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 Außerirdisches Leben in unserer Galaxie
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Meteor1
Senior im Astrotreff

Österreich
116 Beiträge

Erstellt am: 03.07.2018 :  19:23:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Forscher gehen davon aus, das intelligentes Leben in unserer Galaxie beinahe ausgeschlossen werden kann, als Grund wird das sogenannte Fermi-Paradoxon genannt.
Die Suche nach außerirdischen Leben soll dennoch weitergehen.

Nachzulesen unter:

http://www.heute.at/welt/news/story/Keine-Aliens--Wir-sind-wohl-alleine-im-Universum-55001063


Gruss Werner


Bearbeitet von: Meteor1 am: 03.07.2018 19:24:59 Uhr

stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16015 Beiträge

Erstellt  am: 03.07.2018 :  20:26:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Wenn es intelligentes Leben in 50 oder 100 Lichtjahren Entfernung gäbe und die so wie wir nach Signalen anderer Spezies suchen- würden die denn was empfangen? Wohl genauso wenig wie das uns möglich ist.

Reguläre Signale von Fernseh, Rundfunk, Radar oder was auch immer sind in ein paar Lichtjahren Entfernung so gestreut und so schwach, die sind schlichtweg nichtmehr empfangbar.

Und gezielte Sendung, eng gebündelt und mit hoher Leistung in Richtung eines bestimmten Systems- wie lange dauert es, bis das Signal dort ankommt? Und wie lange würde es bis zu einer Antwort dauern? Und haben die "Anderen" genau zur richtigen Zeit ihre Antennen auf uns ausgerichtet? Oder umgekehrt- stehen unsere Antennen immer (zufällig) genau zum möglich richtigen Zeitpunkt in die passende Richtung?

Das also als Grund für "da ist niemand außer uns" anzuführen ist daher kaum haltbar.

Bearbeitet von: am:
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AS-Fan
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
3086 Beiträge

Erstellt  am: 03.07.2018 :  20:41:12 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Alles Spekulation...aber ich WEISS !...nur noch 45 Jahre, dann finden uns die Vulkanier. dank Zefran Cochrans erstem Warpflug! Da werden ich 100 Jahre alt...hab noch nen Ziel im Leben !

Bearbeitet von: am:
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HWS
Meister im Astrotreff

Sweden
336 Beiträge

Erstellt  am: 03.07.2018 :  23:10:30 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Spekulationen, blöde, wie immer

Erst muß man mal als Grundlage feststellen, ob Leben eine zwingende Notwendigkeit unseres Universums ist, und das gerne experimentell.

Habe mal den Schmöker von Rupert Sheldrake über die Entstehung der Formen in der Natur gelesen: Das Gedächtnis der Natur. Nur zu empfehlen.
Da geht es darum, daß, wenn sich eine Form in der Natur einmal entwickelt hat, sie dann um so leichter wieder entsteht usw, usw.
Mit anderen Worten, gibt es einmal Leben, dann wird sich mehr und mehr Leben auch an anderen Orten unseres Universums entwickeln.
Aber auch nur reine Spekulation, wenn auch sehr einleuchtend.

HWS

Bearbeitet von: am:
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TGM
Meister im Astrotreff

Deutschland
982 Beiträge

Erstellt  am: 04.07.2018 :  00:25:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Werner,

danke für den Hinweis, das ist sicher eine Frage die viele interessiert, und der Hinweis wäre noch gelungener wenn verlässliche Quellen, nicht nur ein Video - übelagert von einer Frage nach Cookies - sondern am besten sogar die Originalquelle genannt wird.

Ich denke es handelt sich um diese Publikation.

https://arxiv.org/pdf/1806.02404.pdf


Im Kern geht es mal wieder um die Drake-Gleichung und um eine ganz einfache Frage:

Wie groß ist das Produkt vieler kleiner Zahlen und einer sehr großen?

Die Antwort ist einfach, wenn man die Zahlen nicht genau kennt, gibt es kein klares Ergebnis. Ich zitiere mal aus der Arbeit,

„When we update this prior in light of the Fermi observation, we find a substantial probability that we are alone in our galaxy, and perhaps even in our observable universe (53%–99.6% and 39%–85% respectively). ’Where are they?’probably extremely far away, and quite possibly beyond the cosmological horizon and forever unreachable.

Ob das nun neu ist oder nicht kann jeder selbst überprüfen, in dem er mal bei Wiki unter „Drake Gleichung“ nachschaut.

Mit solchen Arbeit hat man auf jeden Fall die Chance in die Boulevard-Medien zu kommen.

Ein kleine Anmerkung, einer der Autoren, Erik Drechsler, hat sich im Bereich der Nanophysik einen Namen gemacht, in dem er die Idee eines anderen Prominenten Physikers, diesmal nicht Fermi sondern Feynman aufgegriffen hat. In seinem Buch „Nanosystems (1992) entwirft Drechsler visionäre Maschinen, mal sehen ob er mit den Prognosen über unser möglichen Nachbarn im Weltall besser liegt als bei der Vorhersage von neuartigen Maschinen.

Beste Grüße

Thomas

Bearbeitet von: am:
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Meteor1
Senior im Astrotreff

Österreich
116 Beiträge

Erstellt  am: 04.07.2018 :  20:39:26 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo, zusammen

SETI sucht bereits seit Jahrzehnten im Radiowellenbereich systematisch den Himmel ab, nur einmal wurde ein kurzes Signal empfangen, bekannt als "WOW" Signal, bis heute wissen Wissenschaftler nicht genau was es war.
Mittlerweile muss das SETI Programm mit geringen finanziellen Budget auskommen,trotzdem bleibt Dr. Seth Shostak optimistisch.
Immer wieder gab es Berichte in den Medien von einem "Alien Stern" bekannt auch als "Tabbys Stern" und der besonders ungewöhnlich geformte Asteroid "Oumuamua" wurde auch schon verdächtigt von Aliens besiedelt zu sein.
Bis jetzt gibt es keine Beweise für die Existenz von intelligenten Leben sprich Aliens, aber der bereits verstorbene "TOP" Astrophysiker Stephan Hawking hatte keine Zweifel an deren Existenz.


Gruss Werner

















Bearbeitet von: Meteor1 am: 04.07.2018 20:41:50 Uhr
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Nils_Eggert
Meister im Astrotreff

Germany
415 Beiträge

Erstellt  am: 05.07.2018 :  12:54:12 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Da denke ich, dass der Bericht nicht genau genug recherchiert hat. Konkret hat man Vermutungen, dass sich alle 4000-5000 Lichtjahre eine höhere Zivilisation entwickeln könnte. Das Problem sind halt die übergroßen Entfernungen. Und mit Radioteleskopen nach Zivilisationen zu suchen, ist sehr wenig vielversprechend, da man dann exakt den Zeitraum abpassen müsste an dem die Zivilisation auch Radiowellen aussendet. Ich persönlich denke, dass die Entwicklung auf der Erde bis zum Menschen nicht umsonst Milliarden von Jahren benötigt hat. Meiner Meinung nach sollten also Entwicklungsstadien von möglichen Zivilisationen ähnlich weit sein, wenn sie ähnliche Bedingungen (habitable Zone, Mond) unterliegen, wie wir sie vorfinden. Aber solange man keine Hinweise hat, ist es eh reine Spekulation.

VG
Nils

P.S. das Fermi Paradoxon ist ja eh ein Alter Hut. Fermi hat das bereits in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gesagt.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, daß Karthago zerstört werden muss.

Bearbeitet von: Nils_Eggert am: 05.07.2018 13:02:00 Uhr
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