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Seite: von 3

Dudekt87
Neues Mitglied


9 Beiträge

Erstellt  am: 10.06.2018 :  12:18:35 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hat noch nicht geantwortet ^^
Eine Russentonne würde mich auch mal interessieren. Hab ja gar keine Erfahrung

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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2633 Beiträge

Erstellt  am: 10.06.2018 :  12:23:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Dudekt87

Hat noch nicht geantwortet ^^



Macht er bestimmt noch, aber Du kannst auch gerne mal bei mir vorbeikommen, kannst Dich dann ja per Mail melden...

Andreas

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pescadorTT
Meister im Astrotreff

Deutschland
525 Beiträge

Erstellt  am: 10.06.2018 :  12:45:16 Uhr  Profil anzeigen  Besuche pescadorTT's Homepage  Antwort mit Zitat
Lieber Thomas,

auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum! Es wurde hier ja schon das meiste erwähnt, bezüglich Deiner anstehenden Teleskopwahl. Ich möchte Dir da gerne aber noch zu zweierlei Systemen raten. Zum einen für den visuellen Einsatz für DeepSky und auch für Planeten, einen 10"/f5 Dobson (z.B. diesen hier: https://www.intercon-spacetec.de/teleskope/einsteiger-teleskope/4090-galaxy-d10-k-dobson-teleskop-10-f/5-mit-bk7-hauptspiegel-und-microfokus.html). Und zum anderen dann für eine zukünftige weitere Anschaffung, eine kleine parallaktische Montierung, an die Du z.B. eine DSLR mit Objektiv oder sogar kleinem Refraktor montieren kannst. So lernst Du mit dem Dob erstmal den Sternenhimmel kennen und kannst dann später parallel zum visuellen Spechteln, noch mit dem anderen System fotografieren. Das macht Spaß und ergibt Sinn.

In diesem Sinne; frohe Wahl.

Beste Grüße,
Sven

| Fotomaschine: 12,5"/ f4,7 C. Busch Spiegel im D. Martini Truss auf gepimpter G.11 mit Gemini II |
| Leitrohr: ED 70/ 420 mit Mgen II |
| Schnellspechtler: Vixen 102 M auf AZ |
| Sammlung: TAL1 | Revue 60/700 | Revue 60/910 |



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Bikeman
Meister im Astrotreff

Deutschland
443 Beiträge

Erstellt  am: 10.06.2018 :  13:38:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Von Bielefeld aus ist es ja nicht weit nach Paderborn. Am 18.6.2018 gibt's dort in der Volkssternwarte einen Vortrag zum Thema Mars: https://vspb.de/vortrag_20180618 . Auch wenn es dabei nicht in erster Linie um die Beobachtung mit Amateur-Teleskopen geht bleibt im Anschluss an die Veranstaltung immer viel Zeit um mit Gleichgesinnten zu klönen und sich beraten zu lassen.

CS
HB

6" f/5 GSO Newton, 8" f/5 Omegon Newton, GP2+SBS, HEQ5Pro SynScan, Canon EOS 1100D, ZWO ASI 178mm, StarAnalyser 100, Legacy smc Pentax Objektive (50mm 1:1.4, 85mm 1:2, 135mm 1:2.5, 300 mm 1:4)

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Wilfried Jourdan
Neues Mitglied

Deutschland
8 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2018 :  16:35:32 Uhr  Profil anzeigen  Sende Wilfried Jourdan eine AOL Message  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

warum werden hier SC`s oder Mak`s so schlecht geredet und Newtons geradzu in den Himmel gehoben?

CS Wilfried

Celestron SC 9.25 Evolution,
SW 120/600,
Mak 102/1300

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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16137 Beiträge

Erstellt  am: 11.06.2018 :  16:57:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Wilfried,
Zitat:
warum werden hier SC`s oder Mak`s so schlecht geredet und Newtons geradzu in den Himmel gehoben?

Schlecht gerdet in dem Sinn eigentlich nicht. Aber ein SC oder Mak ist kein wirklich vielseitig nutzbares Teleskop. Das enge Blickfeld schränkt ebenso ein wie das langsame Öffnungsverhältnis.

