Pixeln, fällt das Licht der weißen Linie halt auf 2 Pixelreihen und schwarz auch auf 2- Gewinn an Auflösung- keiner.


Hallo Stefan,

dein Beispiel ist irreführend, du kannst Dir die Position des Objekts ja nicht aussuchen.

Wenn Du dein Raster um einen halben Pixel verschiebst ? Dann sieht jede Reihe genau dasselbe, halb schwarz, halb weiß, sprich 0 Kontrast.

Die gleiche Verschiebung bei halber Pixelgröße würde noch 100% Kontrast liefern.

Jetzt müsste man das Ganze noch über alle möglichen Verschiebungen mitteln, um einen fairen Vergleich zu bekommen. Wenn Du halbe mit viertel Pixelgröße vergleichst, dann kann man vielleicht zeigen, dass es nichts bringt. Die eigentliche Aussage an sich ist ja richtig, aber das Beispiel nicht.




Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

stefan-h
Altmeister im Astrotreff


15840 Beiträge

Erstellt  am: 10.08.2018 :  20:10:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Norbert,

klar ist das Beispiel sehr ideal und in Realität würde es so kaum funktionieren.
Zitat:
Wenn Du dein Raster um einen halben Pixel verschiebst ? Dann sieht jede Reihe genau dasselbe, halb schwarz, halb weiß, sprich 0 Kontrast.

Über das richtig angepasste Sampling wird ja oft diskutiert, aber in der Regel liegt man mit der Faustformel Pixelgröße x 5 für Farbkameras als nötiges Öffnungsverhältnis schon ganz gut. Das man da keine parallel verlaufenden Linienstrukturen so wie von mir hergenommen auf den Chip bekommt- schon klar.


Hallo Xeno,
Zitat:
Wenn ich das richtig verstehe, muß ich die Auflösung an meinen Chip anpassen.

Aber wie berechne ich sowas?
Pixelgröße x5 für Farbe und x3 für SW-Kameras ergibt das nötige Öffnungsverhältnis. Dein RC hat f/8, deine Farbkamera 2,4µm => also 2,4x5 ergibt ca. f/12- damit wäre die Kamera bezüglich möglicher Auflösung weitgehend optimal an den RC angepasst. Mit der 2x Barlow bist du schon etwas drüber, geht aber noch.

Zu deiner Antwort im Fred um die CCD-Filter kurz hier was dazu, den extra Beitrag spar ich mir.

Die guten LRGB-Filter zeichnen sich aus- durch gleiche Fokuslage, durch möglichst hohe Transmission, durch steile Flanken der einzelnen Bereiche und möglichst nah zueinander liegende Durchlassbereiche. Dazu dürfen sie keine Reflexe oder seltsame Halos um helle Sterne erzeugen.

Schon viele Nutzer haben festgestellt- die günstigen sind eher nur billig und landen dann nach entsprechender Lernkurve halt doch bei den teuren- weil eben die "günstigen" die Anforderungen teils bei Weitem nicht erfüllen.

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite

Xenophon
Senior im Astrotreff

Deutschland
123 Beiträge

Erstellt  am: 12.08.2018 :  08:56:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Kollimierung des RC:

Angedacht ist ein Takahashi Justierteleskop. Ob man das für mein RC verwenden kann, kläre ich gerade.

Mir war aufgefallen, wenn man mit bloßem Auge durch den leeren OAZ sieht, daß die schwarze Ringmarkierung definitiv nicht mittig stand. Ein Okular kann man dafür nicht verwenden, das kriegt man nicht focussiert.

Mittig reinzusehen ohne HIlfsmittel ist natürlich so eine Sache.

Daher dieses Steinzeit-Takahashi, zurechtgeschnitten mit einer Schere am Küchentisch:



Das sieht recht lustig aus, aber in der Not frißt der Teufel Fliegen.

Damit wurde nun der Fangspiegel re-justiert (der mit dem Laser vermutlich de-justiert worden war). Nun deckten sich alle sichtbaren Elemente zentrisch.