Eine halbwegs große Austrittspupille erreicht man mit f/10 oder f/13 nun mal sehr schlecht, für die dafür nötigen langbrennweitigen Okulare ist auch die Auswahl sehr klein. Und bei dem SC führt die große Obstruktion noch zu einem "weichgespühlten" Abbild, die verschlechtert die Kontrastübertragung.

Der Newton zeigt ein größeres Feld am Himmel, bringt leichter die große Austrittspupille und die hohen Vergrößerungen sind mit den passenden kurzbrennweitigen Okularen auch erreichbar.

Der Newton ist daher eben das vielseitigere Teleskop.

Gruß
Stefan

12" Galaxy Dobson * 105mm William ZS - 66mm William ZS - Tak FSQ85
Vixen Atlux - Skysensor 2000 PC - GP DX Skysensor 2000 / auf Berlebach Planet
Sonnenbeobachtung: 2" Baader Herschelkeil - SolarMax 60 mit BF15

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Methusalix
Senior im Astrotreff

Deutschland
125 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2018 :  02:18:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Moin Thomas,
Ich habe selber einen Bresser 102/600 Ritchfielder und einen GSO Newton 150/900 hier zuhause.Der GSO war mein zweites Gerät nach einem Lidlscope,(70/700 Refraktor).
Mit dem Newton macht es mir schon Spaß Jupiter und Saturn anzusehen.
Aber da fehlt mir doch noch etwas, selbst mit meinem 5mm Hyperion ist der Jupiter immer noch eine recht kleine Murmel
Im Moment habe ich auch ein Celestron C8 als Leihgabe der örtlichen Sternwarte hier zuhause.
Den hatte ich dann letzten Montag um ca 20.30 Uhr auf den Balkon gestellt, damit der Bengel auch Zeit hat zum Auskühlen.
So gegen 22.25 Uhr bin ich dann mit dem C8 auf unseren Garagenhof gegangen um ihn dann aufzuschnallen. Um ca 22.45 Uhr hatte ich den Jupiter dann auch ohne Optik im Auge. Also den C8 dahin und von 24mm Brennweite dann bis 5mm runtergearbeitet. Leider war das seeing recht bescheiden, bei 5mm war alles nur noch am wabern. Also zurück zum 10er. Aber der Anblick war das beste was ich bis dato vom Jupiter gesehen hatte.
Da Dein Schwerpunkt laut Deinem Eröffnugsthread ja bei Planeten liegt,
solltest Du versuchen mal durch so eine Optik zu schauen.
Cs,
Ulrich

Bearbeitet von: am:
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konfokal
Mitglied im Astrotreff


51 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2018 :  16:13:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Andreas schrieb:
"Meinst Du Katadioptrische Teleskope?
Ich kenne keinen halbwegs ernstzunehmenden Hobbyastronomen der so ein Teil sein Eigen nennt...und das hat gute Gründe."


Zitat:
Original erstellt von: stefan-h

Hi Wilfried,
Zitat:
warum werden hier SC`s oder Mak`s so schlecht geredet und Newtons geradzu in den Himmel gehoben?

Schlecht gerdet in dem Sinn eigentlich nicht. Aber ein SC oder Mak ist kein wirklich vielseitig nutzbares Teleskop. Das enge Blickfeld schränkt ebenso ein wie das langsame Öffnungsverhältnis.

Eine halbwegs große Austrittspupille erreicht man mit f/10 oder f/13 nun mal sehr schlecht, für die dafür nötigen langbrennweitigen Okulare ist auch die Auswahl sehr klein. Und bei dem SC führt die große Obstruktion noch zu einem "weichgespühlten" Abbild, die verschlechtert die Kontrastübertragung.

Der Newton zeigt ein größeres Feld am Himmel, bringt leichter die große Austrittspupille und die hohen Vergrößerungen sind mit den passenden kurzbrennweitigen Okularen auch erreichbar.

Der Newton ist daher eben das vielseitigere Teleskop.

Gruß
Stefan




Diese Einschätzungen und Aussagen verwundern mich - gelinde gesagt.

Der Newton soll vielseitiger sein, klopfen wir das mal je nach Anwendung ab.

Fotografisch: Wenn kein ernstzunehmender Hobbyastronom einen Katadiopter sein eigen nennt - sind dann z.B. ein Damian Peach oder ein Mario Weigand mit ihren großen SCs nicht ernst zu nehmen? Um nur mal zwei Namen zu nennen, deren langbrennweitige Planeten- oder Mondbilder auch international Beachtung finden.

Achso, universell heißt eben nicht nur lange Brennweite und kleines Feld - tja, wenn man die SCs von 6"-14" Öffnung mit einem Hyperstar-Vorsatz zur hochlichtstarken Weitwinkel-Astrokamera mit ca. f/2 machen kann, bei Brennweiten von 290mm bis 680mm, d.h. die Andromeda mit 14" Öffnungsauflösung in wenigen Minuten ablichten kann, und zwar mit hervorragender Abbildungsqualität bis in die Bildecken, wo ist dann der vergleichbare und angeblich universellere Foto-Newton? Dessen Artefakt-Spikes im Übrigen auch nicht gerade jedermanns Sache sind.

Zeigt sich die Universalität etwa bei den mittleren Brennweite? Hm, wie war das nochmal mit Brennweiten-Reducern, die das SC-Bild ebnen und die fotografische Lichtstärke eines Katadiopters auf irgendwas um f/6 oder f/5 bringen und die Brennweiten wenn gewünscht auf mittlere Werte absenken, und umgekehrt mit den nötigen Komakorrektoren bei Newtons, die dort die Brennweite sogar leicht erhöhen? Davon abgesehen, ist ein Newton mit eingesetztem Linsenkorrektursystem etwa kein Katadiopter?

Und wenn wir vom fotografisch essentiellen Thema Montierung reden: welcher Teleskoptyp war das nochmal, der die kompakteste und leichteste und somit montierungsfreundlichste Bauform bei gegebener Öffnung erlaubt, und damit weit weniger Gewicht und Hebelarm auf die Monti bringt? Und warum werden Großteleskope nicht nach Newton gebaut, wenn die doch so universell sind?

Betrachten wir es ein klein wenig weniger universell, gehen von der fotografischen Anwendung weg und schränken die Betrachtung aufs Visuelle ein, da müsste der Newton aber nun wirklich zeigen, dass er visuell viel universeller ist, nicht wahr?

Nur, hm, warum fliegen in Raumfahrtmissionen zur Erdbeobachtung immer wieder Katadiopter mit, wieso nicht Newtons? Warum gelten Newtons als tagblind, während man mit Katadioptern nicht nur den Nachthimmel, sonder auch Vögel, Flugzeige oder die Landschaft brilliant beobachten kann? Wie war das nochmal mit dem für komfortables Beobachten nötigen bequemen hinteren Einblick? Oder ist das seitliche um-die-Ecke-Gucken so viel universeller und erlaubt die bessere Orientierung? Wie war das nochmal mit einem parallaktischen montierten Newton, da muß man ständig den Tubus in den Schellen drehen - sehr bequem und universell?

Was ist mit der geringen Lichtstärke, da müsste das Bild visuell doch dunkler sein - Irrtum, das gilt nur fotografisch für das Zwischenbild im Primärfokus, visuell kommt dahinter aber noch ein Okular, dass das dunklere, aber dafür größere Zwischenbild nicht so stark vergrößern muß und daher am Ende bei gleicher Vergrößerung am Auge dieselbe Bildhelligkeit mit derselben AP liefert, wie die bei einem lichtstärkeren Gerät mit gleicher Vergrößerung. Denn bei dem muß ich das hellere, aber umgekehrt auch kleinere Zwischenbild mit dem Okular stärker nachvergrößern, um auf gleiche Vergrößerung zu kommen. Wodurch das Bild aber abgedunkelt wird und am Ende wieder genauso hell erscheint wie im anderen Fall. Weshalb historisch lange Refraktoren mit f/15 abgesehen von der fehlenden Weitfeldtauglichkeit visuell genauso gut für DeepSky gehen. Denn die Helligkeit wird am Ende nur von der resultierenden AP bestimmt.