Anschließend Kontrolle am defokussierten Stern. Das ganze sah schon recht gut aus, es waren nur kleine Korrekturen erforderlich. Im Unterschied zum letzten Kollimierungs-Versuch wurde nur am Fangspiegel gearbeitet.

Hierbei war die Stirnlampe eine Riesen-Erleichterung, Tipp von Silvia, vielen Dank, alles geht plötzlich einfach, was vorher schwierig war.


Polaris.

Ergebnis der Justage des Fangspiegels. Aufzeichnung erfolgte mit der ZWO 178 MC und SharpCap.

Die Beurteilung ist schwierig, weil das Bild wegen dem (mal wieder, bzw. immer noch sehr bescheidenem Seeing) deutlich waberte.


Und nochmal Polaris.

Der Vorteil am Takahashi wäre, wenn man es verwenden könnte, daß man alles tagsüber ohne Stern erledigen könnte, anstatt die knapp bemessene Beobachtungszeit mit Kollimieren zu vergeuden. Außerdem wäre man dann vom Seeing unabhängig.

Xeno

Bearbeitet von: Xenophon am: 12.08.2018 09:11:18 Uhr
Zum Anfang der Seite

FrankH
Altmeister im Astrotreff


9786 Beiträge

Erstellt  am: 12.08.2018 :  09:58:29 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo

Der eine Spike scharf der andere doppelt.
Musst du nur noch den Astigmatismus rausjustieren so wie es Alois beschrieben hat.

Das bei RGB Filtern die Kurven steil sein müssen ist wohl quatsch, wenn sich rot und grün nicht überlappen und du etwas gelbes monochromatisches fotografierst ist es wenn es genau dazwischen liegt nicht sichtbar, andernfalls nur rot oder nur grün.

Gruß Frank

Bearbeitet von: FrankH am: 12.08.2018 09:59:19 Uhr
Zum Anfang der Seite

Xenophon
Senior im Astrotreff

Deutschland
123 Beiträge

Erstellt  am: 12.08.2018 :  10:49:59 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: FrankH

Hallo

Der eine Spike scharf der andere doppelt.
Musst du nur noch den Astigmatismus rausjustieren so wie es Alois beschrieben hat.

Gruß Frank



Die Zeichnungen von Alois verstehe ich nicht. Ich weiß nicht, was da gemeint ist.

Du hast aber recht mit dem doppelten Spike. Wenn das Astigmatismus ist, muß ich an den Hauptspiegel heran. Der ist wahrscheinlich von der letzten Aktion ebenfalls dejustiert, weil ich nur am Hauptspiegel war und nicht am Fangspiegel (falsche Reihenfolge). Die endgültige Beobachtung kann man dann am scharf eingestellten Stern machen.

Außerdem kommt es mir vor, als wenn das dejustierte Bild leicht eiförmig ist. Auch das hätte mit dem Hauptspiegel zu tun.

Ich werde mich unendlich freuen, wenn ich diesen ganzen Kram mal tagsüber mit geeignetem Zubehör durchführen kann. Mittlerweile ist der künstliche Stern eingetroffen, aber man kann schon ahnen, daß da im Sonnenlicht nichts gehen wird. Man braucht dafür einen schattigen Bereich so ca. 30-35 m lang. Eine Schießbahn wäre dafür geeignet, z. B.

Gruß Xeno

Bearbeitet von: am:
Zum Anfang der Seite
Seite: von 5 Vorheriges Thema Thema Nächstes Thema  
Vorherige Seite | Nächste Seite
 Neues Thema  Zum Thema antworten
 Druckversion
Springe nach:
Astrotreff - Astronomie Treffpunkt © Astrotreff 2001 - 2015 Zum Anfang der Seite
Diese Seite wurde in 0.87 sec erzeugt. Snitz Forums 2000

Der Astrotreff bedankt sich für die Unterstützung von:



?