Und wie war das mit dem Backfokus, wenn man binokular beobachten möchte, weil zwei Augen mehr sehen als eins, wo war der nochmal universell arg knapp? Und für welchen Typ brauchte man nochmal die teurern Okulare, weil die Koma das scharf nutzbare Feld sonst ziemlich unschön einschränkt und es viel kleiner werden lässt, als es zuerst den Anschein hat? Und machen große APs, sagen wir > 4,5mm, denn bis dahin geht es auch am Katadiotper gut, wirklich so viel Spass, wenn der schwarze Obstruktionsschatten mitten im Bild dann mehr und mehr irritiert?

Der Newton universeller? Also, ich weiß nicht, wie man darauf kommt. Ich glaube, es gibt nur einen einzigen Grund, allerdings einen sehr trifftigen, weshalb der Newton universeller geredet wird, als er ist: er lässt sich in Massenfertigung billiger herstellen. Viel billiger. Sehr viel billiger. Die gleiche Öffnung kostet als SC rund 4-5 mal soviel wie ein Newton, was das Preis/Leistungsverhältnis angeht ist das überhaupt kein Vergleich, ich glaube da liegt der Hund begraben. Die Tatsache, dass SCs trotz dieses Unterschieds überhaupt verkauft werden zeigt deshalb umso deutlicher, dass ihre Qualitäten sehr geschätzt werden.

Hinzu kommt, dass heutzutage die einst berüchtigte starke Qualitätsstreuung bei SCs eigentlich kein Thema mehr ist. Aktuell, d.h. ca seit 10-15 Jahren produzierte Geräte, sind bis ca. 10" quasi shiftingfrei und nicht nur mechanisch, sondern auch optisch und vergütungstechnisch auf optimalem Fertigungsstand, Ausnahmen bestätigen die Regel. Mit 30-36% Obstruktion bieten Katadiopter zwar keinen Apo-Kontrast, aber das tun Weitfeld Newton mit notgedrungen größerem Fangspiegel genausowenig, die sind da vergleichbar. Und die Justage ist in den meisten Fällen beim Katadiopter stabiler und wenn's mal nötig wird auch nicht zickiger oder schwieriger als beim Newton - ok. von Vixen VC/VMC oder Mewlons vielleicht mal abgesehen.

Zusammengefasst kann man m. E. sagen: wenn der gewichtige finanzielle Aspekt keine entscheidende Rolle spielt, ist eine Kombination aus hochgeöffnetem MAK oder SC plus kleinerem Weitfeld-Refraktor eine ideale Sache, die in der Summe der Anwendungsmöglichkeiten, also in puncto Universalität und Vielseitigkeit jeden einzelnen Newton, egal wie er konfiguriert ist, locker aussticht. Wenn halt der extravagante Preis nicht wäre...

Ich schließe mich daher mit meinem Rat Wilfrieds Frage bzw. Ulrichs Erfahrungen an: beim Thema Katadiopter erstmal selber durchschauen und den Umgang erproben, Kasse/Gebrauchtkauf prüfen für den nötigen finanziellen Spielraum, und erst danach entscheiden.

Gruß,
Mathias

Bearbeitet von: konfokal am: 14.06.2018 16:39:51 Uhr
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konfokal
Mitglied im Astrotreff


51 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2018 :  16:34:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
gelöscht, da versehentlich doppelt.

Bearbeitet von: konfokal am: 14.06.2018 16:37:51 Uhr
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Bikeman
Meister im Astrotreff

Deutschland
443 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2018 :  16:40:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ja nun wollen wir aber nicht vergessen in welchem Kontext diese Diskussion (hier im Einsteigerforum) stattfindet. Zitat OP: " Mein Budge[t] liegt bei ca. 1000€ plus minus 200€." . In diesem Rahmen gilt es etwas vielseitiges zu finden.

Generalisierende Kommentare zu bestimmten Teleskop-Typen sind IMHO genausowenig zielführend wie der Vergleich mit Weltraumteleskopen oder irdischen Großteleskopen.

CS
HB

6" f/5 GSO Newton, 8" f/5 Omegon Newton, GP2+SBS, HEQ5Pro SynScan, Canon EOS 1100D, ZWO ASI 178mm, StarAnalyser 100, Legacy smc Pentax Objektive (50mm 1:1.4, 85mm 1:2, 135mm 1:2.5, 300 mm 1:4)

Bearbeitet von: am:
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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2633 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2018 :  16:54:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: konfokal

Andreas schrieb:
"Meinst Du Katadioptrische Teleskope?
Ich kenne keinen halbwegs ernstzunehmenden Hobbyastronomen der so ein Teil sein Eigen nennt...und das hat gute Gründe."


Zitat:
Original erstellt von: stefan-h

Hi Wilfried,
Zitat:
warum werden hier SC`s oder Mak`s so schlecht geredet und Newtons geradzu in den Himmel gehoben?

Schlecht gerdet in dem Sinn eigentlich nicht. Aber ein SC oder Mak ist kein wirklich vielseitig nutzbares Teleskop. Das enge Blickfeld schränkt ebenso ein wie das langsame Öffnungsverhältnis.

Eine halbwegs große Austrittspupille erreicht man mit f/10 oder f/13 nun mal sehr schlecht, für die dafür nötigen langbrennweitigen Okulare ist auch die Auswahl sehr klein. Und bei dem SC führt die große Obstruktion noch zu einem "weichgespühlten" Abbild, die verschlechtert die Kontrastübertragung.

Der Newton zeigt ein größeres Feld am Himmel, bringt leichter die große Austrittspupille und die hohen Vergrößerungen sind mit den passenden kurzbrennweitigen Okularen auch erreichbar.

Der Newton ist daher eben das vielseitigere Teleskop.

Gruß
Stefan




Diese Einschätzungen und Aussagen verwundern mich - gelinde gesagt.

Fotografisch: Wenn kein ernstzunehmender Hobbyastronom einen Katadiopter sein eigen nennt - sind dann z.B. ein Damian Peach oder ein Mario Weigand mit ihren großen SCs nicht ernst zu nehmen? Um nur mal zwei Namen zu nennen, deren langbrennweitige Planeten- oder Mondbilder auch international Beachtung finden.
Gruß,
Mathias



Lieber Mathias,

ich gehe mal nicht weiter auf Deinen Beitrag ein, nur soviel...
Wenn Du schon zitierst solltest Du entscheidende Passagen nicht einfach unter den Tisch kehren...
Zitat:
Original erstellt von: vertigo



P.S. Hinzufügen möchte ich noch das man das Newtonsystem nicht mit dem Schmidt-Cassegrain und/oder mit einem Maksutov-Cassegrain verwechseln darf hier ist das Standart und sinnvoll und natürlich bei dem Maksutov Newton auch noch, hat aber mit einem Dobson wenig zu tun und richtig gute sind auch sehr teuer...



Es ging bei diesem Beitrag darum Thomas vor diesen berühmt, berüchtigten Big Seben u.s.w. zu bewahren und Du sagst es eben selber, ein SC kann ein schönes Gerät sein, nur zu welchen Preis?
Ich halte den Standarddobson 8-10 Zoll bei Thomas sein Budget für angemessen und vom Preis/Leistung jedem anderen System in dieser Preislage haushoch überlegen...

Andreas

Bearbeitet von: vertigo am: 14.06.2018 19:41:14 Uhr
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stefan-h
Altmeister im Astrotreff


16137 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2018 :  17:33:50 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Nur ganz klurz zu diesen Ausführungen-
Zitat:
Achso, universell heißt eben nicht nur lange Brennweite und kleines Feld - tja, wenn man die SCs von 6"-14" Öffnung mit einem Hyperstar-Vorsatz zur hochlichtstarken Weitwinkel-Astrokamera mit ca. f/2 machen kann...
Ja, das geht, ist hier aber überhaupt nicht gefragt und kostet auch heftig Geld.
Zitat:
Zeigt sich die Universalität etwa bei den mittleren Brennweite? Hm, wie war das nochmal mit Brennweiten-Reducern, die das SC-Bild ebnen und die fotografische Lichtstärke eines Katadiopters auf irgendwas um f/6 oder f/5 bringen...
Es gibt keinen wirklich gut funktionierenden Reducer, bei allen muss man den HS verstellen damit die Fokusebene weit genug nach außen kommt. Das erhöht die Brennweite und verkleinert die Öffnung des SC, dazu verschlechtert sich die Abbildung.
Zitat:
Nur, hm, warum fliegen in Raumfahrtmissionen zur Erdbeobachtung immer wieder Katadiopter mit, wieso nicht Newtons?
Was hat das bitte mit Teleskopen für irdische Anwendungen zu tun? Nichts

Genauso könntest du die Frage stellen- wieso muss man eine parallaktische Montierung für Fotografie nutzen? Wenn doch alle großen Observatorien mit azimutalen Montierung arbeiten.

Ein sinnvoller Beitrag zur Fragestellung war deine Ausführung jedenfalls nicht

Bearbeitet von: am:
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mintaka
Forenmeister im Astrotreff

Deutschland
14461 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2018 :  17:50:38 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo Mathias,

einige deiner Argumente sind durchaus berechtigt. Dennoch weigere ich mich, ein Teleskop wie das angefragte ETX-125 mit seinen maximal 0.8° Gesichtsfeld als universell zu bezeichnen. Da fallen mir für so ein kleines Instrument zu viele grossflächige Objekte weg und ohne GoTo ist die Sucherei damit auch kein Vergnügen. Da hilft auch kein Binoansatz.

Gruss Heinz

Bearbeitet von: am:
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Der_Peter
Senior im Astrotreff


199 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2018 :  19:08:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Dudekt87

Auch. Testen würde ich gerne am liebsten so gut wie alle :D

Das die so schlecht sind hätte ich nicht erwartet. Eher nur teuer



Katadioptisch Instrumente sind nicht schlecht, halt nur auf kleine Objekte, nicht auf großflächige Nebel spezialisiert.

Jedes Instrument hat seine Berechtigung. MAK, SC, Refraktoren und Newton werden seit Jahrzehnten verkauft und keine Bauart hat eine andere verdrängt.

Wichtig scheint mir, dass das Instrument zum Leben des Einsteigers passt; will sagen, dass das beste Instrument das ist, das man häufig - auch nach den "ersten Wochen und Monaten der jungen Liebe" - nutzt.

Ich habe öfter gelesen, dass manche Hobbyastronomen mit SC, MAK oder Refraktor Mond, Planeten, Sternhaufen etc. begeistert von zuhause aus beobachten und nie auf die Idee kämen, mit dem Equipment auf den dunklen Acker zu fahren.
Andere können sich die Zeit nehmen, mit dem "dicken" Newton extra in die Pampa zu fahren, alles aufzubauen, zu justieren und beobachten dort glücklich Galaxien.
Mischformen gibt's natürlich auch, genauso wie diejenigen, die ihren 16" Dobson einfach von der Garage in den tiefschwarzen Vorgarten rollen...

Muss zugeben, dass ich öfter mal überlege, mir noch ein stabilisiertes Fernglas zu holen, um noch öfter Mond und Planeten ohne jegliche Vorbereitung beobachten zu können.

___________

Clear Skies!

Bearbeitet von: Der_Peter am: 14.06.2018 19:13:56 Uhr
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vertigo
Altmeister im Astrotreff

Deutschland
2633 Beiträge

Erstellt  am: 14.06.2018 :  19:36:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: Der_Peter



Wichtig scheint mir, dass das Instrument zum Leben des Einsteigers passt;




Hallo Peter,

ich wage mal eine vorsichtige Prognose, es könnte wohl ein Dobson so um die 8"Zoll werden...

Andreas

Bearbeitet von: am:
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